Basel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von nici-nic
Unglaubliche Museenvielfalt!
Pro:
70 verschiedene Museen
Kontra:
nicht alle sind für Rollstuhlfahrer zugänglich
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben :)
***************
An die 70 Museen sprechen für Kulturinteressierte eindeutig für Basel als Urlaubsort. Auch die Vielfalt vom Sportmuseum über das Pharmazie-Historische Museum bis hin zum Anatomischen Museum lassen die Auswahl schwierig werden. Leider hatten wir nur einen Tag Zeit, um uns einige Museen anzuschauen, weil dann mit dem Morgenstraich die Basler Fasnacht begann und keine Museen mehr öffneten.
Dennoch möchte ich Euch heute 3 Museen vorstellen:
1.) Die Barfüsserkirche
Adresse:
Barfüsserplatz
4051 Basel
I-net: www.historischesmuseumbasel.ch
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Mo., Mi. – So. 10 bis 17 Uhr
(für Rollstuhlfahrer nur teilweise zugänglich)
2.) Haus zum Kirschgarten
Adresse:
Elisabethenstr. 27 – 29
4051 Basel
I-net: www.historischesmuseumbasel.ch
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr., So. 10 bis 17 Uhr; Mi. 10 bis 20 Uhr; Sa. 13 bis 17 Uhr
(für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich)
3.) Museum der Kulturen
Adresse:
Augustinergasse 2
4001 Basel
I-net: www.mkb.ch
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Di. – So. 10 bis 17 Uhr
(für Rollstuhlfahrer zugänglich)
1.) Die Barfüsserkirche
******************
Als eines der bedeutendsten Werke der Bettelordensarchitektur nördlich der Alpen, wurde die Barfüsserkirche 1250 bis 1256 als erste Klosterkirche zusammen mit dem Kloster errichtet.
Nachdem der Bau seit der Reformation zunehmend zu verwahrlosen drohte, richtete man 1894 dort das Historische Museum ein. Durch die Bewerbung Basels um den Strandort eines Nationalmuseums wurde die Umstrukturierung von der Kirche zum Museum ausgelöst.
Der Raum eines „einfachen Museums“ bekommt damit eine größere Bedeutung. Für beispielweise dem Münsterschatz, einer der Glanzpunkte der Ausstellung, dessen Geschichte eng mit der Kirche zusammenhängt, bildet die Barfüsserkirche einen abrundenden Rahmen und der Besucher hat gleich den Eindruck mitten im Geschehen zu stehen.
Zu den Dauerausstellungen der Barfüsserkirche gehören u.a. das Münzkabinett, die Goldschmiedekunst und ein Überblick über die Stadtgeschichte ab 1200. Den Kernbestand macht allerdings das Amerbach – Kabinett aus, welches 1662 als erstes bürgerliches Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Mit dem Basler Totentanz zählte bis 1805 ein Wandgemälde zu den berühmten Sehenswürdigkeiten Basels. Es befand sich an der Mauer des Laienfriedhofes beim ehemaligen Dominikanerkloster. Das Wandgemälde wurde während des in Basel stattfindenden Konzils (1431 – 1448) und vielleicht unter dem Einfluss einer Pestepidemie (1439) von einem unbekannten Künstler angefertigt. Am 5. August. 1805 wurde die Friedhofsmauer mit den Totentanzdarstellungen abgerissen. Dreiundzwanzig Fragmente wurden gerettet. Neunzehn gelangten zum Bestand des Historischen Museums. Vier gelten bis heute noch als verschollen.
Den Abschluss unseres Besuches in der Barfüsserkirche bildete ein Bandwebstuhl der Firma Emanuel Hoffmann von 1776. Dadurch waren wir gleich auf das Museum „Haus zum Kirschgarten“ eingestimmt, dass im Haus eines Seidenbandfabrikanten untergebracht war.
2.) Haus zum Kirschgarten
**********************
Auf 3 Stockwerken kann man Basler Wohnkultur im, 1775 bis 1780 für den Seidenbandfabrikanten J.R. Burckhardt erbauten Bürgerpalais, bewundern.
Hatte man in der Barfüsserkirche noch eher einen distanzierten Bezug zum Gesehenen, so fühlte man sich im Haus zum Kirschgarten vielmehr einbezogen und fand dadurch viel schneller einen Zugang zur damaligen Kultur. So konnte man beispielsweise eine alte Musikbox, gegen eine kleine Gebühr, wieder spielen lassen.
Besonders wertvoll und sehenswert waren die Wandteppiche, welche fast in jedem Zimmer zu finden waren und die alten Fayencekachelöfen, dessen Wert heute nahezu unbezahlbar ist.
Außderdem sind Spezialsammlungen von internationaler Bedeutung zu sehen: die Porzellan-Sammlung der Pauls-Eisenbeiss-Stiftung, die Uhrensammlungen Nathan Rupp und Dr. Eugen Gschwind sowie Spielzeug, Basler Silber und das Physikalische Kabinett.
3.) Museum der Kulturen
********************
Museum der Kulturen Basel beherbergt die größten Sammlungen der Schweiz zum Leben in europäischen und außereuropäischen Kulturen. Vor allem seine Südsee-, Altamerika- und Textilsammlungen sowie die neuen Dauerausstellungen Tibet und Bali besitzen Weltruf. Verschiedene Kulturen dieser Welt nehmen die Besucher auf eine Reise zu allen 5 Kontinenten mit: das Kulthaus der Abelam aus Papua Neuguinea, die kostbaren Holzreliefs der Maya-Tempelanlage Tikal in Guatemala oder die Geistermasken aus Kamerun snd einige weltberühmte Stationen unter vielen.
Das Museum der Kulturen bietet aber auch das ganze Jahr über Sonderausstellungen an:
Zur Zeit meines Besuches war es eine Hai- und eine Schokoladenausstellung. Leider reichte die zeit nur für eine Ausstellung und so tauchten wir ein in die Welt der Schokolade.
Die Ausstellung „Schoggi. Kunst der Verführung“ bietet die Möglichkeit, Schokolade mit allen 5 Sinnen zu erleben: Neben Werbefilmen und Ausstellungen zu Saisonschokoladenartikeln, werden die Geschmacksnerven angeregt, wenn man vor einer richtig arbeitenden Conche steht. Auch gibt es diverse Automaten, in die man einmal „reinschnuppern“ und den geruchlichen Unterschied zwischen weißer und Vollmilchschokolade herausfinden konnte. Doch wem das noch nicht reichte, für den gab es noch etwas auf die Ohren: im Hintergrund liefen ausschließlich Lieder, die sich um Schokolade drehten.
Auch die gezeigten Artikel erweckten Interesse: neben normaler Schokolade, wurde auch an das Schoko-Duschgel und die Schokoladenkondome gedacht.
Mehr spielerisch nebenbei wurde man über die Geschichte der Schokolade aufgeklärt, so dass dies ein angenehmer Abschluss der Museumstour war.
Sanitäranlagen
************
Wie ich finde, auch ein wichtiger Punkt, wenn man sich irgendwo längere Zeit aufhält. Da es aber bei keinem Museum etwas zu bemängeln gab, fasse ich dies hiermit unter diesem Punkt zusammen.
Die Sanitäreinrichtungen waren alle nicht die neusten, aber sauber und hygienisch und darauf kommt es ja an.
Extra-Tipp
*********
Die heutigen Eintrittspreise sind ja auch nicht immer das Wahre. Wer wissen möchte, ob sich der Eintritt lohnt, der sollte eine Stunde vor Schließung bei dem Museum vorbeischauen: dann wird nämlich kein Eintritt mehr verlangt. Ein kleines Museum kann so vielleicht auch ganz kostenlos besichtigt werden.
Die Barfüßerkirche befindet sich dazukommend auch gerade im Umbau. Dadurch muss für dieses Museum überhaupt kein Eintritt gezahlt werden. Ihr seht also: Kultur muss nicht immer teuer sein.
Internet
******
Wer mehr erfahren möchte, kann auch bei folgenden Websites vorbeischauen:
www.museenbasel.ch
www.baseltourismus.ch
www.basel.ch
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Liebe Grüße
Eure Nici
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An die 70 Museen sprechen für Kulturinteressierte eindeutig für Basel als Urlaubsort. Auch die Vielfalt vom Sportmuseum über das Pharmazie-Historische Museum bis hin zum Anatomischen Museum lassen die Auswahl schwierig werden. Leider hatten wir nur einen Tag Zeit, um uns einige Museen anzuschauen, weil dann mit dem Morgenstraich die Basler Fasnacht begann und keine Museen mehr öffneten.
Dennoch möchte ich Euch heute 3 Museen vorstellen:
1.) Die Barfüsserkirche
Adresse:
Barfüsserplatz
4051 Basel
I-net: www.historischesmuseumbasel.ch
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Mo., Mi. – So. 10 bis 17 Uhr
(für Rollstuhlfahrer nur teilweise zugänglich)
2.) Haus zum Kirschgarten
Adresse:
Elisabethenstr. 27 – 29
4051 Basel
I-net: www.historischesmuseumbasel.ch
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr., So. 10 bis 17 Uhr; Mi. 10 bis 20 Uhr; Sa. 13 bis 17 Uhr
(für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich)
3.) Museum der Kulturen
Adresse:
Augustinergasse 2
4001 Basel
I-net: www.mkb.ch
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Di. – So. 10 bis 17 Uhr
(für Rollstuhlfahrer zugänglich)
1.) Die Barfüsserkirche
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Als eines der bedeutendsten Werke der Bettelordensarchitektur nördlich der Alpen, wurde die Barfüsserkirche 1250 bis 1256 als erste Klosterkirche zusammen mit dem Kloster errichtet.
Nachdem der Bau seit der Reformation zunehmend zu verwahrlosen drohte, richtete man 1894 dort das Historische Museum ein. Durch die Bewerbung Basels um den Strandort eines Nationalmuseums wurde die Umstrukturierung von der Kirche zum Museum ausgelöst.
Der Raum eines „einfachen Museums“ bekommt damit eine größere Bedeutung. Für beispielweise dem Münsterschatz, einer der Glanzpunkte der Ausstellung, dessen Geschichte eng mit der Kirche zusammenhängt, bildet die Barfüsserkirche einen abrundenden Rahmen und der Besucher hat gleich den Eindruck mitten im Geschehen zu stehen.
Zu den Dauerausstellungen der Barfüsserkirche gehören u.a. das Münzkabinett, die Goldschmiedekunst und ein Überblick über die Stadtgeschichte ab 1200. Den Kernbestand macht allerdings das Amerbach – Kabinett aus, welches 1662 als erstes bürgerliches Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Mit dem Basler Totentanz zählte bis 1805 ein Wandgemälde zu den berühmten Sehenswürdigkeiten Basels. Es befand sich an der Mauer des Laienfriedhofes beim ehemaligen Dominikanerkloster. Das Wandgemälde wurde während des in Basel stattfindenden Konzils (1431 – 1448) und vielleicht unter dem Einfluss einer Pestepidemie (1439) von einem unbekannten Künstler angefertigt. Am 5. August. 1805 wurde die Friedhofsmauer mit den Totentanzdarstellungen abgerissen. Dreiundzwanzig Fragmente wurden gerettet. Neunzehn gelangten zum Bestand des Historischen Museums. Vier gelten bis heute noch als verschollen.
Den Abschluss unseres Besuches in der Barfüsserkirche bildete ein Bandwebstuhl der Firma Emanuel Hoffmann von 1776. Dadurch waren wir gleich auf das Museum „Haus zum Kirschgarten“ eingestimmt, dass im Haus eines Seidenbandfabrikanten untergebracht war.
2.) Haus zum Kirschgarten
**********************
Auf 3 Stockwerken kann man Basler Wohnkultur im, 1775 bis 1780 für den Seidenbandfabrikanten J.R. Burckhardt erbauten Bürgerpalais, bewundern.
Hatte man in der Barfüsserkirche noch eher einen distanzierten Bezug zum Gesehenen, so fühlte man sich im Haus zum Kirschgarten vielmehr einbezogen und fand dadurch viel schneller einen Zugang zur damaligen Kultur. So konnte man beispielsweise eine alte Musikbox, gegen eine kleine Gebühr, wieder spielen lassen.
Besonders wertvoll und sehenswert waren die Wandteppiche, welche fast in jedem Zimmer zu finden waren und die alten Fayencekachelöfen, dessen Wert heute nahezu unbezahlbar ist.
Außderdem sind Spezialsammlungen von internationaler Bedeutung zu sehen: die Porzellan-Sammlung der Pauls-Eisenbeiss-Stiftung, die Uhrensammlungen Nathan Rupp und Dr. Eugen Gschwind sowie Spielzeug, Basler Silber und das Physikalische Kabinett.
3.) Museum der Kulturen
********************
Museum der Kulturen Basel beherbergt die größten Sammlungen der Schweiz zum Leben in europäischen und außereuropäischen Kulturen. Vor allem seine Südsee-, Altamerika- und Textilsammlungen sowie die neuen Dauerausstellungen Tibet und Bali besitzen Weltruf. Verschiedene Kulturen dieser Welt nehmen die Besucher auf eine Reise zu allen 5 Kontinenten mit: das Kulthaus der Abelam aus Papua Neuguinea, die kostbaren Holzreliefs der Maya-Tempelanlage Tikal in Guatemala oder die Geistermasken aus Kamerun snd einige weltberühmte Stationen unter vielen.
Das Museum der Kulturen bietet aber auch das ganze Jahr über Sonderausstellungen an:
Zur Zeit meines Besuches war es eine Hai- und eine Schokoladenausstellung. Leider reichte die zeit nur für eine Ausstellung und so tauchten wir ein in die Welt der Schokolade.
Die Ausstellung „Schoggi. Kunst der Verführung“ bietet die Möglichkeit, Schokolade mit allen 5 Sinnen zu erleben: Neben Werbefilmen und Ausstellungen zu Saisonschokoladenartikeln, werden die Geschmacksnerven angeregt, wenn man vor einer richtig arbeitenden Conche steht. Auch gibt es diverse Automaten, in die man einmal „reinschnuppern“ und den geruchlichen Unterschied zwischen weißer und Vollmilchschokolade herausfinden konnte. Doch wem das noch nicht reichte, für den gab es noch etwas auf die Ohren: im Hintergrund liefen ausschließlich Lieder, die sich um Schokolade drehten.
Auch die gezeigten Artikel erweckten Interesse: neben normaler Schokolade, wurde auch an das Schoko-Duschgel und die Schokoladenkondome gedacht.
Mehr spielerisch nebenbei wurde man über die Geschichte der Schokolade aufgeklärt, so dass dies ein angenehmer Abschluss der Museumstour war.
Sanitäranlagen
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Wie ich finde, auch ein wichtiger Punkt, wenn man sich irgendwo längere Zeit aufhält. Da es aber bei keinem Museum etwas zu bemängeln gab, fasse ich dies hiermit unter diesem Punkt zusammen.
Die Sanitäreinrichtungen waren alle nicht die neusten, aber sauber und hygienisch und darauf kommt es ja an.
Extra-Tipp
*********
Die heutigen Eintrittspreise sind ja auch nicht immer das Wahre. Wer wissen möchte, ob sich der Eintritt lohnt, der sollte eine Stunde vor Schließung bei dem Museum vorbeischauen: dann wird nämlich kein Eintritt mehr verlangt. Ein kleines Museum kann so vielleicht auch ganz kostenlos besichtigt werden.
Die Barfüßerkirche befindet sich dazukommend auch gerade im Umbau. Dadurch muss für dieses Museum überhaupt kein Eintritt gezahlt werden. Ihr seht also: Kultur muss nicht immer teuer sein.
Internet
******
Wer mehr erfahren möchte, kann auch bei folgenden Websites vorbeischauen:
www.museenbasel.ch
www.baseltourismus.ch
www.basel.ch
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Liebe Grüße
Eure Nici
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