Blend-a-med Whitestrips Testbericht

ab 10,25
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2005
5 Sterne
(3)
4 Sterne
(11)
3 Sterne
(5)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(2)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Design:  durchschnittlich
  • Reinigungswirkung:  durchschnittlich
  • Pflegewirkung:  durchschnittlich
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Verträglichkeit:  durchschnittlich
  • Ergiebigkeit:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von zitrol

Zitronen ja, gelbe Zähne nein!

Pro:

Sichtbare Aufhellung auch noch nach 3 Monaten, unkomplizierte Anwendung, günstiger als kosmetische Zahnarztbehandlungen

Kontra:

Hält angeblich nur 12 Monate, kurzzeitig Fleckenbildung und Irritationen, wirklich unschädlich für Zahnschmelz und Zahnfleisch?

Empfehlung:

Ja

Nach ziemlich genau sechs Wochen Pause habe ich mich dazu entschlossen, doch wieder zumindest ein bisschen aktiver zu werden. Diesmal erzähle ich Euch aber weder von einer Buttermilch noch einem Zitronenjoghurt oder Videospiel, sondern von einem Produkt, was Eure Zähne angeblich weißer machen soll. Denn das Aufhellen der Zähne interessiert mich schon seit einigen Jahren sehr...


VORGESCHICHTE
Vorletztes Jahr hatte ich mich beispielsweise dazu durchgerungen, ein sogenanntes „Bleaching“ bei meiner Zahnärztin durchzuführen, gekostet hat mich dies circa 400€. Obwohl meine Ärztin auf der Königsallee in Düsseldorf ihre Praxis hat, war dieser Preis gar nicht einmal so teuer. Wer sich über das „Bleaching“ schon einmal informiert hat, wird mir das sicher bestätigen. Daraufhin hatte ich mir geschworen, so gut wie gar nicht mehr zu rauchen und auch auf Kaffee zu verzichten; gelungen ist mir dies bei den Zigaretten schon (oft und stark geraucht hatte ich sowieso nie), beim Kaffee fällt es mir immer noch ziemlich schwer. Obwohl mein Umfeld mir schon immer sagte, dass meine Zähne doch hell genug seien und nach dem „Bleaching“ diese nun fast schon unnatürlich weiß seien, wurde ich im April auf diese Methode der Zahnaufhellung aufmerksam. Doch etwas skeptisch las ich zunächst erste Informationen über diese „Whitestrips“ von Blend-a-med, welche sich aber dann doch interessant und vielversprechend anhörten. Daraufhin wandte ich mich neugierig an meine Zahnärztin und probierte dieses Zahnweiß nach einem Beratungsgespräch schon 3 Tage später schließlich aus, meine Experimentierfreudigkeit hatte wieder einmal gesiegt...


PREIS
Dieses Zahnaufhellprodukt kostete mich 45€ inklusive Versandkosten bei eBay, gekauft habe ich es nach dem Zahnarztbesuch nicht (!) in einer Apotheke, denn dort war es teurer. Mittlerweile kosten sie dort aber auch nur noch 39€. Die 45€ damals waren aber sicher auch nicht viel, wo doch schließlich ein Zahnweiß für die Dauer von immerhin zwölf Monaten versprochen wird. Deutlich billiger als andere zahnärztliche oder sonstige kosmetische Behandlungen beim Zahnarzt sind sie sowieso, daher will ich den Preis klar positiv bewerten.


VERPACKUNG / LIEFERUMFANG
Damit Ihr Euch nicht langweilt, halte ich mich hier nur kurz auf. Auf einer blau-weißen Verpackung seht Ihr das rot-weiße Logo von Blend-a-med und den Schriftzug „Zahnaufhellungssystem“. Der Verpackungsinhalt besteht aus kleinen Streifen, den sogenannten „Whitestrips“, auf denen ein Gel aufgetragen ist. Insgesamt erhaltet Ihr 56 „Whitestrips“, 28 für die obere und 28 für die untere Zahnreihe. Unterscheiden könnt Ihr diese ganz leicht, denn sie sind jeweils unterschiedlich lang und breit, mehr als 1x werdet Ihr diese bei der Anwendung sicherlich nicht durcheinanderbringen... Die Strips bestehen aus Kunststoff, sind durchsichtig und einzeln eingepackt, was ich hinsichtlich der Mundhygiene aber auch nicht anders erwartet hatte. Das dazugehörige Gel ist dabei der entscheidende Faktor, denn es soll den Erfolg, nämlich das Bleichen Eurer Zähne, verursachen.
Und wie? Aha, durch das altbekannte Wasserstoffperoxyd (H2O2), welches auch zum Blondieren der Haare benutzt wird und das auch schon bei meinem „Bleaching“ eine entscheidende Rolle gespielt hatte. Solltet Ihr Fragen hinsichtlich der Beschaffenheit der Strips und der Art der Anwendung haben, beantwortet Euch dies sicherlich die beigefügte umfangreiche Beschreibung auf dem Beipackzettel beziehungsweise jetzt mein Bericht hier, grins...


VERSPRECHUNGEN
Es soll sich bei diesen „Whitestrips“ um ein innovatives System zur Zahnaufhellung handeln. Mindestens 12 Monate lang soll die Aufhellung der behandelten Zähne anhalten. Schonend und sicher soll das Ganze durch einen zahnarztbewährten Wirkstoff auch noch sein. Die Anwendung zu Hause soll außerdem auch noch einfach und bequem sein. Kronen oder Füllungen im Bereich der sichtbaren Zähne werden zwar nicht aufgehellt, die Prozedur soll ihnen aber auch nicht schaden. Dass das System innovativ ist, kann ich bestätigen, denn dieses Whitestrip-System kommt tatsächlich ohne die ansonsten üblichen Trägerschienen aus. Ob die Anwendung aber wirklich einfach und bequem, schonend und sicher ist, musste ich erst noch herausfinden...


ANWENDUNG
Hier braucht Ihr völlig überraschend kein abgeschlossenes Ingenieurstudium, um die „Whitestrips“ erfolgreich anzubringen, lächel... Schnell also her mit dem Kosmetikspiegel, den Mund weit auf und hinein mit dem weichen, wabbligen „Whitestrip“.
Achtet lediglich darauf, dass die Ränder gut mit dem Beginn Eures Zahnfleisches abschließen! Solltet Ihr dies nicht tun, werdet Ihr eventuell nach wenigen Wochen erkennen müssen, dass Eure Zähne nicht gleichmäßig weiß wurden, oft der obere Bereich der Zahnhälse dunkler ist als der Rest des jeweiligen Zahns. Einer meiner besten Freundinnen ist dies passiert, sie wiederholte daher die gesamte Prozedur kurz darauf noch ein zweites Mal, musste sich also ein weiteres Mal eine Packung „Whitestrips“ kaufen, was bestimmt nicht gerade besonders gesund für die Zähne war...
Ach ja! Wichtig ist allerdings, dass Ihr kurz vorher nicht frisch Eure Zähne geputzt habt! Das macht Ihr dann nachher. Und außerdem solltet Ihr Euch sicher sein, dass Eure Zähne gesund sind! Wer Karies hat, sollte sich dieser Prozedur nicht unterziehen, das doch sehr aggressive Wasserstoffperoxyd und Löcher in Zähnen vertragen sich eher nicht, dies würde sicher sehr schmerzhaft enden! Nun aber schnell weiter...
Nach wenigen Sekunden solltet Ihr die richtige Position am Ober- und dann auch am Unterkiefer erwischt haben, vielleicht fehlt Euch am 1. oder 2. Tag noch etwas die Übung, später aber sicher nicht mehr. Übrigens deckt Ihr nicht alle Zähne damit ab, sondern nur jeweils acht Zähne oben und unten, aber viel mehr sieht sowieso niemand, auch nicht beim allerbreitesten Lächeln...
Laut Empfehlung des Herstellers sollt Ihr die „Whitestrips“ eine halbe Stunde im Mund behalten und dies dann am besten 2x am Tag. Pausen sind aber auch erlaubt, Ihr dürft angeblich auch ruhig einmal einen Tag aussetzen, mehr aber nicht. Ich habe die „Whitestrips“ immer nur 1x am Tag benutzt, nämlich abends kurz vor dem Schlafengehen. Manchmal dann vor dem Fernseher oder auch, wenn ich im Internet surfte, grins...
Wer von Euch besonders „toll“ im Rechnen ist, wird schnell ausgerechnet haben, dass ich mit einer Zahnweiß-Kur somit exakt 28 Tage brauchte. Am Anfang war ich immer sehr froh, wenn ich diese „Stripes“ nach etwa 30 Minuten wieder rausnehmen konnte, später war es mir zwar nicht egal, störte mich aber nicht mehr ganz so sehr. Lasst Ihr die „Whitestrips“ länger als 30 Minuten drin, schadet das Euren Zähnen nicht, ansonsten passiert aber auch nichts. Danach putzt Ihr dann ganz brav wie gewohnt Eure Zähne und wartet gespannt darauf, was sich nun tun wird... Festhalten kann ich jedenfalls, dass die „Whitestrips“ leicht anzubringen und problemlos zu tragen sind, die Anwendung ist unkompliziert.


RESULTAT
Natürlich tut sich erst einmal so gut wie gar nichts, zumindest in den ersten Tagen. Ihr könnt natürlich nicht so eine starke und besonders schnelle Wirkung erwarten wie beim „Bleaching“ oder einer Laserbehandlung. Was Ihr als Erstes merkt, ist die Tatsache, dass Eure Zähne schmerzempfindlicher werden, was natürlich nicht so angenehm ist! Nein, ich will keine Werbung für „Sensodyne“ machen, grins... Etwas Ähnliches kannte ich aber schon früher von anderen „Zahn-Experimenten“ und außerdem hatte mich meine Zahnärztin vorgewarnt. Ab und zu traten während der vier Wochen kleine weiße Flecken auf und manchmal schmerzte auch das Zahnfleisch, doch das war dann nur für kurze Zeit. Problematisch oder gefährlich soll dies aber nicht sein, so der Hersteller.
Und? Sind meine Zähne nun noch weißer geworden? Zuerst dachte ich nicht, dass sich groß etwas verändert hatte. Außerdem hatte ich ja auch vor etwas über eineinhalb Jahren ein intensives „Bleaching“ durchgeführt, bei dunkleren Zähnen wäre der Unterschied wahrscheinlich deutlicher gewesen. Gegen Ende der insgesamt vierwöchigen Behandlung war ich mir dann aber sicher, dass eine (noch deutlichere) Aufhellung stattgefunden hatte. Der versprochene Erfolg ist meiner Meinung nach also dann doch tatsächlich eingetreten, bravo… Angeblich sollen die „Blend-a-med Whitestrips“ unbedenklich für den Zahnschmelz sein, ich bin davon nicht so überzeugt, möchte aber jetzt auch nichts Falsches sagen, zumindest habe ich ja jetzt erst einmal 12 Monate Ruhe...


FAZIT
Inzwischen sind 3 Monate vergangen. Meine Zähne sind weiß, sogar sehr weiß. Doch hell waren sie durch das „Bleaching“ vor etwa 18 Monaten auch schon vorher. Ich schwankte ein bisschen, ob ich mir das angebliche Aufhellen nur einbildete beziehungsweise einbilden wollte oder ob es wirklich stimmte. Familie, Freundinnen und Bekannte sagen dasselbe, aber meinten sie es ehrlich? Ich bin heute, nach nun drei Monaten, immer noch sehr zufrieden mit der Helligkeit meiner Zähne, ob ich dies aber allein diesen „Whitestrips“ zu verdanken habe, weiß ich aber nicht hundertprozentig.
Positiv ist auf jeden Fall, dass seit dem Ende der Behandlung vor 12 Wochen keine Verdunklung eingetreten ist, denn ich habe gelesen, dass dies gerade ein häufig auftretendes Problem bei solchen Behandlungen sein soll. Sollten meine Zähne innerhalb der nächsten Wochen doch noch etwas dunkler werden, erfolgt ein Update dieses Berichts, ich gehe aber nicht davon aus.
Kurzzeitig bemerkte ich weiße Flecken, die wenig später aber wieder verschwanden. Zu Beginn verspürte ich auch Zahnfleischschmerzen, aber auch diese waren nach wenigen Tagen nicht mehr da. Die „Blend-a-med Whitestrips“ versprechen ein auffallend helles Zahnweiß über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten, hinsichtlich der ersten drei Monate kann ich das schon einmal bestätigen.
Und dann? Ich lasse mich überraschen. Es ist auf jeden Fall deutlich günstiger als eine intensive Behandlung (wie eben mein „Bleaching“) oder andere ähnliche kosmetische Experimente beim Zahnarzt. Heute habe ich sogar eine Sofort-Kaufen-Auktion bei ebay für nur 35€ Euro gesehen, dieser Preis ist doch wirklich gut. Etwas unsicher bin ich mir, was eventuelle Langzeitschäden (zumindest bei mehreren Zahnaufhellungen) angeht, auch wenn der Hersteller diese (natürlich!) bestreitet. Aufpassen sollten meiner Meinung nach allerdings „Patienten“ mit dünnen Zahnhälsen, denn auch diese Behandlung greift sicher nachhaltig den Zahnschmelz an, wovon sich der Zahn bestimmt einige Monate erst erholen muss. Wer von Euch Karies oder überhaupt Zahnprobleme haben sollte, dem rate ich, von Anfang an die Finger davon zu lassen!
Und auch den Anderen von Euch empfehle ich ausdrücklich, der Herstellerempfehlung nicht zu folgen und „nur“ 1x am Tag die „Whitestrips“ zu verwenden und eben nicht 2x!
So eilig habt Ihr es schließlich dann doch auch nicht, oder? Das sollten Euch Eure Zähne zumindest wert sein, ebenfalls die etwa 45€ und nun sogar 39€, finde ich... Insgesamt bin ich jedenfalls zufrieden und empfehle Euch dieses Aufhellungsverfahren mit den „Whitestrips“ von Blend-a-med. Probiert es doch einfach einmal aus, riskieren tut Ihr meiner Meinung nach nicht viel und ein Versuch lohnt sich bestimmt...

36 Bewertungen