Amigo Bohnanza Testbericht

Amigo-kartenspiel-bohnanza
ab 10,83
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  gering
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von boeckchen07

Tausche Brechbohne gegen Saubohne

4
  • Präsentation:  gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nie
  • Spieldauer:  durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
  • Das Spiel für:  Gelegenheitsspieler
  • Spielerzahl:  ab 3

Pro:

interaktives, witziges Spiel

Kontra:

???

Empfehlung:

Ja

Bohnanza ist ein super witziges Kartenspiel bei dem man die verschiedensten Bohnen anbauen muss und durch geschickte Anbaustrategie und Handel zum Krösus der Bohnenbauern wird.

Zum Spiel:

Es gibt verschiedene Bohnenkarten (Saubohnen, Brechbohnen, Gartenbohnen...) die in unterschiedlicher Anzahl vorhanden sind. Dabei sind natürlich die seltensten Bohnen, die Gartenbohnen, am wertvollsten. Den Wert der Bohnen erkennt man am sogenannten Bohnometer, das auf der Karte angegeben ist. Hier ist vermerkt wie viele Taler man für wie viele Bohnen bekommt (z.B. 1 Taler für 3 Saubohnen) Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels fünf Bohnenkarten in der Hand wobei zu sagen ist, dass die Reihenfolge der Handkarten zu keiner Zeit des Spiels verändert werden darf. Außerdem hat jeder Bohnenbauer zwei Bohnenfelder imaginär vor sich, auf denen er nun jeweils eine Sorte Bohnen anbauen (sammeln) kann. Später im Spiel kann sich ein tüchtiger Bohnenbauer auch ein drittes Bohnenfeld kaufen.

Ein Spielzug läuft nun in vier Phasen ab:
1. Phase: Bohnenkarte ausspielen
Der Spieler, der an der Reihe ist muss nun die erste Karte auf seiner Hand ausspielen, d.h. auf einem Bohnenfeld anbauen. Da man nur gleiche Bohnen auf einem Feld anbauen darf, kann es passieren, dass man vor dem Anlegen erst ein Bohnenfeld frei machen (abernten) muss. Dabei ist zu beachten, dass man zuerst das Bohnenfeld, auf dem mehr als eine Karte liegt, abbauen muss. Je nachdem wie viele Bohnen schon auf einem Feld angebaut sind, bekommt man Taler dafür. Es kann allerdings auch passieren, dass man das Feld ohne einen Taler ernten muss. Hat der Spieler seine erste Karte angelegt, kann er auch noch die zweite Karte ausspielen, muss aber nicht!

2. Phase: Handeln und Schenken
Der Spieler zieht nun 2 Bohnenkarten vom Zugstapel und legt sie offen auf den Tisch. Die Bohnen gehören nun dem Spieler, er muss sie im nächsten Schritt wieder auf seinen Bohnenfeldern anbauen. Will er gezogene Bohnen nicht behalten, darf er mit den Mitspielern handeln oder sie verschenken. Man muss sich dabei aber im Klaren sein, dass gehandelte Bohnen auch sofort auf die Bohnenfelder gelegt werden müssen und nicht in die Hand genommen werden dürfen.

3. Phase: Bohnen anbauen
Alle Spieler, die Bohnenkarten erhandelt oder geschenkt bekommen haben, müssen diese jetzt auf ihren Bohnenfeldern anbauen, dabei gelten wieder die Anbauregeln (nur gleiche Bohnen auf ein Feld; Felder mit mehr als einer Karte müssen zuerst geerntet werden)

4. Phase: Neue Bohnenkarten ziehen
Der Spieler zieht nacheinander 3 Karten vom Zugstapel und nimmt sie auf die Hand.

Ende des Spiels:
Der Ablagestapel der geernteten Bohnen wird gemischt, sobald der Zugstapel leer ist. Wenn der Zugstapel zum dritten Mal leer wird, ist das Spiel beendet.

Sieger des Spiels
ist der Bohnenbauer, der am meisten Taler erzielt hat.

Fazit:
Bohnanza ist ein interaktives Spiel, dass nur dann richtig Spaß macht, wenn jeder zum Handeln bereit ist. Das Handeln und Schenken ist die witzigste Phase des Spiels, wo es manchmal wirklich drunter und drüber geht und man auch schnell den Überblick verlieren kann – „wer wollte nun meine Saubohne gegen die Brechbohne tauschen???“

Kosten:
6,50 € in Spielgeschäften oder auch bei Amazon erhältlich

17 Bewertungen