Canasta Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Jatzia
Gesehen - gespielt - gewonnen!
Pro:
Macht einfach Spaß, fordert das Glück etwas heraus *g*
Kontra:
Gibt es keins
Empfehlung:
Ja
Ein Kartenspiel, das wirklich jeder einmal gespielt haben sollte. Noch vor nicht all zu langer Zeit überrumpelten mich ein paar Freunde mit diesem Kartenspiel, von dem ich vorher noch nicht sonderlich viel wusste. Aber neugierig wie der Mensch eben ist, lässt man das alles über sich ergehen und die ganzen Regeln erklären. Hat sich schon mal recht interessant angehört, so dass man mal eine Runde mitgespielt hat. Sogar noch mit recht viel Glück dabei, konnte ich mich unter den insgesamt vier Spielern auf Platz 2 am Ende der Runde wieder finden. Wie das bei Anfängern so ist, steigert das natürlich das Interesse an diesem Spiel, wenn man nicht gleich der Verlierer ist. So ist es dann auch passiert, dass ich des Öfteren mit Canasta gezoggt habe und dieses Kartenspiel mittlerweile einfach klasse finde.
Karten
*********
Das Kartenspiel Canasta besteht aus zwei Kartenspielen à 52 Karten plus 6 Joker. Somit beläuft sich das Ganze auf 110 Karten, mit welchen gespielt wird. Die gleiche Kartenmischung eignet sich auch wunderbar zum Spielen von Rommé oder Bridge.
Spieler
**********
Canasta kann man mit 2-6 Spielern spielen. Die jedoch günstigsten Kombinationen sind 2 oder 4 Spieler. Ab dem Spiel zu viert werden meist Parteien gebildet, so dass dann zwei Teams gegeneinander spielen. Je nach Spieleranzahl ändert sich auch die Anzahl der Karten, die am Beginn des Spieles aufgegeben werden. Bei zwei Spielern bekommt jeder 15 Karten, bei drei Mitspielern erhält jeder 13 Karten und bei vier Spielern bekommt jeder 11 Karten. Bei noch mehr Spielern kann man eine andere Anzahl an Karten festlegen, die jedoch nicht zu hoch sein sollte, da ansonsten zu wenig Karten für den restlichen Stapel (den Talon) übrig bleiben.
Begriffserklärung
********************
Um die armen Neulinge auf dem Gebiet des Canastas nicht gleich zu Anfang untergehen zu lassen, will ich hier die beiden „Fremdbegriffe“ erklären, die einem unerfahrenen Kartenspieler sicherlich nicht all zu viel sagen.
Canasta
°°°°°°°°°°°
Dieser Begriff verleiht dem Kartenspiel auch seinen Namen, daher wollen wir ihn auch als erstes erklären. Wie im Folgenden zu sehen ist, zählt das Canasta zu den Siegesbedingungen, um eine Runde beenden zu können. Als Canasta bezeichnet man eine Reihe aus mindestens sieben Karten, welche von der gleichen Art sein müssen. Also sieben Könige, oder sieben 5er etc. Hat man eine solche Reihe, die nur aus Damen etc. besteht, so nennt man dies ein reines Canasta. Hat man einen oder mehrere Joker (bis zu drei Stück in einem Canasta erlaubt) verwendet, um ein Canasta zu bilden, so nennt man dies ein unreines Canasta, was sich später auch auf die Punktegebung auswirkt. Außerdem ist es nicht erlaubt einen Joker durch eine neu erhaltene Karte der benötigten Reihe zu ersetzen. Was gelegt wurde, bleibt auch liegen.
Talon
°°°°°°°°°
Als Talon bezeichnet man den Stapel an Karten, der nach dem Austeilen der Startkarten noch bestehen bleibt. Diesen legt man in die Mitte neben die erste aufgedeckte Karte des Ablagestapels. Vom Talon zieht jeder Spieler, sobald er an der Reihe ist, zu Beginn seines Zuges eine, oder je nach Spielart auch zwei Karten. Ist der Talon aufgebraucht und ein Spieler müsste noch eine oder mehrere Karten von diesem ziehen, so ist das Spiel beendet, auch wenn noch kein Mitspieler die Siegbedingungen erfüllt hat. Man zählt dann ebenfalls ganz normal die Punkte und geht in die nächste Runde über.
Ziel des Spiels
******************
Die Siegbedingungen des Spiels sind je nach Spieler ganz unterschiedlich und können variiert werden. Anfangs waren bei unseren Spielen die Siegesbedingungen bei einem Canasta und dem kompletten Ablegen der Handkarten festgelegt. Das heißt, man muss ein Canasta ausgelegt haben oder im letzten Zug fertig auslegen und am Ende dieses Zuges auch keine Handkarten mehr haben, so dass man die letzte Karte auf den Ablagestapel legt. Man hat jedoch auch die Möglichkeit, die Anzahl der benötigten Canasta zu erhöhen, so dass man zum Beenden der Runde zum Beispiel zwei oder mehr Canasta benötigt, bevor man die letzte Karte abwerfen und somit das Spiel beenden kann. Nach der Beendigung dieser Runde durch einen Spieler, oder das Ausgehen der Talonkarten, werden die Punkte der einzelnen Spieler gezählt und zu denen der Vorrunde addiert. Der erste Spieler der über 5000 Punkte kommt, hat die gesamte Runde gewonnen und es beginnt von neuem.
Ablagestapel
***************
Der Stapel neben dem Talon, auch Ablagestoß genannt, dient dazu, dass jeder Spieler am Ende seines Zuges eine (wenn möglich überflüssige und unbrauchbare) Karte auf diesem Stapel abwirft. Der Spieler, der als nächstes an der Reihe ist, hat die Möglichkeit, die oberste Karte des Ablagestapels, oder den ganzen Stapel zu nehmen, sollte er die oberste Karte davon sofort gebrauchen und ablegen können. Jedoch gilt dies nur, wenn man die oberste Karte mit zwei echten Karten ablegen kann und keinen Joker zum Ablegen verwendet. Sollte ein Spieler sich für den Ablagestoß entscheiden, so darf er jedoch keine Karte mehr vom Talon ziehen, da dies den Zug ersetzt.
In der Anfangsphase, wenn die Spieler ihre erste Meldung (das erste Ablegen von Karten) machen müssen und dazu, wie später erwähnt eine gewisse Punktzahl brauchen, so dürfen sie zum Erreichen dieser Punktzahl nur die oberste Karte des Ablagestoßes verwenden. Erst wenn die benötigte Punktzahl erreicht ist, so darf man auch die restlichen aufgenommenen Karten einsetzen.
Beginn einer Runde
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Zu Beginn einer Runde muss jeder Spieler eine gewisse Anzahl an Punkten als Meldung (so bezeichnet man die vor sich abgelegten Karten) machen. Unter dieser Punktzahl darf er nicht mit ein paar Karten herauskommen und diese melden. Nach dieser ersten Meldung ist es egal, wie viele Punkte die kommenden Meldungen haben. Eine Meldung kann natürlich aus mehreren Teilmeldungen bestehen, so dass man zum Beispiel drei Könige und drei Damen ablegen kann und dies als eine Meldung zählt.
Sollte ein Spieler im Minus sein, so benötigt er zum ersten Melden nur 15 Punkte. Von 0 bis zu 1495 Punkten brauch die erste Meldung schon 50 Punkte. Zwischen 1500 und 2995 Punkten benötigt der Spieler dann 90 Punkte für die erste Meldung. Ab 3000 Punkten werden dann 120 Punkte für die erste Meldung benötigt.
Joker
********
Hier gibt es erneut verschiedene Regelungen. Die sechs im Spiel bereits enthaltenen Joker gelten grundsätzlich auch als diese. In der ersten Variante von Canasta, die ich gelernt habe, gelten auch alle Zweier, sowie die Asse als Joker und können somit nicht als Canasta ausgelegt, sondern nur an andere Reihen angelegt werden. In der zweiten Variante waren die Asse dann normale Spielkarten, welche man nicht als Joker, sondern nur als Reihe auslegen konnte. Daher ist jedem selbst überlassen, welche Regelung bzw. Variante befolgt wird, solange man sich vor Spielbeginn abspricht.
Die Drei
***********
Für die Dreier gilt im Canasta eine ganz besondere Regelung. Sollte ein Spieler eine rote Drei ziehen oder bei Beginn des Spieles auf die hand erhalten, so muss er diese sofort an der Seite ablegen und eine neue Karte vom Talon ziehen. Für jede ausgelegte rote Drei erhält der Spieler am Ende der Runde 100 Punkte extra. Sollte ein Spieler es schaffen, alle vier roten Dreier zu ziehen, so bekommt er statt der jeweils 100 Extrapunkte, ganze 200. Behält ein Spieler eine rote Drei jedoch auf der Hand, so bringt diese ihm ganze 100 Minuspunkte ein, sollte er sie nicht sofort abwerfen.
Für die schwarzen Dreier gilt eine andere Regelung, die nicht ansatzweise so interessant ist, wie die Regelung der roten Dreier. Die schwarzen Dreier sind nämlich grundsätzlich recht unnütz. Man kann sie nicht auslegen als Reihe und somit dienen sie mehr oder minder nur zum Abwerfen und Ärgern der Mitspieler, da der nächste Spieler an der Reihe den Ablagestoß nicht aufnehmen kann, sollte eine schwarze Drei als oberste Karte liegen. Schließlich könnte er diese nicht verwenden. Als Ausnahmeregel zum melden von schwarzen Dreien zählt die Beendigung des Zuges. Sollte ein Spieler also die Siegbedingungen erfüllt haben und mit dem Auslegen von mindestens drei schwarzen Dreien, die Möglichkeit haben, seine letzte Karte auf den Ablagestoß zu legen, so kann er dies tun. Jedoch gibt es hier auch verschiedene Varianten, die es vielleicht auch erlauben, schwarze Dreien zwischendurch zu melden.
Spielzug
***********
Um das Ganze etwas genauer zu erläutern, will ich kurz den Zug eines Spielers darlegen, der sich ja immer wieder wiederholt. Zu Beginn des Spieles, nach dem Austeilen der Karten, beginnend mit dem Spieler nach dem Kartengeber, muss die erste Meldung mit der vorgeschriebenen Punktzahl gemacht werden. Der Spieler zieht eine (oder mehrere) karten vom Talon und kann dann eine Meldung machen, wenn möglich. Sollte er nicht die erforderliche Punktzahl erreichen können, so wird zum nächsten Punkt übergegangen. Der Spieler beendet somit dann seinen Zug, indem er eine Karte auf den Ablagestoß legt. Somit ist der nächste Spieler an der Reihe und der Spielzug beginnt von neuem.
Punktwertung
****************
Nach dem Beenden einer Runde werden die Punkte gezählt. Die Karten, die ein Spieler noch auf der Hand hatte, während das Spiel beendet wurde, werden als Minuspunkte gezählt. Somit ist es auch möglich, in den Minusbereich zu kommen. Die Karten, die der Spieler als Meldungen ausgelegt hat, werden als Pluspunkte gutgeschrieben. Hier die kurze Angabe der Wertung:
Beginnen wir am besten mit den großen Werten:
- Sollte ein Spieler es schaffen, gleich zu Beginn alle Karten ablegen, ein Canasta bilden und das Spiel beenden können, so erhält er für diese Kunst 100 Punkte extra gut geschrieben.
- Für das Beenden des Spiels erhält dieser Spieler ebenfalls noch einmal 100 Extrapunkte.
- Jedes gebildete unreine Canasta bringt dem jeweiligen Spieler 300, ein reines Canasta ganze 500 Punkte ein.
- Die oben bereits erwähnt bringt jede rote abgelegte Drei 100 bzw. 200 Punkte für den jeweiligen Spieler ein.
Nun zur allgemeinen Zählung der Karten:
- ein Joker bringt dem Spieler 50 Punkte ein
- Zweier und Asse zählen je 20 Punkte (schließlich sind sie ja auch Joker)
- Achter, Neuner, Zehner, Buben, Damen und Könige zählen jeweils 10 Punkte
- Die restlichen Karten, also schwarze Dreier, Vierer, Fünfer, Sechser und Siebener bringen jeweils 5 Punkte
Fazit
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Für alle Freunde von Kartenspielen ist Canasta auf jeden fall zu empfehlen und sollte auf jeden Fall zumindest bekannt sein, was die Spielregeln angeht. Man weiß ja nie, wann man es mal brauchen könnte. Aber auch für Neulinge auf dem Gebiet der Kartenspiele ist es sicherlich eine Erfahrung wert und auch wenn man meinen mag, dass die Regeln nicht ganz so schnell einzuhalten sind, so wird man im Spiel doch schnell merken, dass das Ganze leichter ist als gedacht, daher einfach mal ausprobieren! Schaden kann es ja nicht *g*
In diesem Sinne viel Spaß beim Karten spielen!
Karten
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Das Kartenspiel Canasta besteht aus zwei Kartenspielen à 52 Karten plus 6 Joker. Somit beläuft sich das Ganze auf 110 Karten, mit welchen gespielt wird. Die gleiche Kartenmischung eignet sich auch wunderbar zum Spielen von Rommé oder Bridge.
Spieler
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Canasta kann man mit 2-6 Spielern spielen. Die jedoch günstigsten Kombinationen sind 2 oder 4 Spieler. Ab dem Spiel zu viert werden meist Parteien gebildet, so dass dann zwei Teams gegeneinander spielen. Je nach Spieleranzahl ändert sich auch die Anzahl der Karten, die am Beginn des Spieles aufgegeben werden. Bei zwei Spielern bekommt jeder 15 Karten, bei drei Mitspielern erhält jeder 13 Karten und bei vier Spielern bekommt jeder 11 Karten. Bei noch mehr Spielern kann man eine andere Anzahl an Karten festlegen, die jedoch nicht zu hoch sein sollte, da ansonsten zu wenig Karten für den restlichen Stapel (den Talon) übrig bleiben.
Begriffserklärung
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Um die armen Neulinge auf dem Gebiet des Canastas nicht gleich zu Anfang untergehen zu lassen, will ich hier die beiden „Fremdbegriffe“ erklären, die einem unerfahrenen Kartenspieler sicherlich nicht all zu viel sagen.
Canasta
°°°°°°°°°°°
Dieser Begriff verleiht dem Kartenspiel auch seinen Namen, daher wollen wir ihn auch als erstes erklären. Wie im Folgenden zu sehen ist, zählt das Canasta zu den Siegesbedingungen, um eine Runde beenden zu können. Als Canasta bezeichnet man eine Reihe aus mindestens sieben Karten, welche von der gleichen Art sein müssen. Also sieben Könige, oder sieben 5er etc. Hat man eine solche Reihe, die nur aus Damen etc. besteht, so nennt man dies ein reines Canasta. Hat man einen oder mehrere Joker (bis zu drei Stück in einem Canasta erlaubt) verwendet, um ein Canasta zu bilden, so nennt man dies ein unreines Canasta, was sich später auch auf die Punktegebung auswirkt. Außerdem ist es nicht erlaubt einen Joker durch eine neu erhaltene Karte der benötigten Reihe zu ersetzen. Was gelegt wurde, bleibt auch liegen.
Talon
°°°°°°°°°
Als Talon bezeichnet man den Stapel an Karten, der nach dem Austeilen der Startkarten noch bestehen bleibt. Diesen legt man in die Mitte neben die erste aufgedeckte Karte des Ablagestapels. Vom Talon zieht jeder Spieler, sobald er an der Reihe ist, zu Beginn seines Zuges eine, oder je nach Spielart auch zwei Karten. Ist der Talon aufgebraucht und ein Spieler müsste noch eine oder mehrere Karten von diesem ziehen, so ist das Spiel beendet, auch wenn noch kein Mitspieler die Siegbedingungen erfüllt hat. Man zählt dann ebenfalls ganz normal die Punkte und geht in die nächste Runde über.
Ziel des Spiels
******************
Die Siegbedingungen des Spiels sind je nach Spieler ganz unterschiedlich und können variiert werden. Anfangs waren bei unseren Spielen die Siegesbedingungen bei einem Canasta und dem kompletten Ablegen der Handkarten festgelegt. Das heißt, man muss ein Canasta ausgelegt haben oder im letzten Zug fertig auslegen und am Ende dieses Zuges auch keine Handkarten mehr haben, so dass man die letzte Karte auf den Ablagestapel legt. Man hat jedoch auch die Möglichkeit, die Anzahl der benötigten Canasta zu erhöhen, so dass man zum Beenden der Runde zum Beispiel zwei oder mehr Canasta benötigt, bevor man die letzte Karte abwerfen und somit das Spiel beenden kann. Nach der Beendigung dieser Runde durch einen Spieler, oder das Ausgehen der Talonkarten, werden die Punkte der einzelnen Spieler gezählt und zu denen der Vorrunde addiert. Der erste Spieler der über 5000 Punkte kommt, hat die gesamte Runde gewonnen und es beginnt von neuem.
Ablagestapel
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Der Stapel neben dem Talon, auch Ablagestoß genannt, dient dazu, dass jeder Spieler am Ende seines Zuges eine (wenn möglich überflüssige und unbrauchbare) Karte auf diesem Stapel abwirft. Der Spieler, der als nächstes an der Reihe ist, hat die Möglichkeit, die oberste Karte des Ablagestapels, oder den ganzen Stapel zu nehmen, sollte er die oberste Karte davon sofort gebrauchen und ablegen können. Jedoch gilt dies nur, wenn man die oberste Karte mit zwei echten Karten ablegen kann und keinen Joker zum Ablegen verwendet. Sollte ein Spieler sich für den Ablagestoß entscheiden, so darf er jedoch keine Karte mehr vom Talon ziehen, da dies den Zug ersetzt.
In der Anfangsphase, wenn die Spieler ihre erste Meldung (das erste Ablegen von Karten) machen müssen und dazu, wie später erwähnt eine gewisse Punktzahl brauchen, so dürfen sie zum Erreichen dieser Punktzahl nur die oberste Karte des Ablagestoßes verwenden. Erst wenn die benötigte Punktzahl erreicht ist, so darf man auch die restlichen aufgenommenen Karten einsetzen.
Beginn einer Runde
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Zu Beginn einer Runde muss jeder Spieler eine gewisse Anzahl an Punkten als Meldung (so bezeichnet man die vor sich abgelegten Karten) machen. Unter dieser Punktzahl darf er nicht mit ein paar Karten herauskommen und diese melden. Nach dieser ersten Meldung ist es egal, wie viele Punkte die kommenden Meldungen haben. Eine Meldung kann natürlich aus mehreren Teilmeldungen bestehen, so dass man zum Beispiel drei Könige und drei Damen ablegen kann und dies als eine Meldung zählt.
Sollte ein Spieler im Minus sein, so benötigt er zum ersten Melden nur 15 Punkte. Von 0 bis zu 1495 Punkten brauch die erste Meldung schon 50 Punkte. Zwischen 1500 und 2995 Punkten benötigt der Spieler dann 90 Punkte für die erste Meldung. Ab 3000 Punkten werden dann 120 Punkte für die erste Meldung benötigt.
Joker
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Hier gibt es erneut verschiedene Regelungen. Die sechs im Spiel bereits enthaltenen Joker gelten grundsätzlich auch als diese. In der ersten Variante von Canasta, die ich gelernt habe, gelten auch alle Zweier, sowie die Asse als Joker und können somit nicht als Canasta ausgelegt, sondern nur an andere Reihen angelegt werden. In der zweiten Variante waren die Asse dann normale Spielkarten, welche man nicht als Joker, sondern nur als Reihe auslegen konnte. Daher ist jedem selbst überlassen, welche Regelung bzw. Variante befolgt wird, solange man sich vor Spielbeginn abspricht.
Die Drei
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Für die Dreier gilt im Canasta eine ganz besondere Regelung. Sollte ein Spieler eine rote Drei ziehen oder bei Beginn des Spieles auf die hand erhalten, so muss er diese sofort an der Seite ablegen und eine neue Karte vom Talon ziehen. Für jede ausgelegte rote Drei erhält der Spieler am Ende der Runde 100 Punkte extra. Sollte ein Spieler es schaffen, alle vier roten Dreier zu ziehen, so bekommt er statt der jeweils 100 Extrapunkte, ganze 200. Behält ein Spieler eine rote Drei jedoch auf der Hand, so bringt diese ihm ganze 100 Minuspunkte ein, sollte er sie nicht sofort abwerfen.
Für die schwarzen Dreier gilt eine andere Regelung, die nicht ansatzweise so interessant ist, wie die Regelung der roten Dreier. Die schwarzen Dreier sind nämlich grundsätzlich recht unnütz. Man kann sie nicht auslegen als Reihe und somit dienen sie mehr oder minder nur zum Abwerfen und Ärgern der Mitspieler, da der nächste Spieler an der Reihe den Ablagestoß nicht aufnehmen kann, sollte eine schwarze Drei als oberste Karte liegen. Schließlich könnte er diese nicht verwenden. Als Ausnahmeregel zum melden von schwarzen Dreien zählt die Beendigung des Zuges. Sollte ein Spieler also die Siegbedingungen erfüllt haben und mit dem Auslegen von mindestens drei schwarzen Dreien, die Möglichkeit haben, seine letzte Karte auf den Ablagestoß zu legen, so kann er dies tun. Jedoch gibt es hier auch verschiedene Varianten, die es vielleicht auch erlauben, schwarze Dreien zwischendurch zu melden.
Spielzug
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Um das Ganze etwas genauer zu erläutern, will ich kurz den Zug eines Spielers darlegen, der sich ja immer wieder wiederholt. Zu Beginn des Spieles, nach dem Austeilen der Karten, beginnend mit dem Spieler nach dem Kartengeber, muss die erste Meldung mit der vorgeschriebenen Punktzahl gemacht werden. Der Spieler zieht eine (oder mehrere) karten vom Talon und kann dann eine Meldung machen, wenn möglich. Sollte er nicht die erforderliche Punktzahl erreichen können, so wird zum nächsten Punkt übergegangen. Der Spieler beendet somit dann seinen Zug, indem er eine Karte auf den Ablagestoß legt. Somit ist der nächste Spieler an der Reihe und der Spielzug beginnt von neuem.
Punktwertung
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Nach dem Beenden einer Runde werden die Punkte gezählt. Die Karten, die ein Spieler noch auf der Hand hatte, während das Spiel beendet wurde, werden als Minuspunkte gezählt. Somit ist es auch möglich, in den Minusbereich zu kommen. Die Karten, die der Spieler als Meldungen ausgelegt hat, werden als Pluspunkte gutgeschrieben. Hier die kurze Angabe der Wertung:
Beginnen wir am besten mit den großen Werten:
- Sollte ein Spieler es schaffen, gleich zu Beginn alle Karten ablegen, ein Canasta bilden und das Spiel beenden können, so erhält er für diese Kunst 100 Punkte extra gut geschrieben.
- Für das Beenden des Spiels erhält dieser Spieler ebenfalls noch einmal 100 Extrapunkte.
- Jedes gebildete unreine Canasta bringt dem jeweiligen Spieler 300, ein reines Canasta ganze 500 Punkte ein.
- Die oben bereits erwähnt bringt jede rote abgelegte Drei 100 bzw. 200 Punkte für den jeweiligen Spieler ein.
Nun zur allgemeinen Zählung der Karten:
- ein Joker bringt dem Spieler 50 Punkte ein
- Zweier und Asse zählen je 20 Punkte (schließlich sind sie ja auch Joker)
- Achter, Neuner, Zehner, Buben, Damen und Könige zählen jeweils 10 Punkte
- Die restlichen Karten, also schwarze Dreier, Vierer, Fünfer, Sechser und Siebener bringen jeweils 5 Punkte
Fazit
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Für alle Freunde von Kartenspielen ist Canasta auf jeden fall zu empfehlen und sollte auf jeden Fall zumindest bekannt sein, was die Spielregeln angeht. Man weiß ja nie, wann man es mal brauchen könnte. Aber auch für Neulinge auf dem Gebiet der Kartenspiele ist es sicherlich eine Erfahrung wert und auch wenn man meinen mag, dass die Regeln nicht ganz so schnell einzuhalten sind, so wird man im Spiel doch schnell merken, dass das Ganze leichter ist als gedacht, daher einfach mal ausprobieren! Schaden kann es ja nicht *g*
In diesem Sinne viel Spaß beim Karten spielen!
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.04.2006, 03:04 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichSh…...‹(•¿•)›…..LG Ela
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