Canon PowerShot G5 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Bildqualität:
- Ausstattung:
- Akkulaufzeit:
- Bedienkomfort:
- Verarbeitung:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Halion
Die Canon G5 in RAW Modus
Pro:
Gute Bildqualität, starker Akku
Kontra:
Makrofunktion etwas unzureichend
Empfehlung:
Ja
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Worum geht es hier?
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Um die Canon G5 und das hervorragende RAW Modus zu Bildspeicherung und Bearbeitung. Die Canon G5 ist eine digitale spitzen Kamera von Canon mit 5 Megapixels. Dabei wird das RAW-Plugin von Adobe Photoshop CS besprochen.
Außerdem wird auf das Thema eingegangen, welche Bildauflösung wofür benutzt wird sowie Tipps für die weitere Bearbeitung der Bilder in RAW-Modus.
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Die Canon G5 im Überblick
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Es besteht keinen Zweifel, dass die Canon Ingenieure dieser Kamera bewusst Eigenschaften einbauten, die man sonst nur im Profi-Bereich wiederfindet. Die Vielfalt der Einstellungen die mit dieser Kamera möglich sind, erlauben eine sehr flexible Anpassung an verschiedenen Motiven (Nachtphotographie, fotografieren mit Blitzanlagen, Serienaufnahmen, Makro).
Um die Kamera auch für den Amateur und Photoanfänger bedienbar zu halten, enthält diese Kamera eine reihe von vereinfachten Einstellungen, wo man „nichts falsch machen kann“. Dabei geht die G5 soweit, dass manche Einstellungen in bestimmte Modi gar nicht wählbar sind, so dass die Kamera „idiotensicher ist“.
Zu den „fortgeschrittenen Funktionen“ und Ausstattung zählen:
- Dioptrienregulierung im Sucher
- Manuelle Einstellung mit der vollständiger Kontrolle aller Kamerafunktionen (Blende, Verschlusszeit, Focus, Belichtungskorrektur, Weissabgleich und Blitzintensität)
- Verschlussautomatik (die Kamera wählt die Blende, der User die Verschlusszeit)
- Blendenautomatik (die Kamera wählt die Verschlusszeit, der User die Blende)
- Programautomatik, die Kamera wählt sowohl Verschlusszeit als Blende
- Einstellbare Blitzintensität, Blitzausschaltung
- Belichtungskorrektur bis zu 2 Stufen (+/-)
- ISO Einstellung von 50-400 (auch automatisch). Ich empfehle nur ISO 50-100 zu verwenden, ansonsten ist das Rauschen zu störend.
- Manuelle oder automatische Einstellung des Weissabgleiches (Farbtemperatur)
- Optischer Zoom 3x (entspricht 35mm – 140 mm im Kleinbildformat).
- Digitaler Zoom bis 16 x (dies ist meiner Meinung nach einer Spielerei nur, wichtig ist das optische Zoom)
- Spot, integrale oder mittenbetonte Belichtungsmessung
- „Makro-modus“: Erlaubt einfache „Nahaufnahmen“, dies als „Makro“ zu bezeichnen finde ich ziemlich übertrieben.
- Autofokus (mit Hilf-lichtsstrahl für schlechte Lichtverhältnisse)
-Man kann den Bilder auch eine kleine Sounddatei mit gesprochenen Aufnahmen anhängen (etwa, „dies ist die Kirche so und so..“). sehr praktisch.
- „Direktprint“ Funktion, Bilder ohne Umwege direkt am Drucker ausdrucken.
- Serienbild bis 2 bilder/Sek
Für Leute, die sich nicht allzu viel mit der Technik beschäftigen wollen bietet die G5 darüberhinaus:
- Ein „Landschaftmodus“ (kleine Blende hat vorrang)
- Ein „Porträtmodus) (grössere Blenden haben vorrang)
- „Photoswitch modus“ um Panoramaaufnahmen zu erstellen
- Filmmodus, damit kann man kleine Videos machen.
Die Kamera ist hervorragend bearbeitet, das LCD Display lässt sich ausklappen, was äußerst praktisch ist bei Studioaufnahmen und Bilder in umständlichen Kamerastellungen.
Die maximale Blende von 2.0 ist wirklich sehr groß für eine Digital-kamera. Die Kleinste Blende mit 8.0 ist manchmal viel zu gross für manche Aufnahmesituationen (angenommen sie möchten absichtlich lange Belichtungsszeiten mit Stativ erzielen). Dafür ist praktisch von Canon, dass sie der G5 einen Graufilter verpasst haben. Dies ist recht ungewöhnlich.
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Wie ich zu der Canon G5 kam
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Es ist sicherlich den Leser nicht entgangen, dass ich mich schon lange mit Photographie beschäftigt, normalerweise mit klassischer Ausrüstung + Diascanner, was ebenfalls zu Spitzenergebnissen führen kann. Nachdem ich das letzte Bericht über einen Profi-Diafilm geschrieben habe, widme ich mich hier auf die Digitale Photographie mit der Canon G5
Nichtsdestotrotz wollte ich in die digitale Photographie einsteigen, die zweifellos beträchtliche Vorteile bietet im Vergleich mit der „klassischen“ und „analogen“ Photographie.
Dabei wollte ich nicht gleich zu den teueren digitalen Spiegelreflex zugreifen und erst mal Erfahrungen mit einer Sucherkamera gewinnen. Insbesondere interessierte mich, wie die Canon G5 im Vergleich mit gescannten Diafilm aussieht.
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Die Bildmodi
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Neben dem erwähnten RAW Modus bietet die Canon G5 folgende Auflösungen:
o Large: 2592 x 1944 pixels
o Medium 1 1600 x 1200 pixels
o Medium 2 1024 x 768 pixels
o small 640 x 480 pixels
o RAW 2592 x 1944 pixels
Sowie zwei Auflösungen für Filmaufnahmen mit 320 x 240 pixels und 160 x 120 pixels.
Damit kommt schon die Qual der Wahl: welche Auflösung sollte man wann benutzten?
Je kleiner die Auflösung, umso mehr Bilder passen auf die Speicherkarte. Dies klingt im Prinzip vielversprechend…
Die Frage der Auflösung kann leichter beantwortet werden, wenn man sich im Klaren darüber ist, was man mit den Bildern später machen will. Dann wird schnell klar, welche Auflösung dafür benötigt wird.
Falls die Bilder einfach ins Internet gestellt werden, reichen die Modi Small und Medium 2 vollkommen aus. Die Mehrzahl der Monitore werden im 1024 x 800 Punkte Modus gefahren, damit würde genau ein Bildpunkt einem Monitorpunkt entsprechend und ihr Bild wird sehr scharf auf dem Monitor dargestellt.
Im Gegensatz zu der landläufige Meinung, die Canon G5 Bilder werden nicht schärfer im Monitor, wenn sie im höhere Auflösungen aufgenommen werden. Da der Monitor in der Regel nicht 1600 x 1200 Punkte darstellt (sicherlich könnte es darstellen, aber in der Regel würde die Schrift so klein, dass kein Mensch diese Auflösung benutzt), müsste das Bild heruntergerechnet werden, was sich negativ auf die Qualität entspricht.
Will man die schönen Bilder der G5 stattdessen zum Drucken geben (entweder selbst oder beim Photogeschäft), dann kommen die hochauflösende Modi Large und RAW in Frage.
Mit einem Druckmedium von 300 DPI (normale Druckauflösung), würde die höchste Auflösung von 2592 x 1944 Pixels ein Druckbild von genau 22 x 17 cm, also in etwa eine DIN A4 Seite. Klar könnte man auch größere Bilder drucken, aber da würde man keine weiteren Details mehr sehen, vielmehr würde das Bild nur „künstlich“ vergrößert ohne jeglichen Detailgewinn.
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Zum RAW Modus der Canon G5
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Die Frage stellt sich dann, warum sollte man überhaupt das RAW Modus der Canon G5 benutzen, wenn man nicht eine höhere Auflösung damit erreichen kann, als 2592 x 1944? Und wann sollte man überhaupt das RAW Modus der G5 benutzen?
Die Vorteile des RAW Modus gegenüber das Large (JPG) Modus sind vielfältig:
- Das JPEG Modus führt eine „destruktive“ Kompression des Bildes. D.h. es gehen tatsächlich Bildinformation verloren, was man nie wieder rekonstruieren kann
- Nur das RAW-Modus erlaubt die volle Farbtiefe der G5 ausnutzen
- Aufnahmeparameter können nachträglich mit dem RAW Modus korrigiert werden
Man wird sicherlich argumentieren, die Unterschiede bei einem komprimierten JPEG Bild sind kaum sichtbar. Stimmt, aber kommt auf die Druckgröße an. Bei hohen Abmessungen machen sich sehr wohl Kompressionsartefakte sichtbar.
Die Canon G5 benutzt (wie die Mehrzahl der digital Kameras) eine interne 16 Bit Farbtiefe. D.h. jedes Farbkanal (RGB, Rot, Grün, Blau) kann 65536 verschiedene Farbtöne wiedergeben, was sich vor allem bei sehr zarten Farbverläufe beermerkbar macht, sowie in Form von sehr „natürlichen“ Farben.
Da das RAW Modus sämtliche Daten des CCD Sensor speichert, werden die Daten an die Software weitergegeben, genauso wie sie aufgenommen wurden. Damit ( und NUR im Raw Modus) wird die Erzeugung eines hochwertigen 16-Bit Bildes möglich. Diese Bilder sind dann entsprechend groß (bis 14 MB bei der G5!), dafür lassen sich mit so einem Bild sehr gut nachträgliche Korrekturen durchführen mit einem geringeren Qualitätsverlust durchführen.
Darüber hinaus werden die Bilddaten zwar komprimiert, aber verlustfrei. D.h. im Gegensatz zu JPG Modus erfolgt die Kompression ohne Qualitätsverluste.
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Wie kann man das RAW Modus effektiv ausnutzen?
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Jetzt kommt das Wehrmutstropfen: mit der mitgelieferten Software von Canon ist die volle Entfaltung der Vorteile des RAW Modus nicht möglich. Die Software erlaubt nur den Weißabgleich und einfache Manipulationen der Farbe (Vivid, Schwarz-weiß, low sharpening, neutral, sepia). Andere Korrekturen sind nicht möglich.
Um die vollen Vorteile des RAW-Modus zu genießen muss man leider zu zusätzlicher Profi-Software zugreifen, wie das Programm Adobe Photoshop. In der letzen Version CS (entspricht Photoshop Version 8.9) verfügt diese Software über einen „Plug-in“, was die die direkte Bearbeitung von RAW-Files ermöglicht, u.a. die der Canon G5.
Sie können eine Testversion bei Adobe downloaden, und damit die PowerShot G5 im RAW Modus voll testen.
Mit Hilfe der genannten Software lässt sich zum Beispiel:
- Ebenfalls den Weißabgleich durchführen (Korrektur der Lichttemperatur). Hier ist es praktisch, dass man gleich die Farbtemperatur einstellen kann
- Zusätzlich geringfügige Korrekturen des Farbtons zu einer gegebenen Farbtemperatur.
- Die Belichtung nachträglich korrigieren in mehreren Blendenstufen (!!)
- Korrektur der Schatten (führt zu konstrasttreicheren Bilder)
- Übliche Korrekturen von Kontrast, Sättigung, etc)
- Bilder „Schärfen“
- Korrektur von Chromatische Linsenaberrationen, Vignettierung)
- Das Bild „hochrechnen“ um größere Bilder zu erzeugen (ohne Qualitätsgewinn natürlich)
- Das Bild in 16-bit Modus speichern
Falls man sich also intensiv mit einem guten Bild beschäftigen Bild und „das meiste“ aus dem G5- Bild holen will, kommt man an das RAW Modus nicht vorbei!
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Nachteile des RAW-Modus
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Dieses Modus ist leider nicht standardisiert. D.h. jede Kamerahersteller erzeugt seinen eigenen „RAW“ Format. Dadurch kann man das Format nur mit einer kleinen Anzahl von Programmen gelesen werden. Es ist auch nicht garantiert, dass man in 10 Jahren noch Programme finden wird, die das heutige RAW Format lesen werden. Also die Bilder unbedingt am Ende der Verarbeitung in einem „üblichen“ Bildformat speichern (TIFF, JPEG).
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Fazit
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Will man also die höchste Qualität aus den Bilder der Canon G5 herausholen, etwa 16-bit Bilder, kann man NUR das RAW-Format benutzten.
Dieser Modus erlaubt umfangreiche Bildkorrekturen und Verbesserungen, wie etwa die Farbtemperatur (Weißabgleich).
Diese Vorteile erkauft man sich durch höhere Dateigrößen sowie mit der Einschränkung, dass man dafür spezielle, nicht standardisierte Software benötigt.
Ich habe meine Bilder mit dem hier beschriebenen Verfahren aufgenommen und bearbeitet und bin mit den Ergebnissen hoch zufrieden. Damit kann man wirklich sehen, was in dieser Kamera steckt. Die Bilder haben eine hohe Qualität, Auflösung sowie natürliche Farbtöne die sich auch für kommerzielle Photographie eignen, solange man mit Ausdrücken bis DIN A4 Größe arbeitet.
Worum geht es hier?
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Um die Canon G5 und das hervorragende RAW Modus zu Bildspeicherung und Bearbeitung. Die Canon G5 ist eine digitale spitzen Kamera von Canon mit 5 Megapixels. Dabei wird das RAW-Plugin von Adobe Photoshop CS besprochen.
Außerdem wird auf das Thema eingegangen, welche Bildauflösung wofür benutzt wird sowie Tipps für die weitere Bearbeitung der Bilder in RAW-Modus.
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Die Canon G5 im Überblick
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Es besteht keinen Zweifel, dass die Canon Ingenieure dieser Kamera bewusst Eigenschaften einbauten, die man sonst nur im Profi-Bereich wiederfindet. Die Vielfalt der Einstellungen die mit dieser Kamera möglich sind, erlauben eine sehr flexible Anpassung an verschiedenen Motiven (Nachtphotographie, fotografieren mit Blitzanlagen, Serienaufnahmen, Makro).
Um die Kamera auch für den Amateur und Photoanfänger bedienbar zu halten, enthält diese Kamera eine reihe von vereinfachten Einstellungen, wo man „nichts falsch machen kann“. Dabei geht die G5 soweit, dass manche Einstellungen in bestimmte Modi gar nicht wählbar sind, so dass die Kamera „idiotensicher ist“.
Zu den „fortgeschrittenen Funktionen“ und Ausstattung zählen:
- Dioptrienregulierung im Sucher
- Manuelle Einstellung mit der vollständiger Kontrolle aller Kamerafunktionen (Blende, Verschlusszeit, Focus, Belichtungskorrektur, Weissabgleich und Blitzintensität)
- Verschlussautomatik (die Kamera wählt die Blende, der User die Verschlusszeit)
- Blendenautomatik (die Kamera wählt die Verschlusszeit, der User die Blende)
- Programautomatik, die Kamera wählt sowohl Verschlusszeit als Blende
- Einstellbare Blitzintensität, Blitzausschaltung
- Belichtungskorrektur bis zu 2 Stufen (+/-)
- ISO Einstellung von 50-400 (auch automatisch). Ich empfehle nur ISO 50-100 zu verwenden, ansonsten ist das Rauschen zu störend.
- Manuelle oder automatische Einstellung des Weissabgleiches (Farbtemperatur)
- Optischer Zoom 3x (entspricht 35mm – 140 mm im Kleinbildformat).
- Digitaler Zoom bis 16 x (dies ist meiner Meinung nach einer Spielerei nur, wichtig ist das optische Zoom)
- Spot, integrale oder mittenbetonte Belichtungsmessung
- „Makro-modus“: Erlaubt einfache „Nahaufnahmen“, dies als „Makro“ zu bezeichnen finde ich ziemlich übertrieben.
- Autofokus (mit Hilf-lichtsstrahl für schlechte Lichtverhältnisse)
-Man kann den Bilder auch eine kleine Sounddatei mit gesprochenen Aufnahmen anhängen (etwa, „dies ist die Kirche so und so..“). sehr praktisch.
- „Direktprint“ Funktion, Bilder ohne Umwege direkt am Drucker ausdrucken.
- Serienbild bis 2 bilder/Sek
Für Leute, die sich nicht allzu viel mit der Technik beschäftigen wollen bietet die G5 darüberhinaus:
- Ein „Landschaftmodus“ (kleine Blende hat vorrang)
- Ein „Porträtmodus) (grössere Blenden haben vorrang)
- „Photoswitch modus“ um Panoramaaufnahmen zu erstellen
- Filmmodus, damit kann man kleine Videos machen.
Die Kamera ist hervorragend bearbeitet, das LCD Display lässt sich ausklappen, was äußerst praktisch ist bei Studioaufnahmen und Bilder in umständlichen Kamerastellungen.
Die maximale Blende von 2.0 ist wirklich sehr groß für eine Digital-kamera. Die Kleinste Blende mit 8.0 ist manchmal viel zu gross für manche Aufnahmesituationen (angenommen sie möchten absichtlich lange Belichtungsszeiten mit Stativ erzielen). Dafür ist praktisch von Canon, dass sie der G5 einen Graufilter verpasst haben. Dies ist recht ungewöhnlich.
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Wie ich zu der Canon G5 kam
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Es ist sicherlich den Leser nicht entgangen, dass ich mich schon lange mit Photographie beschäftigt, normalerweise mit klassischer Ausrüstung + Diascanner, was ebenfalls zu Spitzenergebnissen führen kann. Nachdem ich das letzte Bericht über einen Profi-Diafilm geschrieben habe, widme ich mich hier auf die Digitale Photographie mit der Canon G5
Nichtsdestotrotz wollte ich in die digitale Photographie einsteigen, die zweifellos beträchtliche Vorteile bietet im Vergleich mit der „klassischen“ und „analogen“ Photographie.
Dabei wollte ich nicht gleich zu den teueren digitalen Spiegelreflex zugreifen und erst mal Erfahrungen mit einer Sucherkamera gewinnen. Insbesondere interessierte mich, wie die Canon G5 im Vergleich mit gescannten Diafilm aussieht.
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Die Bildmodi
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Neben dem erwähnten RAW Modus bietet die Canon G5 folgende Auflösungen:
o Large: 2592 x 1944 pixels
o Medium 1 1600 x 1200 pixels
o Medium 2 1024 x 768 pixels
o small 640 x 480 pixels
o RAW 2592 x 1944 pixels
Sowie zwei Auflösungen für Filmaufnahmen mit 320 x 240 pixels und 160 x 120 pixels.
Damit kommt schon die Qual der Wahl: welche Auflösung sollte man wann benutzten?
Je kleiner die Auflösung, umso mehr Bilder passen auf die Speicherkarte. Dies klingt im Prinzip vielversprechend…
Die Frage der Auflösung kann leichter beantwortet werden, wenn man sich im Klaren darüber ist, was man mit den Bildern später machen will. Dann wird schnell klar, welche Auflösung dafür benötigt wird.
Falls die Bilder einfach ins Internet gestellt werden, reichen die Modi Small und Medium 2 vollkommen aus. Die Mehrzahl der Monitore werden im 1024 x 800 Punkte Modus gefahren, damit würde genau ein Bildpunkt einem Monitorpunkt entsprechend und ihr Bild wird sehr scharf auf dem Monitor dargestellt.
Im Gegensatz zu der landläufige Meinung, die Canon G5 Bilder werden nicht schärfer im Monitor, wenn sie im höhere Auflösungen aufgenommen werden. Da der Monitor in der Regel nicht 1600 x 1200 Punkte darstellt (sicherlich könnte es darstellen, aber in der Regel würde die Schrift so klein, dass kein Mensch diese Auflösung benutzt), müsste das Bild heruntergerechnet werden, was sich negativ auf die Qualität entspricht.
Will man die schönen Bilder der G5 stattdessen zum Drucken geben (entweder selbst oder beim Photogeschäft), dann kommen die hochauflösende Modi Large und RAW in Frage.
Mit einem Druckmedium von 300 DPI (normale Druckauflösung), würde die höchste Auflösung von 2592 x 1944 Pixels ein Druckbild von genau 22 x 17 cm, also in etwa eine DIN A4 Seite. Klar könnte man auch größere Bilder drucken, aber da würde man keine weiteren Details mehr sehen, vielmehr würde das Bild nur „künstlich“ vergrößert ohne jeglichen Detailgewinn.
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Zum RAW Modus der Canon G5
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Die Frage stellt sich dann, warum sollte man überhaupt das RAW Modus der Canon G5 benutzen, wenn man nicht eine höhere Auflösung damit erreichen kann, als 2592 x 1944? Und wann sollte man überhaupt das RAW Modus der G5 benutzen?
Die Vorteile des RAW Modus gegenüber das Large (JPG) Modus sind vielfältig:
- Das JPEG Modus führt eine „destruktive“ Kompression des Bildes. D.h. es gehen tatsächlich Bildinformation verloren, was man nie wieder rekonstruieren kann
- Nur das RAW-Modus erlaubt die volle Farbtiefe der G5 ausnutzen
- Aufnahmeparameter können nachträglich mit dem RAW Modus korrigiert werden
Man wird sicherlich argumentieren, die Unterschiede bei einem komprimierten JPEG Bild sind kaum sichtbar. Stimmt, aber kommt auf die Druckgröße an. Bei hohen Abmessungen machen sich sehr wohl Kompressionsartefakte sichtbar.
Die Canon G5 benutzt (wie die Mehrzahl der digital Kameras) eine interne 16 Bit Farbtiefe. D.h. jedes Farbkanal (RGB, Rot, Grün, Blau) kann 65536 verschiedene Farbtöne wiedergeben, was sich vor allem bei sehr zarten Farbverläufe beermerkbar macht, sowie in Form von sehr „natürlichen“ Farben.
Da das RAW Modus sämtliche Daten des CCD Sensor speichert, werden die Daten an die Software weitergegeben, genauso wie sie aufgenommen wurden. Damit ( und NUR im Raw Modus) wird die Erzeugung eines hochwertigen 16-Bit Bildes möglich. Diese Bilder sind dann entsprechend groß (bis 14 MB bei der G5!), dafür lassen sich mit so einem Bild sehr gut nachträgliche Korrekturen durchführen mit einem geringeren Qualitätsverlust durchführen.
Darüber hinaus werden die Bilddaten zwar komprimiert, aber verlustfrei. D.h. im Gegensatz zu JPG Modus erfolgt die Kompression ohne Qualitätsverluste.
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Wie kann man das RAW Modus effektiv ausnutzen?
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Jetzt kommt das Wehrmutstropfen: mit der mitgelieferten Software von Canon ist die volle Entfaltung der Vorteile des RAW Modus nicht möglich. Die Software erlaubt nur den Weißabgleich und einfache Manipulationen der Farbe (Vivid, Schwarz-weiß, low sharpening, neutral, sepia). Andere Korrekturen sind nicht möglich.
Um die vollen Vorteile des RAW-Modus zu genießen muss man leider zu zusätzlicher Profi-Software zugreifen, wie das Programm Adobe Photoshop. In der letzen Version CS (entspricht Photoshop Version 8.9) verfügt diese Software über einen „Plug-in“, was die die direkte Bearbeitung von RAW-Files ermöglicht, u.a. die der Canon G5.
Sie können eine Testversion bei Adobe downloaden, und damit die PowerShot G5 im RAW Modus voll testen.
Mit Hilfe der genannten Software lässt sich zum Beispiel:
- Ebenfalls den Weißabgleich durchführen (Korrektur der Lichttemperatur). Hier ist es praktisch, dass man gleich die Farbtemperatur einstellen kann
- Zusätzlich geringfügige Korrekturen des Farbtons zu einer gegebenen Farbtemperatur.
- Die Belichtung nachträglich korrigieren in mehreren Blendenstufen (!!)
- Korrektur der Schatten (führt zu konstrasttreicheren Bilder)
- Übliche Korrekturen von Kontrast, Sättigung, etc)
- Bilder „Schärfen“
- Korrektur von Chromatische Linsenaberrationen, Vignettierung)
- Das Bild „hochrechnen“ um größere Bilder zu erzeugen (ohne Qualitätsgewinn natürlich)
- Das Bild in 16-bit Modus speichern
Falls man sich also intensiv mit einem guten Bild beschäftigen Bild und „das meiste“ aus dem G5- Bild holen will, kommt man an das RAW Modus nicht vorbei!
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Nachteile des RAW-Modus
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Dieses Modus ist leider nicht standardisiert. D.h. jede Kamerahersteller erzeugt seinen eigenen „RAW“ Format. Dadurch kann man das Format nur mit einer kleinen Anzahl von Programmen gelesen werden. Es ist auch nicht garantiert, dass man in 10 Jahren noch Programme finden wird, die das heutige RAW Format lesen werden. Also die Bilder unbedingt am Ende der Verarbeitung in einem „üblichen“ Bildformat speichern (TIFF, JPEG).
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Fazit
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Will man also die höchste Qualität aus den Bilder der Canon G5 herausholen, etwa 16-bit Bilder, kann man NUR das RAW-Format benutzten.
Dieser Modus erlaubt umfangreiche Bildkorrekturen und Verbesserungen, wie etwa die Farbtemperatur (Weißabgleich).
Diese Vorteile erkauft man sich durch höhere Dateigrößen sowie mit der Einschränkung, dass man dafür spezielle, nicht standardisierte Software benötigt.
Ich habe meine Bilder mit dem hier beschriebenen Verfahren aufgenommen und bearbeitet und bin mit den Ergebnissen hoch zufrieden. Damit kann man wirklich sehen, was in dieser Kamera steckt. Die Bilder haben eine hohe Qualität, Auflösung sowie natürliche Farbtöne die sich auch für kommerzielle Photographie eignen, solange man mit Ausdrücken bis DIN A4 Größe arbeitet.
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