Endlich Nichtraucher! (Taschenbuch) / Allen Carr Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von Bittelesen
Auf in ein besseres Leben
Pro:
Finanzielle und gesundheitliche Verbesserung
Kontra:
\"Nur\" ein Buch
Empfehlung:
Ja
|Vorbemerkung|
Das Rauchen: Es kostet uns unheimlich viel Geld (und das, wo es doch zur Zeit finanziell angeblich allen so schlecht geht), es kostet uns unsere Nerven (wenn wir abends bemerken, dass uns die Zigaretten bald ausgehen, und wir vor der leidigen Frage stehen: Jetzt noch zur Tanke?, oder erst morgen früh? Aber dann muss ich wieder diesen Umweg fahren!), es kostet uns auch Lebensqualität (wenn wir uns im Nichtraucherbereich eines Restaurants gerade sehr nett unterhalten, aber merken: Man müsste mal wieder eine qualmen) und letzten Endes nehmen wir diese Strapazen nochmal wofür genau auf uns? Ach ja, richtig: Um unsere Lungen mit krebserregenden Giften vollzupumpen. Damit das endlich ein Ende hat, kann man viele Wege wählen. Ich bin den Weg von Allen Carr gegangen - und bin seit viereinhalb Monaten ein glücklicher Nichtraucher.
Vorab: Wer befürchtet, \"Endlich Nichtraucher\" wartet mit einer Menge von unangenehmen Fakten oder gar Bildern über die unzähligen vom Rauchen verursachten Krankheiten auf, den kann ich beruhigen: Dem ist nicht so. Auch wird der Leser nicht ins kalte Wasser geworfen: Während man das Buch liest, darf (und soll!) man fleißig weiterrauchen - man wird es sowieso früher oder später leid werden - ich kenne niemanden (!), bei dem es anders war.
|Das Buch|
Allen Carr hat selbst über 30 Jahre lang geraucht; am Schluss sogar bis zu 100 Zigaretten am Tag. Das liest sich so leicht, aber bitte stellen Sie sich das mal einen Augenblick lang vor - die Kosten, der Gestank, das Gefühl der Selbstversklavung, wenn man wieder einen Raucherhustenanfall bekommt. Wenn Sie jetzt denken, dass Ihnen das nie passieren kann, darf ich Sie beunruhigen: Hätten Sie bei Ihrer ersten Zigarette gedacht, dass Sie mal so viel rauchen würden, wie Sie es heute tun? Oder dachten Sie nicht auch damals schon - wie ich ja auch: \"Ich werde nie so süchtig wie die anderen. Ich kann früh genug aufhören.\" Und schließlich kommt doch der Tag, an dem man sich aus guten Gründen mit seiner eigenen Sucht auseinander setzt - sei es wegen dem Geld, wegen eigener Kinder oder wegen der Gesundheit, was mein ausschlaggebender Grund war.
Dass Allen Carr selbst ein so starker Raucher war - und das, wie er selbst sagt, Zusammentreffen verschiedener Konstellationen, die alle nicht sein Verdienst waren - gibt ihm die Möglichkeit, das Thema Rauchen von einer ganz anderen Seite aufzuziehen. Sie haben als Nichtraucher nichts aufzugeben - Sie können nur gewinnen. Wer das für einen plumpen Satz irgendeiner Anti-Raucher-Kampagne hält, wird bei der Lektüre des Buches eines Besseren belehrt. Auf durchdachte Art und Weise macht Allen Carr die Gehirnwäsche rückgängig, der jeder Raucher Zeit seines Raucherlebens erliegt (Das Rauchen verschafft mir Genuß / Ich Rauche gerne / um mich zu entspannen, konzentrieren etc. / Das Rauchen ist ein Luxus, den ich mir gönne).
In 45 verständlich verfassten (und niemals langweiligen) Kapiteln erfasst Carr alle Facetten eines Raucherlebens und gibt Ihnen Tipps an die Hand, wie Sie als frisch gebackener Nichtraucher mit der neuen Situation leben können, falls Sie doch mal ein schwacher Moment überkommen sollte.
Und dabei verzichtet Allen Carr nahezu ganz auf Schocktherapien (Die Hinweise, dass Rauchen zu Emphysemen in Ihrer Lunge führen kann, haben Sie bis heute nicht vom Rauchen abgehalten - warum sollten sie es dann jetzt?), sondern setzt sich mit Ihnen als Raucher in nachvollziehbarer Art und Weise auseinander. Dabei erzählt Carr auch Geschichten aus seiner Zeit als starker Raucher (wie viele Parallelen ich dort erkannt habe!) und aus seiner Zeit als ein Mensch, der andere Menschen vom Rauchen abgebracht hat. Ob ihm das auch mit Ihnen gelingen wird? Finden Sie es heraus!
|Die Methode|
Wenn Sie das Buch gelesen haben und nicht mit dem Rauchen aufhören möchten (was ich für sehr unwahrscheinlich halte - dazu gleich mehr), dann hätten Sie nichts verloren - höchstens circa 8 Euro (zur Zeit zwei Schachteln am Automaten) und die Zeit, die sie für das Buch und für die Auseinandersetzung mit sich selbst gebraucht haben (kann das schlecht sein?).
Aber ich bin ziemlich überzeugt davon, dass nahezu jeder Mensch, der sich einigermaßen ernsthaft mit der Thematik des Buches und mit dem Buch selbst auseinander setzt, gen Ende der Lektüre den Wunsch verspüren wird, die Raucherei endgültig sein zu lassen. Das denke ich erstens, weil ich viele Leute kenne, die das Buch gelesen haben und denen es zweitens genau so ging wie mir. Und ich habe, ganz ehrlich, mit Freude aufgehört. Nicht mit dem Gefühl, in Zukunft auf etwas verzichten müssen oder bald manche Situationen nicht mehr so gut genießen zu können (ein Mythos!), sondern mit Zuversicht auf das blickend, was da kommen mag: Die Zeit als Nichtraucher, als freier Mensch, mit mehr Geld und Selbstvertrauen und noch vielem mehr.
Ich selbst habe neun Jahre lang und im Durchschnitt eine Schachtel pro Tag verraucht. Wenn Sie schon länger rauchen und meinen, dass die Methode von Carr bei Ihnen nicht funktionieren würde, kann ich nur einen Satz aus dem Buch sinngemäß zitieren: Für Sie ist es noch leichter, weil Sie noch viel weiter unten sind als jemand, der noch nicht so lange raucht.
Zum Glück war ich schon früh weit unten, und nicht erst Jahre später. Da ich diesen Sommer eine bronchiale Hyperreagibilität (lt. Lungenfacharzt) entwickelt habe, konnte ich abends stellenweise nicht mehr einschlafen (mit 23!), da mich das Pfeifen meiner Lunge daran gehindert hat. Ein widerliches Gefühl, das ich niemandem wünsche. Und obendrein auch peinlich, wenn man z. B. auf Ausflügen mit anderen in einem Zimmer geschlafen hat.
Für mich war das der Grund, um mit dem Rauchen aufzuhören - nicht das Geld oder andere, es waren gesundheitliche Gründe. Nach der Lektüre Carrs Buch und einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Buch habe ich den Absprung geschafft und es hat mir - insbesondere im ersten Monat - richtig Spaß gemacht. Wenn das seltsam klingt, kann ich Sie beruhigen: Ich war hochgradig nikotinabhängig. Ich konnte nicht mal zum Bäcker fahren, ohne eine Zigarette zu rauchen. Ich war also keinesfalls ein \"leichter Fall.\"
Wieso hat mir die Carr-Methode so geholfen? Weil unser Verstand unser Handeln bestimmt, und ich realisiert habe, was es mit der Raucherei auf sich hat. Sie ist schlichtweg unsinnig. Wenn Sie das einmal völlig selbstehrlich aufgenommen haben, werden Sie nicht mehr den Wunsch haben, sich selbst zu vergiften (und dafür viel Geld auszugeben). Wie Sie in diesem Stadium kommen? Durch \"Endlich Nichtraucher\".
|Fazit|
Geben Sie sich einen Ruck und versuchen Sie es mal mit Allen Carr - Sie haben nichts zu verlieren. Und jetzt, wo die ganzen Neujahrsvorsätze wieder anstehen, ist doch ein idealer Zeitpunkt, um mit Zuversicht in ein Leben als Nichtraucher zu starten. Sie können mir glauben: Es lohnt sich - oder wäre ich nach viereinhalb Monaten noch Nichtraucher, wenn es sich nicht lohnen würde? Ich bin nicht gerade der Disziplinierteste - ich würde schon längst wieder an der Kippe hängen, wenn es sich als Nichtraucher nicht besser leben würde.
Übrigens: In dieser kurzen Zeit habe ich persönlich bereits 544 Euro gespart. Und das sage ich jetzt nur, falls jemand bald aufhören und den Sommer 2005 vielleicht an irgendeinem Strand in der Sonne liegen und sich dafür belohnen möchte, dass er sich nicht mehr selbst die Luft zum Atmen abdreht ;-)
Ich wünsche euch allen auf jeden Fall viel Erfolg!
P.S.: Bitte seht es mir nach, wenn dieser Testbericht sehr persönlich geschrieben ist, aber es geht nun mal um eine sehr persönliche Angelegenheit, die mein Leben stark beeinflusst hat.
Das Rauchen: Es kostet uns unheimlich viel Geld (und das, wo es doch zur Zeit finanziell angeblich allen so schlecht geht), es kostet uns unsere Nerven (wenn wir abends bemerken, dass uns die Zigaretten bald ausgehen, und wir vor der leidigen Frage stehen: Jetzt noch zur Tanke?, oder erst morgen früh? Aber dann muss ich wieder diesen Umweg fahren!), es kostet uns auch Lebensqualität (wenn wir uns im Nichtraucherbereich eines Restaurants gerade sehr nett unterhalten, aber merken: Man müsste mal wieder eine qualmen) und letzten Endes nehmen wir diese Strapazen nochmal wofür genau auf uns? Ach ja, richtig: Um unsere Lungen mit krebserregenden Giften vollzupumpen. Damit das endlich ein Ende hat, kann man viele Wege wählen. Ich bin den Weg von Allen Carr gegangen - und bin seit viereinhalb Monaten ein glücklicher Nichtraucher.
Vorab: Wer befürchtet, \"Endlich Nichtraucher\" wartet mit einer Menge von unangenehmen Fakten oder gar Bildern über die unzähligen vom Rauchen verursachten Krankheiten auf, den kann ich beruhigen: Dem ist nicht so. Auch wird der Leser nicht ins kalte Wasser geworfen: Während man das Buch liest, darf (und soll!) man fleißig weiterrauchen - man wird es sowieso früher oder später leid werden - ich kenne niemanden (!), bei dem es anders war.
|Das Buch|
Allen Carr hat selbst über 30 Jahre lang geraucht; am Schluss sogar bis zu 100 Zigaretten am Tag. Das liest sich so leicht, aber bitte stellen Sie sich das mal einen Augenblick lang vor - die Kosten, der Gestank, das Gefühl der Selbstversklavung, wenn man wieder einen Raucherhustenanfall bekommt. Wenn Sie jetzt denken, dass Ihnen das nie passieren kann, darf ich Sie beunruhigen: Hätten Sie bei Ihrer ersten Zigarette gedacht, dass Sie mal so viel rauchen würden, wie Sie es heute tun? Oder dachten Sie nicht auch damals schon - wie ich ja auch: \"Ich werde nie so süchtig wie die anderen. Ich kann früh genug aufhören.\" Und schließlich kommt doch der Tag, an dem man sich aus guten Gründen mit seiner eigenen Sucht auseinander setzt - sei es wegen dem Geld, wegen eigener Kinder oder wegen der Gesundheit, was mein ausschlaggebender Grund war.
Dass Allen Carr selbst ein so starker Raucher war - und das, wie er selbst sagt, Zusammentreffen verschiedener Konstellationen, die alle nicht sein Verdienst waren - gibt ihm die Möglichkeit, das Thema Rauchen von einer ganz anderen Seite aufzuziehen. Sie haben als Nichtraucher nichts aufzugeben - Sie können nur gewinnen. Wer das für einen plumpen Satz irgendeiner Anti-Raucher-Kampagne hält, wird bei der Lektüre des Buches eines Besseren belehrt. Auf durchdachte Art und Weise macht Allen Carr die Gehirnwäsche rückgängig, der jeder Raucher Zeit seines Raucherlebens erliegt (Das Rauchen verschafft mir Genuß / Ich Rauche gerne / um mich zu entspannen, konzentrieren etc. / Das Rauchen ist ein Luxus, den ich mir gönne).
In 45 verständlich verfassten (und niemals langweiligen) Kapiteln erfasst Carr alle Facetten eines Raucherlebens und gibt Ihnen Tipps an die Hand, wie Sie als frisch gebackener Nichtraucher mit der neuen Situation leben können, falls Sie doch mal ein schwacher Moment überkommen sollte.
Und dabei verzichtet Allen Carr nahezu ganz auf Schocktherapien (Die Hinweise, dass Rauchen zu Emphysemen in Ihrer Lunge führen kann, haben Sie bis heute nicht vom Rauchen abgehalten - warum sollten sie es dann jetzt?), sondern setzt sich mit Ihnen als Raucher in nachvollziehbarer Art und Weise auseinander. Dabei erzählt Carr auch Geschichten aus seiner Zeit als starker Raucher (wie viele Parallelen ich dort erkannt habe!) und aus seiner Zeit als ein Mensch, der andere Menschen vom Rauchen abgebracht hat. Ob ihm das auch mit Ihnen gelingen wird? Finden Sie es heraus!
|Die Methode|
Wenn Sie das Buch gelesen haben und nicht mit dem Rauchen aufhören möchten (was ich für sehr unwahrscheinlich halte - dazu gleich mehr), dann hätten Sie nichts verloren - höchstens circa 8 Euro (zur Zeit zwei Schachteln am Automaten) und die Zeit, die sie für das Buch und für die Auseinandersetzung mit sich selbst gebraucht haben (kann das schlecht sein?).
Aber ich bin ziemlich überzeugt davon, dass nahezu jeder Mensch, der sich einigermaßen ernsthaft mit der Thematik des Buches und mit dem Buch selbst auseinander setzt, gen Ende der Lektüre den Wunsch verspüren wird, die Raucherei endgültig sein zu lassen. Das denke ich erstens, weil ich viele Leute kenne, die das Buch gelesen haben und denen es zweitens genau so ging wie mir. Und ich habe, ganz ehrlich, mit Freude aufgehört. Nicht mit dem Gefühl, in Zukunft auf etwas verzichten müssen oder bald manche Situationen nicht mehr so gut genießen zu können (ein Mythos!), sondern mit Zuversicht auf das blickend, was da kommen mag: Die Zeit als Nichtraucher, als freier Mensch, mit mehr Geld und Selbstvertrauen und noch vielem mehr.
Ich selbst habe neun Jahre lang und im Durchschnitt eine Schachtel pro Tag verraucht. Wenn Sie schon länger rauchen und meinen, dass die Methode von Carr bei Ihnen nicht funktionieren würde, kann ich nur einen Satz aus dem Buch sinngemäß zitieren: Für Sie ist es noch leichter, weil Sie noch viel weiter unten sind als jemand, der noch nicht so lange raucht.
Zum Glück war ich schon früh weit unten, und nicht erst Jahre später. Da ich diesen Sommer eine bronchiale Hyperreagibilität (lt. Lungenfacharzt) entwickelt habe, konnte ich abends stellenweise nicht mehr einschlafen (mit 23!), da mich das Pfeifen meiner Lunge daran gehindert hat. Ein widerliches Gefühl, das ich niemandem wünsche. Und obendrein auch peinlich, wenn man z. B. auf Ausflügen mit anderen in einem Zimmer geschlafen hat.
Für mich war das der Grund, um mit dem Rauchen aufzuhören - nicht das Geld oder andere, es waren gesundheitliche Gründe. Nach der Lektüre Carrs Buch und einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Buch habe ich den Absprung geschafft und es hat mir - insbesondere im ersten Monat - richtig Spaß gemacht. Wenn das seltsam klingt, kann ich Sie beruhigen: Ich war hochgradig nikotinabhängig. Ich konnte nicht mal zum Bäcker fahren, ohne eine Zigarette zu rauchen. Ich war also keinesfalls ein \"leichter Fall.\"
Wieso hat mir die Carr-Methode so geholfen? Weil unser Verstand unser Handeln bestimmt, und ich realisiert habe, was es mit der Raucherei auf sich hat. Sie ist schlichtweg unsinnig. Wenn Sie das einmal völlig selbstehrlich aufgenommen haben, werden Sie nicht mehr den Wunsch haben, sich selbst zu vergiften (und dafür viel Geld auszugeben). Wie Sie in diesem Stadium kommen? Durch \"Endlich Nichtraucher\".
|Fazit|
Geben Sie sich einen Ruck und versuchen Sie es mal mit Allen Carr - Sie haben nichts zu verlieren. Und jetzt, wo die ganzen Neujahrsvorsätze wieder anstehen, ist doch ein idealer Zeitpunkt, um mit Zuversicht in ein Leben als Nichtraucher zu starten. Sie können mir glauben: Es lohnt sich - oder wäre ich nach viereinhalb Monaten noch Nichtraucher, wenn es sich nicht lohnen würde? Ich bin nicht gerade der Disziplinierteste - ich würde schon längst wieder an der Kippe hängen, wenn es sich als Nichtraucher nicht besser leben würde.
Übrigens: In dieser kurzen Zeit habe ich persönlich bereits 544 Euro gespart. Und das sage ich jetzt nur, falls jemand bald aufhören und den Sommer 2005 vielleicht an irgendeinem Strand in der Sonne liegen und sich dafür belohnen möchte, dass er sich nicht mehr selbst die Luft zum Atmen abdreht ;-)
Ich wünsche euch allen auf jeden Fall viel Erfolg!
P.S.: Bitte seht es mir nach, wenn dieser Testbericht sehr persönlich geschrieben ist, aber es geht nun mal um eine sehr persönliche Angelegenheit, die mein Leben stark beeinflusst hat.
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