Civilization III (PC Strategiespiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von FoXx27
Civilization 3 - Eroberer, Diplomaten und Forscher
Pro:
langer Spielspaß, enormer Umfang
Kontra:
Sound
Empfehlung:
Ja
Strategiespiele zählen eigentlich mit zu meinem Favoritenkreis, wenn da nicht diese Kleinigkeit wäre: Man ist fröhlich dabei seine Basis und Truppen zu bauen und plötzlich muss man feststellen, dass der Computer schon wieder doppelt so weit ist. Das Erscheinen der Meldung „Sie haben verloren“ ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Aber für alle die dieses Problem mit mir teilen gibt es eine Alternative – Rundenstrategie.
Im nach folgenden Text werde ich euch die wichtigsten Fakten zu Civilization III näher bringen.
Der Start:
Es gibt zu Beginn 3 Möglichkeiten, man kann sich zuerst im Übungsspiel mit dem Spiel vertraut machen oder beim Schnellstart sofort loslegen. Beim Schnellstart trifft der Computer alle Einstellungen über Gegner, Vegetation, etc.. Die dritte Möglichkeit ist ein eigenes Spiel zu erstellen.
Nun beginnt man mit den Spieleinstellungen:
Die ersten Einstellungen betreffen die Karte auf der gespielt wird – man kann bei der Art der Landkarte von Pangäa über Kontinent bis Archipel wählen. Die Klima-(Trocken/Normal/Feucht), Temperatur- (Warm/Gemäßigt/Kalt) und Erdaltereinstellungen (von 3 Mrd. bis 5 Mrd. Jahren) sind entscheidend für die spätere Vegetation und das Klima. Diese beiden Faktoren sind im Spielverlauf sehr wichtig; dazu aber später. Als letztes bestimmen wir noch das Barbarenvorkommen auf der Landkarte und suchen uns einen der 6 Schwierigkeitsstufen aus. Zur Wahl stehen Häuptling (am einfachsten), Kriegsherr, Prinz, König, Kaiser und Gottheit (am schwierigsten).
Bevor es losgeht, wendet man sich noch den Spielereigenschaften zu.
Die Zivilisationsauswahl fällt bei 16 Nationen wahrlich schwer, denn jeder dieser Staaten hat bestimmte Attribute:
Rom – militaristisch/kommerziell
Griechenland – kommerziell/wissenschaftlich
Deutschland – militaristisch/wissenschaftlich
China – militaristisch/industriell
Japan – militaristisch/ religiös
Indien – kommerziell/religiös
Aztekien – militaristisch/religiös
Irokesien – expansionistisch/religiös
Ägypten – religiös/industriell
Babylon – wissenschaftlich/religiös
Russland – expansionistisch/wissenschaftlich
Amerika – expansionistisch/industriell
Frankreich – kommerziell/industriell
Persien – wissenschaftlich/industriell
Zululand – militaristisch/expansionistisch
England – kommerziell/expansionistisch
Nachdem man sich die beliebige Nation ausgesucht hat bestimmt man aus den anderen bis zu 7 Gegner.
Als letztes wenden wir uns den Regeln bzw. den Siegbedingungen zu:
Weltherrschaft – alle Gegner müssen besiegt werden
Diplomatiesieg – Sieg mit Hilfe von Verträgen
Kultursieg – es gewinnt die Nation, die über die höchst entwickelte Kultur verfügt
Weltraumsieg – wer als erstes sein Apolloprogramm beendet und die erste Rakete ins All
schickt, gewinnt
Eroberungssieg – ähnelt der Weltherrschaft
Die Landkarte
Die Landkarte ist in Quadrate eingeteilt, auf denen sich die Einheiten über die Karte bewegen. Jedes Quadrat hat eine bestimmte Vegetation (Wüste, Steppe, Dschungel, Ozean, Weideland, etc.), die beim Gründen von Städten beachtet werden muss.
Es gibt drei Ressourcen:
Nahrung – muss in ausreichender Menge vorhanden sein, damit es Wachstum in Städten gibt
Gold – bringt dem Spieler pro Runde einen bestimmten Betrag Geld
Schilde – werden zur Produktion gebraucht; je mehr Schilde, desto höhere Produktivität
Es können nur die Ressourcen genutzt werden, die im Einzugsbereich der Städte liegen.
Die Ressourcen eines Quadrates können erhöht werden, indem man Bewässerungsanlagen (mehr Gold und Nahrung), Bergwerke (mehr Gold und Schilde) oder andere Modernisierungen baut.
Das Spiel
Man startet mit drei Einheiten (Späher, Bautrupp u. Siedler), von denen nur der Siedler eine Stadt gründen kann. Ist dies geschehen, so beginnt der Bautrupp Wege anzulegen, da sich Einheiten dann über mehrere Quadrate bewegen können. In der Stadt bestimmt man die Ausbildung der nächsten Einheit oder den Bau des nächsten Gebäude. Am Anfang geht es darum so viele Städte wie möglich zu bauen und diese zu entwickeln. Wichtige Gebäude wie Aquädukt, Kaserne, Tempel und später Krankenhaus tragen dazu bei, dass die Städte wachsen. Je größer die Städte werden, desto mehr Geld bekommt man und der Einzugsbereich vergrößert sich. Nebenbei ist das Rekrutieren von Truppen ebenfalls sehr wichtig, da die anderen Nationen oft aggressiv handeln. Mit dem Geld, dass man pro Runde verdient kann man die Wissenschaft verbessern, was zur Folge hat, dass sich die Forschungszeit reduziert. Es gibt einen einfachen Fakt: Wer am schnellsten forscht, hat die moderneren Waffen und hat damit einen entscheidenden Vorteil. Es muss außerdem darauf geachtet werden, dass sie Einwohner stets zufrieden sind, sonst kann es passieren, dass sich eine Stadt einer anderen Nation anschließt. Um das zu verhindern baut man Gebäude wie Tempel und Kirchen. Im späteren Verlauf kann man Botschaften in den anderen Ländern bauen, damit man mit diesen Verträge (Militärbündnis, Verteidigungsbündnis, Durchreiserecht, etc.) aushandeln und Waren tauschen kann.
Im Endeffekt geht es darum die vorherrschende Nation zu sein und die Siegbedingungen zur erfüllen. Das Spiel ist weit aus umfangreicher, aber das Grundprinzip liegt in den oben genannten Fakten. Bei jedem neuen Spiel kann man neue Taktiken entwickeln, sodass es unmöglich ist einen noch genaueren Spielverlauf zu beschreiben.
Bewegung der Einheiten:
Jede Einheit hat eine bestimmte Anzahl von Quadraten pro Runde auf denen sie sich bewegen kann. Sind die Quadrate durch Wege verbunden, so vergrößert sich auch die Bewegungsmöglichkeiten der Einheiten.
Steuerung:
Das Spiel wird komplett per Maus gespielt.
Fazit:
Für Strategen ist Civilization III ein gute Abwechslung und verspricht viele Stunden Spielspaß. Da man aufgrund des Rundensystems keinen Nachteil gegenüber dem Computer hat, ist das Spiel besonders für Einsteiger geeignet. Man sollte jedoch das Übungsspiel nutzen, damit man die Zusammenhänge und verschiedenen Optionen im Spiel versteht.
Systemanforderungen:
Windows 95/98/Me/2000/XP
Pentium II, 300 MHz
32 MB RAM
4X CD-ROM
DirectX 8.0a
Im nach folgenden Text werde ich euch die wichtigsten Fakten zu Civilization III näher bringen.
Der Start:
Es gibt zu Beginn 3 Möglichkeiten, man kann sich zuerst im Übungsspiel mit dem Spiel vertraut machen oder beim Schnellstart sofort loslegen. Beim Schnellstart trifft der Computer alle Einstellungen über Gegner, Vegetation, etc.. Die dritte Möglichkeit ist ein eigenes Spiel zu erstellen.
Nun beginnt man mit den Spieleinstellungen:
Die ersten Einstellungen betreffen die Karte auf der gespielt wird – man kann bei der Art der Landkarte von Pangäa über Kontinent bis Archipel wählen. Die Klima-(Trocken/Normal/Feucht), Temperatur- (Warm/Gemäßigt/Kalt) und Erdaltereinstellungen (von 3 Mrd. bis 5 Mrd. Jahren) sind entscheidend für die spätere Vegetation und das Klima. Diese beiden Faktoren sind im Spielverlauf sehr wichtig; dazu aber später. Als letztes bestimmen wir noch das Barbarenvorkommen auf der Landkarte und suchen uns einen der 6 Schwierigkeitsstufen aus. Zur Wahl stehen Häuptling (am einfachsten), Kriegsherr, Prinz, König, Kaiser und Gottheit (am schwierigsten).
Bevor es losgeht, wendet man sich noch den Spielereigenschaften zu.
Die Zivilisationsauswahl fällt bei 16 Nationen wahrlich schwer, denn jeder dieser Staaten hat bestimmte Attribute:
Rom – militaristisch/kommerziell
Griechenland – kommerziell/wissenschaftlich
Deutschland – militaristisch/wissenschaftlich
China – militaristisch/industriell
Japan – militaristisch/ religiös
Indien – kommerziell/religiös
Aztekien – militaristisch/religiös
Irokesien – expansionistisch/religiös
Ägypten – religiös/industriell
Babylon – wissenschaftlich/religiös
Russland – expansionistisch/wissenschaftlich
Amerika – expansionistisch/industriell
Frankreich – kommerziell/industriell
Persien – wissenschaftlich/industriell
Zululand – militaristisch/expansionistisch
England – kommerziell/expansionistisch
Nachdem man sich die beliebige Nation ausgesucht hat bestimmt man aus den anderen bis zu 7 Gegner.
Als letztes wenden wir uns den Regeln bzw. den Siegbedingungen zu:
Weltherrschaft – alle Gegner müssen besiegt werden
Diplomatiesieg – Sieg mit Hilfe von Verträgen
Kultursieg – es gewinnt die Nation, die über die höchst entwickelte Kultur verfügt
Weltraumsieg – wer als erstes sein Apolloprogramm beendet und die erste Rakete ins All
schickt, gewinnt
Eroberungssieg – ähnelt der Weltherrschaft
Die Landkarte
Die Landkarte ist in Quadrate eingeteilt, auf denen sich die Einheiten über die Karte bewegen. Jedes Quadrat hat eine bestimmte Vegetation (Wüste, Steppe, Dschungel, Ozean, Weideland, etc.), die beim Gründen von Städten beachtet werden muss.
Es gibt drei Ressourcen:
Nahrung – muss in ausreichender Menge vorhanden sein, damit es Wachstum in Städten gibt
Gold – bringt dem Spieler pro Runde einen bestimmten Betrag Geld
Schilde – werden zur Produktion gebraucht; je mehr Schilde, desto höhere Produktivität
Es können nur die Ressourcen genutzt werden, die im Einzugsbereich der Städte liegen.
Die Ressourcen eines Quadrates können erhöht werden, indem man Bewässerungsanlagen (mehr Gold und Nahrung), Bergwerke (mehr Gold und Schilde) oder andere Modernisierungen baut.
Das Spiel
Man startet mit drei Einheiten (Späher, Bautrupp u. Siedler), von denen nur der Siedler eine Stadt gründen kann. Ist dies geschehen, so beginnt der Bautrupp Wege anzulegen, da sich Einheiten dann über mehrere Quadrate bewegen können. In der Stadt bestimmt man die Ausbildung der nächsten Einheit oder den Bau des nächsten Gebäude. Am Anfang geht es darum so viele Städte wie möglich zu bauen und diese zu entwickeln. Wichtige Gebäude wie Aquädukt, Kaserne, Tempel und später Krankenhaus tragen dazu bei, dass die Städte wachsen. Je größer die Städte werden, desto mehr Geld bekommt man und der Einzugsbereich vergrößert sich. Nebenbei ist das Rekrutieren von Truppen ebenfalls sehr wichtig, da die anderen Nationen oft aggressiv handeln. Mit dem Geld, dass man pro Runde verdient kann man die Wissenschaft verbessern, was zur Folge hat, dass sich die Forschungszeit reduziert. Es gibt einen einfachen Fakt: Wer am schnellsten forscht, hat die moderneren Waffen und hat damit einen entscheidenden Vorteil. Es muss außerdem darauf geachtet werden, dass sie Einwohner stets zufrieden sind, sonst kann es passieren, dass sich eine Stadt einer anderen Nation anschließt. Um das zu verhindern baut man Gebäude wie Tempel und Kirchen. Im späteren Verlauf kann man Botschaften in den anderen Ländern bauen, damit man mit diesen Verträge (Militärbündnis, Verteidigungsbündnis, Durchreiserecht, etc.) aushandeln und Waren tauschen kann.
Im Endeffekt geht es darum die vorherrschende Nation zu sein und die Siegbedingungen zur erfüllen. Das Spiel ist weit aus umfangreicher, aber das Grundprinzip liegt in den oben genannten Fakten. Bei jedem neuen Spiel kann man neue Taktiken entwickeln, sodass es unmöglich ist einen noch genaueren Spielverlauf zu beschreiben.
Bewegung der Einheiten:
Jede Einheit hat eine bestimmte Anzahl von Quadraten pro Runde auf denen sie sich bewegen kann. Sind die Quadrate durch Wege verbunden, so vergrößert sich auch die Bewegungsmöglichkeiten der Einheiten.
Steuerung:
Das Spiel wird komplett per Maus gespielt.
Fazit:
Für Strategen ist Civilization III ein gute Abwechslung und verspricht viele Stunden Spielspaß. Da man aufgrund des Rundensystems keinen Nachteil gegenüber dem Computer hat, ist das Spiel besonders für Einsteiger geeignet. Man sollte jedoch das Übungsspiel nutzen, damit man die Zusammenhänge und verschiedenen Optionen im Spiel versteht.
Systemanforderungen:
Windows 95/98/Me/2000/XP
Pentium II, 300 MHz
32 MB RAM
4X CD-ROM
DirectX 8.0a
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