Mexican - Eine heiße Liebe (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von ::CwC::

Mexican

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

1. Die Story
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Jerry (Brad Pitt) ist eher unfreiwillig in der Rolle eines Mafialaufburschen gelandet, weil er das Auto des Mafiaobergurus Margoles gerammt hat, diesen dadurch ins Gefängnis gebracht hatte und deswegen einiges wieder gut zu machen hatte. Nach 5 Jahren des mehr oder weniger erfolgreichen Laufburschentums hat Jerry die Nase voll von dem Job als Mafiahandlager und auch seine Freundin Samantha (Julia Roberts) stellt ihm ein Ultimatum.

Jerry verspricht Samantha, mit dem Job aufzuhören und mit ihr nach Las Vegas zu fahren und sie dort zu heiraten. Doch die Rechnung haben die beiden ohne die Mafia gemacht. Jerry bekommt einen letzten Auftrag: er soll nach Mexico reisen und dort die berüchtigte Pisole \"The Mexican\" in Empfang nehmen, auf der zu allem Übel auch noch ein Fluch lastet.

Während sich Jerry also auf den Weg nach Mexico macht, fährt Samantha wutentbrannt nach Las Vegas. Auf dem Weg dorthin wird sie prompt von dem Profikiller Leroy gekidnappt, der im Auftrag der Mafia handelt und Jerry davon abhalten soll, sich selber die Pistole unter den Nagel zu reissen.

Doch Samantha freundet sich mit dem sympathischen Leroy an, tauscht mit im Beziehungsprobleme aus und verhilft ihm sogar zu einer kurzen aber explosiven Affäre.

Derweil überschlagen sich in Mexico die Ereignisse. Jerry findet die Pistole, verliert sie wieder und weiss am Ende gar nicht mehr, wie er dem Chaos noch entkommen soll und seine geliebte Freundin wieder für sich gewinnen soll.......

2. Kritik
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The Mexican vereint zwei Filme in einem. Angekündigt als gemeinsamer Film der beiden Superstars, gehen die Hauptpersonen ihre eigenen Wege und sind noch nicht einmal 20 Minunten gemeinsam vor der Kamera zu sehen. Brad Pitt als trotteliger Mafiabote Jerry stolpert in Mexico von einem Abenteuer ins nächste und versucht dem Chaos zu entkommen. Derweil knüpft Julia Roberts als Samantha freundschaftliche Kontakte zu ihrem Kidnapper und versucht sich als Beziehungstherapeutin.

Brad Pitt zeigt sein komödiantisches Talent und überzeugt durch seine Slapstickeinlagen und die Situationskomik. Auch Julia Roberts zeigt alle Facetten ihrer Schauspielkunst und beweist wieder, dass sie Emotionen wie keine andere rüberbringen kann. Auch wenn ihr Hang zur Hysterie etwas übertrieben war.

Positiv aufgefallen ist auf jeden Fall noch James Gandolfini als Leroy, der die verschiedenen Gesichter seiner Figur - den sensiblen Beziehungsmensch, den eiskalten Profikiller und den unerfahrenen Schwulen - glaubhaft und ohne Stilbruch verkörpert hat.

Trotz dieser überragend guten Schauspieler scheitert der Film an der komplexen und undurchschaubaren Story, die einfach hätte sein können, aber unverständlicherweise durch Rückblenden, dutzende Personen im Hintergrund so kompliziert gemacht wurde, dass man am Ende überhaupt nicht mehr verstanden hat, wer jetzt eigentlich die Pistole wollte, wer gut und wer böse ist und was die Geschichte eigentlich soll.

Auch zieht sich der Film unnötig in die Länge und ist mit seinen 123 Minunten um einiges zu lang geraten.

Insgesamt reichen die brillianten Schauspieler nicht, um den Film zum Hit zu machen. Der Film zeigt nur in wenigen Szenen seine Komik, plätschert aber insgesamt vor sich hin, ohne dass man Fortschritte bemerkt. Allenfalls für eingefleischte Brad Pitt und Julia Roberts Fans ein Hit.

Im grossen und ganzen würd ich sagen, eher nicht emfehlenswert. Auch wenn ich zugeben muss, dass sich für mich persönlich der Film allein wegen Brad Pitt gelohnt hat.

18 Bewertungen