Come clean - Puddle of mudd Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von hooba

Album \

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ihr seid absolute Alternativ Rock Fans?! Ihr denkt Nirvana war echt ne klasse Band und vermisst in der Musikwelt eine Stimme wie die von Kurt Cobain?! Euch kann geholfen werden…. Eure Medizin heißt \"Puddle of mudd\" und das heilende Album der U.S. Band liegt seit Mitte März in euer aller Plattenläden. Wer die Jungs nach ihren Top Singleauskopplungen \"control\" und \"blurry\" noch immer nicht kennt oder mehr über die Entstehung der Band erfahren will dem wird hier Abhilfe geschafft und natürlich erfahrt ihr auch alles über das neue Album \"Come Clean\".

Short Bandhistory:

Was kaum einer weiß ist das \"Puddle of mudd\" keine Neuentdeckung des Jahres 2002 sind als was sie meist gehandelt werden sondern schon seit 1993 existieren, wenn auch nicht in der Besetzung wie man sie im Moment kennt. Begonnen hat alles in Kansas City als der Sänger und Gitarrist Wesley Reid Scantlin ein paar Freunde zusammen rief um Musik zumachen. Sie übten hart in ihrem Proberaum in dem sie auch nach kurzer Zeit auf ihren jetzigen Namen stießen denn der Raum lag nah am Missouri und als dieser über die Ufer trat verwandelte sich der Proberaum in eine große Schlammpfütze, eben a \"Puddle of mudd\"!Jahrelang versuchen die Jungs über die Stadtgrenzen von Kansas City hinaus erfolgreich und bekannt zu werden doch leider ohne Erfolg. Schließlich kommt 1999 die Family Values-Tour durch ihre Stadt, Wes Scantlin bastelt sich einen Backstagepass (nicht nachmachen;) und schafft es so tatsächlich einem Security Menschen von Limp Bizkit eine Tape von seiner Band zu geben. Dieses schafft es auch zu Frontmann Fred Durst der davon wirklich begeistert ist und die Band für sein eigenes Label \"Flawless Entertainment\" verpflichten möchte. Ab hier teilt sich die Story in zwei unterschiedliche Versionen.Die harmlose Version: \"Puddle of mudd\" haben sich wegen der Vielzahl an erfolglosen Versuchen berühmt zu werden aufgelöst bevor Fred Durst sich meldete welcher jetzt neue
Bandmitglieder für Wes Scantlin suchte! Die unschöne Version: Fred Durst fand den Rest der Band einfach nicht gut genug und fing an um Wes Scantlin eine neue band zu basteln! Für welche Version man sich auch immer entscheiden mag, fest steht das \"Puddle of mudd\" letztendlich einen Plattenvertrag bekommen und von nun an neben Scantlin auch aus Gitarrist Paul Phillips und Bassist Doug Ardito bestehen. Da man mit dem Drummer nicht klar kommt,
übernimmt für die Aufnahmesessions kurzfristig Schlagzeug-Gott Josh Freese (A perfect Cicle, Vandals) die Drums bis letztendlich Greg Upchurch der schon mit Chris Cornell auf Tour war seinen Posten einnimmt. Unterstützt und promoted von Fred Durst geht es seitdem
steil bergauf mit der Karriere der Jungs, sie treten als Vorgruppe von Linkin Park auf und ihr Album \"Come Clean\" hält sich über Monate in den US- Charts während für ihre Erfolgskurve kein Ende in sicht ist!

Die Tracks:

Track1: \"Control\" 3:53 min.
Dreht die Anlage bis zum Limit auf und los geht\'s… Es vergeht kaum eine Sekunde und die ersten Gitarrenriffs hämmern euch um die Ohren. Aber was ist das, wurde Kurt Cobain in den Song reingeschnitten?! Iwo, das was ihr hört ist tatsächlich Wesley Reid Scantlin!!! Diese Single ist herrlich Agressiv vor allem wenn ihr das Video dazu anschaut denn dies hier ist
die erste Singleauskopplung des Albums gewesen. Ps: Wenn ihr schon dabei seid das Video zu sehen achtet mal auf den Drummer Upchurch der während des Refrains die Sticks verliert und macht mal ein lustiges \"Wo ist Walter spiel\" denn Walter ist in diesem Fall Fred Durst
und versteckt sich im Video.

Track2: \"Drift and die\" 3:39 min.
Einer der ruhigeren Songs und gleichzeitig einer meiner absoluten Favorites. Das Motto dieses Tracks ist eindeutig \"Wes Scantlin pur\"! Denn haupsächlich hört ihr seine Stimme die er selbst mit einer normalen Gitarre begleitet, klasse! Wenn dann noch zum Schluss ein kurzes E-Gitarrensolo ala\' Jimi Hendrix im Hintergrund ertönt werdet ihr begeistert sein!

Track3: Out of my head\" 3:46 min.
Das nenne ich Alternative Rock at its best!!! Hier gehen die Vier so richtig ab, präsentieren euch was sie wirklich drauf haben und das ist wirklich ne Menge. Außerdem ist der Refrain wirklich gut gelungen!

Track4: \"Nobody told me\" 3:54 min.
Nein, ihr habt keinen Tinitus (Ohrgeräusche) das was ihr hört sind gewollte Rückkopplungen aber lasst euch davon nicht abhalten den Song weiter zu hören, es wird belohnt. Er gehört vielleicht nicht zu den herausragendsten Songs auf der Scheibe aber wohl zu den Innovativsten. Ps: Wirklich gut ist das Ende denn in der letzten Minute wird unerwartet noch mal Gas gegeben und im Old School Stile losgerockt!

Track5: \"Blurry\" 5:06 min.
Trotz ein paar Rockparts ist dies wohl eines der ruhigsten Lieder auf der Platte und gleichzeitig die zweite Singleauskopplung der Band. Viel muss man zu diesem Song nicht sagen außer das ihn alle die ihn gehört haben lieben und die ihn noch nicht gehört haben lieben werden sobald sie ihn gehört haben. Der Song bleibt wirklich im Gedächtnis hängen!

Track6: \"She hates me\" 3:38 min.
Achtung: Spielt diesen Song einem möchtegern Nirvanakenner vor und behauptet es sei ein unveröffentlichter Song dieser Band! Ihr werdet ziemlich schnell erfahren ob er sich wirklich auskennt! Dieser Song ähnelt wirklich unheimlich der Kultband Nirvana, sowohl von der Stimme als auch von der Stimmung und des Stils. Wirklich gut muss man da sagen!

Track7: \"Bring me down\" 4:04 min.
Hier arbeitete wie auch bei den Songs \"Nobody told me\" und \"Basement\" (kommt noch) Fred
Durst als additional producer mit. Entsprechend fällt das Lied ein wenig härter aus ohne dabei allerdings mit Höhepunkten zu glänzen. Nicht desto trotz ein solides Stück Rock und weit davon entfernt schlecht oder gewöhnlich zu sein.

Track8: \"Never change\" 4:00 min.
Gewohnt gute Gitarrenrifs und ein klasse Refrain der zwar nicht unbedingt Ohrwurmcharakter hat aber durchaus zum mitsummen animiert. Am besten selber mal abspielen lassen, eure Boxen werden sich freuen.

Track9: \"Basement\" 4:23 min.
Wieder einer der ,wie vorhin erwähnt, von Fred Durst mit produzierten Songs mit eindeutig hörbarem Ergebnis. Hier geben die die US Jungs wieder richtig Gas und lassen den
Alternative Rock Stile so richtig hochleben.

Track10: \"said\" 3:14 min.
Ziemlich genialer Mix aus ruhigen Klängen und abgedrehten Gitarreneinlagen die immer vorm Einsetzten kurz stocken und dann erst losbrettern wobei Frontmann Scantlin wieder
mal ne tolle Show liefert.

Track11: \"Pi** it all away\" 5:38 min.
Der letzte Song auf dieser Scheibe und weil wir ja hier unter Uns sind können wir den Namen getrost aussprechen. \"Piss it all away\" heißt das gute Stück und ist wohl einer der abgefahrensten Songs. Dank hoch angestimmten Gitarren und Bongorhythmen klingt das Lied eher wie eine Mischung aus Woodstock und indian Jamsession aber durchaus nicht uninteressant. Jedenfalls ist es perfekt für jeglichen Chillout nach einem langen Tag.

Fazit: Wer auf eine gesunde Mischung aus ruhigen und härteren Songs weitab von Synthesisern und künstlichen Musikelementen steht wird mit \"Come Clean\" einen absoluten Volltreffer landen. Auch Fans von Alternative Rock werden im Album mit genialen Gitarrenrifs und einer wirklich guten Stimme Scantlins belohnt und nach einiger Zeit den Suchtfaktor des Albums entdecken. Jedenfalls ist die Platte einen Kauf auf alle Fälle und erst recht ein reinhören wert.
Viel Spaß bei diesem Sound……. hooba

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