Commerzbank (Ausbildung) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Ausbildungsvergütung:  750 - 1000 Euro
  • Sozialleistungen:  sehr gut
  • Qualität der Ausbildung:  sehr gut
  • Übernahmechancen:  gut

Erfahrungsbericht von NinaCherie

*Was ich empfehlen kann*

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Community!

*Einleitung:wie alles begann*
Im Sommer 2001 hab ich ein Praktikum in der
Sparkasse Kiel gemacht und sofort Gefallen
an dem Beruf gefunden.
Einige Wochen später habe ich mich bei mehreren Banken beworben, denn 2002 stand ja mein Abitur vorraus.
Bei der Commerzbank habe ich mich sogar online beworben. Dazu geht man einfach auf die HP:www.commervabnk.de und gelangt über Berufseinstieg auf die Online-Bewerbung. Hier macht man einige Angaben über sich und muss ein paar Fragen beantworten.
Hätte dies nicht geklappt, hätte ich mich natürlich noch einaml schriftlich beworben.
Aber ich bekam sehr schnell Post und eine Einladung zum Einstellungstest.
Aufgeregt ging ich zum Vorstellungsgespräch. Doch zunächst kam ein dreistündiger Test, nach dem schon einnmal acht der fünfzehn Bewerber gehen mussten. Ich durfte zum Glück weitermachen. Das hieß, ich durfte bis zum Ende bleiben, denn bei der Commerzbank wird alles an einem Tag gemaacht. Sogar die Beurteilung.
Als nächstes kam denn das Gruppengespräch. Wichtig ist hier, dass man die Initiative ergreift und stillere Teilnehmer mit einbezieht.
Danach kamen zwei Einzelgespräche mit Mitarbeitern der Bank. Man sollte über sich erzählen und sich in einige Situationen hinein versetzen.
Das spannendste war jedoch das Verkaufsgespräch, was man führen sollte. Es ging darum, jemanden etwas zu verkaufen, was der eigentlich gar nicht braucht.
Kreativität war also gefragt.
Nach sieben Stunden, um 17 Uhr gab es dann die Entscheidung, die bei mir positiv ausfiel! Welch ein Jubel, die wollen mich tatsächlich einstellen. Wenig später bekam ich den Vertrag zugeschickt und freute mich von da an auf den ersten Tag.

*1.08.02*
Am ersten August war es dann endlich soweit, mein erster Ausbildungstag war gekommen. Doch was ziehe ich an. Vorher hatte ich einen Brief bekommen, dass man lockere Freizeitkleidung anziehen solle, denn es wäre nur ein Kennenlerntag.
Na ja, nachdem ich mich entschieden hatte ging ich nervös zu unsere Hauptstelle.
Die Azubis aus dem zweiten Jahr haben uns dann empfangen. Überrascht war ich, dass wir dieses Jahr in Kiel nur drei Azubis sind. Eine davon ist sogar eine gute Freundin von mir, so dass ich zum Glück jemanden kannte.
Die älteren Azubis haben uns an diesem Tag dann vieles erklärt, wie die Ausbildung abläuft etc.!
War also alles halb so schlimm!

*Seminare*
Nein, wir wurden auch am nächsten Tag nicht sofort auf die Kunden losgelassen. Die ersten acht Tage hatten wir erst einmal Seminare mit allen Azubis der Commerzbank aus Schleswig-Holstein. Wir waren sechzehn. Unser Personalleiter hat uns dann auch noch einige grundlegende Sachen erklärt. Am wichtigsten ist wohl das Bankgeheimnis.
Die Seminare haben aber Spaß gemacht; auch weil man immer erst um 9 Uhr da sein musste!

*Meine Bank*
Am Freitag, den 9.08 fuhr ich mit dem Bus sehr nervös zu meiner zukünftigen Ausbildungsstätte und wurde erst einmal sehr nett von meinen Kollegen empfangen. Ich stellte mich vor und hatte zunächst ein Gespräch mit unseren Filialleiter, der auch sehr nett ist.
Einer der jüngeren Kollegen nahm sich dann meiner an. In den ersten vier Tagen war ich dann im Service. Das bedeutet, dass ich an der Kasse saß. Dort werden Auszahlungen und Einzahlungen getätigt. Natürlich durfte ich nicht gleich selbst ran, sondern hab bei den erfahrenen über die Schulter geschaut.
Sachen, wie z.B Akten einordnern, ans Telefon gehen und so habe ich in der Zeit gemacht. Man lernt in der Praxis sehr viel und bekommt große Hilfe von den Kollegen.

*Berufsschule*
Ja, ich war leider erst einmal nur vier Tage in der Bank, dann begann die Schule. Das war vielleicht eine Umstellung zur alten Schule. Neue Mitschüler und ein viel höheres Niveau. Da wir alle nur zwei statt drei Jahre machen ist nicht viel Zeit für den Stoff und er wird einen regelrecht eingeprügelt. Keine Panik, man kann es schon schaffen. Es ist aber sehr interessant, den man braucht dies auch alles für die Praxis. Oft musste ich in dieser Zeit auch zur Bank, um Material zu besorgen, mit dem ich arbeiten kann.
Man hat die Fächer:Bankwirtschaft, Allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Politik, Englisch, PC-Kurs und sogar Sport.
Selbständiges Arbeiten ist hier Pflicht.
Mit meinem ersten Zeugnis bin ich jedoch sehr zufrieden!
Ich habe Blockunterricht!Das heißt, dass ich zwischendurch immer ungefähr fünf Wochen Schule habe!

*Wie es weiterging*
Die Schule ist erst seit kurzem zu ende. Danach hatte ich wieder Seminare, die immer von Mitarbeitern der Bank geführt werden. Die geben den immer ihre Erfahrungen wieder. Man lernt echt viel und es macht auch noch Spaß!
Jetzt bin ich noch zwei Wochen im Service, dann habe ich Urlaub und dann bin ich bei der Privatkundenberatung. Darauf freue ich mich schon.
Für das erste Jahr wurde uns ein Ausbildungsplan gemacht, indem steht, wann wir was machen!

*Und nu*
Nun haben wir schon den ersten Januar und ich bin seit einiger Zeit in der Privatkundenberatung tätig. Diese Aufgabe gefällt mir sehr gut, da man dabei noch mehr mit den einzelnen Kunden in Kontakt kommt. Ob am Telefon oder direkt, wir helfen immer. Zumindest versuche ich das.
Es ist manchmal echt nicht leicht, mit den Kunden umzugehen und ihnen alles richtig zu erklären. Aber ich glaube, mir gelingt es immer besser.
Am Anfang saß ich bei einer Kollegin und habe ihr über die Schulter geschaut, dann wurde ich in die Praxis geworfen. Ich hatte meinen eigenen Platz und hatte meine eigenen Kunden. Das hat mir großen Spaß gemacht.
Jetzt habe ich bald wieder Schule.......!

*Meine Meinung*
Wie man unschwer erkennen konnte, bin ich sehr begeistert von der Ausbildung. Die Leiter sind alle qualifiziert und man hat das Gefühl, dass man etwas Gutes für die Zukunft tut. Meine Kollegen und Mitazubis sind nett, was allgemein für die Mitarbeiter der Commerzbank gilt.
Ich habe das Gefühl, dass alle wissen, was sie tun und so können sie es mir auch gut beibringen.
Die Schule war anfangs ungewohnt, aber man wächst hinein. Mit einer Ausbildung in der Bank hat man eine gute Grundlage für die Zukunft. Man sollte sich nicht davon abschrekcen lassen, dass viele Plätze abgebaut werden. Wenn man sich engagiert, bekommt man auch etwas. Und mit der Ausbildung bei der Commerzbank hat man schon einmal etwas gutes in der Hand.
Es ist schwer; ich meine anstrengend, aber ich denke, es wird sich lohnen.
Außerdem lernt man viele neue Leute kennen.
Ich hatte sogar das Glück schon eine Feier miterleben zu dürfen und ich sag euch:Bänker sind echt nicht so spießig, wie man es annehmen könnte!
Außerdem wird man auch noch gut bezahlt!
Man bekommt die monatliche Vergütung, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Urlaubsbeihilfe.
Sogar beim Essen bekommt man einen Teil gesponsert.
Die Commerzbank tut wirklich viel, damit ihre Auszubildenden eine gute Ausbildung bekommen!

*Fazit*
Die Commerzbank biedet eine perfekte Grundlagenausbildung und Vertiefung mit viel Fachwissen und qualifizierten Ausbildern!
In Schleswig-Holstein werden übrigens für nächstes Jahr noch Azubis gesucht.Also keine Scheu:bewerbt euch!

*Allgemeines*
Ausbildungsdauer:2-3 Jahre
Arbeitszeiten:
Montags-Donnerstags 8-18.15Uhr
Dienstags 8-16.30Uhr
Mittwochs 8-13.45 Uhr
Freitags 8-15.45 Uhr
Vergütung: tariflich festgelegt, im Moment ca.600€ netto
Berufsschule: blockweise
Kleidung: Jungen:Anzug
Mädchen: keine Jeans und Turnschuhe

Alles weitere könnt ihr mich fragen!

Eure Nina

PS:Das soll keine Werbung für die Commerzbank sein, sondern in erster Linie nur für die Ausbildung dort.

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