Erfahrungsbericht von schraddel
Noch mehr Ärger mit der DPAG...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Den vielen Beiträgen hier, die über Ärger mit der Deutschen Post AG berichten, möchte ich noch ein paar eigene Erfahrungen hinzufügen. Um aber nicht nur zu meckern, verrate ich Euch auch, wie ich die Probleme im Umgang mit der DPAG gelöst habe. Vielleicht hilft es dem einen oder der anderen ja weiter.
Problem Nummer 1: Waren- und Büchersendungen
Ich versende oft Bücher, und das mache ich natürlich als Büchersendung. Die muss offen sein, also in einem Umschlag mit einem geeigneten Klebeverschluss (wiederablösbar) oder aber mit sogenannten Musterbeutelklammern verschlossen. Außerdem darf sie nur das Buch und sonst nichts enthalten (Lieferschein und/oder Rechnung sind erlaubt).
Typisches Postproblem: Bei der Bestimmung des Portos versucht der/die Angestellte, den Umschlag durch die Postschablone zu quetschen und will einem dann den (teuren) Versand als Maxibrief oder gar Päckchen aufschwatzen, wenn das Buch da nicht durchpasst.
Aber: Für Büchersendungen gelten Sonderformate. Das steht kleingedruckt in den "Service-Informationen" (kleines gelbes Heft) auf Seite 11 ganz unten. Dort steht allerdings auch etwas von "Übergangsfrist". Einmal musste ich mit einem aktuellen Ausdruck aus dem Internet (www.deutschepost.de; dort unter "Produkte und Preise") Überzeugungshilfe leisten, dass diese Frist noch längst nicht rum ist. (Wann das der Fall sein wird, das weiß noch nicht einmal die Post selber.)
Das Gleiche gilt für Warensendungen, nur sind dort die Gewichtsgrenzen anders. Steht aber alles in dem gelben Heft, das man sich unbedingt bei der Post besorgen sollte, wenn man viel versendet.
Problem Nummer 2: Versand ins Ausland
Hier wird's definitiv abenteurlich; für zwei gleich aussehende und etwa gleich schwere Sendungen habe ich am Postschalter um fast 100 Prozent abweichende Porti bezahlt. Der erste Postler hatte mir nämlich nicht gesagt, dass Luftpost nicht unbedingt sein muss, wenn das Päckchen nicht eilig ist, und man so eine Menge Geld sparen kann.
Um sich den Ärger am Schalter zu ersparen, habe ich inzwischen mehrfach bei der Post-Hotline 0180-2-3333 angerufen und genau beschrieben, was ich wohin versenden möchte. Diese Informationen notiere ich mir dann und sage dem/der Postler/in, wie viel Porto er/sie draufkleben soll. Ende der Diskussion.
Die Post-Hotline ist eine feine Einrichtung, da ein Anruf meines Wissens nur 6 Cent kostet, und zwar einmalig, nicht pro Minute. Manchmal kommt man aber Ewigkeiten nicht durch; Informationen, die man öfter braucht, sollte man sich also aufschreiben, anstatt immer wieder anzurufen. Dort scheinen nicht allzu viele Leute zu sitzen, und erreichbar ist die Nummer auch nur während "normaler" Geschäftszeiten, aber für außergewöhnliche Versandfälle ist das die beste Anlaufstelle, denn dort weiß man Bescheid.
Problem Nummer 3: Warensendung auf dem Briefkasten
Unter der Post, die ich erhalte, befinden sich oft größere Umschläge mit Warensendungen, Prospekten, usw. - Der einzige Weg, dem Zusteller abzugewöhnen, solche Sachen diebstahlsgefährdet auf dem Briefkasten abzulegen, ist ein GROSSES Schild:
"Lieber Zusteller!
Sachen, die nicht in den Briefkasten passen, bitte bei XYZ abgeben oder benachrichtigen!
NICHT OFFEN ABLEGEN!
(Ausnahme: Kataloge)
Danke."
Das waren also meine drei Hauptärgernisse bei der Deutschen Post.
Bei den Postlern, mit denen ich zu tun hatte, die sich wirklich mit den eigenen Produkten auskannten, und bei denen ich gut beraten wurde, möchte ich mich hiermit entschuldigen: Ihr seid nicht gemeint!
Aber einige Leute bei der Post sollten sich überlegen, ob ein DIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN der richtige Arbeitsplatz für sie ist.
--
Nachtrag:
Oops, der ist in der falschen Rubrik gelandet... - Hat natürlich nix mit Aktien zu tun, bin der Yopi-Suchmaschine auf den Leim gegangen.
Nicht nachtragend sein; ich lasse den Beitrag hier stehen, auch wenn er nicht so ganz zum Thema passt. OK?
Problem Nummer 1: Waren- und Büchersendungen
Ich versende oft Bücher, und das mache ich natürlich als Büchersendung. Die muss offen sein, also in einem Umschlag mit einem geeigneten Klebeverschluss (wiederablösbar) oder aber mit sogenannten Musterbeutelklammern verschlossen. Außerdem darf sie nur das Buch und sonst nichts enthalten (Lieferschein und/oder Rechnung sind erlaubt).
Typisches Postproblem: Bei der Bestimmung des Portos versucht der/die Angestellte, den Umschlag durch die Postschablone zu quetschen und will einem dann den (teuren) Versand als Maxibrief oder gar Päckchen aufschwatzen, wenn das Buch da nicht durchpasst.
Aber: Für Büchersendungen gelten Sonderformate. Das steht kleingedruckt in den "Service-Informationen" (kleines gelbes Heft) auf Seite 11 ganz unten. Dort steht allerdings auch etwas von "Übergangsfrist". Einmal musste ich mit einem aktuellen Ausdruck aus dem Internet (www.deutschepost.de; dort unter "Produkte und Preise") Überzeugungshilfe leisten, dass diese Frist noch längst nicht rum ist. (Wann das der Fall sein wird, das weiß noch nicht einmal die Post selber.)
Das Gleiche gilt für Warensendungen, nur sind dort die Gewichtsgrenzen anders. Steht aber alles in dem gelben Heft, das man sich unbedingt bei der Post besorgen sollte, wenn man viel versendet.
Problem Nummer 2: Versand ins Ausland
Hier wird's definitiv abenteurlich; für zwei gleich aussehende und etwa gleich schwere Sendungen habe ich am Postschalter um fast 100 Prozent abweichende Porti bezahlt. Der erste Postler hatte mir nämlich nicht gesagt, dass Luftpost nicht unbedingt sein muss, wenn das Päckchen nicht eilig ist, und man so eine Menge Geld sparen kann.
Um sich den Ärger am Schalter zu ersparen, habe ich inzwischen mehrfach bei der Post-Hotline 0180-2-3333 angerufen und genau beschrieben, was ich wohin versenden möchte. Diese Informationen notiere ich mir dann und sage dem/der Postler/in, wie viel Porto er/sie draufkleben soll. Ende der Diskussion.
Die Post-Hotline ist eine feine Einrichtung, da ein Anruf meines Wissens nur 6 Cent kostet, und zwar einmalig, nicht pro Minute. Manchmal kommt man aber Ewigkeiten nicht durch; Informationen, die man öfter braucht, sollte man sich also aufschreiben, anstatt immer wieder anzurufen. Dort scheinen nicht allzu viele Leute zu sitzen, und erreichbar ist die Nummer auch nur während "normaler" Geschäftszeiten, aber für außergewöhnliche Versandfälle ist das die beste Anlaufstelle, denn dort weiß man Bescheid.
Problem Nummer 3: Warensendung auf dem Briefkasten
Unter der Post, die ich erhalte, befinden sich oft größere Umschläge mit Warensendungen, Prospekten, usw. - Der einzige Weg, dem Zusteller abzugewöhnen, solche Sachen diebstahlsgefährdet auf dem Briefkasten abzulegen, ist ein GROSSES Schild:
"Lieber Zusteller!
Sachen, die nicht in den Briefkasten passen, bitte bei XYZ abgeben oder benachrichtigen!
NICHT OFFEN ABLEGEN!
(Ausnahme: Kataloge)
Danke."
Das waren also meine drei Hauptärgernisse bei der Deutschen Post.
Bei den Postlern, mit denen ich zu tun hatte, die sich wirklich mit den eigenen Produkten auskannten, und bei denen ich gut beraten wurde, möchte ich mich hiermit entschuldigen: Ihr seid nicht gemeint!
Aber einige Leute bei der Post sollten sich überlegen, ob ein DIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN der richtige Arbeitsplatz für sie ist.
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Nachtrag:
Oops, der ist in der falschen Rubrik gelandet... - Hat natürlich nix mit Aktien zu tun, bin der Yopi-Suchmaschine auf den Leim gegangen.
Nicht nachtragend sein; ich lasse den Beitrag hier stehen, auch wenn er nicht so ganz zum Thema passt. OK?
11 Bewertungen, 3 Kommentare
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15.03.2002, 23:35 Uhr von pepsiman
Bewertung: sehr hilfreichDen Versuch mit dem "das ist aber zu dick für eine Büchersendung" haben die bei mir auch versucht. Hab mich direkt mal bei der Verwaltung beschwert. Ergebnis, einen Satz Briefmarken gratis.
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12.03.2002, 14:19 Uhr von dyna1977
Bewertung: sehr hilfreichDie Post ist fürchterlich unverschämt geworden....
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07.03.2002, 12:44 Uhr von KleineHexe82
Bewertung: sehr hilfreichJobbe immer mal als Briefträgerin;)Aber bin mit der Post auch net immer so zufrieden...
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