Dangerously in love - Beyonce Knowles Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2004
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von white.rose
Lasziv – und für traute Stunden zu zweit
Pro:
facettenreiche, gute Stimme; abwechslungsreich; viel prominente Unterstützung; viele Chartbreaker
Kontra:
Stimmumfang wird nicht immer voll ausgereizt; kein roter Faden in Bezug auf Stilrichtung und Atmosphäre
Empfehlung:
Ja
Dangerously in Love ist ein wunderschönes, laszives und abwechslungsreiches Album der momentan sehr angesagten Sängerin Beyoncé Knowles, für das sie sich einiges an prominenter Unterstützung herangezogen hat.
Das Album lässt die große Bandbreite ihrer absolut genialen Stimme erahnen, wenn es sie auch nicht voll ausschöpft.
Vorgeschichte:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Dieses Album ist mir eigentlich eher zufällig in die Hände gefallen. Meine Schwester hatte es, nachdem sie es zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, gerade irgendwo rumfliegen und ich war sehr gespannt, was das Album von Mrs. Knowles wohl hergeben würde.
Selbst gekauft hätte ich es mir wahrscheinlich nicht, aber nachdem ich es mir jetzt schon mal gebrannt habe, kann ich euch ja auch gleich mitteilen was ich davon halte.
Zur Person: Beyoncé Knowles
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Beyoncé ist momentan gar nicht mehr aus dem Showbizz wegzudenken. - Sexy, erfolgreich und talentiert – so könnte man ihre Person und Karriere knapp beschreiben.
Aber wie hat alles angefangen?
Geboren wurde sie am 4.9.1981 in Houston, Texas. Schon in Kinderjahren wird hart an ihrer Karriere gearbeitet. Dabei wird sie vor allem von ihren Eltern - manche nennen es „unterstützt“- oder auch stark in diese Richtung gedrängt und steht so auch schon mit 7 Jahren auf der Bühne, nimmt Gesangs- und Tanzunterricht, geht zum Kirchenchor und nimmt an Talentwettbewerben teil.
Immer schon hatte sie (oder ihre Eltern) den Traum einer Girl-Group anzugehören. Dieser Traum geht mit >Destiny’s Child< in Erfüllung. Eine Band in der einige Male umdisponiert wird (will sagen: mehrere Mitglieder wurden dazugeholt und wieder abgeschoben),ihre Cousine Kelly Rowland dagegen bleibt von Anfang bis Ende in der Band. Eigentlich dürfte nicht weiter verwundern, dass Beyoncés Vater in der Band die Rolle des Managers übernahm, während sich ihre Mutter um sämtliche Styling-Fragen der Mädchen kümmerte. So war natürlich auch absehbar, dass „Bee“ immer die Position der Frontfrau genoss, in 90% der Hochglanzbilder in der Mitte zu sehen ist und auch stimmlich immer im Vordergrund auftrat – was sie mir damals eigentlich immer etwas unsympathisch machte.
Die Band war und ist ein voller Erfolg, wobei sie momentan zu Gunsten der Soloprojekte ihrer Mitglieder eine kleine Auszeit durchläuft.
Dabei erstaunt, dass Beyoncé erst nach Kelly und Michel, die beide schon - mit diversen Singles auf Kellys und einem Gospelalbum auf Michels Seite – die Charts anführten, ein Album rausbrachte. Sie dagegen machte sich einen Namen durch diverse Filmprojekte, hauptsächlich natürlich ihre Rolle als sexy Foxxy Cleopatra in Austin Powers \"Goldständer\".
Aber schließlich eroberte auch sie die Charts, und zwar in Zusammenarbeit mit Größen wie Jay-Z und Sean Paul. Und – wie war es zu erwarten – dies natürlich mit vollem Erfolg.
DAS ALBUM
Das Cover und Booklet:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Gut, zu dem Coverbild muss ich nicht viel sagen, ihr seht es ja links oben vor euch. Im Booklet lassen sich noch weitere Bilder dieser Art bestaunen: also mit einer sehr leicht bekleidet, trotzdem edel und natürlich wahnsinnig gut aussehenden und verführerischen Beyoncé.
Songtexte sind leider hier nicht abgedruckt, lediglich ein Verweis auf bestimmte Internetseiten, wo solche zu finden sind. Bsp.: www.beyonceonline.com
Ansonsten sind hier sämtliche Informationen zu den einzelnen Titeln zu finden, wie Produzent etc. und natürlich darf auch am Ende das obligatorisch „Tank You’s“ nicht finden, indem sie Familie, Freunden, Produzenten etc. herzergreifend ihren Dank ausspricht.
Weitere Angaben zum Album:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2003
Label: Smi Col (Sony)
Executive Producers: Mathew Knowles und Beyoncé Knowles
für Music World Productions, Inc.
Preis bei amazon: EUR 13,99
Musikrichtung: Dieses R’n’B- Album enthält viele Einflüsse anderer Musikrichtungen, sowie Hip Hop, Soul, Reggae, Jazz, Soul bis hin zu orientalischen Klängen.
Worum geht es? : Das altbekannte Thema - Liebe. Und zwar von der ersten Begegnung bis hin zum tragischen Ende, jedoch auch mit einigen lasziven Textstellen
Meine persönliche Bewertung der einzelnen Tracks:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Ich vergebe hier für jeden einzelnen Titel meine persönliche Benotung, die dem System entspricht, dass jeder wohl noch aus seiner Schulzeit kennen dürfte, von 1 (einfach nur genial) bis hin zu 6 (grausam!) , ergänzt durch + (plus) und – (minus)
01 – Crazy in Love (feat. Jay-Z) - 3:55 min.
Dieser Track, den Beyoncé mit (ihrem wie man munkelt Verlobten) Jay-Z aufgenommen hat eröffnet das Album. Er besticht durch einen sehr hervorstechenden Beat und ist im Prinzip ein klassischer Partysong, der jedoch in meinen Augen an Faszination verloren hat, da man ihn viel zu oft immer und immer wieder im Radio gehört, bzw. im Fernsehen gesehen hat.
Es geht darum, dass Bee vor Liebe zu ihrem Lover (Jay-Z) schon total verrückt ist, sodass ihr nichts anderes mehr wichtiger ist, als ihn endlich wieder zu sehen – dabei schildert sie auch, dass sie nun auch mit ihrem Aussehen niemand anderen mehr beeindrucken muss und sich nicht mehr großartig darum kümmert :
„look at what you’ve done to me , Tennis shoes don’t even need to buy a new dress,
you ain’t there, ain’t nobody else to impress“
Weitere Textstelle - Refrain:
“ got me lookin so crazy right now
your love’s got me lookin so crazy right now”
Meine Bewertung: nur * 2- * da ich den Song mittlerweile echt nicht mehr hören kann
02 – Naughty Girl – 3:28 min.
Dies ist Beyoncés aktueller Chart-breaker. Mir persönlich gefällt er sehr gut, da er etwas orientalisch anmutet und das hoch gesungene, laszive „I love to love you baby“ ein absoluter Ohrwurmfaktor ist. Dieses ist im Übrigen aus dem gleichnamigen Lied von Donner Summer entnommen.
Inhalt: Beyoncé das naughty girl (= unanständig), das ganz genau weiß, dass es begehrt wird, sich für die bevorstehende Party bewusst freizügig geben will und dem Auserwählten eine feurige Nacht in Aussicht stellt.
„Tonight I\'ll be your naughty girl
I\'m callin all my girls
We\'re gonna turn this party out
I know you want my body”
Ich hoffe nur, dass das Lied nicht ebenfalls durch die Präsenz in den Charts abgestumpft wird, wobei ich es beinahe befürchte.
Meine Bewertung: * 1 * absolute Spitze! (noch)
03 – Baby Boy (feat. Sean Paul) – 4:04 min.
Zwei absolute Größen des Business treffen aufeinander. Der Erfolg war quasi vorprogrammiert. Der Track wirkt un- und außergewöhnlich, da es eine Mischung aus Reggae und wieder leicht orientalischer Musik ist, wie man es sonst nicht oft hört.
Klar, geht es wieder um das Verliebtsein und den „Baby Boy“, der Bee andauernd im Kopf rumspukt und ihre Fantasie anregt.
Meine Bewertung: * 2+ * (leider auch schon etwas zu oft gehört)
04 – Hip Hop Star (feat. Big Boi & Sleepy Brown) – 3:42 min.
Eine weitere ungewöhnliche Mischung, mit prominenter Unterstützung: E-Gitarren, Raps von Sleepy Brown und Outcast-Mitglied Big Boi in Zusammenspiel mit der leicht säuselnden und teilweise nur noch ins Mikro hauchenden Stimme von Beyoncé lassen nichts an Originalität zu wünschen übrig.
Wie der Titel vermuten lässt, geht es um einen Hip Hop Star und Bee macht eindeutige Angebote mit Textzeilen wie: „baby let me know if you wanna ride with this Hip Hop star“ oder „undress me, undress me, you can come“.
Meine Bewertung: aufgrund der Originalität * 1- *
05 – Be with you - 4:20 min.
Ein langsamerer Titel, der bald ein wenig monotone Züge annimmt, aber in meinen Augen trotzdem sehr schön ist und besonders dafür geeignet ist, wovon er auch handelt: traute Stunden zu zweit.Vielleicht passen einzelne Textstellen nicht ganz zur sanften Grundstimmung, ansonsten verbreitet das Lied aber eine sehr einnehmende Atmosphäre.
So singt Beyoncé auf sehr softe und betörende Weise:
„I love the way you scream my name“ &
„tonight’s the night your fantasies will all come true”.
Meine Bewertung: * 2 * smooth und sanft
06 – Me, Myself And I – 5:01 min.
Ebenfalls ein Song, der schon die Charts aufmischte und dessen zugehöriger Clip mir auch ganz gut gefallen hat (man stelle sich vor Bee wurde betrogen – das ist das Thema des Viedos, wobei alles rückwärts abgespielt wird, was einen sehr speziellen Effekt hat).
Eine sehr schöne Ballade, die stimmungsmäßig an den Vorgänger anknüpft. Der Klang ist sehr warm, weich und beruhigend. Der Titel handelt davon, dass Beyoncé von Männern enttäuscht wurde, jedoch festgestellt hat, dass sie sich in jeder Notlage immer auf sich selbst verlassen kann:
„ it took me some time but now I moved on
cuz I realized I got me myself and I
that’s all I got in the end”
“and it ain’t no need to cry
I took a vow that from now on
I’m gonna be my own best friend”
Meine Bewertung: * 1 * besticht durch leicht bedrückte Sentimentalität
07 – Yes – 4:19 min.
Ein langsamer Beat, im Hintergrund das knisternde Geräusch eines Plattenspielers und leichtes Zupfen auf einer Harfe, eine sehr monotone Melodie unterbrochen von der hellen Stimme Beyoncés, in jedoch immer wiederkehrenden Tonfolgen. Eigentlich ganz schön, jedoch auf Dauer vielleicht etwas langatmig. Wieder eher eine Art „Kuschellied“. Beyoncé spricht hier aber auch von einem ernsteren Thema: Beyoncé macht ihrem Lover viele Zugeständnisse, er jedoch scheint nicht wirklich auf ihre Gefühle einzugehen.
„I said yes we can be together
Yes you can stay with me
But when I say no not tonight
You actin so ungratefully
The first time I say no
It\'s like I never said yes”
Meine Bewertung: * 2 * ernstes Thema, aber auch kein großer Wiedererkennungseffekt des Songs und etwas langatmig
08 – Sign (feat. Missy Elliott) – 4:58 min.
Für diesen Track hat sich die liebe Bee wieder außerordentlich prominente Unterstützung gesucht, niemand geringeren als Missy persönlich. Jedoch hören wir hier ganz andere Klänge als man es von einem Titel „produced by Missy Elliott“ erwarten würde. >Sign< ist eine Up-Tempo-Ballade, die ihre ganz spezielle Faszination ausübt. Das Thema ist außergewöhnlich, es geht um Sternzeichen. Viel Inhalt steckt aber leider nicht dahinter, Beyoncé stellt lediglich fest, dass jedes Sternzeichen seine Vorzüge hat...
„From Capricorns to Aquarius
They all got their different minds”
„Capricorn Aquarius Pisces Aries Taurus Gemini Cancer oh!
Leo Virgo Libra Scorpio Sagittarius
I love all y’all”
Nachdem man anfangs noch von dem etwas andersartigen Klang gefesselt ist, legt sich das jedoch auch nach der 2./ 3. Minute., denn viel Neues kommt nun nicht mehr, und auch der Text macht nicht allzu viel her.
Meine Bewertung: trotzdem noch * 2 * , weil’s immerhin mal was andres ist.
09 – Speechless – 6:00 min.
Eine sehr langsame Ballade, in der man die hohen Sphären Beyoncés Ausnahmestimme kennen lernt. Altbekanntes Thema, sie ist von einem Typen fasziniert, er macht sie förmlich sprachlos „ you got me speechless“
“Going outta my head I think I’m loosing all my mind
Drive me crazy burning candles making love all night
Feels so strange it feels so crazy to be in your world
In your arms lost for words”
Eigentlich eine wunderschöne Ballade und eine wunderschöne Stimme, die man da zu hören bekommt… doch leider sind 6 Minuten doch etwas lang, und das ganze zieht sich ziemlich in die Länge, deshalb
Meine Bewertung: „nur“ * 2 * dafür lädt der Song zu ausgiebigem Kuscheln ein...
10 – That’s how you like it (feat. Jay-Z) – 3:39 min.
Und wieder eine Zusammenarbeit mit Jay-Z. Diesmal jedoch, wie ich finde, eine nicht ganz so gelungene.
Auf jeden Fall bricht hier die schon leicht melancholische Stimmung der vorangegangenen Songs etwas ab. Dieser Titel kommt wieder mit etwas schnellerem Beat daher .
Ohne Intro beginnt er sofort mit der Hook „That’s How You Like It, huh”. Viel mehr hat der Song dann auch nicht mehr zu bieten. Es geht darum, was der eine am anderen mag/ schätzt/liebt. Ja... ich finde ihn leider recht unspektakulär und das ewige „huh“ im Refrain wirkt auf mich leicht stupide.
Meine Bewertung: * 3 *
11- The Closer I get to you (Duett mit Luther Vandross) – 4:57 min.
Und wieder eine Ballade. Und zwar diesmal richtig mit Schmalz, Herzschmerz und allem drum und dran, und –ganz wichtig- wieder mit sehr prominenter Unterstützung: Luther Vandross (!).
Eigentlich finde ich, dass das Stück her vom Stil her nicht mehr zum restlichen Album passt, wenig R’n’B dafür sehr viel Soul. Das Lied wirkt sehr leicht und unbeschwert, jedoch ist es mir in Anbetracht der restlichen Tracks und ihrer musikalischen Einflüsse irgendwie zu glatt.
“Come a little closer so that we can see
Into the eyes of love
Just a little closer let me speak to you
I want to softly tell you something”
Meine Bewertung: Trotzdem * 2 + *
12 – Dangerously in Love 2 – 4:53 min.
Dieser Track gefällt mir sehr gut, ich kenne ihn jedoch in ähnlicher Form auch schon vom Destiny’s Child Album „Survivor“. Eine sehr gefühlvolle Ballade. Kommt man in den Genuss sie von Beyoncé live gesungen zu erleben, kann man nachempfinden, dass diese Performerin tatsächlich singen kann!
Inhaltlich sind wir immer noch beim Thema: >wahnsinnig verliebt sein<. Bee kann sich nicht vorstellen je wieder ohne IHN leben zu müssen, Liebe auf – wie sie es ausdrückt - „gefährliche“ Art und Weise.
“Baby I love you
You are my life
My happiest moments weren\'t complete
If you weren\'t by my side”
“I can\'t do this thing
Called life without you here with me”
Meine Bewertung: * 1- *
13 – Beyoncé Interlude – 0:16 min.
Hier folgt ein kurzer Einschub, indem Beyoncé folgenden Zeilen vorliest:
“I believe that harmonies are colors
Every time I paint it sharpens my harmony
Yesterday I tried to paint you
But the colors weren’t beautiful enough
Your love goes beyond what I can say
Love Beyonce”
Meine Bewertung: ich finde es völlig unnötig
14 – Gift From Virgo – 2:45 min.
Das Thema Sternzeichen wird hier wohl wieder aufgegriffen. Sehr gefühlvoll, langsam, instrumental und von einem Chor begleitet, gefällt mir dieses Lied wieder ganz gut, zumal es auch sehr harmonisch wirkt. Es ist eine weitere Liebeserklärung an Unbekannt. Man könnte förmlich dahinschmelzen, wenn Beyoncé die letzten „I love you“’s ins Mikro haucht.
Meine Bewertung: * 1- * schade dass dieser Track nur so kurz ist.
15 – Work it out – 4:06
Ruckartig wird man aus der gefühlsbetonten Atmosphäre des letzten Songs gerissen, wenn die ersten Töne dieses Titels erklingen. Dies war Bee’s erster Versuch sich als Solokünstlerin zu etablieren und gleichzeitig der Soundtrack zu Austin Powers. Es klingt sehr funky, Blechbläser im Hintergrund, eingängiger Beat und eine Beyoncé die beinahe schon zu schreien scheint...
Wems gefällt.. mir nicht besonders. Zumal dieser Track sich nicht harmonisch in die Reihe der anderen Titel einfügt.
Meine Bewertung: * 3 + *
16 – Bonnie & Clyde ’03 – ca. 3 :35 / 8 :37 min.
Dieser Track wurde bereits auf Jay-Z’s Album veröffentlicht und stürmte ebenfalls bereits die Charts. Ich finde, dass dies eine sehr gute gelungene Zusammenarbeit der beiden ist, in der ihrer beiden Stimmen sich gut ergänzen und miteinander harmonieren. Der Song besteht aus dem Rap Jay-Z’s, den Part der Strophe teilen sich die beiden und aus der Hook, die Bee übernimmt.
“All I need in this life of sin, is me and my girlfriend.
Down to ride \'til the very end, it\'s me and my boyfriend.
Meine Bewertung: * 1 - *
+ Hidden Track: Daddy – In den 8:37 min. enthalten
Ist das rührend.. In einer erneuten ruhigen aber herzzerreißenden Ballade besingt Bee eine weitere Liebeserklärung, diesmal aber zur Abwechslung mal an ihren Vater (der sie ja immer so wunderbar unterstützt und gefördert hat *schluchz* ...)
“Thank you, you’ve done so much for me. I love you daddy.”
“I want my unborn son to be like my daddy
I want my husband to be like my daddy
There is no one else like my daddy
And I thank you for loving me”
[die Zeile mit ihrem “husband” sollte sich dann Jay-Z wohl mal zu Herzen nehmen…;-)]
Eigentlich ja ein ganz schöner Titel, mir jedoch zu schmalzig (zumal ich die Sache mit ihrem Vater und Manager sowieso ein wenig kritisch betrachte..)
Meine Bewertung: * 2 - *
*~*~*~*
Das macht eine Durchschnittsbewertung von einer sehr knappen *** 2 + ***
*~*~*~*
abschließendes Fazit
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Besonders an diesem Album ist auf jeden Fall, dass die gute Bee mit so vielen berühmten und kompetenten Künstlern zusammengearbeitet hat. Man könnte beinahe das Gefühl bekommen, dass sie versucht (vielleicht aus Unsicherheit in Bezug auf ihr erstes Soloalbum) sich an ihrer prominenter Unterstützung festzuhalten. Wobei sie das überhaupt nicht nötig hat.
Dieses Album beinhaltet viele Tracks, die bereits die Charts stürmten (oder es gerade tun, wie „Naughty Girl“), die meist sehr originell sind und bei denen sich die Grenzen der einzelnen Musikrichtungen ein wenig miteinander vermischen, was mir ganz gut gefällt.
Ein Großteil der restlichen Titel sind langsame, schöne Balladen, die eher von der Sorte sind: „für traute Stunden zu zweit“.
Insofern ist zwar recht viel Abwechslung in diesem Album enthalten, teilweise finde ich jedoch die Übergänge der einzelnen Songs und damit auch der verschiedenen Atmosphären nicht besonders gelungen. Es wirkt ab und zu als hätte man sich nicht ganz festlegen können, bzw. als hätte Beyoncé noch nicht ganz herausgefunden was denn nun wirklich ihr eigener Stil ist – man könnte es aber natürlich auch als Experimentierfreudigkeit bezeichnen...
Es fehlt mir zusammenfassend also der rote Faden.
Unterm Strich finde ich das Album aber trotzdem recht gut gelungen. Beyoncé hat eine tolle und facettenreiche Stimme und sieht natürlich wahnsinnig gut aus (was wahrscheinlich in vielen Fällen dann auch dafür ausschlaggebend ist, dass die Cd gekauft wird...), ich denke aber, dass sie aus ihrer Stimme noch einiges mehr herausholen könnte, als das, was auf ihrem Album gezeigt wird.
Ich beantworte die Frage, ob das Album empfehlenswert ist aber mit einem klaren „ja“ und vergebe 4 Sterne!
Das Album lässt die große Bandbreite ihrer absolut genialen Stimme erahnen, wenn es sie auch nicht voll ausschöpft.
Vorgeschichte:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Dieses Album ist mir eigentlich eher zufällig in die Hände gefallen. Meine Schwester hatte es, nachdem sie es zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, gerade irgendwo rumfliegen und ich war sehr gespannt, was das Album von Mrs. Knowles wohl hergeben würde.
Selbst gekauft hätte ich es mir wahrscheinlich nicht, aber nachdem ich es mir jetzt schon mal gebrannt habe, kann ich euch ja auch gleich mitteilen was ich davon halte.
Zur Person: Beyoncé Knowles
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Beyoncé ist momentan gar nicht mehr aus dem Showbizz wegzudenken. - Sexy, erfolgreich und talentiert – so könnte man ihre Person und Karriere knapp beschreiben.
Aber wie hat alles angefangen?
Geboren wurde sie am 4.9.1981 in Houston, Texas. Schon in Kinderjahren wird hart an ihrer Karriere gearbeitet. Dabei wird sie vor allem von ihren Eltern - manche nennen es „unterstützt“- oder auch stark in diese Richtung gedrängt und steht so auch schon mit 7 Jahren auf der Bühne, nimmt Gesangs- und Tanzunterricht, geht zum Kirchenchor und nimmt an Talentwettbewerben teil.
Immer schon hatte sie (oder ihre Eltern) den Traum einer Girl-Group anzugehören. Dieser Traum geht mit >Destiny’s Child< in Erfüllung. Eine Band in der einige Male umdisponiert wird (will sagen: mehrere Mitglieder wurden dazugeholt und wieder abgeschoben),ihre Cousine Kelly Rowland dagegen bleibt von Anfang bis Ende in der Band. Eigentlich dürfte nicht weiter verwundern, dass Beyoncés Vater in der Band die Rolle des Managers übernahm, während sich ihre Mutter um sämtliche Styling-Fragen der Mädchen kümmerte. So war natürlich auch absehbar, dass „Bee“ immer die Position der Frontfrau genoss, in 90% der Hochglanzbilder in der Mitte zu sehen ist und auch stimmlich immer im Vordergrund auftrat – was sie mir damals eigentlich immer etwas unsympathisch machte.
Die Band war und ist ein voller Erfolg, wobei sie momentan zu Gunsten der Soloprojekte ihrer Mitglieder eine kleine Auszeit durchläuft.
Dabei erstaunt, dass Beyoncé erst nach Kelly und Michel, die beide schon - mit diversen Singles auf Kellys und einem Gospelalbum auf Michels Seite – die Charts anführten, ein Album rausbrachte. Sie dagegen machte sich einen Namen durch diverse Filmprojekte, hauptsächlich natürlich ihre Rolle als sexy Foxxy Cleopatra in Austin Powers \"Goldständer\".
Aber schließlich eroberte auch sie die Charts, und zwar in Zusammenarbeit mit Größen wie Jay-Z und Sean Paul. Und – wie war es zu erwarten – dies natürlich mit vollem Erfolg.
DAS ALBUM
Das Cover und Booklet:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Gut, zu dem Coverbild muss ich nicht viel sagen, ihr seht es ja links oben vor euch. Im Booklet lassen sich noch weitere Bilder dieser Art bestaunen: also mit einer sehr leicht bekleidet, trotzdem edel und natürlich wahnsinnig gut aussehenden und verführerischen Beyoncé.
Songtexte sind leider hier nicht abgedruckt, lediglich ein Verweis auf bestimmte Internetseiten, wo solche zu finden sind. Bsp.: www.beyonceonline.com
Ansonsten sind hier sämtliche Informationen zu den einzelnen Titeln zu finden, wie Produzent etc. und natürlich darf auch am Ende das obligatorisch „Tank You’s“ nicht finden, indem sie Familie, Freunden, Produzenten etc. herzergreifend ihren Dank ausspricht.
Weitere Angaben zum Album:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2003
Label: Smi Col (Sony)
Executive Producers: Mathew Knowles und Beyoncé Knowles
für Music World Productions, Inc.
Preis bei amazon: EUR 13,99
Musikrichtung: Dieses R’n’B- Album enthält viele Einflüsse anderer Musikrichtungen, sowie Hip Hop, Soul, Reggae, Jazz, Soul bis hin zu orientalischen Klängen.
Worum geht es? : Das altbekannte Thema - Liebe. Und zwar von der ersten Begegnung bis hin zum tragischen Ende, jedoch auch mit einigen lasziven Textstellen
Meine persönliche Bewertung der einzelnen Tracks:
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Ich vergebe hier für jeden einzelnen Titel meine persönliche Benotung, die dem System entspricht, dass jeder wohl noch aus seiner Schulzeit kennen dürfte, von 1 (einfach nur genial) bis hin zu 6 (grausam!) , ergänzt durch + (plus) und – (minus)
01 – Crazy in Love (feat. Jay-Z) - 3:55 min.
Dieser Track, den Beyoncé mit (ihrem wie man munkelt Verlobten) Jay-Z aufgenommen hat eröffnet das Album. Er besticht durch einen sehr hervorstechenden Beat und ist im Prinzip ein klassischer Partysong, der jedoch in meinen Augen an Faszination verloren hat, da man ihn viel zu oft immer und immer wieder im Radio gehört, bzw. im Fernsehen gesehen hat.
Es geht darum, dass Bee vor Liebe zu ihrem Lover (Jay-Z) schon total verrückt ist, sodass ihr nichts anderes mehr wichtiger ist, als ihn endlich wieder zu sehen – dabei schildert sie auch, dass sie nun auch mit ihrem Aussehen niemand anderen mehr beeindrucken muss und sich nicht mehr großartig darum kümmert :
„look at what you’ve done to me , Tennis shoes don’t even need to buy a new dress,
you ain’t there, ain’t nobody else to impress“
Weitere Textstelle - Refrain:
“ got me lookin so crazy right now
your love’s got me lookin so crazy right now”
Meine Bewertung: nur * 2- * da ich den Song mittlerweile echt nicht mehr hören kann
02 – Naughty Girl – 3:28 min.
Dies ist Beyoncés aktueller Chart-breaker. Mir persönlich gefällt er sehr gut, da er etwas orientalisch anmutet und das hoch gesungene, laszive „I love to love you baby“ ein absoluter Ohrwurmfaktor ist. Dieses ist im Übrigen aus dem gleichnamigen Lied von Donner Summer entnommen.
Inhalt: Beyoncé das naughty girl (= unanständig), das ganz genau weiß, dass es begehrt wird, sich für die bevorstehende Party bewusst freizügig geben will und dem Auserwählten eine feurige Nacht in Aussicht stellt.
„Tonight I\'ll be your naughty girl
I\'m callin all my girls
We\'re gonna turn this party out
I know you want my body”
Ich hoffe nur, dass das Lied nicht ebenfalls durch die Präsenz in den Charts abgestumpft wird, wobei ich es beinahe befürchte.
Meine Bewertung: * 1 * absolute Spitze! (noch)
03 – Baby Boy (feat. Sean Paul) – 4:04 min.
Zwei absolute Größen des Business treffen aufeinander. Der Erfolg war quasi vorprogrammiert. Der Track wirkt un- und außergewöhnlich, da es eine Mischung aus Reggae und wieder leicht orientalischer Musik ist, wie man es sonst nicht oft hört.
Klar, geht es wieder um das Verliebtsein und den „Baby Boy“, der Bee andauernd im Kopf rumspukt und ihre Fantasie anregt.
Meine Bewertung: * 2+ * (leider auch schon etwas zu oft gehört)
04 – Hip Hop Star (feat. Big Boi & Sleepy Brown) – 3:42 min.
Eine weitere ungewöhnliche Mischung, mit prominenter Unterstützung: E-Gitarren, Raps von Sleepy Brown und Outcast-Mitglied Big Boi in Zusammenspiel mit der leicht säuselnden und teilweise nur noch ins Mikro hauchenden Stimme von Beyoncé lassen nichts an Originalität zu wünschen übrig.
Wie der Titel vermuten lässt, geht es um einen Hip Hop Star und Bee macht eindeutige Angebote mit Textzeilen wie: „baby let me know if you wanna ride with this Hip Hop star“ oder „undress me, undress me, you can come“.
Meine Bewertung: aufgrund der Originalität * 1- *
05 – Be with you - 4:20 min.
Ein langsamerer Titel, der bald ein wenig monotone Züge annimmt, aber in meinen Augen trotzdem sehr schön ist und besonders dafür geeignet ist, wovon er auch handelt: traute Stunden zu zweit.Vielleicht passen einzelne Textstellen nicht ganz zur sanften Grundstimmung, ansonsten verbreitet das Lied aber eine sehr einnehmende Atmosphäre.
So singt Beyoncé auf sehr softe und betörende Weise:
„I love the way you scream my name“ &
„tonight’s the night your fantasies will all come true”.
Meine Bewertung: * 2 * smooth und sanft
06 – Me, Myself And I – 5:01 min.
Ebenfalls ein Song, der schon die Charts aufmischte und dessen zugehöriger Clip mir auch ganz gut gefallen hat (man stelle sich vor Bee wurde betrogen – das ist das Thema des Viedos, wobei alles rückwärts abgespielt wird, was einen sehr speziellen Effekt hat).
Eine sehr schöne Ballade, die stimmungsmäßig an den Vorgänger anknüpft. Der Klang ist sehr warm, weich und beruhigend. Der Titel handelt davon, dass Beyoncé von Männern enttäuscht wurde, jedoch festgestellt hat, dass sie sich in jeder Notlage immer auf sich selbst verlassen kann:
„ it took me some time but now I moved on
cuz I realized I got me myself and I
that’s all I got in the end”
“and it ain’t no need to cry
I took a vow that from now on
I’m gonna be my own best friend”
Meine Bewertung: * 1 * besticht durch leicht bedrückte Sentimentalität
07 – Yes – 4:19 min.
Ein langsamer Beat, im Hintergrund das knisternde Geräusch eines Plattenspielers und leichtes Zupfen auf einer Harfe, eine sehr monotone Melodie unterbrochen von der hellen Stimme Beyoncés, in jedoch immer wiederkehrenden Tonfolgen. Eigentlich ganz schön, jedoch auf Dauer vielleicht etwas langatmig. Wieder eher eine Art „Kuschellied“. Beyoncé spricht hier aber auch von einem ernsteren Thema: Beyoncé macht ihrem Lover viele Zugeständnisse, er jedoch scheint nicht wirklich auf ihre Gefühle einzugehen.
„I said yes we can be together
Yes you can stay with me
But when I say no not tonight
You actin so ungratefully
The first time I say no
It\'s like I never said yes”
Meine Bewertung: * 2 * ernstes Thema, aber auch kein großer Wiedererkennungseffekt des Songs und etwas langatmig
08 – Sign (feat. Missy Elliott) – 4:58 min.
Für diesen Track hat sich die liebe Bee wieder außerordentlich prominente Unterstützung gesucht, niemand geringeren als Missy persönlich. Jedoch hören wir hier ganz andere Klänge als man es von einem Titel „produced by Missy Elliott“ erwarten würde. >Sign< ist eine Up-Tempo-Ballade, die ihre ganz spezielle Faszination ausübt. Das Thema ist außergewöhnlich, es geht um Sternzeichen. Viel Inhalt steckt aber leider nicht dahinter, Beyoncé stellt lediglich fest, dass jedes Sternzeichen seine Vorzüge hat...
„From Capricorns to Aquarius
They all got their different minds”
„Capricorn Aquarius Pisces Aries Taurus Gemini Cancer oh!
Leo Virgo Libra Scorpio Sagittarius
I love all y’all”
Nachdem man anfangs noch von dem etwas andersartigen Klang gefesselt ist, legt sich das jedoch auch nach der 2./ 3. Minute., denn viel Neues kommt nun nicht mehr, und auch der Text macht nicht allzu viel her.
Meine Bewertung: trotzdem noch * 2 * , weil’s immerhin mal was andres ist.
09 – Speechless – 6:00 min.
Eine sehr langsame Ballade, in der man die hohen Sphären Beyoncés Ausnahmestimme kennen lernt. Altbekanntes Thema, sie ist von einem Typen fasziniert, er macht sie förmlich sprachlos „ you got me speechless“
“Going outta my head I think I’m loosing all my mind
Drive me crazy burning candles making love all night
Feels so strange it feels so crazy to be in your world
In your arms lost for words”
Eigentlich eine wunderschöne Ballade und eine wunderschöne Stimme, die man da zu hören bekommt… doch leider sind 6 Minuten doch etwas lang, und das ganze zieht sich ziemlich in die Länge, deshalb
Meine Bewertung: „nur“ * 2 * dafür lädt der Song zu ausgiebigem Kuscheln ein...
10 – That’s how you like it (feat. Jay-Z) – 3:39 min.
Und wieder eine Zusammenarbeit mit Jay-Z. Diesmal jedoch, wie ich finde, eine nicht ganz so gelungene.
Auf jeden Fall bricht hier die schon leicht melancholische Stimmung der vorangegangenen Songs etwas ab. Dieser Titel kommt wieder mit etwas schnellerem Beat daher .
Ohne Intro beginnt er sofort mit der Hook „That’s How You Like It, huh”. Viel mehr hat der Song dann auch nicht mehr zu bieten. Es geht darum, was der eine am anderen mag/ schätzt/liebt. Ja... ich finde ihn leider recht unspektakulär und das ewige „huh“ im Refrain wirkt auf mich leicht stupide.
Meine Bewertung: * 3 *
11- The Closer I get to you (Duett mit Luther Vandross) – 4:57 min.
Und wieder eine Ballade. Und zwar diesmal richtig mit Schmalz, Herzschmerz und allem drum und dran, und –ganz wichtig- wieder mit sehr prominenter Unterstützung: Luther Vandross (!).
Eigentlich finde ich, dass das Stück her vom Stil her nicht mehr zum restlichen Album passt, wenig R’n’B dafür sehr viel Soul. Das Lied wirkt sehr leicht und unbeschwert, jedoch ist es mir in Anbetracht der restlichen Tracks und ihrer musikalischen Einflüsse irgendwie zu glatt.
“Come a little closer so that we can see
Into the eyes of love
Just a little closer let me speak to you
I want to softly tell you something”
Meine Bewertung: Trotzdem * 2 + *
12 – Dangerously in Love 2 – 4:53 min.
Dieser Track gefällt mir sehr gut, ich kenne ihn jedoch in ähnlicher Form auch schon vom Destiny’s Child Album „Survivor“. Eine sehr gefühlvolle Ballade. Kommt man in den Genuss sie von Beyoncé live gesungen zu erleben, kann man nachempfinden, dass diese Performerin tatsächlich singen kann!
Inhaltlich sind wir immer noch beim Thema: >wahnsinnig verliebt sein<. Bee kann sich nicht vorstellen je wieder ohne IHN leben zu müssen, Liebe auf – wie sie es ausdrückt - „gefährliche“ Art und Weise.
“Baby I love you
You are my life
My happiest moments weren\'t complete
If you weren\'t by my side”
“I can\'t do this thing
Called life without you here with me”
Meine Bewertung: * 1- *
13 – Beyoncé Interlude – 0:16 min.
Hier folgt ein kurzer Einschub, indem Beyoncé folgenden Zeilen vorliest:
“I believe that harmonies are colors
Every time I paint it sharpens my harmony
Yesterday I tried to paint you
But the colors weren’t beautiful enough
Your love goes beyond what I can say
Love Beyonce”
Meine Bewertung: ich finde es völlig unnötig
14 – Gift From Virgo – 2:45 min.
Das Thema Sternzeichen wird hier wohl wieder aufgegriffen. Sehr gefühlvoll, langsam, instrumental und von einem Chor begleitet, gefällt mir dieses Lied wieder ganz gut, zumal es auch sehr harmonisch wirkt. Es ist eine weitere Liebeserklärung an Unbekannt. Man könnte förmlich dahinschmelzen, wenn Beyoncé die letzten „I love you“’s ins Mikro haucht.
Meine Bewertung: * 1- * schade dass dieser Track nur so kurz ist.
15 – Work it out – 4:06
Ruckartig wird man aus der gefühlsbetonten Atmosphäre des letzten Songs gerissen, wenn die ersten Töne dieses Titels erklingen. Dies war Bee’s erster Versuch sich als Solokünstlerin zu etablieren und gleichzeitig der Soundtrack zu Austin Powers. Es klingt sehr funky, Blechbläser im Hintergrund, eingängiger Beat und eine Beyoncé die beinahe schon zu schreien scheint...
Wems gefällt.. mir nicht besonders. Zumal dieser Track sich nicht harmonisch in die Reihe der anderen Titel einfügt.
Meine Bewertung: * 3 + *
16 – Bonnie & Clyde ’03 – ca. 3 :35 / 8 :37 min.
Dieser Track wurde bereits auf Jay-Z’s Album veröffentlicht und stürmte ebenfalls bereits die Charts. Ich finde, dass dies eine sehr gute gelungene Zusammenarbeit der beiden ist, in der ihrer beiden Stimmen sich gut ergänzen und miteinander harmonieren. Der Song besteht aus dem Rap Jay-Z’s, den Part der Strophe teilen sich die beiden und aus der Hook, die Bee übernimmt.
“All I need in this life of sin, is me and my girlfriend.
Down to ride \'til the very end, it\'s me and my boyfriend.
Meine Bewertung: * 1 - *
+ Hidden Track: Daddy – In den 8:37 min. enthalten
Ist das rührend.. In einer erneuten ruhigen aber herzzerreißenden Ballade besingt Bee eine weitere Liebeserklärung, diesmal aber zur Abwechslung mal an ihren Vater (der sie ja immer so wunderbar unterstützt und gefördert hat *schluchz* ...)
“Thank you, you’ve done so much for me. I love you daddy.”
“I want my unborn son to be like my daddy
I want my husband to be like my daddy
There is no one else like my daddy
And I thank you for loving me”
[die Zeile mit ihrem “husband” sollte sich dann Jay-Z wohl mal zu Herzen nehmen…;-)]
Eigentlich ja ein ganz schöner Titel, mir jedoch zu schmalzig (zumal ich die Sache mit ihrem Vater und Manager sowieso ein wenig kritisch betrachte..)
Meine Bewertung: * 2 - *
*~*~*~*
Das macht eine Durchschnittsbewertung von einer sehr knappen *** 2 + ***
*~*~*~*
abschließendes Fazit
~° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~.~ ° ~
Besonders an diesem Album ist auf jeden Fall, dass die gute Bee mit so vielen berühmten und kompetenten Künstlern zusammengearbeitet hat. Man könnte beinahe das Gefühl bekommen, dass sie versucht (vielleicht aus Unsicherheit in Bezug auf ihr erstes Soloalbum) sich an ihrer prominenter Unterstützung festzuhalten. Wobei sie das überhaupt nicht nötig hat.
Dieses Album beinhaltet viele Tracks, die bereits die Charts stürmten (oder es gerade tun, wie „Naughty Girl“), die meist sehr originell sind und bei denen sich die Grenzen der einzelnen Musikrichtungen ein wenig miteinander vermischen, was mir ganz gut gefällt.
Ein Großteil der restlichen Titel sind langsame, schöne Balladen, die eher von der Sorte sind: „für traute Stunden zu zweit“.
Insofern ist zwar recht viel Abwechslung in diesem Album enthalten, teilweise finde ich jedoch die Übergänge der einzelnen Songs und damit auch der verschiedenen Atmosphären nicht besonders gelungen. Es wirkt ab und zu als hätte man sich nicht ganz festlegen können, bzw. als hätte Beyoncé noch nicht ganz herausgefunden was denn nun wirklich ihr eigener Stil ist – man könnte es aber natürlich auch als Experimentierfreudigkeit bezeichnen...
Es fehlt mir zusammenfassend also der rote Faden.
Unterm Strich finde ich das Album aber trotzdem recht gut gelungen. Beyoncé hat eine tolle und facettenreiche Stimme und sieht natürlich wahnsinnig gut aus (was wahrscheinlich in vielen Fällen dann auch dafür ausschlaggebend ist, dass die Cd gekauft wird...), ich denke aber, dass sie aus ihrer Stimme noch einiges mehr herausholen könnte, als das, was auf ihrem Album gezeigt wird.
Ich beantworte die Frage, ob das Album empfehlenswert ist aber mit einem klaren „ja“ und vergebe 4 Sterne!
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