Das Vermächtnis der Tempelritter (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von S-M-K

Haben sie den Schatz nun?

Pro:

siehe Text

Kontra:

siehe Text

Empfehlung:

Ja

Hi,

ich habe diesen Bericht nun nochmals überarbeit und komme mal gleich zum Thema - Ich habe heute Nachmittag Jerry Bruckheimers \"Das Vermächtnis der Tempelritter\" im Kino gesehen.

Eins vorweg: Ich wurde in diesen Film eingeladen. Nach dem was ich in den Medien gehört habe und was die Trailer hergaben, wär ich nicht aus eigener Idee in den Film gegangen. Aber eingeladen ist eingeladen.

Doch dieser Unmut war völlig unbegründet, wie ich bereits in den ersten 10 Minuten des Films bemerkte.

°°°Eine kurze Zusammenfassung°°°°°°°°

Ben Gates - Abenteurer und Archäologe - ist auf der Suche nach einem gewaltigen Schatz - bereits seit seiner Kindheit verfolgt Ihn der Wunsch, den Schatz zu finden. Sein Vater ist immer gegen diese \"Hirngespinste\" gewesen.. eines Tages findet Ben einen Hinweis, der die Grundlage für das Abenteuer dieses Filmes wird. Eine Karte zu dem seit 200 Jahren fast schon vergessenem Schatz soll sich auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung befinden.
Es entsteht ein komplexes \"Rennen\" gegen die Regierung und den Widersachern von Ben, die sein Wissen ausnutzen um selbst in Besitz des Schatzes zu kommen.

°°°Die Darsteller°°°°°°°°

Ich werde hier die Hauptrollen kurz vorstellen.

Nicolas Cage bringt die Stimmung, die Abenteuerlust und die etwas ruhige Art von Ben sehr gut rüber. Cage bringt Bens Gefühle immer gut rüber - auch ohne große Worte.

Bens Kollege, Riley Poole (Justin Bartha) - ein Abenteuerlustiger Computerspezialist - macht ebenfalls einen sympathischen Eindruck und das nicht nur durch seine \"coolness\" - egal in welcher Situation. Auch Poole ist gut Dargestellt.

Der vermeintliche \"Kollege\" Ian Howe (Sean Bean), ein britischer Schatzsucher, entpuppt sich bald als Feind. Auf mich machte dieser die ganze Zeit einen sympathischen Eindruck, bis ich herausfand, dass er in diesem Film nicht auf der \"guten\" Seite ist.
Wenn es Absicht war, dass Howe zuerst als einer von den guten angesehen werden sollte, dann hat der Regisseur dies bei mir geschafft.

Ebenfalls, wie ich finde, gut besetzt ist die Rolle, der aus Deutschland stammenden Archäologin Abigail Chase, gespielt von Diane Kruger, die die Unabhängigkeitserklärung \"betreut und verwaltet\".
Deutlich herauszuhören ist ein leichter Akzent, der meiner Meinung nach auch Absicht war, auch wenn der Akzent nicht sehr nach Deutschland klang.

Soviel zu den Hauptpersonen. Auch die Restbesetzung, wird von guten Schauspielern gespielt, auch wenn diese eher unbekannt sind.

°°°Aufbau des Films°°°°°°°°

Überraschungen, Überraschungen, Höhen, Tiefen, Höhen und wieder Tiefen.

Soviel zu den Gefühlen der Personen. Der Film ist sehr komplex gestrickt. Details über Details.

Mal ein Erfolgserlebnis, dann wieder eine Ernüchterung und doch wieder Erfolg und so weiter. Man darf beim Sehen des Films nie denken, das Böse hat gesiegt, doch auch dann wenn man denkt, die Guten haben Ihr Ziel erreicht - nichts wars!

Dies hat mir wirklich sehr gut Gefallen Auch dass sich die Geschichte mit dem Schatz sehr gut in die amerikanische Historik einbinden ließ.

Und ein paar mal hab ich mir gedacht: Da ist doch ein Fehler.. bei genauerem Nachdenken, fiel mir aber immer der passende Hintergrund bzw. die Erklärung dafür ein. Die Geschichte, auf der der Film basiert ist also sehr tiefgehend.

Der Film hat vorallem in der ersten dreiviertel Stunde sehr viel von \"Oceans Eleven\", falls jemand diesen Film gesehen hat. Beim Stehlen der Erklärung, gehen die Schatzwächter teilweise sehr ähnlich vor wie die Jungs aus Oceans Eleven. Doch dies hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Auch wenn es dort einige Zufälle gab - sehr passende Zufälle. Aber dies stört kaum.

°°°Filmtechnik°°°°°°°°

Ich werde in diesem Bericht keine Angaben über Länge oder sonstige Dinge machen.
Kann aber sagen, dass ich mich an keiner Stelle im Film gelangweilt habe. Leider ist dies sehr oft der Fall - mit Sicherheit nicht nur bei mir. Ich finde es sehr wichtig, dass ein Film

a) kurzweilig und doch lange Freude bietet
b) eine verständliche und komplexe Handluing hat
c) spass macht

\"Das Vermächtnis der Tempelritter\" - bietet alle drei Dinge in Perfektion.

Was die Technik betrifft ist die Kameraführung klasse gestaltet, zum Beispiel bei der Planung der \"Beschaffung\" der Unabhängigkeisterklärung, um nur ein Beispiel zu nennen.

Was den Ton betrifft wurde ich dann aber leider enttäuscht. Das Kino in dem ich war bietet alle technischen Vorraussetzungen - u.a. THX, DTS u.s.w.

Aber was den Raumklang betrifft hätte man meiner Meinung nach mehr aus dem Film rausholen können.

Doch das wird duch den kurzweiligen Film selbst wieder ausgebügelt.

Ich hätte hier natürlich alle möglichen Details aus dem Film niederschreiben können, aber Bevor dieser Bericht zu einem Spoiler wird, möchte ich hier nicht zu viel verraten. Ich muss allerdings dazu sagen, dass der Film wirklich erst ab 12 geeignet ist, da kleinere dem Film i.d.R. nicht folgen werden können.


FAZIT

Wer gute Unterhaltung will und Spass an komplexen Handlungen hat, ist mit diesem Film mit Sicherheit gut - nein sehr gut bedient.

19 Bewertungen, 1 Kommentar

  • mojito

    24.04.2005, 20:40 Uhr von mojito
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hab den Film im Kino gesehen- sehr schön, genau wie dieser Bericht!