Death Valley National Park Testbericht

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  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Empfehlenswert:  ja

Erfahrungsbericht von InteressierterIgel

Ein faszinierender und doch beängstigender Ort

5
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Empfehlenswert:  ja

Pro:

- einzigartig - extrem - viele sehenswerte Punkte - gute Camping und Übernachtungsmöglichkeiten

Kontra:

- man sollte einige Vorsichtsmaßnahmen nicht missachten!

Empfehlung:

Ja

Den Death Valley National Park stellte ich mir vor wie eine einfach weite Wüste ohen alles und deshalb konnte ich auch nicht verstehen, wieso es ein National Park sein sollte ... doch das sollte ich während unseres Aufenthaltes dort noch erfahren!

Geschichte

Der Name "Tal des Todes" verunsichert auch heute noch einige Besucher und der National Park hat seinen Namen auch nicht umsonst bekommen. Death Valley erhielt seinen Namen von früheren Pionieren, die sich 1849 von der Ostküste auf den Weg nach Westen zu den kalifornischen Goldfeldern machten. Sie waren eine Gruppe von ca. 100 Menschen und suchten eine Abkürzung um schneller zu ihrem Ziel zu gelangen... und wie das so oft bei Abkürzungen ist, verloren sie die Orientierung. Wochenlang irrten sie unter härtesten Bedingungen zwischen Bergen und Salzebenen herum. Nachdem ein Treckmitglied gestorben war und nachdem sie endlich den Ausgang aus dem Tal gefunden hatten, gaben sie eben diesem Tal den Namen "Death Valley".

Wo?

Der Death Valley National Park befindet sich im süd-osten Kaliforniens an der Grenze zu Nevada. Über den Highway 395 gelangt am von Norden und von Süden an den westlichen Parkeingang. Umso näher wir dem National Park kamen, umso weniger sagte unser Navigationssystem. Und irgendwann verabschiedete es sich mit den Worten: "In 165 Kilometern rechts abbiegen." Wir fuhren auf einer einzigen geraden Straße ca. 3 Stunden ohne auf irgendeine Art von Zivilisation zu treffen. Die letzten Möglichkeiten zum Vorräte kaufen und übernachten sind Ridgecrest und Lone Pine.

Was?

Der Death-Valley-Nationalpark ist insgesamt 13.600 km2 groß und fast 200 km lang, aber nur zwischen 6 und 26 km breit. Die Höhenunterschiede innerhalb des Nationalparks sind enorm. Der Telescope Peak ist 3.366 m hoch und Badwater liegt 85,5 m unter dem Meeresspiegel - und ist damit der tiefstgelegene Ort der USA. Wegen der geologischen Tieflage zählt das Death Valley zu den heißesten Plätzen der Erde.

Ich stellte mir Death Valley wie eine riesige Wüste aus Sand und Stein und ohne alles vor. Deshalb verstand ich zunächst auch nicht wieso das ein National Park sein sollte, doch das sollte ich während unseres Aufenthaltes dort noch lernen!
Denn das Tal des Todes stellte sich als eine faszinierende einzigartige Landschaft heraus, wie ich sie noch nie gesehen hatte!! Denn eigentlich besteht das ganze Tal nur zu 1% aus Sand und sonst aus Stein und Fels.  Riesige Bergketten wechselten sich mit tiefen Tälern ab. Vor allem waren es nicht nur einfach Berge sondern Canyons in allen nur erdenklichen Farben. Tiefrote Steine, grüne und gelbe Hügel, schwarz in allen möglichen Abstufungen und weißer Staub. Besonders schön bei Sonnenauf- und Untergang!!

Sehenswürdigkeiten?

Stovepipe Wells Dunes:
Wie schon oben gesagt besteht Death Valley nur zu 1% aus Sand. Und dieser Sand befindet sich hauptsächlich in der 40km² großen "Sahara", in der Nähe das Stovepipe Wells Village. Dünen wie aus dem Bilderbuch kann man hier bestaunen. Besonders Sonnenuntergänge sind hier wunderschön.

Scotty's Castle:
Dieses kleine Schlösschen liegt im äußersten Norden des N.P. Mit seiner Architektur und umgeben von Palmen, Grünflächen und blühenden Oleander ähnelt es ein wenig einem südspanischem Landsitz.

Ubehebe Crater:
Ebenfalls nördlich befindet sich dieser 800m breite und 140m tiefe Krater. Er entstand vor mehreren tausend Jahren durch heiße Magma.

Furnace Creek:
Dies ist das Hauptzentrum des National Parks. Hier gibt es mehrere Campingplätze und eine Ranch. Auf dieser Ranch kann man sogar gegen Gebühr den Pool nutzen, Tennis oder Golf spielen. Außerdem gibt es ein kleines Museum über z.B. die verschieden Steinvorkommnisse im Death Valley.

Zabriskie Point:
Dieser Punkt gehört zu den schönsten Aussichtspunkten des National Parks und besonders der Sonnenaufgang ist hier ein unvergessliches Erlebnis.

Dante's View:
Ein weiterer Aussichtspunkt ist Dante's View. Das besondere an diesem Punkt ist, dass man gleichzeitig den tiefsten und den höchsten Punkt der USA sehen kann!!!

Badwater:
Dies ist der meist besuchteste Punkt im Death Valley. Denn hier befindet man sich am tiefsten Punkt der ganzen westlichen Hemisphäre!! Außerdem kann man hier die Überreste eines Salzsees bestaunen.

Tipps:

Death Valley ist absolut einen Aufenthalt wert, wenn man einige Sachen beachtet. Am aller wichtigsten ist, dass man immer genug Benzin und genug zu trinken dabei hat. Denn ohne Wasser begibt man sich in eine lebensgefährliche Situation im teilweise 50 Grad Celius heißen Death Valley.

Außerdem sollte man sich vorher informieren welche Straßen im Park geöffnet sind. Denn es ist keine Seltenheit, dass Straßen durch Gewitter, Stürme und Überschwemmungen unbefahrbar gemacht werden!!

Ein weiterer Tipp von mir ist, sich so viele wie mögliche Sonnenauf- und Untergänge anzuschauen. Denn die untergehende Sonne, die den Sand der Dünen anstrahlt oder die Berge und Wolken feuerrot werden lässt ist ein besonderes Erlebnis. Informieren Sie sich vorher wann die Sonne auf und unter geht.

Weitehin sollte man wissen, dass man um die Mittagszeit an Besichtigungstouren keinen Spaß hat. Es ist zu heiß und durch die Hitze entsteht ein Flimmern, sodass man nichts mehr sieht.
Nur in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag und Abend sieht die Landschaft besonders schön aus!!

28 Bewertungen, 12 Kommentare

  • Besserwisser2014

    16.01.2014, 21:04 Uhr von Besserwisser2014
    Bewertung: besonders wertvoll

    War auch vor einiger Zeit dort. WUNDERSCHÖN und EINZIGARTIG!

  • anonym

    13.10.2013, 13:48 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Damaris

  • Juri1877

    07.10.2013, 15:51 Uhr von Juri1877
    Bewertung: sehr hilfreich

    wäre mir zu warm dort

  • Ayaka

    07.10.2013, 15:48 Uhr von Ayaka
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klingt sehr abenteuerlich liebe Grüße von der Ayaka

  • Clarinetta2

    06.10.2013, 16:11 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht

  • BoxerRocko

    05.10.2013, 16:16 Uhr von BoxerRocko
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße

  • Little-Peach

    05.10.2013, 09:54 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :))

  • monagirl

    04.10.2013, 22:48 Uhr von monagirl
    Bewertung: besonders wertvoll

    Schön berichtet. LG Mona

  • goat

    04.10.2013, 21:26 Uhr von goat
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich würde mich auch über Gegenlesungen von Dir freuen. LG Melanie

  • Lale

    04.10.2013, 19:28 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*.

  • uhlig_simone@t-online.de

    04.10.2013, 17:18 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    GLG SIMONE

  • florian0502

    04.10.2013, 17:18 Uhr von florian0502
    Bewertung: besonders wertvoll

    Toller Bericht! Ich war 1998 im Death Valley und fand es auch sehr beeindruckend! Und heiss! LG Uschi