Die Tränen des Teufels (Taschenbuch) / Jeffrey Deaver Testbericht
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Erfahrungsbericht von orlan
Thriller der Extraklasse
Pro:
Spannung pur
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
"Die Tränen des Teufels" ist ein Roman von Jeffery Deaver. Er ist im Jahre 2001 als Taschenbuchausgabe im Goldmann Verlag erschienen. Die Übersetzung aus dem Amerikanischen stammt von Gerald Jung.
Die englischsprachige Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel "The Devil´s Teardrop".
Inhalt
*****
Der Handschriftenexperte Parker Kincaid, ehemaliger Mitarbeiter des FBI, hat sich seiner Familie wegen längst in sein Privatleben zurückgezogen und arbeitet als privater Gutachter für handschriftliche Dokumente.
Doch eines Tages erschüttert ein grausames Verbrechen die amerikanische Hauptstadt Washington. In einer Metro-Station erschießt ein Killer, der Digger genannt, über 20 Menschen. Kurz darauf taucht ein Erpresserschreiben auf, in dem ein Unbekannter 20 Millionen Dollar fordert. Wenn er diese nicht bekäme, würde der Digger weitermorden, und zwar alle vier Stunden. Kurz darauf stirbt ein Mann bei einem Verkehrsunfall. Schnell findet das FBI heraus, daß dieser Mann der Verfasser des Erpresserschreibens war. Und da er jetzt tot ist, gibt es niemanden mehr, der den Digger aufhalten kann - und daß, obwohl der Bürgermeister sogar bereit war, die 20 Millionen Dollar zu zahlen.
In ihrer Not wendet sich das FBI an Kincaid, der anhand des Erpresserschreibens etwas über den Erpresser und den Digger herausfinden soll.
Gemeinsam mit der leitenden Agentin Margaret Lukas und ihren Kollegen begibt sich der Handschriftenexperte auf die Jagd. Es gelingt ihnen, ein zweites Massaker zu verhindern, aber schon beim dritten Anschlag ist ihnen der Digger schon wieder einen Schritt voraus.
Schließlich gelingt es ihnen, das Versteck des Anstifters zu finden, doch auch hier wurden sie bereits erwartet. Das Versteck verbrennt und einige Agenten entkommen nur knapp dem Tod.
Mit Kincaids Hilfe finden die Ermittler den Tatort für das vierte Massaker heraus, und endlich gelingt es ihnen, den Killer zu stellen.
Doch als der Fall gelöst scheint, merken die Ermittler - fast zu spät - daß sie einen schrecklichen Fehler begangen haben, und nun befindet sich sogar Kincaids Familie in Gefahr, die er um jeden Preis aus diesem Fall heraushalten wollte.
Meine Meinung
*************
Mit "Die Tränen des Teufels" ist Jefferey Deaver ein erstklassiger Roman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt und nahezu in einem Rutsch durchgelesen.
Man nimmt regelrecht Teil an der Jagd nach dem Digger und leidet bei jedem Fehlschlag der Ermittler mit. Nie wird die Handlung langweilig und - was manchmal kaum möglich scheint - die Spannung steigt bis zum Schluß immer weiter an.
Und als man denkt, es sei endlich vorbei und der Killer wäre geschnappt, wartet schon die nächste Überraschung auf den Leser. Es ist eben nichts so, wie es zu sein scheint...
Der Aufbau von "Die Tränen des Teufels" erinnert stark an Deavers Roman "Die Assistentin", der später auch unter dem Titel "Der Knochenjäger" erschien: Mit großer Mühe und akribischer Einzelarbeit nähern sich die Ermittler Schritt für Schritt der Lösung des Rätsels um die schrecklichen Morde, um dann am Ende noch eine große, äußerst unangenehme Überraschung zu erleben.
Alles in allem kann ich diesen Roman Freunden spannender Unterhaltung nur wärmstens empfehlen, allerdings sollte man nicht unbedingt schwache Nerven haben. Zwar sind die grausigen Szenen nicht so explizit beschrieben wie in "Der Knochenjäger", aber die Kaltblütigkeit und Gleichgültigkeit des Killers kann einem schon einen Schauer über den Rücken jagen.
Der Autor
*********
Jeffery Wilds Deaver, Jahrgang 1950, wuchs in dem kleinen Ort Glen Ellyn in der Nähe von Chicago auf. Nach einigen Jahren, in denen er als Folksänger arbeitete, studierte er Journalismus und Jura. Nach seinem Studium arbeitete er acht Jahre als Anwalt, bevor 1988 sein erster Kriminalroman veröffentlich wird.
Nach einer Weile ist er in der Lage, von der Schriftstellerei zu leben und gibt seinen Beruf als Anwalt auf.
1997 erscheint mit "Die Assistentin" sein bisher wohl erfolgreichster Roman, der unter dem Titel "Der Knochenjäger" mit Denzel Washingten und Angelina Jolie in den Hauptrollen verfilmt wird.
Heute lebt und arbeitet Jeffery Deaver abwechselnd in Clifton, Virginia und Kalifornien.
Wer sich näher für Jeffery Deaver und seine Werke interessiert, sollte mal im Internet bei http://www.krimi-couch.de/krimis/jeffery-deaver.html vorbeischauen. Dieser Seite sind auch die Informationen der obigen kurzen Biographie entnommen.
Kleiner Hinweis
**************
... für alle Fans von Jefferey Deaver. Lincolm Rhyme, Hauptcharakter in Deavers Buch und Film "Der Knochenjäger", hat in diesem Roman einen kurzen "Gastauftritt".
Fazit
****
"Die Tränen des Teufels" von Jefferey Deaver ist ein hervorragender Roman, den niemand verpassen sollte, der spannende Unterhaltung und packende Thriller liebt.
Daten
*****
Die Tränen des Teufels / Deaver, Jeffery
Goldmann Verlag, 2001
Taschenbuch, 446 Seiten
ISBN: 3-442-45036-5
Preis: 8,50 Euro
Die englischsprachige Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel "The Devil´s Teardrop".
Inhalt
*****
Der Handschriftenexperte Parker Kincaid, ehemaliger Mitarbeiter des FBI, hat sich seiner Familie wegen längst in sein Privatleben zurückgezogen und arbeitet als privater Gutachter für handschriftliche Dokumente.
Doch eines Tages erschüttert ein grausames Verbrechen die amerikanische Hauptstadt Washington. In einer Metro-Station erschießt ein Killer, der Digger genannt, über 20 Menschen. Kurz darauf taucht ein Erpresserschreiben auf, in dem ein Unbekannter 20 Millionen Dollar fordert. Wenn er diese nicht bekäme, würde der Digger weitermorden, und zwar alle vier Stunden. Kurz darauf stirbt ein Mann bei einem Verkehrsunfall. Schnell findet das FBI heraus, daß dieser Mann der Verfasser des Erpresserschreibens war. Und da er jetzt tot ist, gibt es niemanden mehr, der den Digger aufhalten kann - und daß, obwohl der Bürgermeister sogar bereit war, die 20 Millionen Dollar zu zahlen.
In ihrer Not wendet sich das FBI an Kincaid, der anhand des Erpresserschreibens etwas über den Erpresser und den Digger herausfinden soll.
Gemeinsam mit der leitenden Agentin Margaret Lukas und ihren Kollegen begibt sich der Handschriftenexperte auf die Jagd. Es gelingt ihnen, ein zweites Massaker zu verhindern, aber schon beim dritten Anschlag ist ihnen der Digger schon wieder einen Schritt voraus.
Schließlich gelingt es ihnen, das Versteck des Anstifters zu finden, doch auch hier wurden sie bereits erwartet. Das Versteck verbrennt und einige Agenten entkommen nur knapp dem Tod.
Mit Kincaids Hilfe finden die Ermittler den Tatort für das vierte Massaker heraus, und endlich gelingt es ihnen, den Killer zu stellen.
Doch als der Fall gelöst scheint, merken die Ermittler - fast zu spät - daß sie einen schrecklichen Fehler begangen haben, und nun befindet sich sogar Kincaids Familie in Gefahr, die er um jeden Preis aus diesem Fall heraushalten wollte.
Meine Meinung
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Mit "Die Tränen des Teufels" ist Jefferey Deaver ein erstklassiger Roman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt und nahezu in einem Rutsch durchgelesen.
Man nimmt regelrecht Teil an der Jagd nach dem Digger und leidet bei jedem Fehlschlag der Ermittler mit. Nie wird die Handlung langweilig und - was manchmal kaum möglich scheint - die Spannung steigt bis zum Schluß immer weiter an.
Und als man denkt, es sei endlich vorbei und der Killer wäre geschnappt, wartet schon die nächste Überraschung auf den Leser. Es ist eben nichts so, wie es zu sein scheint...
Der Aufbau von "Die Tränen des Teufels" erinnert stark an Deavers Roman "Die Assistentin", der später auch unter dem Titel "Der Knochenjäger" erschien: Mit großer Mühe und akribischer Einzelarbeit nähern sich die Ermittler Schritt für Schritt der Lösung des Rätsels um die schrecklichen Morde, um dann am Ende noch eine große, äußerst unangenehme Überraschung zu erleben.
Alles in allem kann ich diesen Roman Freunden spannender Unterhaltung nur wärmstens empfehlen, allerdings sollte man nicht unbedingt schwache Nerven haben. Zwar sind die grausigen Szenen nicht so explizit beschrieben wie in "Der Knochenjäger", aber die Kaltblütigkeit und Gleichgültigkeit des Killers kann einem schon einen Schauer über den Rücken jagen.
Der Autor
*********
Jeffery Wilds Deaver, Jahrgang 1950, wuchs in dem kleinen Ort Glen Ellyn in der Nähe von Chicago auf. Nach einigen Jahren, in denen er als Folksänger arbeitete, studierte er Journalismus und Jura. Nach seinem Studium arbeitete er acht Jahre als Anwalt, bevor 1988 sein erster Kriminalroman veröffentlich wird.
Nach einer Weile ist er in der Lage, von der Schriftstellerei zu leben und gibt seinen Beruf als Anwalt auf.
1997 erscheint mit "Die Assistentin" sein bisher wohl erfolgreichster Roman, der unter dem Titel "Der Knochenjäger" mit Denzel Washingten und Angelina Jolie in den Hauptrollen verfilmt wird.
Heute lebt und arbeitet Jeffery Deaver abwechselnd in Clifton, Virginia und Kalifornien.
Wer sich näher für Jeffery Deaver und seine Werke interessiert, sollte mal im Internet bei http://www.krimi-couch.de/krimis/jeffery-deaver.html vorbeischauen. Dieser Seite sind auch die Informationen der obigen kurzen Biographie entnommen.
Kleiner Hinweis
**************
... für alle Fans von Jefferey Deaver. Lincolm Rhyme, Hauptcharakter in Deavers Buch und Film "Der Knochenjäger", hat in diesem Roman einen kurzen "Gastauftritt".
Fazit
****
"Die Tränen des Teufels" von Jefferey Deaver ist ein hervorragender Roman, den niemand verpassen sollte, der spannende Unterhaltung und packende Thriller liebt.
Daten
*****
Die Tränen des Teufels / Deaver, Jeffery
Goldmann Verlag, 2001
Taschenbuch, 446 Seiten
ISBN: 3-442-45036-5
Preis: 8,50 Euro
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