Der Eulenspiegel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dakota104
Was bedeuten denn nun die Supermarktcodes ????
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zeitschriften mit durchgängig satirischem Inhalt gibt es relativ wenig.
Auf dem ersten Blick fallen mir da solche Zeitschriften wie „Titanic“ oder aber der ostdeutsche „Eulenspiegel“ ein.
Nach langer Zeit habe ich mir nun wieder einen „Eulenspiegel“ gekauft und möchte hier nun einiges darüber mitteilen.
Ja Ja, der „Eulenspiegel“ ist schon ein ziemlich altes Satiremagazin.
Im Jahre 1946 erschien die erste Ausgabe des „Frischen Wind“ in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone.
Im Jahre 1954 wurde aus dem „Frischen Wind“ der Eulenspiegel und bereits nach kurzer Zeit nannten die Leser in der DDR ihren „Eulenspiegel“ kurz und liebevoll „Eule“.
In der DDR machte sich der „Eulenspiegel“ oft mit sehr versteckten Mitteln über die Regierung der DDR, den Mangel bei Versorgung und Dienstleistung lustig.
Oftmals musste man zwischen den Zeilen lesen und entdeckte ein gehöriges Maß an Kritik an einzelnen Umständen.
Natürlich war der „Eulenspiegel“ deshalb bei den vielen treuen Lesern in der DDR äußerst beliebt.
Es kam sogar soweit das Exemplare der damals wöchentlich erscheinen Zeitschrift unter der Hand verkauft worden sind.
Nun kam im Jahre 1989 die Wende und 1990 die Deutsche Mark in den Ostteil Deutschlands.
Viele Zeitschriften gaben auf und auch der „Eulenspiegel“ hatte gehörig zu kämpfen.
Es wurde eine Eulenspiegel GmbH. mit Sitz in Berlin gegründet und der Eulenspiegel erschien nun monatlich.
Derzeit kostet das ca. 60 Seiten starke Satiremagazin 2,50 Euro und auch beim Kauf der letzten Ausgabe musste ich wieder lächeln über den Witz der immer noch aktuell und volksnah ist.
Der „Eulenspiegel“ mit dem Untertitel „Unbestechlich aber käuflich!“ bietet immer noch jede Menge Charme.
Immer wieder gerne lese ich im „Eulenspiegel“ Artikel über politische Themen.
Hier machen sich die Autoren oft über zweifelhafte Aussagen unserer Politiker lustig.
Gerne wird hier die „ostdeutsche Powerfrau Angie – Angela Merkel“ auf den Arm genommen.
Mal suchen die Karikaturisten eine neue Frisur für Frau Merkel und zeichnen Angela Merkel mit den unterschiedlichsten Perücken. Natürlich macht Frau Merkel zu jeder neuen Frisur ein anderes , kritisches Gesicht.
Die Zeichner wissen natürlich auch dass unsere Frau Merkel ein CDU Arbeitstier ist.
Dargestellt wird jetzt unsere Angie energisch und mit blutunterlaufenen Augen.
Aber auch der etwas hölzern wirkende Edmund Stoiber mit gewissen Sprachschwierigkeiten bekommt in der „Eule“ sein Fett weg.
Daneben gibt es aber auch einiges über das von uns allen erlebte tägliche Leben zu sehen.
Haben wir uns nicht schon immer gewundert was die Durchsagecodes in den Kaufhäusern und Supermärkten bedeuten?
Auch hier wissen die Karikaturisten des „Eulenspiegel“ Rat und wir sehen in einer Zeichnung einen Mann (vermutlich der Kaufhauschef) vor einer Monitorwand sitzen.
Ins Mikrofon ruft er nun „ Frau Müller: 61 bitte….“
Was bedeutet die 61???
Die Zeichner haben nun neben der Monitorwand eine Übersicht der jeweiligen Codes gemalt.
Hier liest der Betrachter folgendes:
11 – Sie sind entlassen
17 – 5 Minuten Mittagspause
21 – Aufwachen
28 – Ihr Gehalt wir gekürzt
31 – Jagen Sie den Kunden weg!
32 - Verlassen Sie schnell die Kasse!
61 – Sofort nackt in mein Büro !
67 – Wie wär`s heute Abend?
Ach was habe ich gelacht. Jedes Mal wenn ich jetzt im Kaufhaus stehe und einen solchen Code höre muss ich an diese lustige Zeichnung denken. Einfach Köstlich.
Aber auch die stille griechische Schlagergöttin Nana Mouskouri bekommt in der „Eule“ einen deftigen Scherz zu spüren.
Wir sehen eine junge bebrillte Frau Nackt in einem blühenden Baum stehen.
Natürlich ist das nicht die Nana Mouskouri, trotzdem lese ich sinngemäß dass die griechische Nachtigall (alleine schon diese Bezeichnung) Nana Mouskouri in diesem Jahr auf dem traditionellen Baumblütenfest in Werder zu Gast war.
Weiter: Die eher als zurückhaltend bekannte Interpretin und Kennerin griechischer Weine hatte sich nach dem Genuss von drei Gläsern des berühmten Obstweines ihrer Kleidung entledigt und stieg mit Begeisterung ihrer Fans in den blühenden Baum.
Dabei gab die Mouskouri von sich: Griechischen Wein kannste vergessen …Hält bloß auf….
Einfach herrlich dieser Artikel und mehrmals musste ich mir dann noch die abgebildete Mouskouri anschauen.
Ach wenn die liebe Nana Mouskouri wüsste wie sie hier veralbert worden ist.
Nun gut, anhand dieser beiden kleinen Beispiele wollte ich kurz den Witz vorstellen der im „Eulenspiegel“ zu Hause ist.
In den letzten Jahren hat der „Eulenspiegel“ auch den berüchtigten Karstadt Kaufhausexpresser Arno Funke gewinnen können.
Dieser malt nun für den „Eulenspiegel“.
Seine Zeichnungen kennzeichnet Arno Funke mit dem Titel: Arno „Dagobert“ Funke.
Sehenswert sind seine Zeichnungen aber auch.
So malte Arno Funke in der Mai Ausgabe anlässlich der Fußball WM das deutsche Vizeweltmeister Team.
Hier wird auch gewitzelt was das Zeug hält. Rudi Völler mit seinen langen Haaren wird so genötigt Lockenwickler zu tragen und bei Christian Ziege wird das etwas pockennarbige Gesicht zum Besten gegeben. Den Oberkörper von Christian Ziege ziert ein Tattoo auf dem zwei Ziegen „rammeln“.
Insgesamt bietet der „Eulenspiegel“ viel Lesespaß und es macht Spaß die Zeitschrift durchzublättern.
Aber es gibt noch einige positive Aspekte zum „Eulenspiegel“ anzumerken.
Hier nenne ich das Verhalten mit dem um neue Kunden geworben wird.
Jeder zukünftige oder nur erst einmal interessierte Leser kann sich unter der Internetadresse www.eulenspiegel-zeitschrift.de gratis ein Probeexemplar bestellen.
Ein dreimonatiges Probeabonnement kostet 5 Euro und besonders löblich ist das nach Lieferung des dritten Heftes dieses Kurzabo ohne Wenn und Aber endet.
Manchmal erleben wir doch immer wieder Zeitschriften Verlage die händeringend darauf hoffen dass der neue Leser die Kündigung vergisst.
Hier bleibt der Eulenspiegel Verlag jedenfalls sehr ehrlich.
Ich kann nun jedem Leser meiner Meinung raten mal ein Probeexemplar zu bestellen.
Ihr werdet sehen das Heft strotzt gerade zu vor Witz und manchmal auch vor sehr deftigen Humor.
Lesenswert und dafür gibt es 5 Sterne!!!!
Auf dem ersten Blick fallen mir da solche Zeitschriften wie „Titanic“ oder aber der ostdeutsche „Eulenspiegel“ ein.
Nach langer Zeit habe ich mir nun wieder einen „Eulenspiegel“ gekauft und möchte hier nun einiges darüber mitteilen.
Ja Ja, der „Eulenspiegel“ ist schon ein ziemlich altes Satiremagazin.
Im Jahre 1946 erschien die erste Ausgabe des „Frischen Wind“ in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone.
Im Jahre 1954 wurde aus dem „Frischen Wind“ der Eulenspiegel und bereits nach kurzer Zeit nannten die Leser in der DDR ihren „Eulenspiegel“ kurz und liebevoll „Eule“.
In der DDR machte sich der „Eulenspiegel“ oft mit sehr versteckten Mitteln über die Regierung der DDR, den Mangel bei Versorgung und Dienstleistung lustig.
Oftmals musste man zwischen den Zeilen lesen und entdeckte ein gehöriges Maß an Kritik an einzelnen Umständen.
Natürlich war der „Eulenspiegel“ deshalb bei den vielen treuen Lesern in der DDR äußerst beliebt.
Es kam sogar soweit das Exemplare der damals wöchentlich erscheinen Zeitschrift unter der Hand verkauft worden sind.
Nun kam im Jahre 1989 die Wende und 1990 die Deutsche Mark in den Ostteil Deutschlands.
Viele Zeitschriften gaben auf und auch der „Eulenspiegel“ hatte gehörig zu kämpfen.
Es wurde eine Eulenspiegel GmbH. mit Sitz in Berlin gegründet und der Eulenspiegel erschien nun monatlich.
Derzeit kostet das ca. 60 Seiten starke Satiremagazin 2,50 Euro und auch beim Kauf der letzten Ausgabe musste ich wieder lächeln über den Witz der immer noch aktuell und volksnah ist.
Der „Eulenspiegel“ mit dem Untertitel „Unbestechlich aber käuflich!“ bietet immer noch jede Menge Charme.
Immer wieder gerne lese ich im „Eulenspiegel“ Artikel über politische Themen.
Hier machen sich die Autoren oft über zweifelhafte Aussagen unserer Politiker lustig.
Gerne wird hier die „ostdeutsche Powerfrau Angie – Angela Merkel“ auf den Arm genommen.
Mal suchen die Karikaturisten eine neue Frisur für Frau Merkel und zeichnen Angela Merkel mit den unterschiedlichsten Perücken. Natürlich macht Frau Merkel zu jeder neuen Frisur ein anderes , kritisches Gesicht.
Die Zeichner wissen natürlich auch dass unsere Frau Merkel ein CDU Arbeitstier ist.
Dargestellt wird jetzt unsere Angie energisch und mit blutunterlaufenen Augen.
Aber auch der etwas hölzern wirkende Edmund Stoiber mit gewissen Sprachschwierigkeiten bekommt in der „Eule“ sein Fett weg.
Daneben gibt es aber auch einiges über das von uns allen erlebte tägliche Leben zu sehen.
Haben wir uns nicht schon immer gewundert was die Durchsagecodes in den Kaufhäusern und Supermärkten bedeuten?
Auch hier wissen die Karikaturisten des „Eulenspiegel“ Rat und wir sehen in einer Zeichnung einen Mann (vermutlich der Kaufhauschef) vor einer Monitorwand sitzen.
Ins Mikrofon ruft er nun „ Frau Müller: 61 bitte….“
Was bedeutet die 61???
Die Zeichner haben nun neben der Monitorwand eine Übersicht der jeweiligen Codes gemalt.
Hier liest der Betrachter folgendes:
11 – Sie sind entlassen
17 – 5 Minuten Mittagspause
21 – Aufwachen
28 – Ihr Gehalt wir gekürzt
31 – Jagen Sie den Kunden weg!
32 - Verlassen Sie schnell die Kasse!
61 – Sofort nackt in mein Büro !
67 – Wie wär`s heute Abend?
Ach was habe ich gelacht. Jedes Mal wenn ich jetzt im Kaufhaus stehe und einen solchen Code höre muss ich an diese lustige Zeichnung denken. Einfach Köstlich.
Aber auch die stille griechische Schlagergöttin Nana Mouskouri bekommt in der „Eule“ einen deftigen Scherz zu spüren.
Wir sehen eine junge bebrillte Frau Nackt in einem blühenden Baum stehen.
Natürlich ist das nicht die Nana Mouskouri, trotzdem lese ich sinngemäß dass die griechische Nachtigall (alleine schon diese Bezeichnung) Nana Mouskouri in diesem Jahr auf dem traditionellen Baumblütenfest in Werder zu Gast war.
Weiter: Die eher als zurückhaltend bekannte Interpretin und Kennerin griechischer Weine hatte sich nach dem Genuss von drei Gläsern des berühmten Obstweines ihrer Kleidung entledigt und stieg mit Begeisterung ihrer Fans in den blühenden Baum.
Dabei gab die Mouskouri von sich: Griechischen Wein kannste vergessen …Hält bloß auf….
Einfach herrlich dieser Artikel und mehrmals musste ich mir dann noch die abgebildete Mouskouri anschauen.
Ach wenn die liebe Nana Mouskouri wüsste wie sie hier veralbert worden ist.
Nun gut, anhand dieser beiden kleinen Beispiele wollte ich kurz den Witz vorstellen der im „Eulenspiegel“ zu Hause ist.
In den letzten Jahren hat der „Eulenspiegel“ auch den berüchtigten Karstadt Kaufhausexpresser Arno Funke gewinnen können.
Dieser malt nun für den „Eulenspiegel“.
Seine Zeichnungen kennzeichnet Arno Funke mit dem Titel: Arno „Dagobert“ Funke.
Sehenswert sind seine Zeichnungen aber auch.
So malte Arno Funke in der Mai Ausgabe anlässlich der Fußball WM das deutsche Vizeweltmeister Team.
Hier wird auch gewitzelt was das Zeug hält. Rudi Völler mit seinen langen Haaren wird so genötigt Lockenwickler zu tragen und bei Christian Ziege wird das etwas pockennarbige Gesicht zum Besten gegeben. Den Oberkörper von Christian Ziege ziert ein Tattoo auf dem zwei Ziegen „rammeln“.
Insgesamt bietet der „Eulenspiegel“ viel Lesespaß und es macht Spaß die Zeitschrift durchzublättern.
Aber es gibt noch einige positive Aspekte zum „Eulenspiegel“ anzumerken.
Hier nenne ich das Verhalten mit dem um neue Kunden geworben wird.
Jeder zukünftige oder nur erst einmal interessierte Leser kann sich unter der Internetadresse www.eulenspiegel-zeitschrift.de gratis ein Probeexemplar bestellen.
Ein dreimonatiges Probeabonnement kostet 5 Euro und besonders löblich ist das nach Lieferung des dritten Heftes dieses Kurzabo ohne Wenn und Aber endet.
Manchmal erleben wir doch immer wieder Zeitschriften Verlage die händeringend darauf hoffen dass der neue Leser die Kündigung vergisst.
Hier bleibt der Eulenspiegel Verlag jedenfalls sehr ehrlich.
Ich kann nun jedem Leser meiner Meinung raten mal ein Probeexemplar zu bestellen.
Ihr werdet sehen das Heft strotzt gerade zu vor Witz und manchmal auch vor sehr deftigen Humor.
Lesenswert und dafür gibt es 5 Sterne!!!!
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