Der Herr der Ringe - Soundtrack Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von LadyInDaHouse

Howard Shore ist der Beste!

5
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

Musik

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Sicherlich einer der besten Soundtracks aller Zeiten. Howard Shore, der Komponist, weiss wie er zu diesem fantastischen Epos eine dramatische, atemberaubende und gefühlsvolle Musik komponieren kann. Er schrieb Filmmusik für u.a. Ed Wood, Das Schweigen der Lämmer und Gangs of New York. Mit The Fellowship of the Ring heimste Howard Shore einen Oscar ein (Best Original Score). Auch gewann er zahlreiche andere, bedeutende Awards, darunter einen Grammy-Award. Zusammen mit The Two Towers verkaufte sich The Fellowship of the Ring weltweit über drei Millionen mal! Für Herr der Ringe Fans ist dieser Soundtrack ein absolutes Muss! Während dem Zuhören erinnert man sich an den bestimmten Filmszenen.

Cover & Booklet

Auf dem CD-Cover sind die vier Hobbits abgebildet. Sieht ganz gut aus. Auf der Rückseite sind die neun Gefährten zu erkennen. Im Booklet findet man viele Bilder zum Film. Für die, die gerne mitsingen wollen, werden noch die Songtexte zu The Prophecy, Aníron, Lothlorien, The Breaking Of The Fellowship und May It Be finden. Einige Texte sind auf Elbisch. Gut ist die englische Übersetzung die daneben steht.

Trackliste:

1. The Prophecy 03:54
2. Concerning Hobbits 02:54
3. The Shadow Of The Past 03:32
4. The Treason Of Isengard 04:00
5. The Black Ridder 02:48
6. At The Sign Of Prancing Pony 03:13
7. A Knife In The Dark 03:34
8. Flight To The Ford 04:14
9. Many Meetings 03:05
10. The Council Of Elrond featuring „Aníron“ (Theme from Aragorn And Arwen) 03:48
11. The Rings Goes South 02:02
12. A Journey In The Dark 04:20
13. The Bridge Of Khazad Dum 05:57
14. Lothlorien 04:33
15. The Great River 02:42
16. Amon Hen 05:02
17. The Breaking Of The Fellowship 07:20
18. May It Be 04:17

Gesamtzeit: 71:27

Nun schauen wir uns die einzelnen Songs etwas genauer an...

The Prophecy

Alles beginnt sehr leise mit dem Streichorchester und dem Chor. Die Musik erinnert an verlorene Zeiten. Danach wird es lauter. Es klingt bedrohlich und ernst. Man hat die Schlachtszene vor den Augen. Elben und Menschen gegen Sauron. Gegen Ende wird es leiser, doch es hört sich immer noch dunkel und böse an. Für den Einstieg ein sehr guter Track.
****

Concerning Hobbits

Leise hört man kurze Tönen einiger Cellos. Danach spielt eine Flöte eine fröhliche und harmonische Melodie. Es folgt eine Violine. Die Melodie erinnert an den Hobbits und Gandalf. Am Ende hört man wieder die gleiche Flöten-Melodie wie am Anfang. Einer meiner Lieblingsstücke auf dieser CD. Einfach köstlich.
*****

The Shadow Of The Past

Der Anfang klingt leise, aber bedrohlich. Gandalf erzählt von der Geschichte des Ringes und von Sauron. Schaurig. Danach wird es lauter, das Chor singt stimmgewaltig. Das Ende hört sich beängstigend an. Auch wieder ein starker Track.
****

The Treason of Isengard

Ganz leise hört man das Chor am Anfang summen. Danach wird es lauter, dann wieder leise. Die daraufkommende Melodie erinnert an den Worten, die Bilbo Frodo gesagt hat. Szenenwechsel: Dunkel und gewaltig spielt das ganze Orchester. Der Kampf zwischen Gandalf und Saruman in Isengard. Die starken Stimmen perfektonieren das Stück. Super!
*****

The Black Ridder

Es kommt eine fröhlich-typische Hobbitmusik. Die vier flüchten vor dem Bauer. Alle kennen die witzige Szene. Doch schnell ändert sich alles: Leise und dunkel spielt das Orchester zur darauffolgenden Szene: der Schwarze Reiter. Es klingt beängstigend und bedrohlich. Leise im Hintergrund fängt das Chor an zu singen. Es wird lauter. Spannung ist hier angesagt. Auch wieder ein sehr tolles Stück.
****

At The Sign Of Prancing Pony

Zur Abwechslung wieder mal ein etwas fröhlicheres Lied. Die Hobbits gelangen zum Tänzelnden Pony und treffen dort Streicher. Danach wird es schneller, es folgt die gleiche Melodie wie aus The Black Ridder. Genau wie im Film.
****

A Knife In The Dark

Die Hobbits sind an der Wetterspitze. Die Schwarzen Reiter greifen an und verletzen Frodo tödlich. Der Anfang klingt sehr beängstigend. Gefolgt vom Chor und dem Orchester. Einfach perfekt. Danach wird es etwas ruhiger mit einer Frauenstimme. Klingt sehr harmonisch. Gegen Ende folgt die „orksmässige“ Melodie.
****

Flight To The Ford

Leise hört man eine liebliche Stimme. Es folgt eine andere, danach mehrere. Dies erinnert an Arwen, als sie vor Frodo erscheint: Frodo, Im Arwen tellin la thaed. Lasto beth eruchuin nun nan galad. Es klingt traurig, doch danach folgt die Melodie der Schwarzen Reiter, wie wir sie alle kennen. Arwen flüchtet mit Frodo zu den Wasser der Bruinen. Klingt sehr atemberaubend. Die Reiter wurden vertrieben. Es folgt eine kurze Pause. Frodo stirbt fast. Die gleiche Frauenstimme ist zu hören. Wie am Anfang des Stückes. Sehr gelungen!
*****

Many Meetings

Streicher spielen Tonleitern, es folgen Frauenstimmen. Hört sich wunderschön und harmonisch an. Genau! Die Elben von Bruchtal. Danach kommt die Hobbit-Melodie. Frodo sieht seine Freunde und Bilbo wieder! Sehr schönes Stück.
*****

The Council Of Elrond featuring Aníron

Kleine Bemerkung: Zuerst kommt Aníron, der Part, wo Enya darin vorkommt (sie komponierte auch das Lied). Am Anfang hört man die gleiche Melodie wie aus Many Meetings, doch einfach tieftraurig und leise. Enya singt mit lieblicher Stimme. Klingt sehr romantisch und erinnert sofort an Arwen und Aragorn. Szenenwechsel: Elronds Rat. Man hört leise und langsam die typische „Herr der Ringe“ Musik. Dazwischen wieder Hobbit-Musik. Danach folgt die „die-neun-gefährten-wurden-auserwählt-wir-können-aufbrechen“ Melodie ;)
*****

The Ring Goes South

Sehr kurzes Stück. Es ist nicht Geringeres als die schon erwähnte „Herr der Ringe“ Musik. Einfach stärker gespielt als beim vorigen Lied. Trotzdem sehr gut!
****

A Journey In The Dark

Der Anfang klingt sehr leise und dunkel. Tiefe Männerstimmen hört man im Hintergrund. Wie der Titel schon verrät, die neun Gefährten reisen durch die Minen der Moria, im Dunkeln. Danach kommt die „Gollum-Melodie“. Schaurig und dunkel. Danach folgt der beste Part des Titels: gewaltiges Orchester mit leisem Chor. Die Szene erkennt man sofort: Die Gefährten erblicken das Zwergenreich. Doch es wechselt wieder. Schnell und bedrohlich. Die Orks greifen an!...
*****

The Bridge Of Khazad Dum

Hier ist die Fortsetzung! Wieder kommt die „Herr der Ringe“ Melodie. Laut und gewaltig spielt das Orchester. Die Gefährten können flüchten. Pause. Leise, tief klingende Männerstimme hören sich bedrohlich an. Der Balrog greift an. Die Musik sitzt perfekt zur Szene. (Howard ist einfach der Beste! ;)) Es kommt zum Kampf zwischen Gandalf und dem Monster. Er fällt, somit auch Gandalf. Es folgt eine tieftraurige Frauenstimme. Klingt alles hoffnungslos. Ein Meisterstück!
*****

Lothlorien

Hier kommen wir zum Part, wo die Gefährten den Wald erreichen und Galadriel begegnen. Mysteriös und traurig klingt das Chor. Der instrumentale Hintergrund klingt seltsam. Ein typisches „Elben-Lied“. Am Ende erinnert die Melodie an die Worte Galadriels an Frodo.
Sehr schönes Lied!
*****

The Great River

Man hört sehr leise das Chor traurig und schön summen. Dies erinnert wieder an dem Film: die Gefährten verlassen Lothlorien. Während der Bootsfahrt sehen sie die Riesenstatuen. Gutes Stück!
****

Amon Hen

Der Anfang klingt leise mit einer Stimme. Hört sich etwas gefährlich an. Aragorn kann dem Ring widerstehen. Doch nun greifen die Uruk-Hai an! Hier kommt wahre Kriegs-Musik. Doch danach wird es langsamer. Pause. Traurige Stimmen sind wieder zu hören. Dieser Part erinnert an dem Tod von Boromir. Streicher spielen sehr langsam. Am Ende hört man noch die „Herr der Ringe“-Musik von einem Horn gespielt.
*****

The Breaking Of The Fellowship

Hier wieder einer der besten Stücke des Soundtracks. Am Anfang spielen die Streicher sehr langsam. Klingt alles traurig. Erinnert sofort an Frodo und Sam. Wieder folgt die typische Melodie der Hobbits mit einer Flöte. Danach erkennt man wieder die „Herr der Ringe“-Musik. Alles sehr abwechslungsreich. Klingt sehr schön, doch zugleich tieftraurig. Es folgt eine Kinderstimme. Danach folgt...
*****

May It Be

...der Titelsong des Films. Dieser wurde von Enya komponiert und interpretiert. Man schliesst die Augen, und hört die liebliche Stimme und Musik zu. Das Lied erhielt eine Oscarnominierung, hat den Preis aber leider nicht bekommen. Schade. Ein sehr schönes Abschlusslied. Am Ende hört man wieder die „Herr der Ringe“-Musik.

Viel Spass beim Zuhören!

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