Kosmos Die Siedler von Catan Basisspiel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Elfe04
Wer gibt mir ein Schaf ?
Pro:
ca. 1-2h Spielspass bei dem keine lange Weile aufkommt
Kontra:
nix nix nix
Empfehlung:
Ja
Hi Leute,
auch wenn ich schon einige Berichte über die tollen Erweiterungen von Siedler berichtet habe, heißt das nicht, dass ich/wir nicht mehr die normale Version spielen. Im Gegenteil, wir sind nach wie vor Fans von diesem einmaligen Spiel.
Daher möchte ich trotz allem einen Bericht über das ursprüngliche Spiel (dem Urvater sozusagen) berichten.
Die Siedler von Catan
Mit diesem Spiel hat Klaus Teuber alle Rekorde gebrochen. Welches Spiel fesselt seine Besitzer schon so sehr, wie die Siedler? Bei welchem Spiel ist die Welt jedes Mal anders? Bei welchem Spiel können alt und jung mitspielen und haben trotzdem Spaß?
Obwohl es die Siedler schon ewig gibt, verstaubt das Spiel nicht in irgendeinem Schrank. Bei uns ist es jedenfalls in einer Art Tresor aufbewahrt ;-)
1995 wurde es zum Spiel des Jahres gewählt. Da sieht man mal, wie alt dat eigentlich ist. Mittlerweile gibt es ja etliche Erweiterungen und auf Spielemessen werden die Siedler Felder sogar gezeichnet und ausgestellt. Was der Teuber da angerichtet hat ….
Jedenfalls hat man bei den Siedlern ein freibewegliches Spielfeld. Man hat folgende Rohstofffelder:
3x Baustoff
3x Erz
4x Holz
4x Weideland (im weiteren Verlauf als Schaf bezeichnet)
4x Getreide (im weiteren Verlauf als Stroh bezeichnet)
Baustoff wird also schnell knapp, darum passt lieber auf und spart die Rohstoffe schön.
Beim ersten Spiel sollte man die sechseckigen Rohstofffelder so legen, wie auf dem Plan auf der Spielübersicht. Wir machen es jedoch so, dass wir alle Felder verkehrt herum durcheinander hinlegen und dann die Siedlungen darauf setzen, aber dazu später mehr.
Da Catan ja eine Insel ist, muss natürlich noch ein Meer drumherum. Das Meer stellen wiederum 18 sechseckige Felder dar, die an die Rohstofffelder angelegt werden, sodaß der Plan rundherum vom Meer bedeckt ist.
Auf den Meerkarten befinden sich aber teilweise noch bestimmte Felder, die einen Hafen darstellen sollen. Es gibt Häfen, wo man 2 gleiche Rohstoffe, nämlich den, der auf dem Hafen angezeigt wird, gegen einen belieben Rohstoff tauschen. Z.B. man hat seine Siedlung am Baustoffhafen gebaut, dann erhält man einen beliebigen Rohstoff, wenn man 2 Baustoffe weggibt. Klar ? *g*
Es gibt natürlich für jeden Rohstoff einen 2:1 Tauschhafen. Dann hat man noch die normalen 3:1 Tauschhäfen, wo man 3 gleiche Rohstoffe (egal, welche) gegen einen belieben tauschen kann. Es ist sinnvoll an einen solchen Hafen eine Siedlung zu bauen, wenn man wirklich mal einen Rohstoff dringend braucht, dann kann man wenigstens 3:1 anstatt normal 4:1 zu tauschen.
Die Felder werden dann immer in der Reihenfolge Meerkarte, Rohstoffhafen, Meerkarte, 3:1 Hafen, Meerkarten, Rohstoffhafen usw. usw. drumerhum aufgebaut.
Achja, ne Wüste gibt es in Catan auch. Das ist ein gelbes sechseckiges Feld, was meist in die Mitte getan wird, oder wie bei uns einfach wie ein normales Rohstofffeld behandelt wird.
Also das Spielfeld mit den Feldern ist jetzt fertig. Nun müssen noch die Zahlenchips auf die Felder gelegt werden. Auf den Zahlenchips steht einerseits die Zahl und auf der anderen Seite ein Buchstabe. Die Buchstaben müssen von A-S der Reihe nach auf die Rohstofffelder aufgelegt werden. Danach dreht man sie einfach rum und dann kann es fast losgehen.
Jetzt bekommt erstmal jeder seine Utensilien um loszubauen. Jeder bekommt 5 Siedlungen, 4 Städte und 15 Straßen. Das sind so kleine robuste Holzfiguren, die nicht kaputt gehen, im Gegensatz zu Plastikzeugs, was hier gott sei Dank nicht entahlten ist. Dann bekommt jeder eine Baukostenkarte, wo drauf steht, wieviel z.b. eine Siedlung eine Stadt usw. kostet.
Die 5 verschiedenen Rohstoffkarten werden irgendwohin gelegt, wo jeder dran kommt oder man beauftragt jemanden, der das verwaltet (ne Art Bank). Es gibt dann noch die praktischen Entwicklungskarten und die Rubriken „längste Handelsstraße“ und „größte Rittermacht“ . Die beiden Rubriken bringen jeweils 2 Siegpunkte. Die längste Handelsstraße bekommt man, wenn man mind. 5 aneinanderhängende Straßen hat. Wenn ein anderer Spieler aber dann 6 aneinadergereihte Straßen hat, bekommt er die Karte usw. usw.
Die größte Rittermacht, die eh immer nur mein Bruder hat, erhält man indem man viele Entwicklungskarten zieht, unter der sich ein Ritter versteckt. Das ist natürlich Glück.
Aber jetzt geht’s endlich los. Die ersten Siedlungen könnten gebaut werden und zwar einfach so schonmal 2 Stück. Es wird ausgewürfelt, wer beginnen darf und er setzt seine Siedlung als Erstes wohin. Bei unserem Spielsystem sieht man ja nicht, wo man seine Siedlung hinbaut. Das ist pures Glück und niemand kann sauer auf den anderen sein, weil der ihm evtl. die gute Stelle geklaut hat. Jaja, so sind wir eben …
Nachdem alle 8 Siedlungen mit jeweils einer Straße gebaut wurden, drehen wir die Rohstofffelder um und legen wahllos die Zahlenchips drauf. Alles fair und unter Aufsicht aller Familiemitglieder ;-)
Dann gibt’s noch den Gesellen Räuber, der erstmal auf der Insel platz nehmen darf, aber da bleibt er nicht lange, denn sobald die 7 gewürfelt wurde, rückt er aus und blockiert ein Feld, von dem man dann keine Erträge mehr ernten darf. Ausserdem muss man bei der 7 die Hälfte der Karten abgeben, wenn man mehr als 7 Karten hat. VOLL FIES !!!
Jetzt bekommt noch jeder jeweils einen Rohstoff, an dem die Siedlung steht, die man zuerst gebaut hat. So hat man schonmal was in der Hand, aber jetzt wird gewürfelt und zwar mit 2 stinknormalen Spielwürfeln. Man zählt die Zahlen und wenn es keine sieben ist, dann schnell geschaut, ob man eine Siedlung an dieser Zahl hat. Ist der Zahlenchip mit der fünf auf einem Wald, dann erhält man eine Rohstoffkarte Holz. Wenn man ein Holz hat, dann braucht man nur noch einen Baustoff und schon hat man die nächste Straße.
Achso, vielleicht sollte man noch das Ziel des Spieles erwähnen, denn Sieger ist nämlich derjenige, der als Erster 10 Siegpunkte erreicht hat….tataaaa
An die Punkte kommt man, indem man viele Siedlungen (1 Siegpunkt) oder Städte (2 Siegpunkte) baut. Wobei man seine Siedlungen zu Städten „ausbauen“ muss. Kauft mich sich also ne Stadt, dann stellt man die auf ein Feld, wo eine Siedlung war und stellt die Siedlung wieder vor sich ab. Der Punkt für die Siedlung ist dann natürlich weg und man hat somit eigentlich nur einen Punkt dazu gewonnen. Bei ner Stadt bekommt man allerdings 2 Rohstoffkarten, wenn die Zahl gewürfelt wurde.
Weitere Siegpunkte erreicht man durch die längste Handelsstraße (2 Siegpunkte) oder die größte Rittermacht (2 Siegpunkte) oder man hat das Glück und erwischt eine Siegpunktkarte aus dem Entwicklungskartenstapel.
2 Entwicklungskarten hab ich ja jetzt schon genannt, aber es gibt noch ein paar praktische Fortschrittskarten:
Monopol -> man gibt einen Rohstoff an und alle, die diesen Rohstoff haben müssen ihn komplett an dich abgeben
Erfindung –> man darf sich einfach 2 Rohstoffe seiner Wahl nehmen
Straßenbau -> man darf einfach so 2 Straßen bauen
Es sind aber am meisten die Ritter drin. Wie alle anderen Entwicklungskarten, darf man auch den Ritter in irgendeine Runde ausspielen, ausser in der Runde, wo man die Karte gekauft hat. Man muss also mind. 1 Runde warten. Wenn man in dieser Runde die Ritterkarte ausspielt, darf man sofort den Räuber versetzen. Sobald jetzt aber ne sieben gewürfelt wird, wird der Räuber auch wieder von dort weggesetzt.
Die Ritterkarten sollte man offen vor sich ablegen, während man die Siegpunktkarten verdeckt vor sich liegen lassen kann um die anderen dann damit zu überraschen, dass man doch schon 10 Siegpunkte hat und nicht neun ;-)
Ca. eine Stunde dauert der Spielspass, bei dem jeder Spieler direkt am Geschehen beteilig ist, ausser, wenn einer der Spieler stundenlang versucht zu Handeln, obwohl keiner den gewünschten Rohstoff hat oder hergeben will (Brüderchen, wer sonst?)
Der Gewinner braucht natürlich das Spiel nicht mit abzubauen. Er darf sich in Ruhe auf die Couch legen und den nächsten Spielfilm oder Trickfilm wählen.
Das Spiel ist laut Hersteller für ab 10 Jahre geeignet, aber das kann man auch schon viel früher lernen. Die Altersbegrenzung nach oben ist meiner Meinung nach offen. Man müsste zwar mal testen, ob das Spiel auch noch gern von über 60jährigen gern gespielt und gut gelernt wird, aber das werden wir ja sehen, wenn meine Eltern soweit sind *g
In jedem Fall ist dieses Spiel der absolute Knüller,wenn man das mit der Familie oder mit Freunden spielt. Spannung ohne Ende beim handeln, bauen, die längste Handelsstraße erringen, den Räuber versetzen, eine sieben Würfeln, seine Monopolkarte ausspielen ….
Was soll ich noch dazu sagen? Ihr müsst es halt ausprobieren :-) und wie wir zu großen Siedler Fans werden.
Liebe Grüße
Siedlerin 04
auch wenn ich schon einige Berichte über die tollen Erweiterungen von Siedler berichtet habe, heißt das nicht, dass ich/wir nicht mehr die normale Version spielen. Im Gegenteil, wir sind nach wie vor Fans von diesem einmaligen Spiel.
Daher möchte ich trotz allem einen Bericht über das ursprüngliche Spiel (dem Urvater sozusagen) berichten.
Die Siedler von Catan
Mit diesem Spiel hat Klaus Teuber alle Rekorde gebrochen. Welches Spiel fesselt seine Besitzer schon so sehr, wie die Siedler? Bei welchem Spiel ist die Welt jedes Mal anders? Bei welchem Spiel können alt und jung mitspielen und haben trotzdem Spaß?
Obwohl es die Siedler schon ewig gibt, verstaubt das Spiel nicht in irgendeinem Schrank. Bei uns ist es jedenfalls in einer Art Tresor aufbewahrt ;-)
1995 wurde es zum Spiel des Jahres gewählt. Da sieht man mal, wie alt dat eigentlich ist. Mittlerweile gibt es ja etliche Erweiterungen und auf Spielemessen werden die Siedler Felder sogar gezeichnet und ausgestellt. Was der Teuber da angerichtet hat ….
Jedenfalls hat man bei den Siedlern ein freibewegliches Spielfeld. Man hat folgende Rohstofffelder:
3x Baustoff
3x Erz
4x Holz
4x Weideland (im weiteren Verlauf als Schaf bezeichnet)
4x Getreide (im weiteren Verlauf als Stroh bezeichnet)
Baustoff wird also schnell knapp, darum passt lieber auf und spart die Rohstoffe schön.
Beim ersten Spiel sollte man die sechseckigen Rohstofffelder so legen, wie auf dem Plan auf der Spielübersicht. Wir machen es jedoch so, dass wir alle Felder verkehrt herum durcheinander hinlegen und dann die Siedlungen darauf setzen, aber dazu später mehr.
Da Catan ja eine Insel ist, muss natürlich noch ein Meer drumherum. Das Meer stellen wiederum 18 sechseckige Felder dar, die an die Rohstofffelder angelegt werden, sodaß der Plan rundherum vom Meer bedeckt ist.
Auf den Meerkarten befinden sich aber teilweise noch bestimmte Felder, die einen Hafen darstellen sollen. Es gibt Häfen, wo man 2 gleiche Rohstoffe, nämlich den, der auf dem Hafen angezeigt wird, gegen einen belieben Rohstoff tauschen. Z.B. man hat seine Siedlung am Baustoffhafen gebaut, dann erhält man einen beliebigen Rohstoff, wenn man 2 Baustoffe weggibt. Klar ? *g*
Es gibt natürlich für jeden Rohstoff einen 2:1 Tauschhafen. Dann hat man noch die normalen 3:1 Tauschhäfen, wo man 3 gleiche Rohstoffe (egal, welche) gegen einen belieben tauschen kann. Es ist sinnvoll an einen solchen Hafen eine Siedlung zu bauen, wenn man wirklich mal einen Rohstoff dringend braucht, dann kann man wenigstens 3:1 anstatt normal 4:1 zu tauschen.
Die Felder werden dann immer in der Reihenfolge Meerkarte, Rohstoffhafen, Meerkarte, 3:1 Hafen, Meerkarten, Rohstoffhafen usw. usw. drumerhum aufgebaut.
Achja, ne Wüste gibt es in Catan auch. Das ist ein gelbes sechseckiges Feld, was meist in die Mitte getan wird, oder wie bei uns einfach wie ein normales Rohstofffeld behandelt wird.
Also das Spielfeld mit den Feldern ist jetzt fertig. Nun müssen noch die Zahlenchips auf die Felder gelegt werden. Auf den Zahlenchips steht einerseits die Zahl und auf der anderen Seite ein Buchstabe. Die Buchstaben müssen von A-S der Reihe nach auf die Rohstofffelder aufgelegt werden. Danach dreht man sie einfach rum und dann kann es fast losgehen.
Jetzt bekommt erstmal jeder seine Utensilien um loszubauen. Jeder bekommt 5 Siedlungen, 4 Städte und 15 Straßen. Das sind so kleine robuste Holzfiguren, die nicht kaputt gehen, im Gegensatz zu Plastikzeugs, was hier gott sei Dank nicht entahlten ist. Dann bekommt jeder eine Baukostenkarte, wo drauf steht, wieviel z.b. eine Siedlung eine Stadt usw. kostet.
Die 5 verschiedenen Rohstoffkarten werden irgendwohin gelegt, wo jeder dran kommt oder man beauftragt jemanden, der das verwaltet (ne Art Bank). Es gibt dann noch die praktischen Entwicklungskarten und die Rubriken „längste Handelsstraße“ und „größte Rittermacht“ . Die beiden Rubriken bringen jeweils 2 Siegpunkte. Die längste Handelsstraße bekommt man, wenn man mind. 5 aneinanderhängende Straßen hat. Wenn ein anderer Spieler aber dann 6 aneinadergereihte Straßen hat, bekommt er die Karte usw. usw.
Die größte Rittermacht, die eh immer nur mein Bruder hat, erhält man indem man viele Entwicklungskarten zieht, unter der sich ein Ritter versteckt. Das ist natürlich Glück.
Aber jetzt geht’s endlich los. Die ersten Siedlungen könnten gebaut werden und zwar einfach so schonmal 2 Stück. Es wird ausgewürfelt, wer beginnen darf und er setzt seine Siedlung als Erstes wohin. Bei unserem Spielsystem sieht man ja nicht, wo man seine Siedlung hinbaut. Das ist pures Glück und niemand kann sauer auf den anderen sein, weil der ihm evtl. die gute Stelle geklaut hat. Jaja, so sind wir eben …
Nachdem alle 8 Siedlungen mit jeweils einer Straße gebaut wurden, drehen wir die Rohstofffelder um und legen wahllos die Zahlenchips drauf. Alles fair und unter Aufsicht aller Familiemitglieder ;-)
Dann gibt’s noch den Gesellen Räuber, der erstmal auf der Insel platz nehmen darf, aber da bleibt er nicht lange, denn sobald die 7 gewürfelt wurde, rückt er aus und blockiert ein Feld, von dem man dann keine Erträge mehr ernten darf. Ausserdem muss man bei der 7 die Hälfte der Karten abgeben, wenn man mehr als 7 Karten hat. VOLL FIES !!!
Jetzt bekommt noch jeder jeweils einen Rohstoff, an dem die Siedlung steht, die man zuerst gebaut hat. So hat man schonmal was in der Hand, aber jetzt wird gewürfelt und zwar mit 2 stinknormalen Spielwürfeln. Man zählt die Zahlen und wenn es keine sieben ist, dann schnell geschaut, ob man eine Siedlung an dieser Zahl hat. Ist der Zahlenchip mit der fünf auf einem Wald, dann erhält man eine Rohstoffkarte Holz. Wenn man ein Holz hat, dann braucht man nur noch einen Baustoff und schon hat man die nächste Straße.
Achso, vielleicht sollte man noch das Ziel des Spieles erwähnen, denn Sieger ist nämlich derjenige, der als Erster 10 Siegpunkte erreicht hat….tataaaa
An die Punkte kommt man, indem man viele Siedlungen (1 Siegpunkt) oder Städte (2 Siegpunkte) baut. Wobei man seine Siedlungen zu Städten „ausbauen“ muss. Kauft mich sich also ne Stadt, dann stellt man die auf ein Feld, wo eine Siedlung war und stellt die Siedlung wieder vor sich ab. Der Punkt für die Siedlung ist dann natürlich weg und man hat somit eigentlich nur einen Punkt dazu gewonnen. Bei ner Stadt bekommt man allerdings 2 Rohstoffkarten, wenn die Zahl gewürfelt wurde.
Weitere Siegpunkte erreicht man durch die längste Handelsstraße (2 Siegpunkte) oder die größte Rittermacht (2 Siegpunkte) oder man hat das Glück und erwischt eine Siegpunktkarte aus dem Entwicklungskartenstapel.
2 Entwicklungskarten hab ich ja jetzt schon genannt, aber es gibt noch ein paar praktische Fortschrittskarten:
Monopol -> man gibt einen Rohstoff an und alle, die diesen Rohstoff haben müssen ihn komplett an dich abgeben
Erfindung –> man darf sich einfach 2 Rohstoffe seiner Wahl nehmen
Straßenbau -> man darf einfach so 2 Straßen bauen
Es sind aber am meisten die Ritter drin. Wie alle anderen Entwicklungskarten, darf man auch den Ritter in irgendeine Runde ausspielen, ausser in der Runde, wo man die Karte gekauft hat. Man muss also mind. 1 Runde warten. Wenn man in dieser Runde die Ritterkarte ausspielt, darf man sofort den Räuber versetzen. Sobald jetzt aber ne sieben gewürfelt wird, wird der Räuber auch wieder von dort weggesetzt.
Die Ritterkarten sollte man offen vor sich ablegen, während man die Siegpunktkarten verdeckt vor sich liegen lassen kann um die anderen dann damit zu überraschen, dass man doch schon 10 Siegpunkte hat und nicht neun ;-)
Ca. eine Stunde dauert der Spielspass, bei dem jeder Spieler direkt am Geschehen beteilig ist, ausser, wenn einer der Spieler stundenlang versucht zu Handeln, obwohl keiner den gewünschten Rohstoff hat oder hergeben will (Brüderchen, wer sonst?)
Der Gewinner braucht natürlich das Spiel nicht mit abzubauen. Er darf sich in Ruhe auf die Couch legen und den nächsten Spielfilm oder Trickfilm wählen.
Das Spiel ist laut Hersteller für ab 10 Jahre geeignet, aber das kann man auch schon viel früher lernen. Die Altersbegrenzung nach oben ist meiner Meinung nach offen. Man müsste zwar mal testen, ob das Spiel auch noch gern von über 60jährigen gern gespielt und gut gelernt wird, aber das werden wir ja sehen, wenn meine Eltern soweit sind *g
In jedem Fall ist dieses Spiel der absolute Knüller,wenn man das mit der Familie oder mit Freunden spielt. Spannung ohne Ende beim handeln, bauen, die längste Handelsstraße erringen, den Räuber versetzen, eine sieben Würfeln, seine Monopolkarte ausspielen ….
Was soll ich noch dazu sagen? Ihr müsst es halt ausprobieren :-) und wie wir zu großen Siedler Fans werden.
Liebe Grüße
Siedlerin 04
34 Bewertungen, 1 Kommentar
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30.09.2006, 20:01 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichsh nicht aus Catan sondern aus ...
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