Dr. Oetker Gugelhupf Testbericht

Dr-oetker-gugelhupf
ab 17,45
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von ela_309

BUNTER GUGELHUPF

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

sehr lecker

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Kindergeburtstag... und da gibt es immer lecker Kuchen für klein und groß.
Ich möchte euch heute meine ganz spezielle Kreation vorstellen. Einige werden das bestimmt schon kennen und auch ich kenne diesen Kuchen aus meiner Kindheit. Allerdings hat meine Mutter jede einzelne Zutat abgemessen und abgewogen und in eine Rührschüssel gegeben.
Ich möchte euch heute die Backmischung Gugelhupf von Dr. Oetker vorstellen, die ich im Nachhinein etwas verändert habe.

Zuerst wieder die allgemeinen Infos zu Verpackung und Herstellerangaben und dann kommt die Zubereitung.

>>Verpackung<<
Vorn erkennt man das es sich um einen Gugelhupf oder auch Napfkuchen, wie ich es kenne, handelt. Die Verpackung ist im großen und ganzen im typischen Oetkerorange gehalten.
Hinten befinden sich die wichtigsten Infos zum Inhalt, was für den Kuchen noch benötigt wird, Zubereitung und noch Rezeptvorschläge, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, da ich meinen eigenen Kuchen zaubere.
Seitlich sind die Backmischungszusammensetzung, Hersteller und Hotline wo man Rezepte, Tipps und Infos zu Dr. Oetker bekommen kann.

Der HERSTELLER ist wie schon erwähnt Dr. Oetker in 33547 Bielefeld für Deutschland und 9500 Villach für Östereich.
Wer sich weitere Infos, Tipps oder Rezepte holen möchte, kann dies unter www.oetker.de tun, oder aber auch unter 0180/3242526 für Deutschland und 0810/820300 für Österreich.

Die ZUTATEN der Backmischung setzen sich aus Weizenmehl, Zucker (unter anderem 2,1% Puderzucker), Weizenstärke, Backpulver (Backtriebmittel Dinatriumdiphosphat und Natriumhydrogencarbonat), Emulgaror (Milchsäureester und Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren), Glukosesirup, Magermilchpulver, Kochsalz, Verdickungsmittel E466 und Aroma.

Tja das sind wieder viele Zutaten die nach Labor ausschauen, aber bis auf Dinatriumdiphosphat, welches vom häufigen Verzehr abzuraten ist, sind alle anderen Zutaten als unbedenklich eingestuft.

>>So nun aber zum eigentlichen Teil, der ZUBEREITUNG oder wie zaubere ich mir einen „Pikimonkuchen“.<<

Der Gesamtinhalt beträgt 460g und diese setzten sich aus 450 g Backmischung und 10 g Dekorzucker zusammen. Um den Gugelhupf nun in Form zu bringen, benötigt man für den Teig noch 175g weiche Margarine oder Butter, 3 Eier Größe M und 125ml Milch und natürlich eine Napfkuchen- bzw. Gugelhupfform.

Zu allererst stelle ich mir alle Zutaten zurecht und heize schon mal den Backofen auf die von mir gewünschte Temperatur.
Bei Ober- und Unterhitze etwa auf 170°, Heißluft etwa 150° und bei Gas die Stufen 2 – 3. Die Backzeit sollte sich so um die 55 min bewegen.
Allerdings schau ich bei der Backzeit nie so genau auf die Uhr, sondern teste, wie Mama es mir beigebracht hat, mit einer Rouladennadel ob diese beim Einstechen in den Kuchen noch Teig beim herausziehen aufweisst.

In eine Schüssel schütte ich dann die 450g Backmischung, Eier, Margarine, wobei ich hier „Die Beste“ nehme, da sie schon im Kühlschrank relativ weich ist, und die Milch. Mit meinem Mixer verrühre ich auf höchster Stufe die Zutaten zu einen cremigen Teig. Nachdem ich nun fertig bin will mein Sohnemann mir unbedingt beim Saubermachen der Schüssel und Rührstäbe helfen, in dem er sie fein säuberlich ableckt *g*.

Nun kommt das besondere an meinem Kuchen. Ich hatte ihn als Kind „Papageienkuchen“ genannt und bei Tim heißt er „Pikimonkuchen“.
Also ich Teile meinen Teig in 3 Teile auf, nehme mir die Lebensmittelfarben grün, rot und blau und füge den Inhalt der Tuben zum Teig. Nun rühre ich den Teig jeweils separat um und fülle sie in Schichten in die Gugelhupfform. Zuerst grün, dann rot und dann blau, was eher türkis ist. Zum Schluss nehme ich noch mein Löffel und „steche“ im Kreis herum in den Teig, so dass sich die Schichten untereinander ein wenig vermischen.

Der Backofen ist mittlerweile gut vorgeheizt und hat die Temperatur von ca. 150° erreicht und nun heisst es warten und warten. Schon nach kurzer Zeit erfüllt ein leckerer Kuchenduft die Wohnung und im Grunde kann ich es kaum noch erwarten bis der Kuchen auf dem Tisch steht.

Wenn der Kuchen nun gar ist und ich keinen Teig mehr an der Rouladennadel entdecken kann, mache ich den Backofen aus und lasse den Kuchen aber dennoch noch weitere 5 min drin stehen ehe ich ihn ganz herausnehme.

Nachdem mein erster Kuchen misslungen war, weil er in meiner metallenen Form kleben blieb und zerrissen ist, habe ich mir von meiner Freundin die Tupperform ausgeliehen. Nach 10 min stehen lassen ließ sich der Kuchen ohne ein Makel aus der Form kippen und nun kann man nach belieben weiter dekorieren.
Ich hatte Zuckerguss über den Kuchen gegeben und gut verteilt, so dass die darüber gestreuten bunten Zuckerfiguren gut klebten. Ringsherum kamen noch 4 kleine Kerzen und schon konnte sich nach dem auspusten jeder über den Kuchen hermachen. Den Dekorzucker habe ich bei meiner Kreation nicht verwendet, wird aber dennoch aufbewahrt, für folgende Kuchen.

Der Kuchen war nicht nur bei den Kindern sehr beliebt und ist auch von den Erwachsenen mit Vorliebe verputzt worden.

Außen war der Kuchen leicht kross, aber innen optimal locker. Auch die einzelnen „Farbschichten“ haben sich vom Geschmack und Festigkeit her nicht unterschieden.

>>FAZIT<<

Bei einem heißt er Hexenkuchen, bei mir hieß er Papageienkuchen und Tim taufte ihn Pikimonkuchen. Jeder wie er es gerne mag. Schmecken tut er auf jeden Fall.
Früher war Kuchenbacken immer ein riesiger Aufwand mit Abmessen und wiegen und so weiter und warum soll ich mich mit Mehl und Zucker und sonstigen Zutaten rumschlagen, wenn in solch einer Packung alles schon fertig gemixt ist. Schnell ist alles zubereitet mit Zugabe von Butter, Milch und Eiern und ab in den Ofen.

Auf jeden Fall schmeckt der Kuchen sehr gut, nicht zu süß, gerade so wie ich ihn mag.
Ich kann euch diese Backmischung gern weiter empfehlen. Gekauft hatte ich ihn bei Real für ca. 1,99EUR.

Vielen Dank für euer Interesse und im voraus für euer Bewerten und eventuelles Kommentieren.


©Ela_309 (auch für Ciao.com)

17 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Entchen

    07.03.2005, 09:26 Uhr von Entchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    dein bericht ist gut aufgebaut und ausführlich. Gefällt mir... Liebe Grüße, entchen