Dubai Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Gambler
Dubai - Sonne garantiert....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind das \"In-Ziel\" im neuen Jahrtausend. Bei dieser Sonnengarantie und einer hervorragenden Infrastruktur konnte auch ich nicht Nein sagen. Die Angebote sind vielfältig. Ein Durchwälzen der Reiseprospekte lohnt durchaus. Gerade am Anfang wird man erschlagen von aberwitzigen Preisvorstellungen für *********-Hotels. Es gibt aber auch gute, recht preiswerte Unterkünfte, die man sich mal näher anschauen sollte. Gerade der Last-Minute-Spezialist \"l-tur\" hat eine Menge im Angebot. Dort kann man das eine oder andere Schnäppchen machen.
Nach langem hin und her entschloss ich mich für das Royalton Plaza in Dubai. Das sehr zentral, direkt am Clock-Tower gelegene ***-Hotel ist eher in die preiswerte Kategorie einzuordnen. Das ist ja auch kein Wunder, bei all den *****-Hotels. Für sieben Tage bezahlte ich bei l-tur 692 EUR. Da kann man nicht meckern. Beinhaltet war zudem ein Frühstücksbuffet.
Der Flug war etwas nervend, da er von Hamburg über Mailand nach Dubai führte. Die Fluggesellschaft, Alitalia, entsprach so gar nicht seinem Ruf. Obwohl die insgesamt 10 Stunden Flug schon etwas belasteten, konnte man sich über den Flug nicht beklagen. Ein recht freundlicher Service bestach ebenso, wie auch die Abwicklung am Airport. Wer es etwas schneller mag, der sollte mit der Top-Airline \"Emirates\" von Frankfurt oder München nach Dubai fliegen. Da beträgt die Flugzeit etwa 6 Stunden.
In Dubai angekommen, erwartete mich das erste Highlight: Der Dubai International Airport bietet wohl die beste und größte Duty-Free-Fläche der Welt. Ein Tip: Da es sich bei dem Airport um eine Freihandelszone handelt, sollte man schon bei der Ankunft zuschlagen, denn bereits dann ist alles zollfrei!
Der Transfer klappte hervorragend. Er wurde direkt vom Hotel mit einem Minibus organisiert. Auch eine Zitterpartie erwies sich überhaupt nicht als solche: Bei der Buchung erhielt ich ein Fax-Formular für die Beantragung eines Visa. Bei einigen Reiseführern steht da was von langen Wartezeiten oder Zusatzgebühren oder man brauche ein Foto. Das ist alles nicht richtig! Dieses Fax sendete ich nach Berlin, wo eine Vertretung der örtlichen Desert Adventures Travl sitzt. Am Airport in Dubai erwartete uns vor der Einreisekontrolle ein Herr, der unsere Visa parat hatte. Ein Tip: Ich habe jetzt ganz aktuell gelesen, dass die Visa-Bestimmungen für Deutsche und Österreicher gelockert wurden. Demnach ist auch die Beantragung des Visas in den V.A.E. möglich. Also keine Panik!
Das Hotel Royalton Plaza ist ein sehr sauberes Hotel, das einen vernünftigen Service bietet. Die Zimmer sind zweckmäßig und mit allem ausgestattet, was man so braucht (i.B. Klimaanlage!). Sehr angenehm ist der Swimming-Pool mit einem kleinen Jacuzzi auf dem Dach des Gebäudes. Wenn man abends vom Strand oder der Stadt heimkehrt, ist ein kleines Sprudelbad doch noch ganz angenehm. Im Hotel befindet sich ein libanesisches Restaurant, sowie ein Irish Pub. Ob man dort über die Maße Alkohol konsumieren sollte, muss man sich überlegen. Ein Bier kostet etwa 6 EUR. Das liegt nicht unbedingt an den Hotelpreisen, als vielmehr der Tatsache, dass die V.A.E. ein muslimisches Land sind. Demnach ist Alkohol eigentlich nicht erlaubt. Gerade in Dubai wird das aber sehr locker gesehen. Man muss aber kräftig für Bier und Co. bezahlen. Vorsicht ist in dem Emirat Sharjah angesagt: Dort herrscht absolutes Alkoholverbot! Wer im übrigen aus seinem Urlaub in Dubai einen Badeurlaub machen möchte, der ist im Royalton Plaza ebenfalls gut aufgehoben. Täglich fahren um 9:30 und 10:30 Shuttlebusse zum Jumeirah Beach. Das dortige Schwesterhotel \"Metropolitan Beach Resort\" bietet kostenlose Handtücher und Liegen. Die Poollandschaft wie auch der Strand sind herrlich. Platz findet sich immer. Die Busse verlassen den Strand nachmittags um 15:30 und um 16:30. Danach hilft nur noch das Taxi. Zum Relaxen sollte man diesen Shuttle-Service aber ruhig in Anspruch nehmen.
Einen Punkt möchte ich auf jeden Fall hier ansprechen: Dubai wird gerade in den Medien immer wieder als das Shoppingparadies Nr. 1 dargestellt. Das mag zwar auf das Angebot zutreffen. Bei den Preisen ist jedoch absolute Vorsicht angesagt. Dubai ist erheblich teurer als bei uns! das liegt wohl an der Koppelung des Dirhams am US-Dollar. Wer also nur des Einkaufen wegens in die V.A.E. fahren will, der sollte sich das nochmal gründlich überlegen! Da hilft auch Handeln oder das Ausnutzen von Angeboten nicht mehr viel.
Die beste Reisezeit ist wirklich der Winter. Da hat man Tagestemperaturen von 20-30°C. Wer auch warmes Wasser (25°C) haben will dem seien März und Oktober empfohlen. Im März findet zudem das Dubai Shopping Festival statt. Da locken viele Geschäfte mit Sonderangeboten. Da finden zudem Specials statt und auch die Hotels bieten attraktive Preisnachlässe. auch hier sei aber nochmal betont: Das alles auf wirklich hohem Niveau! Ein Vergleich: Lebensmittel aus dem Supermarkt kosten im Schnitt doppelt soviel wie in Deutschland!
Gerade kurz vor dem Abflug nach Dubai wird man sich dann auch mit dem Umtausch von Währungen beschäftigen müssen. Die Kreditkarte wird in jedem Fall überall akzeptiert. Mastercard, Visa und Amex sind gängige Zahlungsmittel, sogar auf dem Markt! Dennoch sollte man etwas in bar dabei haben. Bei Travelers Cheques hat man oft einen erheblich schlechteren Umtauschkurs. Da werden schnell Gebühren von über 5 EUR fällig. Mein Tip: Euro in bar mitbringen und diese dann in den Souq-Vierteln (Märkte) tauschen. Dort bekommt man mit Abstand die besten Kurse. Man kann eigentlich auch stets davon ausgehen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird.
Da bin ich schon beim nächsten Thema, das irgendwie gar keines ist: Kriminalität. Die gibt es offenbar gar nicht in den V.A.E. Das liegt wohl an dem allgemeinen Wohlstand und an den drakonischen Strafen!
Um in Dubai nicht unnötig Aufsehen zu erregen, empfiehlt es sich, auf kurze Hosen zu verzichten. Wie in allen anderen muslimischen Ländern auch, wird die kurze Hose als Unterhose gesehen. Dass die reichen Europäer sich nicht einmal lange Hosen leisten können führt zu Unverständnis. Auch die Frauen sollten die Schultern bedeckt halten. Röcke sollten nicht allzu kurz sein.
Essen gehen erweist sich auf den ersten Blick als etwas kompliziert. Das Angebot scheint undurchsichtig und teuer. Wer aber nicht unbedingt bei Hard Rock Cafe und Co. dinnieren will, dem seien insbesondere die kleinen Gassen in Dubais Innenstadt empfohlen. Abseits der blitzenden Einkaufsgassen und Märkten findet sich das eine oder andere kleine Restaurant, das meist sehr günstig ist und wie überall in den V.A.E. hygienisch völlig unbedenklich. Ein Abendessen für 5 EUR inkl. Getränke ist so machbar.
Bleibt noch die Frage: Was sollte man unternehmen? Diese Frage möchte ich im großen und ganzen unbeantwortet lassen, weil ich eigentlich immer der Meinung bin, dass das jeder selbst herausfinden sollte. An einem Tag muss man sich unbedingt einen Mietwagen nehmen. Fährt man früh los, kann man eine Menge sehen. Fahrten in den Oman sind nicht zugelassen. Ausnahme: Die Fahrt durch den Oman nach Hatta. Dort befinden sich auch keine Kontrollstellen. Die dort gelegenen Hatta Pools (warme Quellen, die zum Baden einladen) lohnen sich in jedem Fall. Zur Fahrt dorthin benötigt man aber einen Geländewagen (Mieten erst ab 25 Jahren). Zu Bedenken ist: Auch beim Anmieten von Fahrzeugen darf gehandelt werden! Ein VW Polo kostet z.B. etwa 50 EUR pro inkl. aller km und inkl. CDW. Vorsicht bei Fahrten durch die Wüste: Auch wenn der eine oder andere jetzt lächelt, man sollte stets ein wachsames Auge auf kreuzende Kamele haben! Das kann gewaltige Folgen haben, sollte man sich in einen Unfall verstricken. Ein solcher Unfall geht meist nicht ohne schwere Verletzungen und einen hohen Sachschaden aus!
Ausflüge zu den Souqs (Gewürz-Souq, Gold-Souq und Stoff-Souq) lohnen sich in jedem Fall. Die Gewürze sind zudem spottbillig! Im Programm darf zudem ein Besuch im teuersten Hotel der Welt, dem Burj al Arab, nicht fehlen! Man muss aber vorher reservieren. Eine Führung (Dauer: ca. 2 Stunden) inkl. Verzehrgutschein schlägt mit etwa 50 EUR pro Person zu Buche. Der vor dem Hotel gelegene Wasserpark \"Wild Wadi\" ist mit seinen 26 Attraktionen wirklich den Eintritt wert. Ein Besuch lohnt sich... Ein paar Tage am Strand sollten im Programm auch nicht fehlen. Der Jumeirah Beach ist, trotz einiger Bauaktivitäten, einer der schönsten Strände der Welt mit suaberem, flach abfallendem Wasser.
Ein letzter Tip: In Dubai fahren zwischen vier Anlegepunkten Wassertaxen (sog. Abras) über den Creek hin und her. Die Überfahrt kostet stets 50 Fils und nicht 1 Dirham, wie den Touristen oft erzählt wird. Für Touren auf dem Creek ist auch Handeln angesagt! Mehr als 25 Dirhams für eine halbe Stunde sollte man nicht bezahlen!
Bleibt mir nur noch viel Spass im nächsten Dubai-Urlaub zu wünschen. Falls Ihr Erfahrungen mit Dubai habt oder einen Kommentar loswerden wollte, dann teilt es mir bitte mit. Dafür wäre ich sehr dankbar...
Euer Gambler
Nach langem hin und her entschloss ich mich für das Royalton Plaza in Dubai. Das sehr zentral, direkt am Clock-Tower gelegene ***-Hotel ist eher in die preiswerte Kategorie einzuordnen. Das ist ja auch kein Wunder, bei all den *****-Hotels. Für sieben Tage bezahlte ich bei l-tur 692 EUR. Da kann man nicht meckern. Beinhaltet war zudem ein Frühstücksbuffet.
Der Flug war etwas nervend, da er von Hamburg über Mailand nach Dubai führte. Die Fluggesellschaft, Alitalia, entsprach so gar nicht seinem Ruf. Obwohl die insgesamt 10 Stunden Flug schon etwas belasteten, konnte man sich über den Flug nicht beklagen. Ein recht freundlicher Service bestach ebenso, wie auch die Abwicklung am Airport. Wer es etwas schneller mag, der sollte mit der Top-Airline \"Emirates\" von Frankfurt oder München nach Dubai fliegen. Da beträgt die Flugzeit etwa 6 Stunden.
In Dubai angekommen, erwartete mich das erste Highlight: Der Dubai International Airport bietet wohl die beste und größte Duty-Free-Fläche der Welt. Ein Tip: Da es sich bei dem Airport um eine Freihandelszone handelt, sollte man schon bei der Ankunft zuschlagen, denn bereits dann ist alles zollfrei!
Der Transfer klappte hervorragend. Er wurde direkt vom Hotel mit einem Minibus organisiert. Auch eine Zitterpartie erwies sich überhaupt nicht als solche: Bei der Buchung erhielt ich ein Fax-Formular für die Beantragung eines Visa. Bei einigen Reiseführern steht da was von langen Wartezeiten oder Zusatzgebühren oder man brauche ein Foto. Das ist alles nicht richtig! Dieses Fax sendete ich nach Berlin, wo eine Vertretung der örtlichen Desert Adventures Travl sitzt. Am Airport in Dubai erwartete uns vor der Einreisekontrolle ein Herr, der unsere Visa parat hatte. Ein Tip: Ich habe jetzt ganz aktuell gelesen, dass die Visa-Bestimmungen für Deutsche und Österreicher gelockert wurden. Demnach ist auch die Beantragung des Visas in den V.A.E. möglich. Also keine Panik!
Das Hotel Royalton Plaza ist ein sehr sauberes Hotel, das einen vernünftigen Service bietet. Die Zimmer sind zweckmäßig und mit allem ausgestattet, was man so braucht (i.B. Klimaanlage!). Sehr angenehm ist der Swimming-Pool mit einem kleinen Jacuzzi auf dem Dach des Gebäudes. Wenn man abends vom Strand oder der Stadt heimkehrt, ist ein kleines Sprudelbad doch noch ganz angenehm. Im Hotel befindet sich ein libanesisches Restaurant, sowie ein Irish Pub. Ob man dort über die Maße Alkohol konsumieren sollte, muss man sich überlegen. Ein Bier kostet etwa 6 EUR. Das liegt nicht unbedingt an den Hotelpreisen, als vielmehr der Tatsache, dass die V.A.E. ein muslimisches Land sind. Demnach ist Alkohol eigentlich nicht erlaubt. Gerade in Dubai wird das aber sehr locker gesehen. Man muss aber kräftig für Bier und Co. bezahlen. Vorsicht ist in dem Emirat Sharjah angesagt: Dort herrscht absolutes Alkoholverbot! Wer im übrigen aus seinem Urlaub in Dubai einen Badeurlaub machen möchte, der ist im Royalton Plaza ebenfalls gut aufgehoben. Täglich fahren um 9:30 und 10:30 Shuttlebusse zum Jumeirah Beach. Das dortige Schwesterhotel \"Metropolitan Beach Resort\" bietet kostenlose Handtücher und Liegen. Die Poollandschaft wie auch der Strand sind herrlich. Platz findet sich immer. Die Busse verlassen den Strand nachmittags um 15:30 und um 16:30. Danach hilft nur noch das Taxi. Zum Relaxen sollte man diesen Shuttle-Service aber ruhig in Anspruch nehmen.
Einen Punkt möchte ich auf jeden Fall hier ansprechen: Dubai wird gerade in den Medien immer wieder als das Shoppingparadies Nr. 1 dargestellt. Das mag zwar auf das Angebot zutreffen. Bei den Preisen ist jedoch absolute Vorsicht angesagt. Dubai ist erheblich teurer als bei uns! das liegt wohl an der Koppelung des Dirhams am US-Dollar. Wer also nur des Einkaufen wegens in die V.A.E. fahren will, der sollte sich das nochmal gründlich überlegen! Da hilft auch Handeln oder das Ausnutzen von Angeboten nicht mehr viel.
Die beste Reisezeit ist wirklich der Winter. Da hat man Tagestemperaturen von 20-30°C. Wer auch warmes Wasser (25°C) haben will dem seien März und Oktober empfohlen. Im März findet zudem das Dubai Shopping Festival statt. Da locken viele Geschäfte mit Sonderangeboten. Da finden zudem Specials statt und auch die Hotels bieten attraktive Preisnachlässe. auch hier sei aber nochmal betont: Das alles auf wirklich hohem Niveau! Ein Vergleich: Lebensmittel aus dem Supermarkt kosten im Schnitt doppelt soviel wie in Deutschland!
Gerade kurz vor dem Abflug nach Dubai wird man sich dann auch mit dem Umtausch von Währungen beschäftigen müssen. Die Kreditkarte wird in jedem Fall überall akzeptiert. Mastercard, Visa und Amex sind gängige Zahlungsmittel, sogar auf dem Markt! Dennoch sollte man etwas in bar dabei haben. Bei Travelers Cheques hat man oft einen erheblich schlechteren Umtauschkurs. Da werden schnell Gebühren von über 5 EUR fällig. Mein Tip: Euro in bar mitbringen und diese dann in den Souq-Vierteln (Märkte) tauschen. Dort bekommt man mit Abstand die besten Kurse. Man kann eigentlich auch stets davon ausgehen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird.
Da bin ich schon beim nächsten Thema, das irgendwie gar keines ist: Kriminalität. Die gibt es offenbar gar nicht in den V.A.E. Das liegt wohl an dem allgemeinen Wohlstand und an den drakonischen Strafen!
Um in Dubai nicht unnötig Aufsehen zu erregen, empfiehlt es sich, auf kurze Hosen zu verzichten. Wie in allen anderen muslimischen Ländern auch, wird die kurze Hose als Unterhose gesehen. Dass die reichen Europäer sich nicht einmal lange Hosen leisten können führt zu Unverständnis. Auch die Frauen sollten die Schultern bedeckt halten. Röcke sollten nicht allzu kurz sein.
Essen gehen erweist sich auf den ersten Blick als etwas kompliziert. Das Angebot scheint undurchsichtig und teuer. Wer aber nicht unbedingt bei Hard Rock Cafe und Co. dinnieren will, dem seien insbesondere die kleinen Gassen in Dubais Innenstadt empfohlen. Abseits der blitzenden Einkaufsgassen und Märkten findet sich das eine oder andere kleine Restaurant, das meist sehr günstig ist und wie überall in den V.A.E. hygienisch völlig unbedenklich. Ein Abendessen für 5 EUR inkl. Getränke ist so machbar.
Bleibt noch die Frage: Was sollte man unternehmen? Diese Frage möchte ich im großen und ganzen unbeantwortet lassen, weil ich eigentlich immer der Meinung bin, dass das jeder selbst herausfinden sollte. An einem Tag muss man sich unbedingt einen Mietwagen nehmen. Fährt man früh los, kann man eine Menge sehen. Fahrten in den Oman sind nicht zugelassen. Ausnahme: Die Fahrt durch den Oman nach Hatta. Dort befinden sich auch keine Kontrollstellen. Die dort gelegenen Hatta Pools (warme Quellen, die zum Baden einladen) lohnen sich in jedem Fall. Zur Fahrt dorthin benötigt man aber einen Geländewagen (Mieten erst ab 25 Jahren). Zu Bedenken ist: Auch beim Anmieten von Fahrzeugen darf gehandelt werden! Ein VW Polo kostet z.B. etwa 50 EUR pro inkl. aller km und inkl. CDW. Vorsicht bei Fahrten durch die Wüste: Auch wenn der eine oder andere jetzt lächelt, man sollte stets ein wachsames Auge auf kreuzende Kamele haben! Das kann gewaltige Folgen haben, sollte man sich in einen Unfall verstricken. Ein solcher Unfall geht meist nicht ohne schwere Verletzungen und einen hohen Sachschaden aus!
Ausflüge zu den Souqs (Gewürz-Souq, Gold-Souq und Stoff-Souq) lohnen sich in jedem Fall. Die Gewürze sind zudem spottbillig! Im Programm darf zudem ein Besuch im teuersten Hotel der Welt, dem Burj al Arab, nicht fehlen! Man muss aber vorher reservieren. Eine Führung (Dauer: ca. 2 Stunden) inkl. Verzehrgutschein schlägt mit etwa 50 EUR pro Person zu Buche. Der vor dem Hotel gelegene Wasserpark \"Wild Wadi\" ist mit seinen 26 Attraktionen wirklich den Eintritt wert. Ein Besuch lohnt sich... Ein paar Tage am Strand sollten im Programm auch nicht fehlen. Der Jumeirah Beach ist, trotz einiger Bauaktivitäten, einer der schönsten Strände der Welt mit suaberem, flach abfallendem Wasser.
Ein letzter Tip: In Dubai fahren zwischen vier Anlegepunkten Wassertaxen (sog. Abras) über den Creek hin und her. Die Überfahrt kostet stets 50 Fils und nicht 1 Dirham, wie den Touristen oft erzählt wird. Für Touren auf dem Creek ist auch Handeln angesagt! Mehr als 25 Dirhams für eine halbe Stunde sollte man nicht bezahlen!
Bleibt mir nur noch viel Spass im nächsten Dubai-Urlaub zu wünschen. Falls Ihr Erfahrungen mit Dubai habt oder einen Kommentar loswerden wollte, dann teilt es mir bitte mit. Dafür wäre ich sehr dankbar...
Euer Gambler
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