England Testbericht
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Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Gegen Brasilien hat es nicht gereicht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Leistungen der englischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan waren in der Vorrunde eher durchwachsen, aber sie hatten auch mit der Gruppe F die wohl schwerste Gruppe erwischt.
Die Gruppengegner Schweden, Argentinien und Nigeria waren wohl alle wohl besonderem und speziellem Kaliber.
Sah man die Engländer im ersten Gruppenspiel gegen die Schweden eher in der Favoritenrolle, so reichte es am Ende doch nur zu einem überraschenden 1:1.
Gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien folgte ein glückliches 1:0. Damit waren die Signale Richtung Achtelfinale schon etwas gestellt, obwohl am letzten Spieltag der Vorrunde für Schweden, Argentinien und England noch alles möglich war.
Die Schweden erkämpft sich ein 1:1 gegen Argentinien und damit gleichzeitig den Gruppen sieg, während England ein schwache 0:0 gegen Nigeria reichte, um den zweiten Tabellenplatz zu halten, und die Argentinier mußten nach Hause fahren, nachdem sie nach der Niederlage gegen England auf den dritten Platz abgerutscht waren und unbedingt einen Sieg gegen die Schweden gebraucht hätten.
Dies war sicherlich neben dem Ausscheiden Frankreichs und Portugals sicher eine der Überraschungen der Vorrunde.
Im Achtelfinale traf man dann auf Dänemark und England spielte wie ausgewechselt.
Von den Schwächen und Unzulänglichkeiten der Vorrunde war nichts mehr zu sehen und es genügte eine Hälfte, um mit einem sicheren und nie gefärdeten 3:0 Sieg in die Runde der letzten acht einzuziehen.
Gegner im Viertelfinale sollte nun Brasilien sein, die sich zwar in der Vorrunde mit drei Siegen und neun Punkten souverän durchsetzten, wenn auch der 2:1 Sieg gegen die Türkei etwas glücklich und der letzte Elfmeter mehr als umstritten war.
Die Selecao traf im Achtelfinale auf den vermeintlich schwächeren Gegner Belgien, aber von die Souveränität war nicht viel geblieben und der 2:0 Sieg eher glücklich, denn es bleibt die Frage, wie das Spiel wohl ausgegangen wäre, wenn das reguläre Tor der Belgier 10 Minuten vor der Pause anerkannt worden wäre.
Unter diesen Vorraussetzungen gingen beide Mannschaften zumindest mit gleichen Chancen in das Viertelfinale, wenn man nicht sogar leichte Vorteile für England sehen konnte nach der überzeugenden Leistungen im Spiel gegen Dänemark.
England ging auch in der 23. Minute durch Owen in Führung, aber Brasilien konnte diese noch knapp vor dem Pausenpfiff durch Rivaldo ausgleichen.
Direkt nach der Pause gingen allerdings die Brasilianer durch Ronaldinho in Führung (50.), der allerdings sieben Minuten später nach grobem Foulspiel die Rote Karte sah.
So mußte der viermalige Weltmeister die letzte halbe Stunde mit einem Mann weniger spielen, aber die Engländer konnten trotz aller Bemühungen keinen Nutzen mehr daraus ziehen und erzielten kein weiteres Tor.
Während die Brasilianer nun im Halbfinale auf den Sieger aus dem Spiel Senegal gegen die Türkei treffen, müssen die geschlagenen Engländer die Heimreise antreten, ohne das der Traum von der zweiten Weltmeisterschaft in Erfüllung gegangen wäre.
Nach einer durchaus erfolgreichen Weltmeisterschaft für England bleibt halt als Fazit, daß die Auslosung etwas unglücklich war und das Spiel gegen Brasilien eine Runde zu früh kam, denn es wäre auch eine für das Halbfinale würdige Partie gewesen.
Danke fürs Lesen und für Euer Interesse.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
Die Gruppengegner Schweden, Argentinien und Nigeria waren wohl alle wohl besonderem und speziellem Kaliber.
Sah man die Engländer im ersten Gruppenspiel gegen die Schweden eher in der Favoritenrolle, so reichte es am Ende doch nur zu einem überraschenden 1:1.
Gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien folgte ein glückliches 1:0. Damit waren die Signale Richtung Achtelfinale schon etwas gestellt, obwohl am letzten Spieltag der Vorrunde für Schweden, Argentinien und England noch alles möglich war.
Die Schweden erkämpft sich ein 1:1 gegen Argentinien und damit gleichzeitig den Gruppen sieg, während England ein schwache 0:0 gegen Nigeria reichte, um den zweiten Tabellenplatz zu halten, und die Argentinier mußten nach Hause fahren, nachdem sie nach der Niederlage gegen England auf den dritten Platz abgerutscht waren und unbedingt einen Sieg gegen die Schweden gebraucht hätten.
Dies war sicherlich neben dem Ausscheiden Frankreichs und Portugals sicher eine der Überraschungen der Vorrunde.
Im Achtelfinale traf man dann auf Dänemark und England spielte wie ausgewechselt.
Von den Schwächen und Unzulänglichkeiten der Vorrunde war nichts mehr zu sehen und es genügte eine Hälfte, um mit einem sicheren und nie gefärdeten 3:0 Sieg in die Runde der letzten acht einzuziehen.
Gegner im Viertelfinale sollte nun Brasilien sein, die sich zwar in der Vorrunde mit drei Siegen und neun Punkten souverän durchsetzten, wenn auch der 2:1 Sieg gegen die Türkei etwas glücklich und der letzte Elfmeter mehr als umstritten war.
Die Selecao traf im Achtelfinale auf den vermeintlich schwächeren Gegner Belgien, aber von die Souveränität war nicht viel geblieben und der 2:0 Sieg eher glücklich, denn es bleibt die Frage, wie das Spiel wohl ausgegangen wäre, wenn das reguläre Tor der Belgier 10 Minuten vor der Pause anerkannt worden wäre.
Unter diesen Vorraussetzungen gingen beide Mannschaften zumindest mit gleichen Chancen in das Viertelfinale, wenn man nicht sogar leichte Vorteile für England sehen konnte nach der überzeugenden Leistungen im Spiel gegen Dänemark.
England ging auch in der 23. Minute durch Owen in Führung, aber Brasilien konnte diese noch knapp vor dem Pausenpfiff durch Rivaldo ausgleichen.
Direkt nach der Pause gingen allerdings die Brasilianer durch Ronaldinho in Führung (50.), der allerdings sieben Minuten später nach grobem Foulspiel die Rote Karte sah.
So mußte der viermalige Weltmeister die letzte halbe Stunde mit einem Mann weniger spielen, aber die Engländer konnten trotz aller Bemühungen keinen Nutzen mehr daraus ziehen und erzielten kein weiteres Tor.
Während die Brasilianer nun im Halbfinale auf den Sieger aus dem Spiel Senegal gegen die Türkei treffen, müssen die geschlagenen Engländer die Heimreise antreten, ohne das der Traum von der zweiten Weltmeisterschaft in Erfüllung gegangen wäre.
Nach einer durchaus erfolgreichen Weltmeisterschaft für England bleibt halt als Fazit, daß die Auslosung etwas unglücklich war und das Spiel gegen Brasilien eine Runde zu früh kam, denn es wäre auch eine für das Halbfinale würdige Partie gewesen.
Danke fürs Lesen und für Euer Interesse.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
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