Fallen - Evanescence Testbericht


ab 15,05 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von T_Goose
Vergänglichkeit...?
Pro:
gelungene Abwechslung zwischen rockiger und sanfter Musik, geniale Sängerin, satte Gitarrenklänge
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser. Evanescence haben es zwar schon vor etwas längerer Zeit ihren Durchbruch geschafft und sich mit ihrem Album „Fallen“ in den Charts festgesetzt. Ich war lange zeit recht skeptisch, ob ich mir das Album kaufen sollte. Zwar war ich von der ersten Single-Auskopplung „Bring me to Life“ begeistert, aber ob das für ein ganze Album ausreichen würde? Ich wusste es einfach nicht. Als ich dann aber „My Immortal“ hörte, wusste ich, dass Evanescence doch zu mehr fähig ist. Daher traf ich den Entschluss, dass ich ihr Album unbedingt in meiner Sammlung haben musste. Auch wenn der Preis von 14,99 € nicht gerade günstig ist, so habe ich trotzdem zugegriffen und mir das Album gekauft.
Infos zur Band :
_/_/_/_/_/_/_/
Evanescence besteht aus insgesamt vier Mitgliedern. Neben der Sängerin Amy Lee, den beiden Gitarristen Ben Moody und John Le Compt, und zum Abschluss Rocky Gray der am Schlagzeug seine Künste sprechen lässt. Gegründet wurde die Band von Amy Lee und Ben Moody, die sich noch aus ihrer gemeinsamen Schulzeit kennen.
Mit „Bring me back to Life“ schafften sie den internationalen Durchbruch und konnten sich auch mit ihrem Album „Fallen“ in den Charts etablieren.
Cover und Booklett
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Auf der Vorderseite des Covers ist das Gesicht der Sängerin zu sehen. Sie füllt dabei fast das komplette Cover aus. Das Bild an sich ist in einer Mischung aus einer kalten Mischung blauer/weißer/schwarzer Farben. Besonders markant finde ich ihre großen Augen, die mich direkt anblicken. Oben links in der Ecke steht in geschwungener weißer Schrift „Evanescence“ und darunter der Titel des Albums „Fallen“.
Die Rückseite ist ebenfalls in der gleichen farblichen Gestaltung dargestellt. Doch diesmal sind die restlichen drei Bandmitglieder zu sehen, wobei die beiden im Hintergrund sehr verschwommen sind. Unten rechts sind die Titel aufgelistet, allerdings ohne Zeitangabe.
Im CD-Booklett sind neben wenigen Bildern auch noch die Liedtexte abgedruckt, was ich wie immer positiv bewerte.
Alles in allem sind auf dem Album 11 Titel, die den Zuhörer hingegen bloß für 44:39 Minuten unterhalten können.
Titelliste :
_/_/_/_/_/
1. Going Under ( 3:37 Min. )
2. Bring me to Life ( 3:59 Min. )
3. Everybody’s Fool ( 3:18 Min. )
4. My Immortal ( 4:26 Min. )
5. Haunted ( 3:08 Min. )
6. Touriquet ( 4:40 Min. )
7. Imaginary ( 4:19 Min. )
8. Taking over me ( 3:52 Min. )
9. Hello ( 3:42 Min. )
10. My last Breath ( 4:09 Min. )
11. Whisper ( 5:27 Min. )
Einzeltitel :
_/_/_/_/_/
Going Under
Eine laute E-Gitarre und ein forderndes Schlagzeug lassen sofort erkennen, dass es auf diesem Album etwas härter zu Sache gehen könnte. Auch der anfängliche Gesang ist düster und lässt die gleichen Schlüsse zu. Dabei ist der Gesang aber langsam wird aber im Laufe des Songs flüssiger und auch deutlich feiner. Spätestens ab dem Refrain ist die Stimme glockenklar und gefällt mir großartig. Die anfängliche Härte, die ich vermutet habe, ist zwar noch da, aber auf eine andere Art und weise. Sie wird mehr durch rockige und energiegeladene Gitarrenriffs dargestellt, was sich aber genial anhört. So wurde gleich mit dem ersten Titel ein guter Grundstein gelegt, der Lust auf mehr macht...
Note 2+
Bring me to Life
Diesen Titel dürften wohl alle von euch kennen, ist es doch die erste Single-Auskopplung aus dem Album, mit dem Evanescence ihre Durchbruch hatten. Ein ruhiges Piano und eine sehr einfühlsame Stimme, die sehr leise beginnt, sind die Grundlage des Hits. Es klingt für mich so, als würde sich eine Ballade entwickeln, womit ich auch nicht so ganz daneben liege. Aber dieses Ballade ist sehr hart und wird von einem fordernden Schlagzeug und Gitarrenriffs unterstützt. Dazu ein herausragender Gesang, der vor allen beim Refrain kraftvoll wiedergegeben wird. Ein Superhit, den ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen solltet.
Note 1+
Everybody’s Fool
Auch hier sind es wieder Gitarre und diesmal sogar ein Keyboard, was aber später bei dem Schlagzeug untergeht, die einen gelungen Einstieg abliefern. Es hört sich zu Beginn angenehm sanft an, aber dabei bleibt es nur für einen kurzen Moment. Denn schon bald beginnt Amy mit dem Gesang, der gut zu den Instrumenten passt. Vor allen beim Refrain geht Amy richtig aus sich heraus und schreit den Text in ihr Mikro.
Nach dem zweiten Refrain bekommt das Lied einen gewissen Ruhepunkt, wo nicht nur der Zuhörer verschnaufen kann. So wurde eine gekonnte Abwechslung geschaffen, die mir bei diesem Lied sehr positiv aufgefallen ist.
Note 2
My Immortal
Nach so viel lauter Musik, ist es nun an der Zeit, eine richtige Ballade zum besten zu geben. Beruhigende Pianoklänge sind das erste, was ich vernehme. Es dauert auch eine gewisse Weile, bis der Gesang von Amy einsetzt. Dieser ist wahnsinnig gefühlvoll und geht sofort unter die Haut. Gerade, weil das Lied auch zum Nachdenken anregt, gefällt es mir sehr gut. „My Immortal“ ist eben die absolute Abwechslung zu dem bisher gehörten, mit viel Gefühl und Romantik. Es gehört neben „Bring me to Life“ zu den besten Stücken auf diesem Album...
Note 1+
Haunted
Huu, was für eine düstere Stimmung. Da werde ich doch gleich wieder aus meinen Träumen gerissen. Selbst Amys Stimme ist düster und kalt, doch im Refrain kommen Schlagzeug und Gitarre deutlich mehr durch und geben so eine gekonnte Wendung. Dann geht Amy mit ihrer Stimme auch mehr aus sich heraus und wird lauter. Zum Ende hin gibt es ein sagenhaftes Gitarrenriff, welches immer wieder von einem Chor begleitet wird. Sagenhaft, mehr kann ich dazu nicht sagen...
Note 2+
Touriquet
Auch hier ist zu Beginn eine düstere Stimmung zu hören, vor der man sich fürchten kann. Doch nach ein paar Sekunden setzten erneut Gitarre und Schlagzeug mit einem kräftigen Solo ein, und die Musik macht wieder Spaß. Der Gesang lässt nicht mehr lange auf sich warten, doch Amy klingt zuerst verzerrt, was sich aber nach einem Satz wieder gegeben hat. Anschließend ist ihre Stimme aber wieder absolut klar und gefällt mir richtig gut. Toll finde ich auf fetzigen Gitarrenklänge, die hier ganz klar die Oberhand haben. Vor allen das recht lange Gitarrensolo ist ganz nach meinem Geschmack. Wieder ein tolles Lied was ich euch empfehlen kann...
Note 2
Imaginary
Nahtlos geht es hier mit den Geigen weiter, die auch den Abschluss zum letzten Titel bestreitet haben. Das hat irgendwie etwas anmutiges und hätte ich so von Evanescence nicht erwartet. Aber ich freue mich über solchen gelungenen Überraschungen. Später verstummen die Geigen und werden von einem Piano abgelöst. Dazu hat Amy wieder ihre sanfte Stimme ausgepackt, die sie aber am und an sehr fordernd und laut einsetzt. So gibt es einen ständigen Wechsel zwischen lauten und leisen Passagen. Manche würden zwar sagen, dass es weder Fisch noch Fleisch ist, aber mir gefällt dieser Wechsel vorzüglich.
Note 2
Taking over me
Ein bedrückt klingendes Klavier bereitet die ersten Sekunden dieses Titels, bevor es von einem harten Schlagzeug abgelöst wird. Amys Stimme klingt im gewissen Sinne traurig und ein wenig gequält. Ihre Stimme bleibt die ganze zeit über auf der gleichen Ebene, lediglich während des Refrains wird sie lauter und geht aus sich heraus. Danach fällt sie aber wieder in ihre ursprüngliche Stimmung zurück. Aber zum Ende hin gibt Amy noch einmal alles und rockt vom feinsten. Toller Sound!
Note 2-
Hello
Hier gibt es wieder was fürs Herz und ich könnte bei den ersten Klängen schon dahin schmelzen. Edle und langsame Pianoklänge werden von einer sehr feine Stimme begleitet. Dabei hört sich Amys Stimme traurig und niedergeschlagen an, was dem ganzen noch eine Spur mehr Anspannung beimischt. Alles erinnert mich ein wenig an „My Immortal“, was auch unter die Haut ging. Ich finde es einfach nur bezaubernd und zugleich bin ich überwältigt, dass Evanescence so eine Abwechslung in ihren Liedern haben.
Note 2
My last Breath
Höre ich da richtig? Elektronische Klänge zu Beginn des vorletzten Liedes? Das ist doch sehr ungewöhnlich, wurde doch bisher auf echte handarbeit großen Wert gelegt. Aber glücklicherweise ist damit auch genauso schnell wieder Schluss, wie es angefangen hat und es wird zu den gewohnten Instrumenten Schlagzeug und Gitarre zurückgegriffen. Amys Stimme ist aber ruhig und hat es schwer, sich gegen die lauten Instrumente durchzusetzen. Vor allen wenn es auf den Refrain zugeht. Es wird zwar beides lauter, aber Amy hat mit ihrer Stimme kaum eine Chance sich durchzusetzen. Ein nettes Lied, was aber gegen den Rest keine große Chance hat. Eben nur Mittelmaß...
Note 3+
Whisper
Da ist es schon, das letzte Lied auf dem Album. Ein rockiges Intro auf der Gitarre gibt einen interessanten Einstieg. Leider verstummen die Klänge schnell wieder und so ist nur noch Amy mit einer leicht gequälten Stimme zu vernehmen. Doch diese ist sehr rhythmisch und hört sich gut an. Meine geliebten Gitarren vom Anfang kommen aber wieder zurück und bieten ein paar sehr anhörliche Riffs, die es echt in sich haben. Dank dieser gelungen Klänge bietet das Lied einen gekonnten Abschluss für dieses Album.
Note 2
Fazit :
_/_/_/
Meine anfängliche Skepsis war schnell beseitigt. Gut, der überwiegende Teil der Lieder gehört ganz klar zur rockigen und fetzigen Seite, aber dessen war ich mir bewusst. Außerdem habe ich es gerne, wenn es eine Spur lauter zur Sache geht. Aber mit zwei enthaltenen Balladen gibt es eine durchaus gekonnte Abwechslung, die mir ausgezeichnet gefällt. Die Stimme von Amy gefällt mir hervorragend, auch wenn sie ab und an düster klingt. Aber am meisten bin ich von den satten Gitarrenklängen beeindruckt! Die hören sich genial an und haben sehr viel dazu beigetragen, dass das Album in meiner Beliebtheit ganz weit oben steht. Auch sind die Texte tiefgreifend und regen das eine oder andere Mal schon zum Nachdenken an.
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr und auch von dem Booklett bin ich begeistert. Vor allen, da alle Texte abgedruckt sind. Ein paar mehr Bilder hätten zwar nicht geschadet, aber das kann ich verschmerzen.
So vergebe ich für das Album „Fallen“ von „Evanescence“ die vollen 5 Sterne und empfehle es euch. Wer auf rockige Musik steht, der kommt an diesem Album nicht vorbei.
Ich danke für eure Aufmerksamkeit.
Ciao T_Goose
Infos zur Band :
_/_/_/_/_/_/_/
Evanescence besteht aus insgesamt vier Mitgliedern. Neben der Sängerin Amy Lee, den beiden Gitarristen Ben Moody und John Le Compt, und zum Abschluss Rocky Gray der am Schlagzeug seine Künste sprechen lässt. Gegründet wurde die Band von Amy Lee und Ben Moody, die sich noch aus ihrer gemeinsamen Schulzeit kennen.
Mit „Bring me back to Life“ schafften sie den internationalen Durchbruch und konnten sich auch mit ihrem Album „Fallen“ in den Charts etablieren.
Cover und Booklett
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Auf der Vorderseite des Covers ist das Gesicht der Sängerin zu sehen. Sie füllt dabei fast das komplette Cover aus. Das Bild an sich ist in einer Mischung aus einer kalten Mischung blauer/weißer/schwarzer Farben. Besonders markant finde ich ihre großen Augen, die mich direkt anblicken. Oben links in der Ecke steht in geschwungener weißer Schrift „Evanescence“ und darunter der Titel des Albums „Fallen“.
Die Rückseite ist ebenfalls in der gleichen farblichen Gestaltung dargestellt. Doch diesmal sind die restlichen drei Bandmitglieder zu sehen, wobei die beiden im Hintergrund sehr verschwommen sind. Unten rechts sind die Titel aufgelistet, allerdings ohne Zeitangabe.
Im CD-Booklett sind neben wenigen Bildern auch noch die Liedtexte abgedruckt, was ich wie immer positiv bewerte.
Alles in allem sind auf dem Album 11 Titel, die den Zuhörer hingegen bloß für 44:39 Minuten unterhalten können.
Titelliste :
_/_/_/_/_/
1. Going Under ( 3:37 Min. )
2. Bring me to Life ( 3:59 Min. )
3. Everybody’s Fool ( 3:18 Min. )
4. My Immortal ( 4:26 Min. )
5. Haunted ( 3:08 Min. )
6. Touriquet ( 4:40 Min. )
7. Imaginary ( 4:19 Min. )
8. Taking over me ( 3:52 Min. )
9. Hello ( 3:42 Min. )
10. My last Breath ( 4:09 Min. )
11. Whisper ( 5:27 Min. )
Einzeltitel :
_/_/_/_/_/
Going Under
Eine laute E-Gitarre und ein forderndes Schlagzeug lassen sofort erkennen, dass es auf diesem Album etwas härter zu Sache gehen könnte. Auch der anfängliche Gesang ist düster und lässt die gleichen Schlüsse zu. Dabei ist der Gesang aber langsam wird aber im Laufe des Songs flüssiger und auch deutlich feiner. Spätestens ab dem Refrain ist die Stimme glockenklar und gefällt mir großartig. Die anfängliche Härte, die ich vermutet habe, ist zwar noch da, aber auf eine andere Art und weise. Sie wird mehr durch rockige und energiegeladene Gitarrenriffs dargestellt, was sich aber genial anhört. So wurde gleich mit dem ersten Titel ein guter Grundstein gelegt, der Lust auf mehr macht...
Note 2+
Bring me to Life
Diesen Titel dürften wohl alle von euch kennen, ist es doch die erste Single-Auskopplung aus dem Album, mit dem Evanescence ihre Durchbruch hatten. Ein ruhiges Piano und eine sehr einfühlsame Stimme, die sehr leise beginnt, sind die Grundlage des Hits. Es klingt für mich so, als würde sich eine Ballade entwickeln, womit ich auch nicht so ganz daneben liege. Aber dieses Ballade ist sehr hart und wird von einem fordernden Schlagzeug und Gitarrenriffs unterstützt. Dazu ein herausragender Gesang, der vor allen beim Refrain kraftvoll wiedergegeben wird. Ein Superhit, den ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen solltet.
Note 1+
Everybody’s Fool
Auch hier sind es wieder Gitarre und diesmal sogar ein Keyboard, was aber später bei dem Schlagzeug untergeht, die einen gelungen Einstieg abliefern. Es hört sich zu Beginn angenehm sanft an, aber dabei bleibt es nur für einen kurzen Moment. Denn schon bald beginnt Amy mit dem Gesang, der gut zu den Instrumenten passt. Vor allen beim Refrain geht Amy richtig aus sich heraus und schreit den Text in ihr Mikro.
Nach dem zweiten Refrain bekommt das Lied einen gewissen Ruhepunkt, wo nicht nur der Zuhörer verschnaufen kann. So wurde eine gekonnte Abwechslung geschaffen, die mir bei diesem Lied sehr positiv aufgefallen ist.
Note 2
My Immortal
Nach so viel lauter Musik, ist es nun an der Zeit, eine richtige Ballade zum besten zu geben. Beruhigende Pianoklänge sind das erste, was ich vernehme. Es dauert auch eine gewisse Weile, bis der Gesang von Amy einsetzt. Dieser ist wahnsinnig gefühlvoll und geht sofort unter die Haut. Gerade, weil das Lied auch zum Nachdenken anregt, gefällt es mir sehr gut. „My Immortal“ ist eben die absolute Abwechslung zu dem bisher gehörten, mit viel Gefühl und Romantik. Es gehört neben „Bring me to Life“ zu den besten Stücken auf diesem Album...
Note 1+
Haunted
Huu, was für eine düstere Stimmung. Da werde ich doch gleich wieder aus meinen Träumen gerissen. Selbst Amys Stimme ist düster und kalt, doch im Refrain kommen Schlagzeug und Gitarre deutlich mehr durch und geben so eine gekonnte Wendung. Dann geht Amy mit ihrer Stimme auch mehr aus sich heraus und wird lauter. Zum Ende hin gibt es ein sagenhaftes Gitarrenriff, welches immer wieder von einem Chor begleitet wird. Sagenhaft, mehr kann ich dazu nicht sagen...
Note 2+
Touriquet
Auch hier ist zu Beginn eine düstere Stimmung zu hören, vor der man sich fürchten kann. Doch nach ein paar Sekunden setzten erneut Gitarre und Schlagzeug mit einem kräftigen Solo ein, und die Musik macht wieder Spaß. Der Gesang lässt nicht mehr lange auf sich warten, doch Amy klingt zuerst verzerrt, was sich aber nach einem Satz wieder gegeben hat. Anschließend ist ihre Stimme aber wieder absolut klar und gefällt mir richtig gut. Toll finde ich auf fetzigen Gitarrenklänge, die hier ganz klar die Oberhand haben. Vor allen das recht lange Gitarrensolo ist ganz nach meinem Geschmack. Wieder ein tolles Lied was ich euch empfehlen kann...
Note 2
Imaginary
Nahtlos geht es hier mit den Geigen weiter, die auch den Abschluss zum letzten Titel bestreitet haben. Das hat irgendwie etwas anmutiges und hätte ich so von Evanescence nicht erwartet. Aber ich freue mich über solchen gelungenen Überraschungen. Später verstummen die Geigen und werden von einem Piano abgelöst. Dazu hat Amy wieder ihre sanfte Stimme ausgepackt, die sie aber am und an sehr fordernd und laut einsetzt. So gibt es einen ständigen Wechsel zwischen lauten und leisen Passagen. Manche würden zwar sagen, dass es weder Fisch noch Fleisch ist, aber mir gefällt dieser Wechsel vorzüglich.
Note 2
Taking over me
Ein bedrückt klingendes Klavier bereitet die ersten Sekunden dieses Titels, bevor es von einem harten Schlagzeug abgelöst wird. Amys Stimme klingt im gewissen Sinne traurig und ein wenig gequält. Ihre Stimme bleibt die ganze zeit über auf der gleichen Ebene, lediglich während des Refrains wird sie lauter und geht aus sich heraus. Danach fällt sie aber wieder in ihre ursprüngliche Stimmung zurück. Aber zum Ende hin gibt Amy noch einmal alles und rockt vom feinsten. Toller Sound!
Note 2-
Hello
Hier gibt es wieder was fürs Herz und ich könnte bei den ersten Klängen schon dahin schmelzen. Edle und langsame Pianoklänge werden von einer sehr feine Stimme begleitet. Dabei hört sich Amys Stimme traurig und niedergeschlagen an, was dem ganzen noch eine Spur mehr Anspannung beimischt. Alles erinnert mich ein wenig an „My Immortal“, was auch unter die Haut ging. Ich finde es einfach nur bezaubernd und zugleich bin ich überwältigt, dass Evanescence so eine Abwechslung in ihren Liedern haben.
Note 2
My last Breath
Höre ich da richtig? Elektronische Klänge zu Beginn des vorletzten Liedes? Das ist doch sehr ungewöhnlich, wurde doch bisher auf echte handarbeit großen Wert gelegt. Aber glücklicherweise ist damit auch genauso schnell wieder Schluss, wie es angefangen hat und es wird zu den gewohnten Instrumenten Schlagzeug und Gitarre zurückgegriffen. Amys Stimme ist aber ruhig und hat es schwer, sich gegen die lauten Instrumente durchzusetzen. Vor allen wenn es auf den Refrain zugeht. Es wird zwar beides lauter, aber Amy hat mit ihrer Stimme kaum eine Chance sich durchzusetzen. Ein nettes Lied, was aber gegen den Rest keine große Chance hat. Eben nur Mittelmaß...
Note 3+
Whisper
Da ist es schon, das letzte Lied auf dem Album. Ein rockiges Intro auf der Gitarre gibt einen interessanten Einstieg. Leider verstummen die Klänge schnell wieder und so ist nur noch Amy mit einer leicht gequälten Stimme zu vernehmen. Doch diese ist sehr rhythmisch und hört sich gut an. Meine geliebten Gitarren vom Anfang kommen aber wieder zurück und bieten ein paar sehr anhörliche Riffs, die es echt in sich haben. Dank dieser gelungen Klänge bietet das Lied einen gekonnten Abschluss für dieses Album.
Note 2
Fazit :
_/_/_/
Meine anfängliche Skepsis war schnell beseitigt. Gut, der überwiegende Teil der Lieder gehört ganz klar zur rockigen und fetzigen Seite, aber dessen war ich mir bewusst. Außerdem habe ich es gerne, wenn es eine Spur lauter zur Sache geht. Aber mit zwei enthaltenen Balladen gibt es eine durchaus gekonnte Abwechslung, die mir ausgezeichnet gefällt. Die Stimme von Amy gefällt mir hervorragend, auch wenn sie ab und an düster klingt. Aber am meisten bin ich von den satten Gitarrenklängen beeindruckt! Die hören sich genial an und haben sehr viel dazu beigetragen, dass das Album in meiner Beliebtheit ganz weit oben steht. Auch sind die Texte tiefgreifend und regen das eine oder andere Mal schon zum Nachdenken an.
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr und auch von dem Booklett bin ich begeistert. Vor allen, da alle Texte abgedruckt sind. Ein paar mehr Bilder hätten zwar nicht geschadet, aber das kann ich verschmerzen.
So vergebe ich für das Album „Fallen“ von „Evanescence“ die vollen 5 Sterne und empfehle es euch. Wer auf rockige Musik steht, der kommt an diesem Album nicht vorbei.
Ich danke für eure Aufmerksamkeit.
Ciao T_Goose
Bewerten / Kommentar schreiben