Fighting the world - Manowar Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut
  • Gesamteindruck:  sehr gut

Erfahrungsbericht von marioh1

Fighting the World

5
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser !!!


---1987---
Mittlerweile bin im siebten Jahr der Bandgeschichte angelangt und genau in diesem Jahr sollte ein weiterer, nämlich der fünfte Longplayer, erscheinen.
Und genau um diesen Longplayer soll es heute gehen.


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MANOWAR
Fighting the World
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Also wir schreiben das Jahr 1987, denn genau in diesem Jahr erschien dieses Album.
Betrachtet man sich die Abstände zwischen den ersten 4 Alben, dann kommen einem die drei Jahre die seit „Sign of the Hammer“ ins Land gezogen sind, wie eine Ewigkeit vor.
In dieser Zeit hat sich wieder einiges geändert, denn die Band hat sich wieder einmal entschlossen die Plattenfirma zu wechseln, vielleicht ist das auch der Grund warum seit 3 Jahren kein Album mehr erscheinen ist.
Nun stand die Band bei „Atlantic Records“ unter Vertrag.
Verändert hat sich auch die Qualität der Produktion, die 4 Vorgänger hatten allesamt große Schwächen in der Soundqualität.
Ganz anders bei diesem Album, das in einem 1A Zustand präsentiert wurde.
Und ein dritter Umstand stellte sich im Zuge der Veröffentlichung von Fighting the World ein, und dass ist der Erfolg der sich nun so richtig einstellte, es sei ihnen gegönnt, nach 7 Jahren und 5 Alben harter Arbeit.
Wobei ich dazu sagen muss, dass die Band nicht auf die kommerzielle Schiene geraten ist, dass hat sie früher nicht getan und das ist bis heute so geblieben, wer das Gegenteil behauptet der hat sich wohl nicht mit den 23 Jahren Bandgeschichte befasst.
Somit meine ich, stellt dieses Album den Knick in der Karriereleiter dar, denn ab diesem Album ging es eigentlich immer steiler bergauf.
Dass erkennt man auch daran, dass viele Metal-Fans zwar Manowar kennen und mögen, aber doch oft nur die neueren Alben kennen, die 4 ersten Platten aber noch nie gehört haben.
Nun aber ein paar Worte zu den einzelnen Songs, denn insgesamt sind 9 an der Zahl auf diesem Longplayer zu finden und die Gesamtspieldauer beträgt knappe 35 Minuten, recht kurz, aber es lohnt sich trotzdem.



1. Fighting the World 3:46
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Der Titelsong gleich als Opener, eine gute Wahl.
Druckvoll führt das Drum in den Song, das tempo ist nicht übermäßig schnell, aber dennoch ist der Song ungemein lebendig und voller Energie.
Den ganzen Track hindurch lässt das Drum nicht locker und treibt den Hörer ungemein an, mit tatkräftiger Unterstützung aus Joeys Bass.
Highlight ganz klar der Refrain, ein echter Mitbrüller der dadurch untermauert wird, dass auch im Titel mehrere Stimmen den Refrain singen, zumindest teilweise.
Ein unheimlicher Powersong und ein Klassiker sowieso.
10 / 10



2. Blow your Speakers 3:36
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Dank MTV ein recht bekannter Titel.
Ähnlich wie beim Vorgänger ist das Schlagzeug enorm kraftvoll, was natürlich dem Song zugute kommt.
Vom Tempo ist der Song eher gemütlich, aber nicht langsam schleppend.
Sehr schön finde ich wie die Gitarre immer wieder aufblitzt und mir interessante Riffs ins Ohr schickt.
Auch der Gesangspart kann sich hören lassen, so dass insgesamt ein schöner Song entsteht, wobei er die Klasse vom Opener nicht ganz halten kann.
8 / 10



3. Carry on 4:08
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Der wohl bis dato erfolgreichste Song den Manowar geschaffen haben, und ganz klar auch eines der besten Stücke dieses Albums.
Der Start in diesen Titel ist besinnlich und ruhig, mit einer zart gespielten Gitarre und einem sanft brummenden Bass.
Aber schon nach knapp einer dreiviertel Minute ist Schluss mit der Ruhe, denn dann kommt Scott mit wuchtigen Schlägen aufs Drum ins Spiel.
Ein schön schneller Song entwickelt sich, der eigentlich alles hat was einen grandiosen Song ausmacht, vor allen die Melodie geht richtig schön ins Ohr.
Der Refrain hat es dann richtig ins sich, wer da nicht mitbrüllt muss wohl taub sein.
Sehr dominant neben dem Drum ist der Bass, der mit flotten und zackigen Läufen seine Mitstreiter antreibt.
Auch Eric seine Leistung ist wie immer brillant.
Ein super Song und ein Klassiker schlechthin.
10 / 10



4. Violence and Bloodshed 3:59
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Als Intro wurde hier eine Geräuschkulisse gewählt, die aus Sirenen, Hubschraubergetöse, Polizei und Granateneinschlägen besteht.
Hört sich an wie ein Schlachtfeld.
Dann finden wir uns schnell im Song wieder der auch diesmal wieder enorm Druckvoll und voller Energie ist.
Drum und Bass sorgen auch hier für diese ungeheurere energiegeladene Atmosphäre.
Auch die Gitarre kann einige hörenswerte Soloparts hinlegen.
Der perfekte Rhythmus und die eingehende Melodie machen aus diesem Song einen guten.
8 / 10



5. Defender 6:01
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Ein Song der schon einige Jahre mehr auf dem Buckel hat, denn schon im Jahre ´82 war dieser Song komponiert und produziert.
Die beginnende sehr schwermütige Stimmung wird durch den gesprochenen Part sehr gut untermalt, denn hier nutze die Band auch wieder die eindrucksvolle Stimme von Orson Welles, wie schon auf Battle Hymns beim Titel „Dark Avenger“.
Musikalisch hält man sich bedeckt, bis es dann nach dem Sprachpart aus der Band sprudelt, denn Scott gibt wieder einmal sein bestes.
Nach zweieinhalb Minuten wird Orson W. dann durch Eric abgelöst, der in diesem Song wieder einer sehr anspruchsvollen Akt zu bewältigen hat und seine Aufgabe wieder tadellos erfüllt.
Ein ebenso schönes Klampfensolo zeigt sich im Mittelteil des Tracks.
Ein herrlicher Kultsong.
10 / 10


6. Drums of Doom 1:18
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Mit den Titel 6, 7 und 8 folgen 3 Stücke die eigentlich auch ein Song darstellen kann.
Und Drums of Doom stellt das Vorspiel des 7ten Tracks dar.
Zu hören sind Pferdegetrampel und das leise Pfeifen des Windes
Dann setzt Scott mit dem Spielen des Drums ein, nicht Besonderes oder Spektakuläres.
Dann geht dieses Vorspiel nahtlos in den nächsten über.
(9 / 10; nur in Verbindung mit Titel 7)



7. Holy War 4:40
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Nun folgt der Hauptteil der drei Songs.
Bass und Drum übernehmen die Soundkulisse des Vorspiels und geleiten uns in diesen Track.
Im Strophenteil kann Eric sich sehr schön in Szene setzen, aber das Highlight des Titels ist ganz klar der Refrain, denn dieser ist sehr schnell und ungemein dynamisch und voller Power.
Treibende Double Bass und sehr gute Arbeit an der Gitarre und saugeile Bassläufe machen diesen Song zu einem Spitzensong.
9,5 / 10



8. Master of Revenger 1:31
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Nun folgt das Nachspiel von Holy War, und auch hier erfolgt der Übergang nahtlos.
Hier kommt Eric zu seiner tragenden Rolle und die Gitarren sind hier die dominanten Parts.
In der Album Version schon recht gut, aber Live immer wieder ein Erlebnis, denn dann wird dieser Song zelebriert und minutenlang ausgekostet, bis zu dem Punkt an dem Joey unter fanatischem Jubel der Fans jede einzelne Saite seines Basses killt.
8 / 10; (10 / 10 in der Live Version)



9. Black Wind, Fire and Steel 5:17
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Zum Schluss des Albums folgt nun wie immer ein Hammersong.
Schon das Intro auf dem Bass ist beeindrucken, denn dieser Bass wird ultraschnell bedient, einfach geil.
Nach einem kurzen Gesangspart ist auch der Rest der Band soweit und die ganze Band ist in Bewegung.
Das Drum wieder sehr imposant mit dröhnenden Double Bass Attacken.
Im Mittelpart ein sehr schönes Solo auf der Gitarre unterstützt durch den Bass und etwas später auch durch das Drum.
Ein hammerstarker Powersong mit Kultstatus.
10 / 10



MEIN FAZIT
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Ich denke was gesagt werden musste habe ich gesagt, damit fällt mein Fazit kurz aus.
Eine Empfehlung für jedermann, wer es nicht kennt hat selber Schuld, denn demjenigen entgeht ein Silberling mit sehr guter Heavy Metal Musik.


Sehr Empfehlenswert!!!

Daher 5 der 5 möglichen Sterne.



In diesem Sinne ….

Vielen Dank für Euer Interesse.

Mario



© marioh1 2003-06-09 für ciao & yopi

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