Freelancer (Action PC Spiel) Testbericht

ab 10,11
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Erfahrungsbericht von Dorilys

Piratin Dori auf Entdeckungstour

Pro:

Sehr schönes Spiel in dem es viel zu erkunden gibt

Kontra:

Der Singleplayer :(

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser,

Letztens war ich auf einer LAN-Party gewesen (wo man sich trifft, die PCs vernetzt und dann zusammen spielt) und da entdeckte ich das Spiel Freelancer, das mir sehr gut gefallen hatte. Mittlerweile hatte mir ein Freund dieses Spiel geschenkt, nachdem ich so begeistert war von dem Spiel, auch gut so habe ich die 39,99 gespart die es beim Einkauf kostet.

Es handelt sich hier um ein Spiel in Weltraumoptik, bei der man sein Schiff, lenkt, aufrüstet und eben diverse Aktionen macht.

Bei dem Spiel muss man zwischen Einzel-und Singleplayer unterscheiden.

Im Singleplayer geht es da storytechnisch um den Astronauten Trent, der auf Freihafen 7 war, was aber in die Luft gesprengt wurde. Nun häufen sich auch danach die seltsamen Vorfälle.

Man beginnt dort mit 500 Credits, aber noch hat man kein Schiff. Trent trifft hier nun auf eine Juni, die ihm ein Schiff übergibt.

Diese Juni gibt ihm einige Missionen, so eine Art Tutorial. Ich muss jedoch sagen, das ich das nie ganz durchgespielt habe, denn, um ehrlich zu sein, im Einzelplayer finde ich dieses Spiel eine einzige Katastrophe! Diese Juni wird man einfach nicht los und nach Aussagen der Leute die das spielen, dauert das wohl noch bis Level 28, bis man mal Ruhe vor ihr hat. So verwendet man viel Zeit für Junis Missionen, die einen Riesenzeitaufwand erfordern in dem man schon längst das Doppelte hätte verdienen können. Nervig sind auch die Sequenzen, in denen die Story weiter gegriffen wird, die ellenlang sind und bei denen es keine Möglichkeit gibt, diese abzubrechen.

Zumal ich finde, das ein Tutorial nicht notwendig ist, das Spiel ist meiner Meinung nach recht einfach gehalten, für die Aktionen ist auf der Rückseite des Handbuches aufgeführt welche Knöpfe man für welche Aktionen drücken muss, und das ist auch ausreichend, finde ich. Da ich aber meistens Multiplayer spiele, beschreibe ich das Spiel unter der Rubrik genauer:

Multiplayer:

Wie gesagt spiele ich das Spiel NUR noch im Multiplayer, man kann da entweder im Internet zocken, oder eben einen Server aufbauen und da per LAN; oder auch alleine spielen, und so den Singleplayer umgehen, wenn man den FL-Server öffnet und dann ein Spiel startet. Dort erhält man als Startkapital 2000 Credits (das ist die Währung dort) und ein Schiff.

Nun geht es los, in den unendlichen Weltraum. Nun stellt sich die Frage, was man tun möchte, man kann entweder als Händler agieren, Schmuggler, Pirat oder der Polizei helfen, Verbrecher zu jagen. Allerdings dienen Missionen dazu, einen höheren Rang zu erhalten, den man braucht um bessere Schiffe kaufen zu können oder sein Schiff besser auszurüsten.

Dieses Spiel ist viel Geballer, hat auch Rollenspielerische Aspekte, weshalb mir das Spiel so gut gefällt.

Man startet auf dem Planet Manhattan, und ich rate zunächst dort einige Missionen anzunehmen, und der Polizei zu helfen, auch wenn man später Pirat werden möchte. Dazu muss man wissen das im Weltraum viele Gruppierungen vorhanden sind, die jeder in einem anderen Verhältnis zueinander stehen. Macht man sich eine Gruppierung zum Freund, hat man zum Beispiel eine anderen zum Feind, oder eine andere, die mit ihnen verbündet ist, auch zum Freund. Beliebt macht man sich bei den einzelnen Gruppierungen, indem man für sie Aufträge erledigt oder für ihre Verbündeten, oder eben deren Feinde abschießt, oder sich schlichtweg bei ihnen via Bestechung einkauft, was so ziemlich die einfachste Methode ist, wenn auch kostspieligste ;) Und unbeliebt macht man sich eben umgekehrt, wenn man diese Leute oder deren Verbündete abschießt oder den Feinden hilft. Das ist ein Aspekt der mir gut gefällt und auch gut gemacht ist. Man kann ein Display aufrufen, das einem das Verhältnis zu den einzelnen Gruppen anzeigt, und auch wer Verbündeter, oder Feind derer ist.

Indem man Gegner abschießt, kann man auch per Traktorstrahl Beute der zerstörten Schiffe aufnehmen und wieder verkaufen.

Schön ist auch die Erkundung des Weltraums, zumal sich die Macher sehr viel Mühe mit der Grafik gegeben haben. Es ist einfach so, man kommt in verschiedene Systeme (sie jetzt alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen und es ist auch schöner sie selbst zu erkunden) die einfach grafisch wunderschön anzusehen sind. Ich bin ja normal jemand dem die Grafik bei einem Spiel zweitrangig ist und wenig darauf achtet, aber hier muss ich sagen: Respekt! Das Universum ist riesig, und es gibt soviel zu erkunden und ist immer wieder überrascht wie die einzelnen Systeme sich grafisch unterscheiden.

Was den Sound betrifft, würde ich ihn als mittelmäßig einstufen, meisten habe ich ihn leise und höre nebenbei Musik. Was ganz nett gemacht ist, ist das mit den Funksprüchen die man empfängt, die recht gut zu dem Flair des Spiels passen.

Jedoch ist trotz der Größe des Freelancer-Universums ganz gut geregelt wie man von A nach B kommt, denn es gibt zwischendurch immer sogenannte Handelsrouten und Sprungtore, die den Weg beschleunigen, man kann sich per PC eine optimale Route anzeigen dahin wo man gerne hinmöchte und klickt sich dann durch die Wegpunkt dahin, ganz einfach.

Das Handbuch habe ich bei dem Spiel kaum gebraucht, da wie gesagt auf dem Rückblatt gerafft drauf steht welche Tasten auf der Tastatur für welche Aktion da sind, und natürlich kann man diese auch verändern, indem man sie bei Optionen umstellt. Das einzige worauf man achten müsste, ist vielleicht, wenn man auf ein Schiff schießt, muss man auf das Kreuz schießen das sich um das Schiff herum befindet, nicht auf das Schiff selbst, den Fehler hatte ich früher gemacht und mich gewundert warum die Schiffe nie kaputt gehen ;)

Die Spieltiefe – es hat zwar rollenspielerische Aspekte, ist aber per se kein Rollenspiel. Trotzdem finde ich die Spieltiefe recht gut da das Universum so groß ist und es so viel zu erkunden gibt, das Spiel also nicht schnell langweilig wird.

Fazit:

Wie schon gesagt, ich finde das Spiel für mich im Singleplayer kaum spielbar, bzw. es macht mir nicht sehr viel Spaß dauernd von dieser Tussi genervt zu werden, aber im Multiplayer ist das Spiel erste Sahne und verdient von mir vier Sterne – einen ziehe ich wegen dem verkorksten Einzelplayer ab. Man hatte mir geraten den Singleplayer auch mal ganz durchzuspielen, und sicher werde ich das mal tun, aber zur Zeit habe ich den Nerv nicht dazu, werde aber dann gegebenenfalls hier Ergänzungen vornehmen wenn ich den Singleplayer durch habe ;)

Nun mache ich aber mal Schiff, mein Schiff wartet auf mich im Freelanceruniversum, es wollen noch viele Schiffe geplündert werde, und wenn ihr im Internet spielt – Vorsicht in bin Pirat! Arrr, nehmt euch in Acht ihr Planetenratten, Dori kommt!

In diesem Sinne Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, und ich bitte fairerweise darum, wenn etwas an dem Bericht fehlt mir bitte per Kommentar oder Gästebucheintrag Bescheid zu geben.

Lieben Gruß

Dorilys

14 Bewertungen