Gebühreneinzugszentrale GEZ Testbericht

No-product-image
ab 11,59
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von ghostwriterk

Für mich ist das Maß

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

das ist jedenfalls meine Meinung, wenn es um die Rundfunkgebühren geht. Mehr als 16,15 Euro im Monat sind eindeutig zu viel. Ich kann zwar verstehen, das die Rundfunkgebühren notwendig sind, um eine Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Auch wenn das viele anders sehen. Aber mit diesen Gebühren wird zuviel überflüssiges bezahlt. Dazu zähle ich zum einen die vielen Rundfunkprogramme, oder auch die Spartensender, wie z. B. 3Sat, Phönix oder Bayern Alpha.

Ein Radioprogramm mag vielleicht nicht so viel kosten, wie ein Fernsehprogramm, aber Kleinvieh macht nun mal auch Mist und viele Radioprogramme kosten auch viel Geld. Die öffentlich rechtlichen meinen auch noch ein viertes oder gar fünftes oder sechstes Radioprogramm machen zu müssen. Ich frage mich aber, wofür. Aus dem Grund hat die ARD einen immer höheren Anteil an den Gebühren bekommen. Und das für Programme, die in meinen Augen kaum jemand hört. (Die Hörer dieser Sender sind da sicher anderer Meinung, sie profitieren ja davon).

Ich will hier bestreiten, das diese Programme qualitativ hochwertig und auch für einige Leute sehr nützlich sind. Ist es aber wirklich notwendig, dass bei den Programmen jeder Landessender seine eigene Suppe kocht. Bei den dritten Fernsehprogrammen kommen z. B. viele Sendungen doppelt und dreifach. Weshalb muß dann noch ein Sender wie Phönix her? Das ist mir ein Rätsel. Im Zeitalter des Videorecorders halte ich so etwas für unnötig. Hier wird in meinen Augen eine aufgeblähte Struktur erhalte und auch noch ausgebaut. Wie das bei staatlichen Institutionen nun einmal der Fall ist.

Die Gebühren haben auf der anderen Seite auch ihre Vorteile. Schließlich bringen die öffentlich rechtlichen Sender eine unabhängiges und gutes Programm. Vor allem bei Reportagen und Nachrichten ist die Qualität durch die private Konkurrenz bisher kaum erreicht. Manche Leute mögen ja die populistische Berichterstattung der Privatsender bevorzugen, mich erinnert das aber zu sehr an die Bildzeitung. Die Meldungen sind meist ganz nützlich, aber haben zu wenig Tiefgang, wenn es um komplexere Themen geht. Wenn sich komplizierte Themen überhaupt bei den Sendern von Thoma und Kirch finden.

Dennoch, mit der jetzigen Summe ist die Schmerzgrenze wirklich erreicht. Die Intendanten und Politiker sollten sich wirklich mal ernsthafte Gedanken machen, wie sie von den hohen Kosten herunterkommen. Einen Ansatz habe ich schon angesprochen. Ein anderer wäre, den Wasserkopf welchen ich in der Verwaltung sehe, endlich mal zu verschlanken. Auch hier wird für mich zu viel Geld ausgegeben. Für mich gibt es bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu viele Posten. Da könnte einiges effektiver gemacht werden und somit würden auch Kosten gespart. Wenn ein freies Unternehmen so wirtschaften würde, wäre es sehr schnell Pleite. Aber hier haben die Sender ja die Unterstützung der Politik und können die Preise bei Bedarf erhöhen. Das erinnert mich an die Steuern. Der Bürger ist immer die Melkkuh.

Aus dem Grund kann ich den Unmut vieler Leute nur zu gut nachvollziehen. Denn viele nutzen die Programme gar nicht, müssen aber dennoch zahlen. (Wie ich) Aber auch diesen Leuten gegenüber haben die Verantwortlichen eine Verpflichtung. Nämlich die, kostensparend zu Wirtschaften. In dem Bereich ist für mich noch einiges zu leisten.

© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)

17 Bewertungen