Erfahrungsbericht von kulosa
Legal GEZ-Gebühren sparen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
An- und Abmeldung
Da die Zahlungsweise gewöhnlich vierteljährig ist, kann auch nur in diesen Zeiträumen eine An- bzw Abmeldung gemacht werden. Im Klartext heißt das, daß bei einer Anmeldung im Februar, rückwirkend ab 1 Januar bezahlt werden muß. Oder bei einer Kündigung im April, muß noch bis 30 Juni bezahlt werden.
Deshalb sollte man eine Anmeldung immer am Anfang eines Quartals vornehmen und demzufolge eine Kündigung gegen Ende eines Quartals, falls möglich.
Beispiel: Wenn man eine eigene Wohnung im März bekommt, ist es ratsam die GEZ erst im April anzumelden, da man die Geräte erst im April in die Wohnung geschafft hat! So spart man sich die Bezahlung rückwirkend zum 1 Januar.
Lebensgemeinschaft
Normalerweise muß jeder, in einem Haushalt lebende mit eigenem Einkommen, Gebühren bezahlen. Ausgenommen hiervon sind nur Ehepaare. Nun ist es ja etwas blöd zu Heiraten, um die Gebühren zu sparen. Es geht aber auch einfacher. Man legt einfach fest, daß alle Rundfunk- und Fernsehempfänger in einem Haushalt nur einem der Lebenspartner gehören. Falls einer im Haushalt eine Gebührenbefreiung hat, sollte dieser natürlich benannt werden. Hier reicht es, wenn man sich mündlich untereinander darüber einig ist. Natürlich gehört auch das Autoradio dazu, womit wir schon beim nächten Thema wären.
Autoradio
Im privaten Auto gillt das Radio als Zweitgerät und ist in der Gebühren des Haushalts enthalten, sofern das Auto nicht gewerblich genuzt wird. Sollte lezteres der Fall sein, gibt es einige Möglichkeiten die GEZ dafür zu sparen. Entweder man hat ein Autordio, welches man mittels einer sogenannten Quick-Out-Halterung, bei Dienstfahrten nicht im auto hat. Oder man hat nur ein "Kofferradio" dabei, welches als transportabel nicht ständig im Auto ist, und somit ebenfalls zum Haushalt gehört.
Bei Dienstwagen, welches dem Arbeitgeber gehört, und in dem sich, mit Einverständnis des Chefs, ein privates Autoradio befindet, ist prinzipiell Gebührenpflichtig. Entweder man verzichtet auf ein festeingebautes Radio und behilft sich ebenfalls mit einem "Kofferradio", oder man versucht mit dem Arbeitgeber eine Lösung dahingehend zu finden, daß die Geräte in den Dienstwagen vom Chef gestellt werden, da dieser ja nur für alle Autoradios einmal Gebühren zahlen muß.
Zweitwohnung und Wochenendhaus
Auch hier müssen alle Geräte gesondert angemeldet werden. Sofern diese nicht transportabel sind. Und damit sind wir schon bei der Sparmöglichkeit. Wenn man dort nur solche verwendet, die von der Bauart her nicht ständig vor Ort sind, gehören diese ebenfalls zum Haupthaushalt und sind im Wochenendhaus gebührenfrei. Bei Fernsehgeräten ist da das Vorhandensein eines Tragegriffes ausreichend. Dasselbe gillt auch für eine Satanlage, sofern vorhanden. Beim Computer ist deshalb auch nur ein Laptop gebührenfrei.
Computer
Neuredings sind auch Computer Gebührenpflichtig, sofern sie über eine TV-Karte oder Internetanschluß verfügen, da ja auch im Internet Rundfunk- und Fersehprogramme empfangbar sind. Auch hier sind Geräte ausgenommen, die transportabel sind oder dem Haushaltsangehörigen gehören, der sowieso GEZ bezahlt.
Arbeitsplatz
Im Büro oder der Werkstatt müssen Geräte ebenfalls gesondert angemeldet werden. Aber auch kann man das umgehen, wenn sie transportabel sind oder dem Arbeitgeber gehören. Hier gillt das gleiche wie bei Autoradios in Dienstwagen. Nur bei Publikumsverkehr ist Vorsicht geboten, da das dann die GEMA auf den Plan rufen könnte, die Gebühren wegen öffentlicher Aufführung haben möchte.
Nichtgeeignete Sparmöglichkeiten
-Auch Geräte, die nur Privatsender empfangen können, sind gebührenpflichtig.
-Deffekte Rundfunkempfänger müssen ebenfalls angemeldet werden, sofern sie reparabel sind.
-Auch in Gegenden, wo terrestrischer oder Kabelampfang nicht möglich ist, müssen Gebühren bezahlt werden, da es ja zumutbar ist sich eine Satanlage zu kaufen.
Meine Meinung zur GEZ
Ich empfinde die Rundfunkgebühren als ein notwendiges Übel, wie Beispielsweise die Miete. Schon lange finanzieren sich die Öffentlichen Anstalten nicht mehr nur durch die Gebühren, sondern immer mehr durch Werbung. Das Argument der Grundversorgung und Information der Bevölkerung zieht schon lange nicht mehr. Mittlerweile gibt es mehr als ausreichend Medien, die dem gerecht werden. Ich hoffe nur, daß in einigen Jahrzehnten das Kapitel der GEZ der Vergangenheit angehört, wenn endlich mal ein Kläger gegen die GEZ gewinnt und ein entsprechnedes Grundsatzurteil gefällt wird.
Fazit
Bei Beachtung obiger Angaben kann man fast immer die Gebühren auf eimal je Haushalt reduzieren. Ich habe die Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, kann aber für die Richtigkeit keine Haftung übernehmen. Bei Fragen wendet Euch doch bitte an die Verbraucherzentrale oder die GEZ selbst.
Viel Spaß beim Sehen und Hören der öffentichen Anstalten ;-) wünscht Jan
PS: Die Bewertung bezieht sich auf die GEZ an sich
89 Bewertungen, 8 Kommentare
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07.11.2002, 08:44 Uhr von Aprikose
Bewertung: sehr hilfreichZwei Einwände zur An-/Abmeldung: - 1. - Auch bei vierteljährlicher Abbuchung sind laut GEZ nicht zwangsläufig ganze Quartale zu zahlen. Wer also im März anmeldet, zahlt nur ein Drittel des erstens Quartals. - 2. - Die Argumentation &quo
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22.10.2002, 16:44 Uhr von i.M.Dirk
Bewertung: sehr hilfreichIch finde, dass das "Öffentlich Rechtliche" schon seine Daseinsberechtigung hat(wenn man an den Schwachsinn denkt, der einem auf den Privaten geboten wird), nur sind die Gebühren doch mittlerweile reichlich überzogen. MfG Dirk
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18.10.2002, 21:58 Uhr von diewicca
Bewertung: sehr hilfreichnett, danke
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31.05.2002, 12:20 Uhr von firefly257
Bewertung: sehr hilfreichalso ein desktop-pc is auch transportabel..ein wenig schwer aber mit gutem willen geht alles *grins* ..spass beiseit..nuetzliche tips!
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19.05.2002, 03:07 Uhr von Rena50
Bewertung: sehr hilfreichIch bezahle auch noch ganz gerne die Gebühren, wenn dadurch gewährleistet ist, dass die öffentlich rechtlichen Sender bestehen bleiben. Allerdings frage ich mich, ob es nicht eine Gebührensenkung geben könnte, denn auch dort ist di
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17.05.2002, 21:16 Uhr von eponnin
Bewertung: sehr hilfreichNunh gut, meine Meinung zu diesen ... Gebühren könnte ich hier nicht ohne unfeine Wörter zu benutzen widergeben, daher lasse ich es Toller Bericht.
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17.05.2002, 21:01 Uhr von Ritzilein
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht, hat mir sehr weitergeholfen, weil ich am Arbeitsplatz auch gerade die GEZ zu Besuch hatte. Man kann nur hoffen, dass diese "Behörde" bald ausstirbt. Liebe Grüße, Bianca
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17.05.2002, 16:46 Uhr von bachelor
Bewertung: sehr hilfreichSehr informativ! Meine Meinung über die GEZ: Ich finde es unverschämt mir Gebühren aufs Auge zu drücken, für "Dienste", die ich größtenteils gar nicht nutze und zum anderen wird ja auch gar nicht gefragt, ob ic
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