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Erfahrungsbericht von ciaobella
ALLES ÜBER ROSMARIN / mit Serviervorschlag
Pro:
Im Supermarkt oder Gärtnerei frisch kaufen. Angebote beachten. Töpfchen 0.99 Euro
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
ROSMARIN
1. Was ist Rosmarin?
2. Herkunft
3. Verwendung und Serviervorschläge
4. Nährwerte
5. Mein Fazit
WAS IST ROSMARIN?
Rosmarin ist ein kleiner mehrjähriger Strauch aus dem Mittelmeerraum, dessen überaus aromatischen Blätter zum Würzen verwendet werden. Seinem lateinischen Namen ros marinus (*Meerestau*) entsprechend gedeiht dieses Gewürzkraut vor allem in Küstennähe. Schon seit dem Altertum wird wird es wegen seiner Heilkraft geschätzt und nicht nur wegen seines Aromas. In Ägypten und in Rom sah man die Pflanze sogar als Allheilmittel an. Rosmarin ist ein ausgezeichnetes Konserierungsmittel. Es kann synthetische Antioxydanzien ersetzen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 70 bis 140 cm. Die an feine Nadeln erinnernden Blätter sind auf der Oberseite dunkelgrün, unten weißlich. Rosmarin blüht in winzigen kleinen Blüten lavendelblau und manchmal auch weiß zwischen den Blättern. Mit ihrem aromatischen Duft ziehen sie die Bienen an. Aus dem Nektar wird ein hervorragender Honig hergestellt. Rosmarin wird während und nach der Blütezeit geerntet, da die Blätter dann am würzigsten sind.
HERKUNFT
Der Rosmarinbusch wächst fast in allen Mittelmeerländern. – in Italien, Griechenland, Spanien, Nordafrika, vereinzelt auch in er Türkei. Aber auch in den strengeren Klimazonen Mitteleuropas wird er inzwischen gezogen. In den Vereinigten Staaten wird er speziell wegen der ätherischen Öle zur Parfümherstellung angebaut.
VERWENDUNG UND SERVIERVORSCHLÄGE
Mittlerweile ist Rosmarin auch aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Bei der Würzung von Fleisch spielt es eine große Rolle. Man verwendet ihn für deftiges Fleisch wie Lamm, Hammel, Schweinefleisch und Wildbret. Man sollte Rosmarin sehr sparsam verwenden, da er einen eigenen intensiven Geschmack besitzt. Sehr gut kann man Thymian und Majoran mit dem Rosmarin mischen. Eine Würzmischung, mit Öl angerührt, ist für alles Kurzgebratene beliebt. Für Beize, Marinaden ist Rosmarin ein absoluter Gewürzträger. Ich nehme Rosmarinpulver dann, wenn ich die Gewürznadeln nicht aus den Gerichten entfernen kann. Für mich ist Rosmarin aus der Küche nicht mehr wegzudenken, denn ich nehme ihn auch für Schmorgerichte, in Eintöpfen und Suppen. Für meine Salatküche ist er allerdings wenig geeignet, weil die Nadeln im Dressing nicht das gewünschte Aroma bringen. Ich kaufe mir dann lieber ein Rosmarinöl oder Rosmarinessig. Meistens setze ich mir diese Öle und auch den Essig selbst an. Da man immer frischen Rosmarin kaufen kann, ist diese Herstellung ganz preisgünstig und auch einfach. Mit Rosmarin würzt man auch Nudelgerichte, Fisch und Geflügel. Rosmarin gehört auch in die Kräutermischung Herbes de Provence. Er bildet auch die Grundlage für Salben, Seifen und Shampos.
Rosmarinus officinnalis wird auch in der Naturheilkunde eingesetzt. Das Rosmarinöl wirkt antiseptisch. Rosmarin wirkt harntreibend und ist besonders gut gegen Neuralgien. Die Bestandteile sind in erster Linie ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und auch Harze. Ich verbrenne Rosmarinnadeln gern in einer kleinen Schale; die Düfte verflüchtigen sich im Raum. Getrockneten Rosmarin gebe ich immer in Öl oder Alkohol, damit er sich vollständig entfalten kann.
NÄHRWERTE
Getrocknet – Eisen (0,3 mg), Vitamin C (1 mg), Magnesium (3 mg), Kalium (11 mg), Kalzium (15 mg), Vitamin A (Spuren). (je Teelöffel (2g). Rosmarin beruhigt den Magen und regt den Kreislauf an, verschafft Linderung bei Rheuma und Blähungen, reguliert den Menstruationszyklus und unterstützt die Leberfunktion. In hohen Dosen kann Rosmarin jedoch Magen- und Darmreizungen hervorrufen. Dem Rosmarin wird aber auch nachgesagt, daß er gegen Falten hilft.
MEIN FAZIT
In meiner Küche ist Rosmarin nicht wegzudenken. Nicht zuletzt dehalb, weil auch Wein und Salate damit aromatisiert werden. Ich muß nur darauf achten, daß ich es nicht zu großzügig verwende. Für eine Tasse Tee koche ich pro Tasse Wasser 1 Teelöffel getrocknete Blätter 2 bis 3 Minuten und lasse sie 10 Minuten ziehen. Nach dem Genuß des Tees, den man heiß trinken sollte, kommt der Kreislauf so richtig in Schwung. Und immer daran denken – recht sparsam verwenden!
Für seine vielen Einsatzmöglichkeiten vergebe ich 5 Punkte. Rosmarin ist ein Naturheilkundeprodukt für jedermann. Im Handel wird es getrocknet und auch als Frischeprodukt angeboten. Man kann das ganze Jahr frischen Rosmarin ziehen. Im Küchenfenster gedeiht er im Winter und im Sommer auf dem Balkon. Ansonsten empfehle ich, das die getrockneten Blätter in der Apotheke gekauft werden sollten.
Probiert es einmal selbst aus, denn diese Naturkräuter sind eine gute Naturmedizin.
Viele Grüße
ciaobella / Copyright by ciaobella für Yopi.de
gepostet am 18. 02. 2002
1. Was ist Rosmarin?
2. Herkunft
3. Verwendung und Serviervorschläge
4. Nährwerte
5. Mein Fazit
WAS IST ROSMARIN?
Rosmarin ist ein kleiner mehrjähriger Strauch aus dem Mittelmeerraum, dessen überaus aromatischen Blätter zum Würzen verwendet werden. Seinem lateinischen Namen ros marinus (*Meerestau*) entsprechend gedeiht dieses Gewürzkraut vor allem in Küstennähe. Schon seit dem Altertum wird wird es wegen seiner Heilkraft geschätzt und nicht nur wegen seines Aromas. In Ägypten und in Rom sah man die Pflanze sogar als Allheilmittel an. Rosmarin ist ein ausgezeichnetes Konserierungsmittel. Es kann synthetische Antioxydanzien ersetzen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 70 bis 140 cm. Die an feine Nadeln erinnernden Blätter sind auf der Oberseite dunkelgrün, unten weißlich. Rosmarin blüht in winzigen kleinen Blüten lavendelblau und manchmal auch weiß zwischen den Blättern. Mit ihrem aromatischen Duft ziehen sie die Bienen an. Aus dem Nektar wird ein hervorragender Honig hergestellt. Rosmarin wird während und nach der Blütezeit geerntet, da die Blätter dann am würzigsten sind.
HERKUNFT
Der Rosmarinbusch wächst fast in allen Mittelmeerländern. – in Italien, Griechenland, Spanien, Nordafrika, vereinzelt auch in er Türkei. Aber auch in den strengeren Klimazonen Mitteleuropas wird er inzwischen gezogen. In den Vereinigten Staaten wird er speziell wegen der ätherischen Öle zur Parfümherstellung angebaut.
VERWENDUNG UND SERVIERVORSCHLÄGE
Mittlerweile ist Rosmarin auch aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Bei der Würzung von Fleisch spielt es eine große Rolle. Man verwendet ihn für deftiges Fleisch wie Lamm, Hammel, Schweinefleisch und Wildbret. Man sollte Rosmarin sehr sparsam verwenden, da er einen eigenen intensiven Geschmack besitzt. Sehr gut kann man Thymian und Majoran mit dem Rosmarin mischen. Eine Würzmischung, mit Öl angerührt, ist für alles Kurzgebratene beliebt. Für Beize, Marinaden ist Rosmarin ein absoluter Gewürzträger. Ich nehme Rosmarinpulver dann, wenn ich die Gewürznadeln nicht aus den Gerichten entfernen kann. Für mich ist Rosmarin aus der Küche nicht mehr wegzudenken, denn ich nehme ihn auch für Schmorgerichte, in Eintöpfen und Suppen. Für meine Salatküche ist er allerdings wenig geeignet, weil die Nadeln im Dressing nicht das gewünschte Aroma bringen. Ich kaufe mir dann lieber ein Rosmarinöl oder Rosmarinessig. Meistens setze ich mir diese Öle und auch den Essig selbst an. Da man immer frischen Rosmarin kaufen kann, ist diese Herstellung ganz preisgünstig und auch einfach. Mit Rosmarin würzt man auch Nudelgerichte, Fisch und Geflügel. Rosmarin gehört auch in die Kräutermischung Herbes de Provence. Er bildet auch die Grundlage für Salben, Seifen und Shampos.
Rosmarinus officinnalis wird auch in der Naturheilkunde eingesetzt. Das Rosmarinöl wirkt antiseptisch. Rosmarin wirkt harntreibend und ist besonders gut gegen Neuralgien. Die Bestandteile sind in erster Linie ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und auch Harze. Ich verbrenne Rosmarinnadeln gern in einer kleinen Schale; die Düfte verflüchtigen sich im Raum. Getrockneten Rosmarin gebe ich immer in Öl oder Alkohol, damit er sich vollständig entfalten kann.
NÄHRWERTE
Getrocknet – Eisen (0,3 mg), Vitamin C (1 mg), Magnesium (3 mg), Kalium (11 mg), Kalzium (15 mg), Vitamin A (Spuren). (je Teelöffel (2g). Rosmarin beruhigt den Magen und regt den Kreislauf an, verschafft Linderung bei Rheuma und Blähungen, reguliert den Menstruationszyklus und unterstützt die Leberfunktion. In hohen Dosen kann Rosmarin jedoch Magen- und Darmreizungen hervorrufen. Dem Rosmarin wird aber auch nachgesagt, daß er gegen Falten hilft.
MEIN FAZIT
In meiner Küche ist Rosmarin nicht wegzudenken. Nicht zuletzt dehalb, weil auch Wein und Salate damit aromatisiert werden. Ich muß nur darauf achten, daß ich es nicht zu großzügig verwende. Für eine Tasse Tee koche ich pro Tasse Wasser 1 Teelöffel getrocknete Blätter 2 bis 3 Minuten und lasse sie 10 Minuten ziehen. Nach dem Genuß des Tees, den man heiß trinken sollte, kommt der Kreislauf so richtig in Schwung. Und immer daran denken – recht sparsam verwenden!
Für seine vielen Einsatzmöglichkeiten vergebe ich 5 Punkte. Rosmarin ist ein Naturheilkundeprodukt für jedermann. Im Handel wird es getrocknet und auch als Frischeprodukt angeboten. Man kann das ganze Jahr frischen Rosmarin ziehen. Im Küchenfenster gedeiht er im Winter und im Sommer auf dem Balkon. Ansonsten empfehle ich, das die getrockneten Blätter in der Apotheke gekauft werden sollten.
Probiert es einmal selbst aus, denn diese Naturkräuter sind eine gute Naturmedizin.
Viele Grüße
ciaobella / Copyright by ciaobella für Yopi.de
gepostet am 18. 02. 2002
10 Bewertungen, 2 Kommentare
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18.02.2002, 11:52 Uhr von schnelle_info
Bewertung: sehr hilfreichAbsolut spitze, sogar mit Herkunft des Krautes.
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18.02.2002, 11:49 Uhr von tana65
Bewertung: sehr hilfreichSehr Informativer Bericht
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