Gibt es Wege aus der Arbeitslosigkeit? Testbericht

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Erfahrungsbericht von beccy80

Mit Sicherheit zu unbequem!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Sicher werde ich mit meiner Meinung nicht viel Freunde finden, jedoch kann ich unsere Arbeitslosenquote nicht unbedingt auf die fehlenden Arbeitsmöglichkeiten schieben. Dass ich dort Menschen, deren Alter die fünfzig überschritten haben, nicht mit meinen kann, dürfte dann auf Grund der betrieblichen Segmentierungen nicht meinen.
Ich komme aus einem der stärksten betroffenden Bundesländern. Hier zieht sich die Arbeitslosigkeit durch alle Schichten und auffallend oft ist niemand allein in einer Familie arbeitslos. Tritt diese auf wird sie zu einem Generationsproblem. Nun bin ich kein Soziologe, kann meine Meinung dazu nur unzureichend begründen, aber ich denke gerade in den neuen Bundesländern ist die Eigenverantwortung, die wir ja erst seit 13Jahren kennen, viel zu wenig ausgeprägt. Sich selbst um einen Job zu bemühen, ins harte Brot zu beißen und möglicherweise auch noch das Heimatdorf verlassen ist für die meisten ein zu hoher Preis für eine Beschäftigungsmöglichkeit. War es für unsere Eltern ein Schock nach der Wiedervereinigung, waren sie damit überfordert und kapitulierten, so ist dies auch bei ihren heranwachsenden Kindern zu sehen, die nach der ersten abgelehnten Lehre ohne Umwege in die Sozialhilfe rutschen.
Wir Menschen sind nun einmal dazu veranlagt uns auch dumme Angewohnheiten der Autoritäten(hier wohl Eltern) abzuschauen.
Und solange junge Menschen Unterstützung vom Staat bekommen, wird meiner ´Meinung nach diese Kette auch nicht abreißen.
Arbeit gibt es genügend. Ich bin seit 3 Jahren Student, meine Unterstützung beläuft sich auf 150€ Kindergeld, so bin ich gezwungen auch mal einen Job für 5€ die Stunde anzunehmen. Probleme einen solchen zu finden hatte ich wohl noch nie, gleich ob es Vollzeit oder Teilzeit war.
Sicher mußte ich mich so manches Mal überwinden, Sachen machen, die mir partout nicht lagen, nur konnte ich mir dieses auch nicht aussuchen. Das Kindergeld deckt noch nicht einmal meine Miete.
Solange die staatliche Unterstützung zum Leben reicht, wird ein schlecht motivierter Mensch, und gerade das möchte ich so manchen ´ossies´ unterstellen nicht arbeiten gehen. Wozu auch, haben nicht die Erfahrungen der Eltern, die trotz Arbeitsleistung kein Geld bekamen oder nach zwei Monaten wegen Schließung des Betriebes, nicht gereicht.
Menschlich ist dies Alles absolut verständlich, nur volkswirtschaftlich bzw. für die Personen selbst eine Rücklauf bwz. eine Stagnation.

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