Granatapfel Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  sehr gering

Erfahrungsbericht von Ashara

Vitamine ohne Ende und sonst...??????

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Aussehen
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Der Granatapfel [ auch punica granatum L. ] gehört der Familie der Granatapfelgewächse an und ist ein Strauch oder auch ein kleiner Baum. Er wird zwischen 1 m und 5 m hoch und blüht mit großen scharlachroten Blüten.

Die reife Frucht hat die Größe und teils auch das Aussehen eines Apfels, jedoch bemerkt man schnell an der hartledrigen Schale, dass man einen Granatapfel vor sich hat. Die Frucht enthält viele kleine, kantige und harte Samen, welche von einer ebenfalls scharlachroten gelartigen Außenschicht umgeben sind. Diese ist äußerst saftig und wohlschmeckend, wobei man darauf achten sollte, nur die größten Granatäpfel zu kaufen, denn jene haben das beste und süßeste Aroma.


Historisches/Interessantes
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Verbreitet ist der Granatapfel heute in allen warmen Ländern, aber die Heimat liegt vermutlich in Persien. Laut Erkenntnissen wird die Frucht schon seit vorgeschichtlicher Zeit kultiviert. Der früheste Fund von Granatäpfeln war in einer Grabkammer aus der Zeit Ramses IV. Diese Zeit lag um 1153-1146 v. Chr..

Selbst in der Bibel – im 4. und 5. Buch Mose - wird er zusammen mit Weintrauben und Feigen erwähnt. Viele Völker hielten den Granatapfel für heilig, da er wie das Alte Testament 613 Gesetze enthält auch 613 Kerne haben soll.

Da die Römer den Granatapfel durch die Phönizier kennenlernten, nannten sie ihn oft auch den punischen (malum punicum) oder halt kernreichen Apfel ( malum granatum). Ich nehme an, dass man hier den Ursprung seines Namens deutlich erkennen kann.;)

Da die umliegende Provinz der spanischen Stadt Granada - auch heute noch ein wichtiges - ein Anbaugebiet des Granatapfels ist, hat sowohl sie als auch die Erfindung im 16. Jhr. der Italiener – die Granate – den Namen dieser Frucht erhalten.

Von der Farbe her ist natürlich auch sofort klar, woher der Halbedelstein Granat seinen Namen hat, becirct er doch in einem wunderschönen scharlachrot.

Was findet man noch so Interessantes zu dieser Frucht? Shakespeare verwendete ihn für die Nachtigall in Romeo und Julia. Auch findet man den Granatapfel in den Wappen von Granada und auch Kolumbien.


Was geht außer ESSEN damit?
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Der Saft als auch die Schale dienen schon seit Jahrhunderten für die Farbstoffe von Orientteppichen. Diesen gibt es auch bei uns im Handel als Sirup zu kaufen, sicherlich kennt jeder Grenadine, die in vielen Cocktails beigemischt wird.

Wenn man den Granatapfel kocht, erhält man eine pechschwarze Tinte.

Allerdings ist bei dem Saft Vorsicht zu wahren, nicht weil er unbekömmlich ist, sondern weil er braune farbechte Flecken auf der Kleidung hinterlässt.

Auch wurden früher die Wurzel und die Rinde genutzt, um ungebetene Gäste im Magen- und Darmtrakt zu bekämpfen, wie z. B. den Bandwurm.


Wie kann man ihn ESSEN?
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Nun, entweder kann man ihn roh genießen, indem man ihn auspresst und dann den Saft genießt oder aber man macht sich wie ich die Mühe und löffelt die Kerne aus der Frucht. Leider ist das Knacken der Kerne nicht immer ganz angenehm.

Empfehlen kann ich den Granatapfel zum Beispiel zum Vanilleeis: dazu einfach die Kerne über das Eis drapieren, wer mag noch etwas Fruchtsirup dazu, etwas Sahne und Schokosplitter drüber – fertig ist ein ganz leckerer Eisbecher:)


Selbstversuchter Anbau
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Also, im Gartenmarkt finde ich die Bäume schon recht teuer und so dachte ich mir halt, selbst ist die Frau.

Ich nahm eine Pflanzschale und füllte sie mit Blumenerde. Danach gab ich die Kerne eines Granatapfels hinein - ich verteilte sie natürlich auf die Schale und bedeckte sie in etwa mit 1-2 cm Erde.
Jetzt stellte ich die Schale bei mir auf die Fensterbank und goss sie regelmäßig ein wenig. Nach ca. 6 Wochen erhielt ich dann meine ersten kleinen Keimlinge.

Dies wachsen ziemlich schnell und wenn sie dann so um die 10cm hoch sind, sollte man sie trennen.

Ich habe es immer etwas warm gestellt, wenn ich was aufziehen wollte. Also scheint das auch hier gut zu sein. Ich denke, da es eine Frucht aus südlichen Landen ist, werde ich sie im Sommer schön in die Sonne stellen - geht ja auch gut, schließlich habe ich einen Südbalkon mit Knallsonne:))


Fazit
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Nun, gezählt habe ich die Kerne wirklich nicht. Also, wer sich die Müher macht, kann mir bitte gern mitteilen, ob es wirklich und wahrhaftig 613 Kerne waren.

Ansonsten kann man nur noch sagen, dass der Granatapfel sehr sehr gesund ist und wirklich lecker schmeckt. Außerdem, hielten ihn nicht schon die Griechen für ein Fruchtbarkeitssymbol??????

@Ashara

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