Griechenland Testbericht

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Erfahrungsbericht von tigie

Party ohne Ende!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer das möchte, der ist auf Mykonos genau richtig!

Mykonos ist eine kleine Insel mit 5500 Einwohnern auf den Kykladen. Sie hat gerade mal 85 km² und an allen Seiten einen traumhaften Sandstrand.

Das Wahrzeichen sind die fünf alten, bereits stillgelegten Windmühlen in Chora, der Hauptstadt auf Mykonos. Sie stehen auf einem Berg am Stadtrand und dieser Fleck ist sehr erholsam. Kein Rummel, außer ein paar Touris die die Mühlen photografieren.

Als Maskottchen muß ein Pelikan herhalten. Er läuft frei auf der Insel rum und läßt sich gern mit Touristen photografieren, die ihm in Massen hinterher laufen.

Wer nicht den ganzen Tag faul am Strand herum liegen möchte, ist auf Mykonos nicht gerade richtig. Das Nachtleben boomt und am Tag ruht sich die Gesellschaft aus um für die nächste Nacht wieder fit zu sein.

Tagsüber lädt die Stadt zu einem kleinen Bummel ein. Jedoch haben die Geschäfte von ca. 12:00 bis 17:00 geschlossen.

Ausflugsfahrten zu den umliegenden Inseln, wie zum Beispiel nach Syros oder Tinos, sind jederzeit möglich und somit eigentlich auch die einzige Abwechslung zum Strand.

Ab 20:00 beginnt dann so langsam das Nachtleben. Die unzähligen Cafes und Bars werden voll. Interessante Menschen sind auf Mykonos unterwegs. Es macht sehr viel Spaß sich einfach irgendwo an den Wegrand zu setzen und das Geschehen einfach nur zu beobachten.

Gern werden Promis gesehen, vor allem Models. Ich habe noch nie zuvor so viele schöne Menschen auf einem Haufen gesehen!

Obwohl sämtliche Nationalitäten vertreten sind, ist das Kennenlernen überhaupt kein Problem. Und wenn man dann morgens so gegen 05:00 ins Hotel kommt, weiß man warum tagsüber absolut tote Hose auf Mykonos angesagt ist.

Der große Nachteil an diesem Nachtleben ist der sehr hohe Kostenfaktor. In fast allen Cafes muß man Eintritt bezahlen. Und das nicht zu knapp. Meist liegen die Preise hier bei zwischen 2 und 3 Euro. Die Getränkepreise sind mit den unseren vergleichbar. Wenn man nun am Abend aber von Kneipe zu Kneipe zieht, kann das ganz schön teuer werden.

Essen kostet übrigens ebenfalls genauso wie bei uns. Nur, daß eben zum Essen noch das Besteck dazu kommt. Das ist so ca. 0,25 bis 0,50 Euro.

Absolut empfehlenswert ist das "Hardrock-Cafe" auf Mykonos. Dazu müßt Ihr nur die Straße ins Landesinnere fahren. Das ist eigentlich nicht zu verfehlen, es gibt nämlich nicht gerade viel Straßen auf Mykonos. Auf jeden Fall könnt Ihr dort am Tage Eure Seele baumeln lassen am Pool, mitten in der Pampa. Abends dann geht dort der Bär ab in verschiedenen Discos.

Ich könnte jetzt noch mehr schreiben, bis zum Umfallen. Aber es ist am besten wenn Ihr einfach selbst hinfahrt und Euch Eure eigenes Bild davon macht.

Ich jedenfalls kann Euch diese Insel NUR empfehlen!

Liebe Grüße, tigie

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-19 10:48:56 mit dem Titel Ein ruhiges Fleckchen Griechenland!

Mit 83000 Einwohnern auf 1630 km² ist Lesbos die drittgrößte der griechischen Inseln und gehört zu der Gruppe der nordägäischen Inseln.

Im Osten der Insel findet man meist nur endlose Olivenhaine und ruhige Gewässer vor.

Der Westen der Insel gleicht dagegen eher einer kargen Steinwüste.

Die Orte, die vom Tourismus am meisten betroffen sind, sind Molyvos und Petra. Ich möchte Euch heute aber die Hauptstadt Mytilini etwas näher bringen.

Mitylini hat 30000 Einwohner und ist ein nettes kleines Städtchen, das an einem Hang angesiedelt ist. Zahlreiche Restaurants und Cafes sind im Hafen. Dort kann man sich seine Zeit recht gut vertreiben.

Einkaufsstraßen sind eher im hinteren Teil der Stadt zu finden. Für einen Neuankömmling auf der Insel schwer zu finden. Wenn man sie dann gefunden hat, dann kann man schön in kühlen, kleinen Gassen sein Geld ausgeben. Schade nur, daß man hier nicht die typischen griechischen kleinen Geschäfte findet.

Blickfang von Mytilini ist die Festung, die auf dem Berg steht. Alte Gemäuer, die einst den Türken gehörte, ist jetzt ein Treffpunkt für Touristen, die die Ruhe geniesen möchten und einen guten Blick auf Mytilini haben möchten.

Jeden Sonntagmorgen um 06:00 wird auf dieser Festung von der dort stationierenden Armee die griechische Flagge gehisst. Und das mit Trommeln und Trompeten. Kann ganz schön gemein sein, wenn die dann unterm Hotelzimmerfenster vorbeimarschieren und anfangen zu trommeln...

Wer gern etwas kultureles auf der Insel unternehmen möchte, ist in Mytilini sehr passend. Hier gibt es ein archäologisches, sowie ein byzantinisches Museum. Auch ein antikes Theater und diverse Kirchen kann man besichtigen.

Alles in allem ist die Insel gut für einen Tagesausflug geeignet. Für einen längeren Aufenthalt nicht empfehlenswert.

Von einem Nachtleben ist mir nichts bekannt. Außer in Cafes rumlungern ist da nicht viel geboten.

Die Preise dort in den Restaurants sind zu vergleichen mit einem günstigen Griechen in Deutschland. Supermärkte dagegen sind äußerst günstig. Souvenirs allerdings weniger.

Eine Fährverbindung ist jeden Tag nach Thessaloniki vorhanden. Karten dafür sollte man aber rechtzeitig im Sommer kaufen, da die Fähre recht schnell voll ist.

Falls Euch das Thema Griechenland interessiert, dann schaut einfach mal bei mir vorbei, ich hab schon des öfteren darüber geschrieben. Ich liebe Griechenland!!

Liebe Grüße, tigie!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-01 14:20:35 mit dem Titel Paros, eine ruhige Insel der Kykladen

Paros ist gerade mal 195 km² groß und hat 7000 Einwohner. Wie Ihr Euch bei der Größe schon denken könnt, ist hier der Tourismus nicht gerade die Haupteinnahmequelle. Vielmehr leben die Einwohner hier von ihrem fruchtbaren Boden.

Die antike Haupstadt Parikia ist ein kleines malerisches Fischerdörfchen. Hier kann man seine Seele baumeln lassen und den Tag in einem Hafencafe verstreichen lassen.

Da auch Paros eine sehr christliche Insel ist, wie halt fast alle griechischen Inseln, kann man natürlich auch hier unzählige Kathedralen besichtigen. So zum Beispiel die Katapoliani, auf deutsch die Hunderttorige. Das ist eine große Kirchenanlage, mehrstöckig, und für Interessierte, eine echt gute Sache.

Gleich hinter der Kirche befindet sich dann noch das archäologische Museum, das sich mehr auf Inschriften fixiert hat. Aber auch Marmor, von Paros herstammend, kann man dort begutachten.

Die Insel Paros selbst, ist für einen längeren Urlaub weniger geeignet. Zwar sind schöne Strände vorhanden, aber denoch ist ansonsten recht wenig Unterhaltung geboten. Mit einem Roller kann man in wenigen Stunden sämtliche Hauptstraßen auf der Insel abfahren. Aber leider findet man nichts, was aufregender ist als Parikia.

Einzigste Ausflugsmöglichkeit ist, ein Schiffstagesausflug nach Antiparos. Die Nebeninsel ist ca. 4 km entfernt und für nichts anderes zu gebrauchen als für einen Badeaufenthalt.

Auf dieser Insel ist eine Kirche, ein Strandcafe, ein kleiner Einkaufsladen für Lebensmittel und selbstgebastelte Souvenirs und ca. 10 Wohnhäuser. Wie Ihr Euch schon denken könnt, ist also auf dieser gerade mal 32 km² großen Insel nicht gerade der Bär los. Dafür aber ist der Strand sehr viel schöner als auf Paros selbst.

Wenn Ihr gern etwas über das traumhafte Griechenland lest, oder irgendwelche Fragen an mich habt, so lasst es mich einfach wissen. Ich stehe Euch gerne Frage und Antwort!

Bis dahin, machts noch gut!

Liebe Grüße, tigie

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