Der Regenmacher (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Erfahrungsbericht von Amidalah
Der Regenmacher
Pro:
alles
Kontra:
gar nix
Empfehlung:
Ja
John Grishams Roman \"Der Regenmacher\" zählt zu den Büchern in meinem Schrank, bei denen ich in keinster Weise es bereut habe sie mir zuzulegen und zu lesen.
Das Buch hatte ich mir noch zu DM-Zeiten (DM 14,90) zugelegt und die optische Erscheinung hat mich zum Kauf verleitet, deshalb eine kurze Look-Beschreibung.
Das Einbandfoto, welches von Guido Klütsch stammt, zeigt zwei Cops die auf Stufen stehen, die vermutlich zu einen Gerichtssaal führen, von dem man nur die Säulen sieht (wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt). Die Farben (schwarz und dezentes orange) des Bilds sind wohl gewählt und wirken nicht aufdringlich. Der Autor und der Buchtitel stehen unten und die Rückseite ist nicht wie sonst üblich, voll mit Text sondern nur mit knapper vierzeiliger Buchbeschreibung bedruckt.
Die 608 Buchseiten sind auf chlorfrei gebleichtem Umweltpapier gedruckt und die Originalausgabe erschien unter dem Titel \"The Rainmaker\".
Der Roman wurde aus dem Amerikanischen von Christel Wiemken übersetzt und ist den Prozeßanwälten in Amerika gewidmet.
Der Autor
========
John Grisham, Jahrgang 1955, praktizierte nach Abschluß seines Jurastudiums als Rechtsanwalt in Oxford, Mississippi und war dort Abgeordneter des Staatsparlaments. Vor einigen Jahren gab er seine Anwaltspraxis auf und lebt seither als freier Schriftsteller mit seiner Familie auf einer Farm in der Nähe von Oxford.
u. a. weiterer Werke:
Die Firma, Die Akte, Der Klient, Die Kammer, ....
Beim Schreiben dieses Buches hat ihm Will Denton, ein prominenter Prozeßanwalt in Gulfport, Mississippi, von der ersten bis zur letzten Seite geholfen. Denton überließ ihm seine alten Akten, beantwortete zahlreiche Fragen und laß soagar das Manuskript.
Denton kämpt seit Jahrzehnten unermüdlich für die Rechte der Verbraucher und der kleinen Leute. Seine Siege im Gerichtssaal sind legendär.
Ich zitiere Grisham: \"Als ich selbst noch Prozeßanwalt war, wollte ich so sein wie Will Denton\".
Grisham widmete ihm auf einer der ersten Seiten seinen Dank.
Inhalt
=====
Wie schon viele Bücher von Grisham spielt auch dieser Band im Gerichtsmilieu.
Rudy Baylor befindet sich im letzten Semester seines Jurastudiums und erteilt einer Gruppe alter Leute kostenlose Rechtsberatung und gewinnt so seine ersten Mandanten. Darunter auch Dot und Buddy Black, deren Sohn an Leukämie erkrankt ist und die Versicherungsgesellschaft sich hartnäckig weigert die erforderliche Behandlung zu zahlen. Rudy zunächst skeptisch, begreift bald, dass die Blacks auf infame Weise von der Versicherung über den Tisch gezogen werden und dass er es mit einem der größten Betrugsskandale in der Verschicherungsbranche zu tun hat, die es je gab - und zugleich mit einem der lukrativsten Prozesse in der Geschichte der amerikanischen Rechtssprechung:
Der Anwalt der diesen Prozeß für sich entscheiden kann - kann zum \"Regenmacher\" werden.
Er kann seiner Kanzlei das ganz große Geld einbringen.
Doch da ist noch ein Problem: Rudy der sein Studium mit Jobs finanziert hat ist pleite und kann keine Anstellung finden. Er hat noch nicht einmal das Anwaltsexamen hinter sich, geschweige denn eine Lizenz. Und gleich bei seinem ersten Fall wird er es im Gerichtssaal mit einem der erfolgreichsten Verteidiger der Vereinigten Staaten zu tun bekommen.
Um die enormen Kosten, die bei diesem Fall anfallen irgendwie auffangen zu können, besorgen er und sein Partner sich ihre Aufträge direkt im Krankenhaus bei eingelieferten Unfallopfern die sie vertreten und Schadensersatz einklagen.
Meine Meinung
============
Das Buch erzählt in amerikanischer \"Vom Tellerwäscher zum Millionär\"-Manier einen wichtigen Ausschnitt im Leben des jungen angehenden Anwalts Rudy Baylor. Zu Beginn wird kurz aufgeführt, wie er durch sein Examen an seine Lizenz gerät. Nach und nach wird dem Leser der mühsame Aufstieg des ehrgeizigen jungen Mannes näher gebracht, wie er seine erste Anstellung bei einem dubiosen Anwalt antritt, sich mit seinem \"Mentor\" selbstständig macht, erste Fälle an Land zieht, private Probleme löst und vorallem wird ausführlich die Vorbereitung auf seinen wahrscheinlich größten Prozess genau erläutert.
Das Buch hat neben dem Hauptthema - Der Prozeß gegen die Versicherungsgesellschaft - auch noch den ein oder andern Nebenschauplatz. Baylor muss z. B. einer jungen Frau, die von ihrem Ehemann verprügelt wird tatkräftig zur Seite stehen, und auch auf die Vorgänge der Familie Black, deren Sohn letzten Endes an Leukämie stirbt wird näher und ergreifend eingegangen.
Das Buch hatte mich derart gefesselt das ich es ziemlich schnell durchgelesen hatte. Ich habe mich sehr in den Roman mit eingebuden gefühlt, da auf Fachausdrücke zum größten Teil verzichtet wurde und die Handlung sehr leicht nachvollziehn zu war. Es wurde auch auf umfangreiche Ausschmückungen verzichtet, aber nicht am Tiefgang der Geschichte gespart.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher das ich nur empfehlen kann.
Das Buch hatte ich mir noch zu DM-Zeiten (DM 14,90) zugelegt und die optische Erscheinung hat mich zum Kauf verleitet, deshalb eine kurze Look-Beschreibung.
Das Einbandfoto, welches von Guido Klütsch stammt, zeigt zwei Cops die auf Stufen stehen, die vermutlich zu einen Gerichtssaal führen, von dem man nur die Säulen sieht (wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt). Die Farben (schwarz und dezentes orange) des Bilds sind wohl gewählt und wirken nicht aufdringlich. Der Autor und der Buchtitel stehen unten und die Rückseite ist nicht wie sonst üblich, voll mit Text sondern nur mit knapper vierzeiliger Buchbeschreibung bedruckt.
Die 608 Buchseiten sind auf chlorfrei gebleichtem Umweltpapier gedruckt und die Originalausgabe erschien unter dem Titel \"The Rainmaker\".
Der Roman wurde aus dem Amerikanischen von Christel Wiemken übersetzt und ist den Prozeßanwälten in Amerika gewidmet.
Der Autor
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John Grisham, Jahrgang 1955, praktizierte nach Abschluß seines Jurastudiums als Rechtsanwalt in Oxford, Mississippi und war dort Abgeordneter des Staatsparlaments. Vor einigen Jahren gab er seine Anwaltspraxis auf und lebt seither als freier Schriftsteller mit seiner Familie auf einer Farm in der Nähe von Oxford.
u. a. weiterer Werke:
Die Firma, Die Akte, Der Klient, Die Kammer, ....
Beim Schreiben dieses Buches hat ihm Will Denton, ein prominenter Prozeßanwalt in Gulfport, Mississippi, von der ersten bis zur letzten Seite geholfen. Denton überließ ihm seine alten Akten, beantwortete zahlreiche Fragen und laß soagar das Manuskript.
Denton kämpt seit Jahrzehnten unermüdlich für die Rechte der Verbraucher und der kleinen Leute. Seine Siege im Gerichtssaal sind legendär.
Ich zitiere Grisham: \"Als ich selbst noch Prozeßanwalt war, wollte ich so sein wie Will Denton\".
Grisham widmete ihm auf einer der ersten Seiten seinen Dank.
Inhalt
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Wie schon viele Bücher von Grisham spielt auch dieser Band im Gerichtsmilieu.
Rudy Baylor befindet sich im letzten Semester seines Jurastudiums und erteilt einer Gruppe alter Leute kostenlose Rechtsberatung und gewinnt so seine ersten Mandanten. Darunter auch Dot und Buddy Black, deren Sohn an Leukämie erkrankt ist und die Versicherungsgesellschaft sich hartnäckig weigert die erforderliche Behandlung zu zahlen. Rudy zunächst skeptisch, begreift bald, dass die Blacks auf infame Weise von der Versicherung über den Tisch gezogen werden und dass er es mit einem der größten Betrugsskandale in der Verschicherungsbranche zu tun hat, die es je gab - und zugleich mit einem der lukrativsten Prozesse in der Geschichte der amerikanischen Rechtssprechung:
Der Anwalt der diesen Prozeß für sich entscheiden kann - kann zum \"Regenmacher\" werden.
Er kann seiner Kanzlei das ganz große Geld einbringen.
Doch da ist noch ein Problem: Rudy der sein Studium mit Jobs finanziert hat ist pleite und kann keine Anstellung finden. Er hat noch nicht einmal das Anwaltsexamen hinter sich, geschweige denn eine Lizenz. Und gleich bei seinem ersten Fall wird er es im Gerichtssaal mit einem der erfolgreichsten Verteidiger der Vereinigten Staaten zu tun bekommen.
Um die enormen Kosten, die bei diesem Fall anfallen irgendwie auffangen zu können, besorgen er und sein Partner sich ihre Aufträge direkt im Krankenhaus bei eingelieferten Unfallopfern die sie vertreten und Schadensersatz einklagen.
Meine Meinung
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Das Buch erzählt in amerikanischer \"Vom Tellerwäscher zum Millionär\"-Manier einen wichtigen Ausschnitt im Leben des jungen angehenden Anwalts Rudy Baylor. Zu Beginn wird kurz aufgeführt, wie er durch sein Examen an seine Lizenz gerät. Nach und nach wird dem Leser der mühsame Aufstieg des ehrgeizigen jungen Mannes näher gebracht, wie er seine erste Anstellung bei einem dubiosen Anwalt antritt, sich mit seinem \"Mentor\" selbstständig macht, erste Fälle an Land zieht, private Probleme löst und vorallem wird ausführlich die Vorbereitung auf seinen wahrscheinlich größten Prozess genau erläutert.
Das Buch hat neben dem Hauptthema - Der Prozeß gegen die Versicherungsgesellschaft - auch noch den ein oder andern Nebenschauplatz. Baylor muss z. B. einer jungen Frau, die von ihrem Ehemann verprügelt wird tatkräftig zur Seite stehen, und auch auf die Vorgänge der Familie Black, deren Sohn letzten Endes an Leukämie stirbt wird näher und ergreifend eingegangen.
Das Buch hatte mich derart gefesselt das ich es ziemlich schnell durchgelesen hatte. Ich habe mich sehr in den Roman mit eingebuden gefühlt, da auf Fachausdrücke zum größten Teil verzichtet wurde und die Handlung sehr leicht nachvollziehn zu war. Es wurde auch auf umfangreiche Ausschmückungen verzichtet, aber nicht am Tiefgang der Geschichte gespart.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher das ich nur empfehlen kann.
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