Der Regenmacher (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Erfahrungsbericht von magnifico
Name ist hier Programm
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Inhalt dieses Buches könnte man als Beschreibung des Traumes eines typischen Jurastudenten und vielleicht auch so manchen erfahrenen Prozeßanwaltes verstehen: in den (juristischen) Ring zu steigen und über mehrere Runden hinweg gegen einen übermächtigen milliardenschweren Großkonzern anzutreten - David gegen Goliath vor Gericht!
Für den Jurastudenten Rudy Baylor scheint dieser Traum wahr geworden zu sein. Gerade die letzte Staatsprüfung zum Volljuristen abgelegt und noch nicht einmal als Volljurist anerkannt, übernimmt er ein Mandat, bei dem es, typisch für amerikanische Verhältnisse, um Schadensersatzansprüche gegenüber einer Versicherung geht. Klienten sind die Eltern eines todkranken Jungens, der an einer schweren Krankheit leidet und schließlich an dieser verstirbt - weil der Versicherungskonzern die Übernahme der Behandlungskosten verweigert und anstelle der Ausstellung eines Schecks lieber den Tod eines Menschen verbucht! Im Verlaufe des Prozeßgeschehens gelingt es dem blutjungen Advokaten, die düsteren Machenschaften und Verschleppungsmethoden des Konzerns, mit dem dieser über Jahre hinweg Tausende von Versicherungsnehmern hingehalten hat, aufzudecken und die Führungsetage zunehmend unter Druck zu setzen. Doch wie gewonnen (das Urteil), so zerronnen (die Vollstreckung)!!!
Ein perfekter Roman, in dem John Grisham in gewohnter Weise neben einer authentischen Prozeßdarstellung, wie er sie in den meisten seiner Bücher darbietet, auch die Multikonzerne und Wirtschaftsgiganten, denen der Autor eher weniger wohlgesonnen zu sein scheint, aufs Korn nimmt. Absolut verblüffte mich die Verknüpfung des menschlichen Leides, das Grisham bei dem Leser hinsichtlich des Jungen und seiner Eltern erweckt, und der Raffinesse, mit denen er die eigentlich eher trocken anmutende Spiegelfechterei vor Gericht - obgleich amerikanische Prozesse im Vergleich zu deutschen Verhandlungen wesentlich dynamischer und abwechslungsreicher sind - \"an den Mann\" bringt!
Ein Roman, der nicht nur für die Fangemeinde dieser Reihe ein Schmankerl ist, sondern auch für alle, die gerne authentische und realistische Literatur vor Augen haben.
Für den Jurastudenten Rudy Baylor scheint dieser Traum wahr geworden zu sein. Gerade die letzte Staatsprüfung zum Volljuristen abgelegt und noch nicht einmal als Volljurist anerkannt, übernimmt er ein Mandat, bei dem es, typisch für amerikanische Verhältnisse, um Schadensersatzansprüche gegenüber einer Versicherung geht. Klienten sind die Eltern eines todkranken Jungens, der an einer schweren Krankheit leidet und schließlich an dieser verstirbt - weil der Versicherungskonzern die Übernahme der Behandlungskosten verweigert und anstelle der Ausstellung eines Schecks lieber den Tod eines Menschen verbucht! Im Verlaufe des Prozeßgeschehens gelingt es dem blutjungen Advokaten, die düsteren Machenschaften und Verschleppungsmethoden des Konzerns, mit dem dieser über Jahre hinweg Tausende von Versicherungsnehmern hingehalten hat, aufzudecken und die Führungsetage zunehmend unter Druck zu setzen. Doch wie gewonnen (das Urteil), so zerronnen (die Vollstreckung)!!!
Ein perfekter Roman, in dem John Grisham in gewohnter Weise neben einer authentischen Prozeßdarstellung, wie er sie in den meisten seiner Bücher darbietet, auch die Multikonzerne und Wirtschaftsgiganten, denen der Autor eher weniger wohlgesonnen zu sein scheint, aufs Korn nimmt. Absolut verblüffte mich die Verknüpfung des menschlichen Leides, das Grisham bei dem Leser hinsichtlich des Jungen und seiner Eltern erweckt, und der Raffinesse, mit denen er die eigentlich eher trocken anmutende Spiegelfechterei vor Gericht - obgleich amerikanische Prozesse im Vergleich zu deutschen Verhandlungen wesentlich dynamischer und abwechslungsreicher sind - \"an den Mann\" bringt!
Ein Roman, der nicht nur für die Fangemeinde dieser Reihe ein Schmankerl ist, sondern auch für alle, die gerne authentische und realistische Literatur vor Augen haben.
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