Erfahrungsbericht von Matzana
3 Millionen Dollar in Schuhkartons
Pro:
viele Überraschungeseffekte, Spannung
Kontra:
leider erst ab dem 2. Drittel
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr lieben,
nachdem der Weihnachsstreß vorbei war, konnte ich mich in aller Ruhe meinem Lieblingshobby widmen. Bücher lesen.
Da waren doch noch 2 angefangene Bücher, die ich endlich beenden wollte. Eines davon war
DER RICHTER – von John Grisham
Warum das Buch noch unvollendet in meiner Ecke lag und ob ich es doch noch geschafft habe.....
JOHN GRISHAM
>>>>>>>>>>>>>>
Ich möchte hier keine lange Biographie über John Grisham verfassen. Das ist nicht der Sinn dieses Berichtes.
Nur soviel: John Grisham ist einer meiner Lieblings-Krimiautoren. Ich bin vor vielen Jahren in einem Englandurlaub im Bücherregal meiner Gasteltern auf Grisham gestossen. Bis dahin kannte ich nur die Hollywood-Streifen, die auf der Grundlage seiner Bücher gedreht wurden.
Seine Romane handeln meist von Anwälten und Gerichtssälen, Korruption und Intrigen.
Da die deutschen Buch- und Filmtitel doch sehr stark von dem Originaltitel abweichen, war mir auch nicht gleich bewusst, dass ich mit „A Time To Kill“ das Original von „Die Jury“ in den Griffeln hatte.
Seitdem habe ich alle Grisham-Bücher gelesen und bin immer wieder aufs Neue von dem Handlungsaufbau und der Spannung in diesen Büchern ergriffen. Einmal am Wickel, habe ich die Bücher meist nicht wieder aus der Hand gelegt, bis ich fertig war.
DER RICHTER
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Richter Reuben V. Atlee (im Ruhestand) lädt per Post seine beiden Söhne Ray und Forrest vor. Ja, richtig. Er bittet sie nicht, ihn zu besuchen, er lädt sie zum Zweck der Testamtentsbesprechung vor.
Ray Atlee ist 43 Jahre alt, Juraprofessor und frisch geschieden. Aus seiner Sicht bekommen wir die Geschichte um das Testament und die darauf folgenden Geschehnisse geschildert.
Er begibt widerwillig sich in das verschlafene Clanton (Mississippi), um dem Ruf seines krebskranken Vaters zu folgen. Widerwillig, weil das Verhältnis zwischen Vater und Söhnen sehr schlecht ist. Der Vater wirft dem einen Sohn (Ray) vor, dass er nicht in seine Fußstapfen als Anwalt oder Richter in Clanton geblieben ist und dem anderen Sohn (Forrest) ... na ja, der hat eine ziemlich lange Strafakte, die hauptsächlich aus seinem Drogenproblem resultiert.
Mehrfach wird in dem Roman darauf hingewiesen, dass Richter Reuben V. Atlee alles andere als ein guter Vater war. Er hatte nie Zeit für seine Söhne, interessierte sich nur für sein Richteramt und hat in familiären Dingen Verordnungen getroffen, denen die Söhne folgen mussten.
Mit diesen Erinnerungen begibt sich Ray Atlee also auf den Weg und erlebt schon beim Betreten seines Geburtshauses eine böse Überraschung. Er findet seinen Vater tot in dessen Arbeitszimmer vor. Auf dem Schreibtisch liegt das Testament in dem er, Ray, zum Nachlaßverwalter ernannt wird.
Nach dem ersten Schock sieht sich Ray nun in dem Arbeitszimmer um, und findet er in einer Abstellkammer mehrere Kartons. Ein neugieriger Blick in das Innere dieser Kartons wirft neue Überraschungen auf. Der Richter, der sonst jeden cent an Wohltätigkeitsorganisationen und Bedürftige gespendet hat, versteckt 3 Millionen Dollar in seinem Arbeitszimmer. Doch woher kommt das Geld, wieso ist es in den sonst so ordentlichen Unterlagen des Vaters nirgendwo erwähnt? Was nun?
Das sind die Fragen, die Ray beschäftigen, während er auf seinen Bruder Forrest wartet. Eins weiß er jedoch genau, er muß das Geld vor seinem Bruder verstecken. Nicht um alles für sich zu behalten, sondern mehr um den Bruder vor dem Geld zu schützen, da dieser sich damit durch Drogen umbringen würde. Und – Ray will zuerst herausfinden, woher dieses Geld stammt, warum es nicht gelistet ist?
Nach der Beerdigungszeremonie nimmt Ray das Geld mit nach Virginia um es erst mal sicher zu verwahren. Aber schon kurz später beginnt das große Abenteuer für Ray. Nachdem er in Kasinos herausgefunden hat, dass das Geld nicht registriert ist, bekommt er einen anonymen Brief „Gib das Geld besser nicht aus!“ ......
....wer weiß noch von dem Geld? Wer verfolgt ihn? Wer bricht in seine Wohnung ein und findet die Depots, in denen Ray das Geld „sicher“ gebunkert hat?
Eine Hetzjagd quer durch die Südstaaten folgt, wobei Ray sehr viel neues über sich, seinen Bruder aber auch seinen Vater herausfindet ................. Wie konnte der soviel Geld bei sich verstecken???? Und wer will Ray dafür ans Leder?
DATEN
>>>>>>
ISBN: 345386980X
erschienen im Wilhelm-Heyne-Verlag
Mai 2003
418 Seiten
MEIN EINDRUCK
>>>>>>>>>>>>>>
Diesen Roman habe ich mir im Sommerurlaub als Strandlektüre geholt. Und schon am gleichen Abend wollt ich ein paar Seiten reinlesen, was ich auch getan habe .... Das war es dann aber auch mit dem Buch für diesen Urlaub. Langatmig .... das war mein erster Eindruck. Also habe ich das Buch nach dem 1. Kapitel beiseite gelegt und nach dem Urlaub noch mal einen Anlauf genommen, der jedoch auch nicht viel erfolgreicher war.
Das gibt es doch nicht, ein Buch von Grisham und ich finde keine Spannung? Aber tatsächlich konnte mich das Buch erst beim dritten Anlauf fesseln. Dann aber richtig.
Das erste Drittel des Buches ist sehr langatmig. Alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und so richtige Spannung kommt noch nicht auf. Diese finden wir erst, als tatsächlich herauskommt, dass Ray verfolgt und überwacht wird und dieses Geld eine Bedrohung für ihn darstellt.
Wer ihm warum nachstellt und woher das Geld wirklich kam, möchte ich hier nicht verraten. Aber eins kann ich versprechen, wer sich durch das erste Drittel des Buches gekämpft hat, wird am Ende mit ziemlich vielen Überraschungen und sehr viel Spannung belohnt.
Der Täter? Die wahrscheinlich größte Überraschung!
Das Ende? Zum Nachdenken und irgendwie offen.
Viel Spaß beim Lesen!
Diana
nachdem der Weihnachsstreß vorbei war, konnte ich mich in aller Ruhe meinem Lieblingshobby widmen. Bücher lesen.
Da waren doch noch 2 angefangene Bücher, die ich endlich beenden wollte. Eines davon war
DER RICHTER – von John Grisham
Warum das Buch noch unvollendet in meiner Ecke lag und ob ich es doch noch geschafft habe.....
JOHN GRISHAM
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Ich möchte hier keine lange Biographie über John Grisham verfassen. Das ist nicht der Sinn dieses Berichtes.
Nur soviel: John Grisham ist einer meiner Lieblings-Krimiautoren. Ich bin vor vielen Jahren in einem Englandurlaub im Bücherregal meiner Gasteltern auf Grisham gestossen. Bis dahin kannte ich nur die Hollywood-Streifen, die auf der Grundlage seiner Bücher gedreht wurden.
Seine Romane handeln meist von Anwälten und Gerichtssälen, Korruption und Intrigen.
Da die deutschen Buch- und Filmtitel doch sehr stark von dem Originaltitel abweichen, war mir auch nicht gleich bewusst, dass ich mit „A Time To Kill“ das Original von „Die Jury“ in den Griffeln hatte.
Seitdem habe ich alle Grisham-Bücher gelesen und bin immer wieder aufs Neue von dem Handlungsaufbau und der Spannung in diesen Büchern ergriffen. Einmal am Wickel, habe ich die Bücher meist nicht wieder aus der Hand gelegt, bis ich fertig war.
DER RICHTER
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Richter Reuben V. Atlee (im Ruhestand) lädt per Post seine beiden Söhne Ray und Forrest vor. Ja, richtig. Er bittet sie nicht, ihn zu besuchen, er lädt sie zum Zweck der Testamtentsbesprechung vor.
Ray Atlee ist 43 Jahre alt, Juraprofessor und frisch geschieden. Aus seiner Sicht bekommen wir die Geschichte um das Testament und die darauf folgenden Geschehnisse geschildert.
Er begibt widerwillig sich in das verschlafene Clanton (Mississippi), um dem Ruf seines krebskranken Vaters zu folgen. Widerwillig, weil das Verhältnis zwischen Vater und Söhnen sehr schlecht ist. Der Vater wirft dem einen Sohn (Ray) vor, dass er nicht in seine Fußstapfen als Anwalt oder Richter in Clanton geblieben ist und dem anderen Sohn (Forrest) ... na ja, der hat eine ziemlich lange Strafakte, die hauptsächlich aus seinem Drogenproblem resultiert.
Mehrfach wird in dem Roman darauf hingewiesen, dass Richter Reuben V. Atlee alles andere als ein guter Vater war. Er hatte nie Zeit für seine Söhne, interessierte sich nur für sein Richteramt und hat in familiären Dingen Verordnungen getroffen, denen die Söhne folgen mussten.
Mit diesen Erinnerungen begibt sich Ray Atlee also auf den Weg und erlebt schon beim Betreten seines Geburtshauses eine böse Überraschung. Er findet seinen Vater tot in dessen Arbeitszimmer vor. Auf dem Schreibtisch liegt das Testament in dem er, Ray, zum Nachlaßverwalter ernannt wird.
Nach dem ersten Schock sieht sich Ray nun in dem Arbeitszimmer um, und findet er in einer Abstellkammer mehrere Kartons. Ein neugieriger Blick in das Innere dieser Kartons wirft neue Überraschungen auf. Der Richter, der sonst jeden cent an Wohltätigkeitsorganisationen und Bedürftige gespendet hat, versteckt 3 Millionen Dollar in seinem Arbeitszimmer. Doch woher kommt das Geld, wieso ist es in den sonst so ordentlichen Unterlagen des Vaters nirgendwo erwähnt? Was nun?
Das sind die Fragen, die Ray beschäftigen, während er auf seinen Bruder Forrest wartet. Eins weiß er jedoch genau, er muß das Geld vor seinem Bruder verstecken. Nicht um alles für sich zu behalten, sondern mehr um den Bruder vor dem Geld zu schützen, da dieser sich damit durch Drogen umbringen würde. Und – Ray will zuerst herausfinden, woher dieses Geld stammt, warum es nicht gelistet ist?
Nach der Beerdigungszeremonie nimmt Ray das Geld mit nach Virginia um es erst mal sicher zu verwahren. Aber schon kurz später beginnt das große Abenteuer für Ray. Nachdem er in Kasinos herausgefunden hat, dass das Geld nicht registriert ist, bekommt er einen anonymen Brief „Gib das Geld besser nicht aus!“ ......
....wer weiß noch von dem Geld? Wer verfolgt ihn? Wer bricht in seine Wohnung ein und findet die Depots, in denen Ray das Geld „sicher“ gebunkert hat?
Eine Hetzjagd quer durch die Südstaaten folgt, wobei Ray sehr viel neues über sich, seinen Bruder aber auch seinen Vater herausfindet ................. Wie konnte der soviel Geld bei sich verstecken???? Und wer will Ray dafür ans Leder?
DATEN
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ISBN: 345386980X
erschienen im Wilhelm-Heyne-Verlag
Mai 2003
418 Seiten
MEIN EINDRUCK
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Diesen Roman habe ich mir im Sommerurlaub als Strandlektüre geholt. Und schon am gleichen Abend wollt ich ein paar Seiten reinlesen, was ich auch getan habe .... Das war es dann aber auch mit dem Buch für diesen Urlaub. Langatmig .... das war mein erster Eindruck. Also habe ich das Buch nach dem 1. Kapitel beiseite gelegt und nach dem Urlaub noch mal einen Anlauf genommen, der jedoch auch nicht viel erfolgreicher war.
Das gibt es doch nicht, ein Buch von Grisham und ich finde keine Spannung? Aber tatsächlich konnte mich das Buch erst beim dritten Anlauf fesseln. Dann aber richtig.
Das erste Drittel des Buches ist sehr langatmig. Alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und so richtige Spannung kommt noch nicht auf. Diese finden wir erst, als tatsächlich herauskommt, dass Ray verfolgt und überwacht wird und dieses Geld eine Bedrohung für ihn darstellt.
Wer ihm warum nachstellt und woher das Geld wirklich kam, möchte ich hier nicht verraten. Aber eins kann ich versprechen, wer sich durch das erste Drittel des Buches gekämpft hat, wird am Ende mit ziemlich vielen Überraschungen und sehr viel Spannung belohnt.
Der Täter? Die wahrscheinlich größte Überraschung!
Das Ende? Zum Nachdenken und irgendwie offen.
Viel Spaß beim Lesen!
Diana
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