Der Richter. (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht

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ab 13,32
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Erfahrungsbericht von Maddogg100

~~~Grisham wie man ihn kennt~~~

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo iebe Leute,

John Grisham ist einer der größte Erfolgsautoren die ich kenne. Wieder einmal hat er einen Beststeller abgeliefert der da heißt Der Richter.

Das Buch:

Es ist in Din A5 Format und ist bislang nur als Gebunde Fassung erschienen ( jedenfalls habe ich noch kein Taschenbuch gefunden).
Der Umschlag stellt ein Bild dar auf dem das Haus des Richters zu sehen ist. Mit hellem Hintergrund wirkt es freundlich und gut erhalten.
Der Hellblaue Himmel wird untermalt mit klaren weißen Wolken. Direkt neben dem Haus sind im Sonnenlicht viele Bäume zu sehen. Im Vordergrund kaum Sichtbar befindet sich ein riesiger Baum der eigentlich nur zu erahnen ist, da er einen großen Schatten seiner Selbst in den Vordergrund wirft.
Auf den klaren Himmel ist in großen schwarzen Buchstaben der Name John Grisham gedruckt.
In den Schatten des Baumes ist mit großen roten Buchstaben der Titel des Buches geschrieben.
Rechts unter dem Titel steht mit kleinen weißen Buchstaben Roman geschrieben.
Am unteren Rand befindet sich noch die Bezeichnung des Verlages(Heyne) in dem es erschienen ist.
Die Rückseite des Umschlages ist schwarz auf die mit weißen kleinen Buchstaben eine kurze Zusammenfassung geschrieben ist.

Der Verlag:

Erschienen ist das Buch in Deutsch beim Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co.KG, München
Gesetz ist es aus der sabon bei Franzis print & media, München
Druck und Bindung: GCP-Media, Pößneck
Die ISBN Nummer lautet: 3-453-21506-0

Der Preis:

Scheint doch sehr zu variieren. Ich habe es bei Amazon.de für 22,00 € gekauft. Jedoch habe ich im Handel auch schon höhere Preise gesehen. Das günstigste was ich bislang für das Buch gesehen habe gab’s bei Bertelsmann. Dort war die gebundene Fassung im Angebot für 18,00 € erhältlich.

Die Geschichte:

Richter Reuben Atlee ist ein alter Mann der in dem verschlafenen kleinen Örtchen Clanton als Richter Tätig war. Er war ein hoch angesehener Mann der viele Jahre in seinem Amt für viel Recht gesorgt hat. Er war nicht bestechlich und blieb immer dem Treu was er sich selbst geschworen hatte. Dem Gesetz treu zu dienen und seine eigenen Ansprüche immer hinten anzustellen.
Richter Atlee hatte 2 Söhne. Zum einen war da der Versager Forrest der sich sein Lebenlang immer nur den Drogen und dem Alkohol ausgesetzt hatte. Er war mehrere Male mit dem Gesetz in Konflikt geraten und galt als schwarzes Schaf der Familie.
Er zog sobald er konnte von zu Hause aus und wollte ein eigenes Leben führen ohne den Richter ständig im Nacken zu haben.
Der Kontakt zu seinem Vater brach somit schnell ab. Forrest meldetet sich immer nur dann bei seinem Vater wenn er Geld brauchte oder mal wieder eine Entziehungskur machen wollte und den Einfluss seines Vaters brauchte um irgendwo aufgenommen zu werden.

Der 2. Sohn hieß Ray Atlee und zog ebenfalls so schnell wie möglich aus. Er jedoch war ein gesetzestreuer Bürger der nach Virginia ging.
Er hatte Jura studiert und unterrichtet nun an der Fakultät in Virginia.
Genau wie bei Forrest brach der Kontakt zu seinem Vater schnell ab.
Hin und wieder mal ein kurzes Gespräch am Telefon worüber er aber nie sehr erfreut war.

Eines Tages bekam Ray einen Brief von seinem Vater indem er zu ihm nach Hause bestellt wurde.
Ray hatte ein schlechtes Gefühl dabei, aber er wollte dem Ruf seines Vaters nachkommen.
Er fuhr also zum genannten Termin nach Clanton doch was er dort vorfand gefiel ihm gar nicht.
Als er das Haus betrat war alles ruhig und er hatte keine Erklärung dafür warum es so still war.
Dann betrat er das Arbeitszimmer seines Vaters und sah diesen dort auf seinem Sofa liegen.
Erst dachte er das sein Vater nur friedlich schlafen würde, was sich jedoch als Fehleinschätzung heraus stellte.
Sein Vater war Tot. Einfach so lag er friedlich und ruhig auf dem Sofa, die Hände gefaltet auf der Brust verschränkt mit einem fast schon kleinem lächeln auf dem Gesicht.
Ray konnte es nicht glauben. Er wusste erst nicht was er tun sollte, doch dann fiel sein Blick auf ein paar kleine schränke hinter dem Sofa.
Er schob das Sofa mit dem Richter drauf beiseite und öffnete den Schrank.
Ray fand kleine grüne Kartons in denen sich eine Menge Geld befand.
Ganz genau waren 3.118.000 Dollar.
So viele fragen drehten sich auf einmal in Rays Kopf. Woher kommt das Geld, wie kommt der Richter an so eine Menge Geld wo er doch sonst immer alles gespendet hatte?
Er konnte es sich nicht erklären. Ray beschloss das Geld erstmal auf Seite zu schaffen und dann darüber nachzudenken was er tun wollte.
Auf dem Schreibtisch seines Vaters fand er ein Testament das ihn als Nachlassverwalter vorsah.
Ray informierte alle Leute die notwendig waren um dem Richter eine angemessene Bestattung zu ermöglichen.

Kaum das sein Vater unter der Erde war, fing er dann an das Geld weg zu schaffen. Doch womit er nicht gerechnet hatte, war das eine Menge Geld auch gierig macht.
Er brachte das Geld zu sich nach Hause weil er dachte dort sei es sicher. Dann brachte er es woanders hin um es besser verstauen zu können.

Ein paar Tage später fand er dann in seiner Post eine Karte auf der eine Drohung im Bezug auf das Geld stand.
Ray bekam es mit der Angst zu tun und das mit Recht. Ihm wurde gedroht und diejenigen die das taten wussten von dem Geld.
Ray ahnte was sich anbahnte. Eine Hetzjagd auf ihn und das Geld.

Wie es weitergeht, ob es wirklich solch eine Hetzjagd wir, wer dahinter steckt und wer das Geld letztendlich behält werde ich hier nicht schreiben. Nur soviel vorweg, es lohnt sich in jedem fall zu lesen.

Mein Fazit:
Nachdem ich von einigen Grisham Büchern doch sehr enttäuscht war muss ich sagen hier hat er wieder zugeschlagen. Das ist Grisham wie ich es mag. Er beschreibt in seinem Buch zwar viel wie andere Dinge aussehen aber das ist in dem Fall auch wichtig damit man sich ein Bild von allem machen kann.
Anfangs ist es vielleicht ein wenig trocken aber schon nach den ersten 10 – 15 Seiten kam ich von dem Buch nur schwer wieder los.
Mit seinen immerhin 413 Seiten die dieser Roman aufweißt habe ich nur ein paar Tage gebraucht um ihn zu lesen.
Grisham beschäftigt sich meiner Meinung nach in diesem Buch damit das Geld gierig macht und es vor allem unberechenbar macht.
Ray und Forrest sind unterschiedlicher wie es kaum 2 Brüder sein können und sie kommen sich irgendwie doch so nah. Ray der glaubt sein Bruder würde sich umbringen wenn er soviel Geld hätte und Forrest der nur versucht zu überleben.
Grisham geht hier an die Minderheiten der Süchtigen und zeigt auf wie schnell man eine Fehlentscheidung treffen kann, wenn der eine für den anderen entscheidet.
Meiner Meinung nach ist das Buch zurecht ein Bestseller geworden.
Ihr solltet es unbedingt lesen.
Der Preis ist vielleicht mal wieder ein wenig hoch aber das ist man ja nun schon von Grisham Büchern gewohnt.
Also Leute kaufen, kaufen, kaufen.

Viel \'Spaß beim Lesen und bewerten

Gruß Maddogg100/Sonja

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