Die Firma (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Erfahrungsbericht von fäääl
Grisham: Die Firma - Der Beste
Pro:
spannend, gut durchdacht, "neue" Geschichte
Kontra:
Charaktere bleiben etwas flach
Empfehlung:
Nein
Mit der \"Firma\" kam Grishams großer internationaler Durchbruch. Kaum ein Thriller wurde so schnell zum Nr.1-Verkaufshit wie dieser. Und das - so meine Meinung - durchaus zu recht.
Worum es geht:
Um Macht, Intrigen, Manipulation, Geld.
Die Story:
Ein junger, \"heißer\" Anwalt tritt in eine renommierte Anwaltskanzlei ein, wo er, wie üblich, von morgens bis abends schuftet, dafür aber auch das große Geld kassiert und das noch größere winken sieht. Erst allmählich kommt er dahinter, dass hier manches faul ist - und die Quelle des Geldes nicht die \"sauberen\" Geschäfte sind, an denen er mitarbeitet, sondern ganz andere Deals...
Was er nicht ahnt, ist die Wachsamkeit der Kanzlei. Denn die ist natürlich ihren jungen Mitarbeitern gegenüber äußerst vorsichtig und hat verschiedenste Wege, diese bei der Stange und vor allem schweigend zu halten. Dazu gehört auch, ihn erpreßbar zu machen, sein Privatleben unter Kontrolle zu halten und seine Integrität zu unterlaufen.
Vor diesem Hintergrund schließlich versucht er, den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen - ein gewagtes Unternehmen mit vielen, vielen Gegnern und wenigen Verbündeten.
Was das Buch lesenswert macht:
Das ist einmal das Umfeld: Grisham ist selber Anwalt gewesen und weiß zu gut, wie es dort wie in einem Haifischbecken zugehen kann. Diese Atmosphäre, getränkt aus Ellebogen, feinster Kultur, viel,viel Geld und jeder Menge Macht, beschreibt er ganz großartig und geradezu lustvoll.
Hinzu kommt aber auch, dass Grisham die Spannungskurve geradezu genial beherrscht. Mit der 2-3. Seite schon ist man gefangen in der GEschichte - und die Nacht zwingend durchgelesen, um das Ende mitzubekommen.
Die Wendungen sind überraschend, aber nicht weit hergeholt, sondern lediglich für den \"Normalbürger\" nicht vorstellbar.
WAs das Buch nicht so lesenswert macht:
Wenn man ausnahmsweise die Firma nicht als eiens der ersten Grisham-Bücher liest, dann hat man die Grisham Taktik \"einer gegen den Rest der WElt\" schon auch ein bißchen satt. Und natürlich ist die Cleverness des Hauptdarstellers manchmal auch penetrant. Wobei ich dieses Buch insgesamt als diesbegzüglich nur mit einigen Schwächen ausgestattet ansehen würde.
Wer sich noch dafür interessiert:
Mit Tom Cruise verfilmt, war die \"Firma\" eine wirklich gute Umsetzung des Stoffs, die wohl auch nicht zu Nachahmungen anregen dürfte.
Ich danke Euch für\'s Lesen,
Eure
Fäääl
Worum es geht:
Um Macht, Intrigen, Manipulation, Geld.
Die Story:
Ein junger, \"heißer\" Anwalt tritt in eine renommierte Anwaltskanzlei ein, wo er, wie üblich, von morgens bis abends schuftet, dafür aber auch das große Geld kassiert und das noch größere winken sieht. Erst allmählich kommt er dahinter, dass hier manches faul ist - und die Quelle des Geldes nicht die \"sauberen\" Geschäfte sind, an denen er mitarbeitet, sondern ganz andere Deals...
Was er nicht ahnt, ist die Wachsamkeit der Kanzlei. Denn die ist natürlich ihren jungen Mitarbeitern gegenüber äußerst vorsichtig und hat verschiedenste Wege, diese bei der Stange und vor allem schweigend zu halten. Dazu gehört auch, ihn erpreßbar zu machen, sein Privatleben unter Kontrolle zu halten und seine Integrität zu unterlaufen.
Vor diesem Hintergrund schließlich versucht er, den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen - ein gewagtes Unternehmen mit vielen, vielen Gegnern und wenigen Verbündeten.
Was das Buch lesenswert macht:
Das ist einmal das Umfeld: Grisham ist selber Anwalt gewesen und weiß zu gut, wie es dort wie in einem Haifischbecken zugehen kann. Diese Atmosphäre, getränkt aus Ellebogen, feinster Kultur, viel,viel Geld und jeder Menge Macht, beschreibt er ganz großartig und geradezu lustvoll.
Hinzu kommt aber auch, dass Grisham die Spannungskurve geradezu genial beherrscht. Mit der 2-3. Seite schon ist man gefangen in der GEschichte - und die Nacht zwingend durchgelesen, um das Ende mitzubekommen.
Die Wendungen sind überraschend, aber nicht weit hergeholt, sondern lediglich für den \"Normalbürger\" nicht vorstellbar.
WAs das Buch nicht so lesenswert macht:
Wenn man ausnahmsweise die Firma nicht als eiens der ersten Grisham-Bücher liest, dann hat man die Grisham Taktik \"einer gegen den Rest der WElt\" schon auch ein bißchen satt. Und natürlich ist die Cleverness des Hauptdarstellers manchmal auch penetrant. Wobei ich dieses Buch insgesamt als diesbegzüglich nur mit einigen Schwächen ausgestattet ansehen würde.
Wer sich noch dafür interessiert:
Mit Tom Cruise verfilmt, war die \"Firma\" eine wirklich gute Umsetzung des Stoffs, die wohl auch nicht zu Nachahmungen anregen dürfte.
Ich danke Euch für\'s Lesen,
Eure
Fäääl
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