Gyrotwister XBeam Hand- und Armmuskulaturtrainer Testbericht

Gyrotwister-xbeam-hand-und-armmuskulaturtrainer
ab 14,09
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von emmtie

Zugleich Fitnesstrainer und Spielzeug

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ein Trainingsgerät für Ober- und Unterarm, Greifkraft und die Handgelenke, dass nur so groß wie ein Tennisball ist und nur 200 g schwer? Wie soll das gehen? Nachdem ich schon mehrfach davon gehört hatte und es nicht recht glauben konnte, bot es sich vor ein paar Monaten an, dass es bei einem Anbieter eine verbilligte Möglichkeit gab, sich einen dieser sagenhaften GyroTwister zu bestellen.

Gesagt, getan und einige Tage später lag das Gerät vor mir: Die Größenangabe Tennisball stimmt, um die Mitte der Kugel gibt es eine Art Griffband und oben hat sie ein Loch von der Größe eines 5 DM-Stückes. Und durch dieses Loch sieht man das entscheidende Innenleben dieses Trimmgerätes: eine Art Rotor auf einer Achse, den es gilt in Schwung zu bringen und zu halten. Das Prinzip des Gyrotwisters beruht darauf, dass dieser Rotor die Energie, die der Trainierende mit der richtigen Bewegung (dazu später noch mehr) in das Gerät steckt, in Schwung umsetzt.

Und damit kommt man auch schon zum ersten Problem: Das Teil überhaupt in Schwung zu bekommen. Auf der Lauffläche des Rotors, die man durch die Öffnung sehen und berühren kann, gibt es eine Art Laufrille und darin ein einzelnen Loch. Mit einem mitgelieferten Faden, der eigentlich nicht anderes als ei Schnürsenkel ist, bringt man den Gyrotwister in Rotation, in dem man ihn ins Loch steckt und dann einmal um den Rotor in der Spurrille führt. Dann mit Schwung, so wie man früher Rasenmäher oder Propeller von Spielzeugflugzeugen angeworfen hat, ziehen und schon dreht sich der Rotor. Doch wenn man nun nicht entsprechend Energie zuführt, war’s das auch schon nach wenigen Sekunden. Um ihn am Laufen zu halten, muss man nun aus den Handgelenk drehen. Es gibt einige schlaue Tipps in der Anleitung. Aber am besten hat sich bei uns die Erklärung „wie beim Flaschenaufdrehen oder Glühlampe einschrauben und dabei die Öffnung der Kugel nach unten halten“ bewährt, um es Neulingen zu erläutern. Und nicht verzweifeln, wenn es nicht klappt, das kann durchaus schon mal eine halbe Stunde dauern, bis man den „Dreh“ raus hat.

Aber dann merkt man sehr schnell, was für ein geniales Gerät der Gyrotwister ist: Je mehr man Energie zuführt, desto schneller dreht sich der Kreisel in der Kugel und umso mehr Kraft muss man aufwenden, um die Kugel überhaupt zu halten. In der Anleitung wird von Kreiselkräften von bis zu 15 kg gesprochen und ich glaube, das ist nicht übertrieben. Gerade am Anfang sollte man möglichst nicht in der Nähe von Spiegeln oder Scheiben üben. Mir ist er zwar zum Glück noch nie abgehauen, aber bei einer Drehzahl von 10.000 Umdrehungen in der Minute bei maximaler Geschwindigkeit, möchte ich nicht wissen, was dann passiert.

Aber man muss ja nicht nur auf Tempo gehen; es gibt viele verschiedene Arten, mit dem Gyrotwister zu Üben. Man kann ihn über längere Zeit so langsam wie möglich in Bewegung halten; das trainiert die Geschicklichkeit und Koordination. Auf dem Tisch aufgestützt trainiert man Unterarm, frei nach oben halten, sind auch die Schultern mit einbezogen. Einfach mal rumprobieren. Man merkt spätestens am Muskelkater nach längeren Sitzungen, was alles „mitgearbeitet“ hat :-)

Ich gebe aber auch zu, dass ich ein fauler Hund bin und das mit dem regelmäßigen Training meist nicht hinbekomme. Aber auch als kurze Entspannung der Finger nach längeren Tipporgien oder als reiner Partyspaß („wer kriegt ihn auch ohne Kordel zum Laufen“) hat er schon nützliche Dienste getan.

Aufgrund seiner Größe und der Tatsache, dass er keinerlei Batterie oder Ähnliches braucht, kann man ihn auch überall mit hinnehmen und benutzen. Man sollte nur beachten, dass das aus meiner Sicht angenehme Brummen, dass der Gyrotwister gerade bei höheren Geschwindigkeiten von sich gibt, eventuell stören könnte.

Bezahlt habe ich 34,- DM, die sich meiner Ansicht nach wirklich gelohnt haben für diese Mischung aus Spielzeug und Trainingsgerät.

17 Bewertungen, 3 Kommentare

  • anonym

    22.03.2002, 17:49 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    HABEN WILL! MFG Garlin

  • wcwberlyn

    19.02.2002, 20:03 Uhr von wcwberlyn
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das blöde ist nur, daß mein Hund bei dem Geräusch immer abhaut !

  • roma1

    18.02.2002, 03:55 Uhr von roma1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gyrotwister finde ich klasse, sowie Deinen Bericht darüber.