HVV Hamburger Verkehrs Verbund Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jakini
Sei schlau, vermeid den HVV
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Fuhren wir zu meinem Großvater, dann mußten wir mit dem Bus zum Harburger Busbahnhof, dort dann in die nächste Linie steigen und brauchten insgesamt über eine Stunde für die Strecke. Schlimm war es vorallem, wenn wir am Abend wieder nach Hause wollte, wenn der Bus von meinem Großvater am Harburger Bahnhof einfuhr, dann fuhr der Bus zu uns nach Hause gerade, obwohl danach dann längere Zeit kein weiterer Bus kam. So mußte wir dann meistens gut 25 Minuten warten, ehe der nächste Bus kam, der uns dann nach Haus fuhr.
Die Tanzschule in Harburg ist in der Nähe, wo mein Großvater früher gewohnt hat, somit hatte ich da nach jedem Tanzkurs und am Samstag wo dann die Disco in der Tanzschule war, das gleiche Problem.
Zur Arbeit bin ich ebenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sprich dem HVV gefahren, über die Elbbrücken hat man auch keine andere Chance, so fuhr ich jeden morgen brav mit dem Bus zum Harburger Bahnhof, stieg dort dann in die S-Bahn rein, die natürlich total überfüllt war, und fuhr so dann aber doch recht schnell in die City von Hamburg, wo ich meine Ausbildung gemacht habe. Der Hinweg war auch kein großes Problem, denn die S-Bahn fuhr alle fünf Minuten. Auf dem Rückweg sah es dann schon wieder anders aus, da mußte ich oft 20 Minuten warten, ehe der Bus kam, denn wenn ich die Treppen von der Bahn rauf kam, dann fuhr meine Linie gerade vom Bahnhof ab. Genauso sah es am Abend aus, wenn die S-Bahn auch nur noch alles 20 Minuten fährt, hier werden die Fahrpläne der S-Bahn und der Busse ebenso wenig abgestimmt, wie die der Busse, die meisten Fahrer hilten sich dann auch strickt an ihre Fahrpläne, mal kurz warten, wenn man jemanden die Treppe hochlaufen sah, das haben die Fahrer nicht nötig.
Als ich endlich meinen Führerschein und mein Auto hatte, waren wir von meinem Großvater meistens innerhalb von 15 bis 20 Minuten zu Hause, wo wir mit dem HVV eine Stunde brauchten, weil ich dann ja auf direkten Wege fahren konnte, was war ich da froh, nicht mehr auf den HVV angewiesen zu sein. Ebenso sah es nach der Tanzstunde und nach anderen Veranstaltunten aus.
Sicher habe ich mich mit dem HVV auch nicht gerade gefühlt, der dunkle Bahnhof in Harburg war mir immer ein Graus, so daß ich seit dem ich ein Auto habe, kaum noch mit dem HVV gefahren bin.
Im letzten Monat habe ich den HVV dann doch noch mal genutzt, nämlcih nach Sesamstraßen Show im CCH. Mutig fuhr ich mit meinen Töchter mit Bus und Bahn nach Hause. Geheur waren mir so manche Mitreisende nicht, immerhin fand ich es interessant, daß man einen Bildschirm in der U-Bahn, der die Fahrgäste unterhält und über den nächsten Halt informiert So etwas wäre mir zu meiner Lehrzeit sehr lieb gewesen.
Am Busbahnhof sah es dann schon wieder anders aus. Nachdem ich unsere Linie nach Hause endlich gefunden hatte, wurde die natürlich wieder von vielen anderen Menschen gestürmt. Damit ich mit meinen Kindern, die noch nicht in der Lage sind, sich festzuhalten, und die ich nicht auch nicht unbedingt in der Lage bin, beide festzuhalten, ohne daß wir drei hinfallen, habe ich dann zugesehen, daß wir schnell in den Bus kommen und sitzen können, immerhin kamen wir so heil nach Hause, auch wenn der Fahrer torzt klingeln eine Station weiter gefahren ist, wir wohne zum Glück so, daß nur ein etwas längerer Weg gegenüber der anderen Station war.
Wenn man mit einem Kinderwagen mit dem Bus fahren will, dann hat man im Hamburg verloren, in die meisten Busse kommt man gar nicht rein, und auf Hilfe von Busfahrer kann man lange hoffen. Das habe ich einmal versucht, als meine mittlere Tochter geboren war, danach nie wieder, liefer stehe ich dann mit meinem Auto im Stau.
Von einige anderen Bekannten weiß ich, daß die ebenso denken, die Busse sind jedoch ausreichend gefüllt, stehen allerdings oft mals so dermaßen im Weg, daß sie die meisten Staus in Hamburg verursachen. Erst letzte Woche haben wir dies wieder gesehen, wo ein Bus direkt auf der Kreuzung stand, und der Querverkehr, der inzwischen grün hatte, nicht weiterfahren konnte, wegen diesem Bus, der wie alle anderen Autos auch, eine Kreuzung frei zu halten hat, wenn er grün bekommt, und sich der Verkehr aber zurückstaut. Nein, dieser Bus hatte es nicht nötig.
Auch so fahren viele Busfahrer sehr wild, welchseln die Fahrspur, ohne auf den laufenden Verkehr zu achten. Natürlich sollte man Busse immer aus der Lücke lassen, wenn sie blinken, ebenso eben die Fahrspur wechseln, doch eine Vollbremsund wenn man direkt neben dem Bus, die sollte ja wohl keine Pflicht sein, wird von den Bussen aber oftmals erzwungen.
Der HVV versucht mit Pünktlichkeit zu werben, meistens wird diese auch eingehalten, aber auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer, die vielleicht auch mit dem HVV fahren würden, wenn das angenehmer wäre, somit sind mein Mann und ich uns einige. BUSSE SIND DIE GRÖSSTEN VERKEHRSHINDERNISSE IN HAMBURG !!!!
Preis kann ich nicht nennen, denn ich gehe lieber zu Fuß, fahre mit dem Rad oder dem Auto, anstatt mir freiwillig den HVV wieder antun zu müssen, ich bin froh, auf die nicht mehr angewiesen zu sein, auch wenn der HVV einige wenige Vorteile aufweist, wie z.B.
keine Parkplatzsuche und relative Pünktlichkeit
Für mich überwiegen einfach die Nachteile, die da wären:
Überfüllung, wildes Fahren, schlechte Verbindungen und Umwege, die einfach zu viel Zeit kosten.
15 Bewertungen, 3 Kommentare
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05.09.2003, 11:00 Uhr von plumtree
Bewertung: weniger hilfreichSo richtig zum HVV schreibst Du eigentlich nichts und ie super es ohne Busse klappt, kann man in Texas, USA bewundern. Dort gibt es keine Busse, dafür riesige Staus. Grüße plumtree
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25.11.2002, 06:42 Uhr von ewka78
Bewertung: sehr hilfreichjo, gerade diese unflexibilität mancher fahrer geht mir richtig auf den keks - man stelle sich nämlich folgende situation vor: die bahn fährt nur noch alle 20 minuten, der bus ebenso und beide sind eigentlich auf einander abgestimmt. nun, di
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08.06.2002, 20:01 Uhr von aroza
Bewertung: sehr hilfreichhab mal 45 Minuten auf einen Anschlussbus in Hamburg gewartet, tolles Erlebnis...
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