Half Life - Gunman Chronicles (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 13,25
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Erfahrungsbericht von traxdata

Betagter 3D – Shooter immer noch gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo,

auch wenn 3D – Shooter in Verruf geraten sind so möchte ich heute über ein Spiel dieser Art berichten. Es handelt sich dabei um das Spiel Gunman Chronicles. Sicher das Spiel ist schon alt, doch meine Erfahrung ist immer wieder werden grade diese alten Spiele wieder vorgekramt und gespielt, gerade wenn es sich um ein sehr gut gemachtes handelt. Ob das hier auch so ist werde ich versuchen nach meinen Eindrücken zu schildern.

1. Vorwort
2. Story
3. Gameplay und Steuerung, Waffen
4. Grafik
5. Sound
6. Multiplayer
7. Sonstiges
8. Fazit

1. Vorwort
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Das ganze Spiel war eigentlich als MOD für das vor einiger Zeit erschienene Half Life geplant. Allerding was die Programmierer, Grafiker und Designer von Rewolf auf die Beine stellten fand das Interesse von Sierra und so war es nur eine Frage der Zeit bis Sierra sich an der Entwicklung beteiligte. Das schien den Entwicklern ganz recht gekommen zu sein. Nun war der Aufwand für dieses Spiel so groß, das es als eigenständiges Spiel auf den Markt gekommen ist, was sicher kein Fehler war, denn nach meine Meinung wäre das als MOD neben vielen anderen untergegangen. Wir wollen nicht vergessen das auch Counter Strike zu den MOD´s von Half Life zählt.

2. Story
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Als Gunman wurden sie vor 5 Jahren auf einen Planeten mit dem Namen Banzure Prime geschickt, um eine Forschungsstation mehr über den Verbleib eines wissenschaftlichen Team zu erfahren. Dort angekommen stellte man dann fest, das die Station seit Jahren verlassen schien. Ranken überwucherten die Station und irgend etwas scheint merkwürdig zu sein. Dieses Gefühl wird sich bald bewahrheiten und schon wird der Trupp angegriffen. Der General versucht mit einem Flugzeug diese riesigen Würmer, die, die Angreifer sind zu vernichten, doch ohne Erfolg. Da bleibt nur der Rückzug und so ist es dann geschehen. Die Reste des Trupps verlassen den Planeten ohne sich weiter um den Verbleib der verletzen oder getöteten zu kümmern, was gegen den Ehrenkodex der Gunman verstößt.

5 Jahre später ....

Ein Hilferuf von einem Planeten in der Nähe von Banzure Prime erreicht die Erde und wie der Zufall es will bist du als Gunman, der vor 5 Jahren die Katastrophe überlebt hat, bei dem Rettungstrupp dabei. Aber auch der General hat überlebt und betrachtet dich seit dem als Fahnenflüchtling und versucht dich nun einen Kopf kürzer zu machen und schon beginnt das Abenteuer.

Also die Story auch wenn sie etwas verwirrend ist hat wirklich etwas für sich. Das ganze wird aufwendig in schönen Videosequenzen dargestellt, um sich schon mal auf das Spiel einstellen zu können. Die Sequenzen sind wirklich sehr sehenswert und keiner sollte sie sich entgehen lassen.

3. Gameplay und Steuerung, Waffen
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Wie bei jedem 3D – Shooter hat man die Ich – Perspektive. Das heißt man schaut auf den Monitor und es wird simuliert, das man über die Augen der Person sieht. Auf dem Bildschirm sind noch anzeigen zu finden die Auskunft über Health, Panzerung und gewählte Waffe geben. Gesteuert wird diese Person idealerweise mit der Maus und der Tastatur. Das erfordert einiges an Übung für Neulinge dieses Genres, alle anderen sollten keine Probleme haben, zumal man seine Tastaturbelegung selber wählen kann, was ich auch empfehle, denn der Standart ist sicher nicht das optimale.

Kein 3D – Shooter ohne Waffen. Hier stehen zwar nicht wirklich viele Waffen zur Verfügung aber auf jeden Fall sind sie so vielseitig wie in keinem anderen Spiel. So kann man zum Beispiel die Laserpistole schon 4 Schussmodi unter anderem auch das Scharfschützengewehr. Um so eine Modifikation einsetzen zu können muß man immer wieder einmal ein Item finden, das einen dann auf seinem Weg hilft. Als weitere Waffen sind auf jeden Fall noch das Schrotgewehr, das Mecha – MG, die Polaris – Klinge und natürlich der Raketenwerfer zu nennen. Alle diese Waffen haben unterschiedliche Schussmodi und es macht Spaß diese zu testen. Noch so ein Beispiel ist das die Munition des Raketenwerfers auch als Mine benutzt werden kann. Also Ultimative Waffe habe ich fast das Chem – Gewehr vergessen, das einen Chemischen Cocktail verschiesst.

Mit dieser Bewaffnung kämpft man sich dann über 5 Planeten des Generals und versucht dem Bösewicht das Licht auszumachen. Also alles in allem ein wirklich schönes Gameplay das recht leicht zu erlernen ist. Auch die Steuerung ist nach einiges Modifikationen sehr beherrschbar und genau, nur manchmal bleibt man aus unerfindlichen Gründen an Mauerresten hängen. Das kann schon etwas nerven, aber meist hilft dann ein kleiner Sprung und alles wird wieder gut.

4. Grafik
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Hier merkt man deutlich das die Grafik auf der schon etwas betagten Engine von Half Life beruht. Allerdings haben die Leute von Rewolf wirklich das letzte aus der Engine geholt. So sind immer wieder beeindruckende Explosionen zu sehen. Gut die Personen wirken etwas kantig aber darüber kann man bei dem Alter schon hinwegsehen. Auch die Umgebung ist sehr schön gemacht worden. Also alles in allem wirklich ein Kompliment an die Designer.

5. Sound
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Beim Sound mache ich trotz des Alters des Spiel keine Abstriche. Die Explosionen und Schüsse sind sehr real gestaltet in gerade mit Kopfhörer macht es Spaß zu spielen. Auch von der Detailtreue kann man nicht meckern. So kann man seine eigenen Schritte hören, aber auch die Schritte anderer. Nur die Musik im Hintergrund wird schnell langweilig, aber die kann man ja glücklicherweise abstellen.

6. Multiplayer
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Also in diesem Punkt merkt man das dieses Spiel als Einzelplayerspiel entwickelt wurde. Die Karten sind nicht grade zahlreich und es ist nur möglich ein Deathmatch zu spielen Die 5 verfügbaren Karten werden aber schnell langweilig und ich habe noch keinen Nachschub im Netz gefunden. So muß ich leider sagen das hier nur halbherzig an die Netzwerkspieler gedacht wurde.

7. Sonstiges
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Nun man bekommt zu der CD in eine Juwel Case auch noch ein Handbuch. Das gibt Auskunft über alle Einstellungen, Gegner und Waffen und natürlich wird auch die Story auch erklärt. Das Buch, was mehr ein Heft darstellt ist wirklich in einem guten Deutsch geschrieben und sollte auch sehr gut helfen können.

Die Systemvoraussetzungen werden ein müdes Lächeln hervorrufen und trotzdem will ich nicht daruf verzichten sie zu nennen.
Win 95/98/2000/ME/NT
P 233
32 MB RAM
4fach CD-Rom-Laufwerk
Maus und Tastatur
400 MB freier HD – Speicher
Wie schon gesagt das ist sicher für fast jeden zu erfüllen.

Vielleicht sollte ich noch etwas zu einer kleinen Sequenz sagen, die bei Sierra erstaunen hervorgerufen hat. Das ist die Fahrt mit einem Panzer. Keiner von Sierra hielt so etwas für möglich und Rewolf hat es geschafft. Gerade diese Panzerfahrt macht Gunman zu etwas besonderem, obwohl es das ja nun auch schon bei Counter Strike gibt.

8. Fazit
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Ein etwas verstaubtes Game bekommt man mir Gunman Chronicles. Man sollte von der engine halt nicht zuviel erwarten, doch was die Programmierer von Rewolf daraus gemacht haben ist schon beeindruckend. Ich denke jeder Fan von Half Life sollte dieses Spiel haben und auch spielen. Ich persönlich habe es nun schon zum zweiten mal gespielt und bin immer noch fasziniert. Aber auch allen denen Half Life nicht so gefallen hat sollten sich dieses Spiel einmal ansehen, denn die Story ist spannend. Leider ist der Multiplayerbereich sehr vernachlässigt worden und so ziehe ich einen Punkt ab und möchte eine Empfehlung aussprechen.

So ich hoffe nichts wesentliches vergessen zu haben und freue mich über Kommentare.

CU Traxdata

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