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Erfahrungsbericht von Mandinka

Drogen letzte Ausflucht

Pro:

--

Kontra:

--

Empfehlung:

Nein

Hi ihr Lieben, schreibe heute mal wieder einen ernsten Bericht. Schreibe diesen Bericht eigentlich für diejenigen unter euch die selbst Drogen Probleme haben, oder Menschen die Tag für Tag damit umgehen müssen.

Eigentlich fing alles ganz harmlos an, ich war gerade mitten in der Pubertät und hatte wie das halt so üblich ist meine Probleme mit meinen Eltern, allgemein mit Autoritäten.

Naja wie man in diesem Alter so ist, lässt man sich von anderen natürlich nichts sagen, man will ja schließlich sein Leben leben, alles selbst erleben und erwachsen sein.

Ich kann mich noch gut an das erstemal erinnern, als ich Drogen konsumierte. Es war auf einem Fest in meinem Dorf. Eine gute Freundinn von mir und ich wollten endlich auch mal ausprobieren, wie es ist "breit" zu sein. Da alle möglichen Leute immer davon schwärmten. Also dachten wir uns nichts weiter dabei und gingen mit ein paar anderen Leuten einen Joint rauchen.
Danach ging es uns wahnsinnig gut, wir konnten nur noch lachen und vergaßen um uns herum alles.

In den nächsten paar Wochen musßte ich dann immer wieder an dieses Gefühl denken, besonders dann wenn mal wieder alles schief lief. Ich wollte so gern noch mal "breit" sein. Naja ein damals guter Freund von mir hatte dann auch so genannte "connections", d.h. er besorgte wieder was zum kiffen, diesesmal waren wir dann bei mir zuhause, meine Eltern waren nicht daheim, so konnten wir uns in aller Ruhe zu dröhnen.

Von Zeit zu Zeit gab es dann immer wieder solche Abende und eher du es realisieren kannst steckst du schon in diesem ewigen Teufelskreis. Du lernst immer mehr Leute kennen, die dir was verkaufen können. Das Gefühl "breit" sein zu wollen hämmert sich immer mehr in deinen Kopf ein. Naja in dieser Zeit muss ich sagen bin ich ganz schön auf die schiefe Bahn geraten.
Schule war mir völlig egal, ich war eigentlich nur noch dort um irgendwelche Lehrer zu provozieren. Was dann schließlich auch zu meinem Schulverweis führte, da stehst du nun da. Ich wechselte also die Schule doch anstatt endlich mit dem kiffen aufzuhören wurde alles nur noch viel schlimmer. Jetzt auf meiner neuen Schule, die um einiges größer ist als die alte, kennt dich als Neuling niemand und die Gefahr an die falschen Leute zu geraten ist viel größer.

Naja und genau das passierte dann auch. Ich war mitlerweile schon so weit das ich vor der Schule erstmal einen Joint rauchen mußte um den Tag zu überstehen. Ich geriet, wie sollte es auch anders sein, natürlich an die falschen Leute. Diese konsumierten nämlich nicht nur die sogenannten "weichen Drogen", sondern schmissen sich auch schon mal LSD oder Extasy.

Ich brauchte einen neuen Kick den "Gras" pushte schon lange nicht mehr. Also ging ich dann am Wochenende in die Disko bei uns am Ort, die war schon bekannt für ihre Drogengeschäfte. Dann schmiss ich mir zum erstenmal LSD und auch diesesmal war das Gefühl wieder wahnsinnig. Ich konnte die ganze Nacht feiern, mußte nur noch lachen. Das ging dann eine zeitlang so weiter. Bis zu dem Tag, an dem ich meinen Horror Trip hatte. Ich weiß bis heute nicht woran das lag wahrscheinlich war irgendwas in der Pille was da nicht reingehörte. Aufjedenfall lag ich drei Wochen lang nur noch rum, war kaum ansprechbar und hörte die ganze Zeit leise Stimmen.

Das war echt die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich wußte wenn ich so weiter mache gehe ich kaputt. Ich wußte es ganz genau konnte aber nichts machen. Ich beschloß mit den Harten Sachen wieder aufzuhören. Das tat ich dann auch. Vom kiffen kam ich aber noch nicht los. Noch immer stand ich am morgen auf und mußte erst mal einen rauchen. Doch irgendwann im Sommer habe ich es dann endlich kapiert, wußte, dass es so nicht weiter gehen kann. Und vom einen auf den anderen Tag hörte ich auf.

Ihr werdet euch jetzt bestimmr fragen, wie kann es soweit kommen, wo waren deine Eltern, deine Freunde. Ich muss sagen ich habe einfach niemanden an mich heran gelasssen. Ich fühlte mich völlig leer. Heute weiß ich zum Glück das Drogen keine Lösung sind sondern nur FLucht aus der Realität. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe da nochmal heraus zu kommen. Die Geschichte hätte auch ganz anders Enden können.

27 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Alessis

    29.10.2002, 17:37 Uhr von Alessis
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hey, cool das du das gepackt hast, ich hoffe das es auch so bleibt und wünsche Dir viel Glück für die Zukunft!!!

  • darkeye669

    14.04.2002, 12:32 Uhr von darkeye669
    Bewertung: sehr hilfreich

    krasses thema - gut das du drüber schreibst