Hausmeister Krause Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von new_siveritas
Marihuhna...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... oder so ähnlich ... aber das ist Hausmeister Krause egal - ist sowieso alles das gleiche Teufelszeug.
Die einzige Droge, die Hausmeister Krause sich genehmigt, ist ne Flasche Bier. Seine weiteren Leidenschaften: Sein Dackel, der Dackelclub, und dann erst mal ne ganze weile gar nichts. Seine Familie spielt für ihn nur eine beigeordnete Rolle, seinen verfetteten Sohn würde er am liebsten wieder umtauschen (so geschehen in der lezten Folge am vergangenen Freitag). Aber das hat natürlich - wie immer - nicht geklappt. Das ist das Schema F dieser Comedy-Serie, zu der Tom Gerhard die Drehbücher schreibt und gleichzeitig Hausmeister Krause verkörpert: Dieser Inbegriff von Spießertum und Autoritätshörigkeit versucht immer wieder, auf abstruseste Weise Vorteile für sich einzuheimsen, nur leider geht der Schuß grundsätzlich nach hinten los. (Bleibt zu erwähnen, daß der vermeintlich echte Sohn der Krauses sich als Schwarzer entpuppt -ein zusätzlicher Schock für die deutsche Spießerseele). Doch das vermag das Lebensmotto des braven Mannes - nach oben buckeln, nach unten treten - nicht zu erschüttern.
Diese Sitcom, die Freitags um 21.45 auf SAT1 über den Bildschirm flimmert, ist voll von Klischees. Hausmeister Krause läuft - natürlich - im grauen Kittel rum und hat einen kackbraunen Hut auf. Die meiste Zeit sitzt er vor dem Fernseher oder liest Dackelzeitschriften, wenn er nicht gerade seine Frau, seine Kinder (Tochter: schön und dumm; Sohn: häßlich und dumm) rumkommandiert. Marihuhna (oder so ähnlich) ist sowieso nur irgendein Teufelszeug, alles, was andersartig oder fremd ist, ist selbstredend suspekt. Das Schema ist im Grunde immer das Gleiche: Dieter Krause entdeckt irgendetwas, das ihm suspekt ist, in seinem Haus. Er will der Sache auf den Grund gehen, häufig schickt er seinen stotternden Vereinskollegen Herbert als Lockvogel. Am Ende geht das Ganze grundsätzlich kräftig schief, und Krause hat sich wieder mal bis auf die Knochen blamiert.
Diese Serie ist natürlich - aber davon lebt die Comedy ja schließlich - gnadenlos überzeichnet. Unterhaltung auf allzu hohem Niveau darf man von ihr nicht erwarten. Aber zum ablachen ist sie nicht schlecht.
Die einzige Droge, die Hausmeister Krause sich genehmigt, ist ne Flasche Bier. Seine weiteren Leidenschaften: Sein Dackel, der Dackelclub, und dann erst mal ne ganze weile gar nichts. Seine Familie spielt für ihn nur eine beigeordnete Rolle, seinen verfetteten Sohn würde er am liebsten wieder umtauschen (so geschehen in der lezten Folge am vergangenen Freitag). Aber das hat natürlich - wie immer - nicht geklappt. Das ist das Schema F dieser Comedy-Serie, zu der Tom Gerhard die Drehbücher schreibt und gleichzeitig Hausmeister Krause verkörpert: Dieser Inbegriff von Spießertum und Autoritätshörigkeit versucht immer wieder, auf abstruseste Weise Vorteile für sich einzuheimsen, nur leider geht der Schuß grundsätzlich nach hinten los. (Bleibt zu erwähnen, daß der vermeintlich echte Sohn der Krauses sich als Schwarzer entpuppt -ein zusätzlicher Schock für die deutsche Spießerseele). Doch das vermag das Lebensmotto des braven Mannes - nach oben buckeln, nach unten treten - nicht zu erschüttern.
Diese Sitcom, die Freitags um 21.45 auf SAT1 über den Bildschirm flimmert, ist voll von Klischees. Hausmeister Krause läuft - natürlich - im grauen Kittel rum und hat einen kackbraunen Hut auf. Die meiste Zeit sitzt er vor dem Fernseher oder liest Dackelzeitschriften, wenn er nicht gerade seine Frau, seine Kinder (Tochter: schön und dumm; Sohn: häßlich und dumm) rumkommandiert. Marihuhna (oder so ähnlich) ist sowieso nur irgendein Teufelszeug, alles, was andersartig oder fremd ist, ist selbstredend suspekt. Das Schema ist im Grunde immer das Gleiche: Dieter Krause entdeckt irgendetwas, das ihm suspekt ist, in seinem Haus. Er will der Sache auf den Grund gehen, häufig schickt er seinen stotternden Vereinskollegen Herbert als Lockvogel. Am Ende geht das Ganze grundsätzlich kräftig schief, und Krause hat sich wieder mal bis auf die Knochen blamiert.
Diese Serie ist natürlich - aber davon lebt die Comedy ja schließlich - gnadenlos überzeichnet. Unterhaltung auf allzu hohem Niveau darf man von ihr nicht erwarten. Aber zum ablachen ist sie nicht schlecht.
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