Heilfasten Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Schauig
Gesund ohne Hunger
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Diesen Bericht habe ich vor einiger Zeit geschrieben. Hier könnt Ihr einen Einblick ins Fasten bekommen:
Was macht man nicht alles für die Gesundheit und Schönheit, gesunde Ernährung, Sport und Fasten. Bei mir ist es wieder so weit, ich faste schon seit Montag und bin jetzt auch fähig, ein wenig zu arbeiten. Montag und Dienstag war ich noch ganz schön schlapp, der Kreislauf spielte noch nicht so mit. Ich faste mit Tee, Wasser und Saft oder Gemüsebrühe und muß sagen es kostet schon ein wenig Kraft, obwohl der Hunger sich schon am zweiten Tag verabschiedet hat (aufgrund der guten Darmentleerung). Trotzdem freue ich mich schon auf Freitag, da kann ich dann nämlich für meine Aufbautage einkaufen gehen. Ansonsten genieße ich es, mich mal eine Woche nur um mich und meinen Körper zu kümmern.
Die Menschheit fastet ja schon hunderte von Jahren, teils aus Mangel an Lebensmitteln (allerdings unfreiwillig) oder aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen. Oft fasteten Heilige oder Schamanen, um ihrem Gott näher zu sein, und eine Erleuchtung oder Vision zu bekommen. Fasten als Heilbehandlung gibt es allerdings auch schon seit dem Mittelalter.
Ich bin allerdings nicht krank, sondern faste, um mich meinen Körpergiften zu entledigen (ich bin ja schließlich Raucher), und natürlich, weil Fasten auch schön macht. Nach dem Fasten ist die Haut wunderbar weich und gesund, die Haare und Augen glänzen und der Geist ist wacher.
Allerdings muß man erstmal durch die Fastenzeit (bei mir eine Woche) und das geht so:
Vorbereitungen:
Da man beim Fasten emotional und körperlich empfindlicher ist, sollte man sich wirklich Urlaub gönnen. Man kann auch direkt zu Fastenkuren fahren, ich mache allerdings meine Fastenkur zu Hause, da es mir an nötigem Kleingeld mangelt. Zu Hause sollte man allerdings nicht länger als eine Woche fasten.
Das innere Tempo ist beim Fasten verlangsamt, man braucht für alles etwas mehr Zeit und sollte sich diese auch gönnen (ich merke es gerade beim Schreiben). Der Kreislauf ist nicht so stabil, bei mir macht mir mein niedriger Blutdruck zu schaffen, und der Fastende ist empfindsamer. Autofahren ist wegen der verminderten Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit auch nicht ratsam.
Möglicherweise sollte man, gerade als Erstfaster, den Hausarzt aufsuchen und sich noch mal durchchecken lassen.
Arbeiten und Verpflichtungen sollten abgeschlossen sein.
Man braucht zu Fasten:
Warme Kleidung
Wärmflasche (für den Leberwickel)
Hautöl (da Cremes die Poren verstopfen)
Eine Trockenbürste oder ein anderes Massagegerät
Und ein Einlaufgefäß zur Darmentleerung (benutze ich allerdings nicht, da man den Darm auch mittels Sauerkrautsaft und Molke oder Bittersalz entleeren kann)
Einkauf:
Für den Entlastungstag: 1,5 Kilo Obst (Obsttag) oder 1,5 Kilo Gemüse (Rohkosttag) oder 150g Reis für den Reistag
250g Leinsamen
Mineralwasser
Kräuter- und Früchtetee
Obst- und Gemüsesäfte (je zwei Flaschen)
Gemüsebrühe
1 Flasche Sauerkrautsaft oder Molke
Zitronen
40g Glaubersalz
30g Bittersalz
Für die Aufbautage (erst in den letzten Fastentagen einkaufen): 1 Apfel, 2 Tütensuppen (Spargel, Tomate oder Blumenkohl), Gemüse für eine Kartoffel-Gemüsesuppe, Buttermilch, Knäcke- oder Vollkornbrot, Trockenpflaumen, Müsli oder Haferflocken bzw. Weizenschrot, frisches Gemüse und Quark oder Joghurt.
Dann kann’s jetzt losgehen!
Der Entlastungstag:
Früh: gibt’s bei mir immer Müsli mit Joghurt, man soll ja den Darm mit Ballaststoffen füllen, der Tag dient dazu, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Fasten vorzubereiten.
Mittag: gibt’s bei mir Obst, oder Gemüserohkost mit Kräuterquarkdip
Abend: entweder gedünstetes Gemüse und Brot oder Obst
1.- 5. Fastentag:
Früh: Morgentee (kann bei niedrigem Blutdruck auch grüner oder schwarzer Tee sein) und jeden zweiten Tag ein Glas Sauerkrautsaft oder einen Einlauf. Der Auftakt zum Fasten ist nämlich eine gründliche Darmentleerung.
Vormittag: Tee oder Wasser
Mittag: Obst- oder Gemüsesaft, oder Gemüsebrühe, danach geht’s ins Bett, da die Leber besser im Liegen entgiftet. Wärmflasche auf die Leber (Leberpackung) und Mittagsruhe, ich bin diesmal gleich eingeschlafen.
Nachmittag: Tee, wer möchte nimmt einen TL Honig dazu, Spazierengehen
Abend: Obst- , Gemüsesaft oder Gemüsebrühe
Wichtig während der Fastentage ist Bewegung (Spazierengehen, Gymnastik), nach dem Duschen den Körper einölen und massieren, jeden zweiten Tag den Darm entleeren. Ab dem dritten Fastentag ist man wieder leistungsfähiger, man kann Wechselduschen für den Kreislauf oder Sport treiben. Man fängt langsam an zu stinken, da die Gifte ausgeschieden werden, also öfter Duschen und den Mund spülen, gegen Mundgeruch kann man auch einen Zitronenschnitz aussaugen. Ab dem vierten Tag darf man ein Vollbad nehmen, oder in die Sauna gehen. Ach ja, am ersten Fastentag kann man den Darm auch mit Glaubersalz entleeren, am dritten und fünften Fastentag mit Bittersalz.
Nun kommen schon die Aufbautage.
1. Aufbautag:
Früh: Morgentee, Morgengymnastik oder Spaziergang
Vormittag: Fastenbrechen mit einem Apfel, viel trinken
Mittag: Kartoffel-Gemüsesuppe, Mittagsruhe mit Leberpackung
Nachmittag: Tee oder Wasser
Abend: Tomaten- oder Spargelsuppe, Buttermilch mit Leinsamen, Brot Trockenfrüchte werden eingeweicht.
2. und 3. Aufbautag:
Früh: Morgengetränk, Backpflaumen, Müsli oder Haferflockensuppe
Vormittag: Wasser oder Tee
Mittag: Salat, Gemüse, Kartoffeln und Joghurt oder Pellkartoffeln mit Quark
Nachmittag: Tee oder Wasser
Abend: Rohkost, Gemüsesuppe, Brot, Buttermilch mit Leinsamen.
An den folgenden Tagen solltet ihr nicht gleich wieder Eisbein essen, der Körper muß sich an die normale Nahrungsaufnahme langsam gewöhnen. Für Übergewichtige kann das Fasten ein guter Einstieg in eine Ernährungsumstellung sein. (copyright by Schauig) Witzig ist es auch, sich jeden Tag zu wiegen, man nimmt ganz schnell ein paar Kilo ab, die Ernüchterung kommt aber schon am zweiten Aufbautag, da sind dann so zwei Kilo mehr drauf, wegen der Darmfüllung. Also man kann zwar mit Fasten auch abnehmen, aber dann muß man es länger als eine Woche machen und natürlich unter Aufsicht. Bei meinem Fasten sind es immer 1-3 Kilo, die verloren gehen, also nichts zum Abspecken. Das Wohbefinden steigt allerdings schon während des Fastens an.
Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Fasten.
Was macht man nicht alles für die Gesundheit und Schönheit, gesunde Ernährung, Sport und Fasten. Bei mir ist es wieder so weit, ich faste schon seit Montag und bin jetzt auch fähig, ein wenig zu arbeiten. Montag und Dienstag war ich noch ganz schön schlapp, der Kreislauf spielte noch nicht so mit. Ich faste mit Tee, Wasser und Saft oder Gemüsebrühe und muß sagen es kostet schon ein wenig Kraft, obwohl der Hunger sich schon am zweiten Tag verabschiedet hat (aufgrund der guten Darmentleerung). Trotzdem freue ich mich schon auf Freitag, da kann ich dann nämlich für meine Aufbautage einkaufen gehen. Ansonsten genieße ich es, mich mal eine Woche nur um mich und meinen Körper zu kümmern.
Die Menschheit fastet ja schon hunderte von Jahren, teils aus Mangel an Lebensmitteln (allerdings unfreiwillig) oder aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen. Oft fasteten Heilige oder Schamanen, um ihrem Gott näher zu sein, und eine Erleuchtung oder Vision zu bekommen. Fasten als Heilbehandlung gibt es allerdings auch schon seit dem Mittelalter.
Ich bin allerdings nicht krank, sondern faste, um mich meinen Körpergiften zu entledigen (ich bin ja schließlich Raucher), und natürlich, weil Fasten auch schön macht. Nach dem Fasten ist die Haut wunderbar weich und gesund, die Haare und Augen glänzen und der Geist ist wacher.
Allerdings muß man erstmal durch die Fastenzeit (bei mir eine Woche) und das geht so:
Vorbereitungen:
Da man beim Fasten emotional und körperlich empfindlicher ist, sollte man sich wirklich Urlaub gönnen. Man kann auch direkt zu Fastenkuren fahren, ich mache allerdings meine Fastenkur zu Hause, da es mir an nötigem Kleingeld mangelt. Zu Hause sollte man allerdings nicht länger als eine Woche fasten.
Das innere Tempo ist beim Fasten verlangsamt, man braucht für alles etwas mehr Zeit und sollte sich diese auch gönnen (ich merke es gerade beim Schreiben). Der Kreislauf ist nicht so stabil, bei mir macht mir mein niedriger Blutdruck zu schaffen, und der Fastende ist empfindsamer. Autofahren ist wegen der verminderten Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit auch nicht ratsam.
Möglicherweise sollte man, gerade als Erstfaster, den Hausarzt aufsuchen und sich noch mal durchchecken lassen.
Arbeiten und Verpflichtungen sollten abgeschlossen sein.
Man braucht zu Fasten:
Warme Kleidung
Wärmflasche (für den Leberwickel)
Hautöl (da Cremes die Poren verstopfen)
Eine Trockenbürste oder ein anderes Massagegerät
Und ein Einlaufgefäß zur Darmentleerung (benutze ich allerdings nicht, da man den Darm auch mittels Sauerkrautsaft und Molke oder Bittersalz entleeren kann)
Einkauf:
Für den Entlastungstag: 1,5 Kilo Obst (Obsttag) oder 1,5 Kilo Gemüse (Rohkosttag) oder 150g Reis für den Reistag
250g Leinsamen
Mineralwasser
Kräuter- und Früchtetee
Obst- und Gemüsesäfte (je zwei Flaschen)
Gemüsebrühe
1 Flasche Sauerkrautsaft oder Molke
Zitronen
40g Glaubersalz
30g Bittersalz
Für die Aufbautage (erst in den letzten Fastentagen einkaufen): 1 Apfel, 2 Tütensuppen (Spargel, Tomate oder Blumenkohl), Gemüse für eine Kartoffel-Gemüsesuppe, Buttermilch, Knäcke- oder Vollkornbrot, Trockenpflaumen, Müsli oder Haferflocken bzw. Weizenschrot, frisches Gemüse und Quark oder Joghurt.
Dann kann’s jetzt losgehen!
Der Entlastungstag:
Früh: gibt’s bei mir immer Müsli mit Joghurt, man soll ja den Darm mit Ballaststoffen füllen, der Tag dient dazu, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Fasten vorzubereiten.
Mittag: gibt’s bei mir Obst, oder Gemüserohkost mit Kräuterquarkdip
Abend: entweder gedünstetes Gemüse und Brot oder Obst
1.- 5. Fastentag:
Früh: Morgentee (kann bei niedrigem Blutdruck auch grüner oder schwarzer Tee sein) und jeden zweiten Tag ein Glas Sauerkrautsaft oder einen Einlauf. Der Auftakt zum Fasten ist nämlich eine gründliche Darmentleerung.
Vormittag: Tee oder Wasser
Mittag: Obst- oder Gemüsesaft, oder Gemüsebrühe, danach geht’s ins Bett, da die Leber besser im Liegen entgiftet. Wärmflasche auf die Leber (Leberpackung) und Mittagsruhe, ich bin diesmal gleich eingeschlafen.
Nachmittag: Tee, wer möchte nimmt einen TL Honig dazu, Spazierengehen
Abend: Obst- , Gemüsesaft oder Gemüsebrühe
Wichtig während der Fastentage ist Bewegung (Spazierengehen, Gymnastik), nach dem Duschen den Körper einölen und massieren, jeden zweiten Tag den Darm entleeren. Ab dem dritten Fastentag ist man wieder leistungsfähiger, man kann Wechselduschen für den Kreislauf oder Sport treiben. Man fängt langsam an zu stinken, da die Gifte ausgeschieden werden, also öfter Duschen und den Mund spülen, gegen Mundgeruch kann man auch einen Zitronenschnitz aussaugen. Ab dem vierten Tag darf man ein Vollbad nehmen, oder in die Sauna gehen. Ach ja, am ersten Fastentag kann man den Darm auch mit Glaubersalz entleeren, am dritten und fünften Fastentag mit Bittersalz.
Nun kommen schon die Aufbautage.
1. Aufbautag:
Früh: Morgentee, Morgengymnastik oder Spaziergang
Vormittag: Fastenbrechen mit einem Apfel, viel trinken
Mittag: Kartoffel-Gemüsesuppe, Mittagsruhe mit Leberpackung
Nachmittag: Tee oder Wasser
Abend: Tomaten- oder Spargelsuppe, Buttermilch mit Leinsamen, Brot Trockenfrüchte werden eingeweicht.
2. und 3. Aufbautag:
Früh: Morgengetränk, Backpflaumen, Müsli oder Haferflockensuppe
Vormittag: Wasser oder Tee
Mittag: Salat, Gemüse, Kartoffeln und Joghurt oder Pellkartoffeln mit Quark
Nachmittag: Tee oder Wasser
Abend: Rohkost, Gemüsesuppe, Brot, Buttermilch mit Leinsamen.
An den folgenden Tagen solltet ihr nicht gleich wieder Eisbein essen, der Körper muß sich an die normale Nahrungsaufnahme langsam gewöhnen. Für Übergewichtige kann das Fasten ein guter Einstieg in eine Ernährungsumstellung sein. (copyright by Schauig) Witzig ist es auch, sich jeden Tag zu wiegen, man nimmt ganz schnell ein paar Kilo ab, die Ernüchterung kommt aber schon am zweiten Aufbautag, da sind dann so zwei Kilo mehr drauf, wegen der Darmfüllung. Also man kann zwar mit Fasten auch abnehmen, aber dann muß man es länger als eine Woche machen und natürlich unter Aufsicht. Bei meinem Fasten sind es immer 1-3 Kilo, die verloren gehen, also nichts zum Abspecken. Das Wohbefinden steigt allerdings schon während des Fastens an.
Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Fasten.
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