Heilfasten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Schlingel62

HEILFASTEN IST NICHT HUNGERN, DIE "BUCHUNIGER METHODE" FUNKTIONIERT

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort
*******
Glücklich und zufrieden, bin ich vor einigen Monaten von meinem Rennrad gestiegen, konnte es kaum glauben, dass ich die knapp 60 Kilometer fast in einer Leichtigkeit geschafft habe. „Wow, mensch, das hätte ich nicht gedacht“, sagte ich zu meiner Freundin, „dass die Heilfastenkur so eine Wirkung auf mich hatte“. Richtig stolz ließ ich dann in Gedanken noch einmal die letzten 8 Tage Revue passieren. Was passierte denn alles, als ich mich entschied mich „allmählich zu entgiften“ und eine „Heilfastenkur“ zu machen:

Zum ersten mal in meinem Leben habe ich das „Fasten nach der Buchinger-Methode“ gemacht , das werde aber später noch genauer beschreiben.

Ganz langsam habe ich gestern Abend ein großes Glas Bananen/Ananassaftschorle getrunken. Es war meine letzte „flüssige Mahlzeit“. Heute noch kann ich das Aroma genießen und bin so richtig Glücklich. Was passierte denn mit mir frage ich mich selbst. Dabei habe ich die letzten Tage nur von diversen Tees, zwei Tassen Gemüßebrühe am Nachmittag und am Abend eine Saftschorle und viel, viel Mineralwasser gelebt. Mit der Ruhe, die ich mir vorgenommen hatte, klappte das leider nicht so, aber alles kann man ja auch nicht haben.

Mir geht es wirklich rundum Phantastisch, ich muß ganz viele Glückshormone ausgestoßen haben. Denn als ich gestern nach Hause kam war ich wie umgewandelt. Meine Freundin frage ich was ist denn mit Dir los, ich war wie umgewandelt. So passen auch meine Hosen wieder und ich fühlte mich rundum gesund. Obwohl ich gestern nach fünf Tagen das Fasten „gebrochen habe“ wie man dies so schön nennt und einen Apfel genossen haben. Den habe ich auch in viele kleine Einzelstücke zerkleinert und ganz, ganz langsam gegessen. Dass dies funktioniert, wie dies im Buch steht, oder wie es andere schon beschrieben haben, kann ich bestätigen.

Wichtig ist dabei, dass die innere Einstellung ins Fasten mitgebracht werden, eine freiwillige Bereitschaft zum Verzicht sowie der Wunsch nach innerer Reinigung ganz groß geschrieben werden. Wenn man, so wie ich eine positive Zuversicht hat, dann kann das Fasten beinahe zu einem Erlebnis werden. Man sollte auch Freude auf Ruhe und Besinnung haben.

Die Methode des Buchinger Heilfasten:
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Bei der Buchinger-Methode spielen Faktoren des Inneren- und Äußerem des Menschen eine Rolle, seine innere Einstellung und der äußre Rahmen. Natürlich gibt es die unterschiedlichsten Mehoden zum Fasten: Gewicht abnehmen, entschlacken, entgiften ,regenerien, oder auch im Verzicht auf Materielles im „Geistigen“ wachsen wollen;

Für mich war es nicht unbedingt das Abnehmen, ich wollte einfach mal das Gefühl kennen lernen, wenn man sich „entgiftet“, entschlackt und zudem auch das eigene „Selbst“ erfahren.

Viele haben Angst vor dem Hunger, vor dem Schlappwerden, vor der eigenen Courage. Dies war bei mir nicht der Fall. So ist das Fasten keine „Nulldiät“ und auch kein Quälen. Der Körper stellt seine Ernährung um und wird aufgefordert sich „nur an seinen eigenen Depots“ zu gehen

Während des sogenannten „5-Tage Kurzprogramms“ zehrt so der Körper was ich gemacht habe ausschließlich von den „Reserven“.

Ich habe mich dabei für die „Buchinger-Methode“ entschieden. Hier nimmt man:
Viel Mineralwasser
Tee
Gemüßebrühe
sowie etwas Obsaft zu sich.

Für mich hatte dies einige Vorteile. So kann man die „Fastenkur“ ohne größere Probleme fünf Tage lang zu Hause durchführen. Ich habe während dieser Zeit kein Urlaub genommen. Dies hatte zur Folge, dass ich mir die Gemüsebrühe in der Mittagspause heiß gemacht habe. Meine Tagesdosis war zwei mal einen Viertelliter. Richtig heiß schmeckte sie wirklich vorzüglich. Es ist allerdings Ratsam mit dem „Entlastungstag“ an einem Freitag anzufangen.

Wichtig:
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Wer eine „Fastenkur“ machen möchte muss 100 Prozentig gesund sein. Falls man sich nicht sicher ist, den Hausarzt fragen. Man sollte dies jedenfalls nicht überschätzen und auf die leichte Schulter nehmen.

Das Fasten:
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Ich bin ja schon darauf eingegangen. Auf den „Entlasungstage“, bzw. die „Entlastungstage. Mit diesen Tagen bereitet man „seinen Körper“ unmittelbar vor dem Fasten auf den Stoffwechsel vor.

Für mich war dies morgens ein Müsli, dann am Nachmittag etwas Salat, Obst und am Abend einen Obstsalat. Man kann aber auch einen „reinen Obsttag“ oder „Reistag“ einlegen..

Die klassischen Fastengetränke beim „Buchinger-Heilfasten“ sind:

Morgens ¼ Liter Tee, wobei ich hier Roibuschtee genommen habe, schmeckt einfach herrlich!
Mittags ¼ Liter heiße Gemüßebrühe
Nachmittags 1/54 L Tee mit 2-3 Teelöffel Honig
Abends ¼ Liter Fruchtsaft
dazwischen mindestens 2 Liter Mineralwasser



Wie hab ich’s praktiziert?
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Bei meiner „Heilfastenkur“ hab ich etwas abgewechselt und auch mal den Gemüßesaft heiss gemacht. Diverse Früchtetees waren angesagt. Wobei ich über den Tag verteilt mehr als die vorgeschlagene Menge zu mir genommen habe.

Ich hab vor allem viel viel Mineralwasser getrunken, mindestens 3 Liter, das hat zur Folge, dass man oft die Toilette gehen muss, aber auch der Köper am besten entschlackt. Am abend freute ich mich jedes mal auf den Obstsaft, den ich dann mit Mineralwasser zur „Bananenschorle“ oder „Apfelschorle“ beliebig verlängert habe.

Also das war es schon was das Fastenprogramm betrifft. Es gibt aber noch was wichtiges:

Darmentleerung:
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Hört sich zwar schlimm an, ist es aber überhaupt nicht. Also meine lieben Leserinnen und Leser keine Angst davor. Nach dem „Fastenbuch“ soll man zwar Glaubersalz nehmen. Davon war ich jedenfalls nicht begeistert. Ich rate jedem dazu „FX-Passage-Salz“ zu nehmen. Dies gibt es in der Apotheke. Man nimmt dies nach den Anweisungen auf dem Beilagenzettel ein, sollte sich aber in den nächsten Stunden in der Nähe einer Toilette befinden. Denn dann macht es irgendwann „Plopp“ und der Darm entleert sich. Die Entleerung des Darmes macht man am ersten Tag ( war bei mir Samstag)m dann am dritten Tag und am fünften Tag.


Aufbautage:
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Genauso wichtig wie die Entlastungstage sind die Aufbautage. Die sollten auch zwei bis drei Tage sein. Also auch ganz langsam wieder „an das Essen“ gewöhnen. Denn der Körper muss sich wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnen. Man darf auf keinen Fall sich den Bauch vollschlagen, keine Süßigkeiten oder ähnliches zu sich nehmen. Das war für mich auch kein größeres Problem. Irgendwie hatte ich überhaupt keine Bedürfnis nach solchen „Leckereien“.

So gibt es zunächst Äpfel, etwas Müsli, Knäckebrot. Am nächsten Tag etwas Kräuterquark, noch etwas Gemüße und so weiter.

Er gilt auch ganz langsam wieder anzufangen. Falls man hier nicht aufpasst kann man sogar einen „Kollaps“ bekommen.

Was habe ich noch getan?
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Meinen Körper habe ich wenn ich jetzt zurück denke nicht besonders geschont, klar ich habe etwas mehr geschlafen, denn der Körper hat richtig viel Arbeit geleistet, muss er doch die vielen Giftstoffe aus dem Körper irgendwie rausbringen. Dies merkt man auch. Alsoso färbt sich die Zunge (bei mir war sie nicht nur grün), man riecht hin und wieder, also sind täglich Wechselduschen angesagt.

Ich hab dabei verschiedene Phasen durchlaufen. So war ich manchmal richtig schlapp, hatte etwas Konzentrationschwierigkeiten, etwas Gliederschmerzen, na ja, das war es schon bei mir. Aber schlimm hab ich dies nicht empfunden. Auch das Gehirn mach eine „Ruhepause“, dann einfach alles auch ruhiger angehen.

Sportliche/Sonstige Betätigungen
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Am Sonntag (2 Tag) hatte ich das Bedürfnis früh am Morgen mein Rennrad zu nehmen, da bin ich 25 Kilometer gefahren, war richtig schön, ohne große Probleme

Am Montag war ich in der Sauna. Puh hier hat mein Kreislauf ganz schön zu tun gehabt, habe aber auch dies genossen.

Dienstag bin ich 45 Minuten gejoggt, aber auch gemütlich die ganze Sache!
Was hab ich am Donnerstag gemacht? Auch gejoggt, diesmal rund 30 Minuten.

Was dann am Samstag passierte nach 8 Tagen habe ich ja oben bereits beschrieben.

Die Erfahrungen von mir mit dem Fasten:
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Ich kann rundum ein positives Resümee nach meiner ersten Fastenkur ziehen. Es war wirklich nicht schwer. Man sollte jedoch etwas Disziplin mitbringen. Dies ist wichtig. Klar ist es nicht so einfach sein „Darm zu entleeren“. Vor allem am ersten Tag war es für mich schwer, da wir am Abend in eine „Besenwirtschaft“ gegangen sind und alle in meinem Umfeld am Essen und Trinken waren.

Grundsätzlich sollte man viel schlafen, am besten man nimmt sich ein paar Tage Urlaub, dann kann man dies wohl am besten praktizieren.

Zum Hunger: hier hatte ich bis auf den ersten Tag wirklich auch kein Bedürfnis“, das muss wohl mit der „Darmentleerung“ zusammen hängen. Was ich nicht so angenehm empfang, waren die Konzentrationsstörungen, die ich hatte, aber da bin ich wohl selbst schuld, hätte ja Urlaub nehmen können. Kleine seelische Tiefs hatte ich keine, können aber beim Fasten auch vorkommen.

Natürlich habe ich für die Fasten habe noch den Buchhinweis parat::„Heilfasten ist nicht Hungern“ herausgegeben von Maria Buchinger (ISBN 3-89373-325-6), Kostenpunkt 15,24 Euro

Das Fastenprogramm nach der „Buchinger-Mehtode“ ist hier hervorragend beschrieben. Rezepte für die Entlastungstage und Aufbautage gibt es reichlich.

Kurz noch was zur „Gewichtsreduzierung“. Rund vier bis fünf Kilo sind nach dem Fünf-Tage-Programm schon drinn.. Wobei man danach wieder etwas zunimmt, aber zwei bis drei Kilo sind wirklich weg, es gibt keinen Jojo-Effekt.

Für mich steht jedenfalls fest, dass ich im nächsten Jahr wieder eine „Fastenkur“ mache. Ich rate jedem solch eine Erfahrung auch einmal mitzumachen.

Also auf geht’s rann an die Fsatenkur.

Viel Erfolg wünscht Euch

Euer


©Schlingel62
geschrieben auch für dooyoo und ciao

Ach ja: Wenn einer noch irgendwelche Fragen hat, kann er mir gerne mailen

11 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Nana1

    12.03.2003, 00:12 Uhr von Nana1
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht!!!!

  • HuiBuh

    13.09.2002, 23:24 Uhr von HuiBuh
    Bewertung: sehr hilfreich

    uuu, habs auch gemacht, hm, nicht durchgehalten seufz HuiBuh

  • wilma

    03.06.2002, 13:07 Uhr von wilma
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut geschrieben - obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich sowas wirklich durchhalten würde (in punkto Essen bin ich ein schwaches Fleisch *g*). Ich entschlacke ohnehin ständig mit Aloe Vera (und hab damit auch schon ein paar Kilo verloren) - also

  • Mesalina

    31.05.2002, 17:59 Uhr von Mesalina
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht! Die Informationen und deine eigene Erfahrung sind einfach interessant... CU Mesalina