Herpes Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von egonman
Preisgekrönte Virenbremse !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Lippen-Herpes – Zovirax (Aciclovir)“
15 Millionen Menschen sollen in Deutschland an „Lippen-Herpes“ leiden , und viele von ihnen haben die schmerzenden , juckenden Bläschen schon einmal mit einer Creme , die unter dem Handels-Namen „Zovirax“ vor 20 Jahren eingeführt wurde und inzwischen unter einem halben Dutzend verschiedener Bezeichnungen vertrieben wird , enthält den Wirk-Stoff „Aciclovir“ . In den 70er Jahren entwickelt , wurde er 1981 als erstes Medikament zugelassen , das imstande war , die Vermehrung von Viren zu stoppen . Gegen bakterielle Infektionen stand den Ärzten seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts , als die „Sulfonamide“ und bald darauf „Penicillin“ entdeckt wurden , eine stetig breiter werdende Palette von Wirk-Stoffen zur Verfühgung . Anders bei Virus-Infektionen : Im bekanntesten Lehr-Buch der Pharma-Kologie aus dem Jahre 1980 nehmen die antiviralen Substanzen gerade mal zwei Seiten in Anspruch - und auf denen steht hauptsächlich zu lesen , was die aufgeführten drei Substanzen alles nicht können .
„Aciclovir“ war deswegen ein Durchbruch in der pharmakologischen Forschung , weil es den Entdeckern Gertrude B. Elion und George H. Hitchings gelungen war , einen Wirkmechanismus zu entdecken , auf dessen Basis sich später eine ganze Reihe von virushemmenden Medikamenten entwickeln ließ . Die meisten der heute gegen Viren eingesetzten Substanzen , auch gegen HIV , nutzen das von Elion und Hitchings entdeckte Prinzip . 1988 wurden die beiden Wissenschaftler mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt .
„Aciclovir-Phosphat“ , das in Form seiner Vorstufe „Aciclovir“ aufgenommen wird hemmt ein Enzym , das für die „Virus-Vermehrung“ notwendig ist . Gleichzeitig ähnelt es einem Baustein der viralen „Erbsubstanz“ und wird daher bei der „Virus-Vermehrung“ wie ein solcher in die wachsende „Virus-DNA-Kette“ eingebaut . Es bietet jedoch keine Möglichkeit , einen weiteren Baustein anzufügen , so dass die Kette abreißt - das neue Virus kommt nicht zustande . dieser Mechanismus funktioniert besonders gut bei „Herpes-Viren“ . Dazu zählen - neben dem „Lippen-Bläschen“ hervorgerufenden Herpes labialis - auch Herpes genitalis , der eine Infektion der „Geschlechts-Organe“ auslöst , Herpes zoster (Wind-Pocken und Gürtel-Rose) sowie Herpes simplex , der bei „Aids-Kranken“ und Patienten mit transplantierten Organen schwere Infektionen der Haut und der Schleim-Häute erzeugt .
Auch heute noch ist „Aciclovir“ bei diesen Infektionen das Mittel der Wahl . Denn bisher ist es nicht gelungen , ein Medikament herzustellen , das Viren unabhängig von ihrer Vermehrung unschädlich macht . Bereits im Körper vorhandene Viren können also nicht abgetötet , sondern nur an ihrer Vermehrung gehindert werden .
Um die Bläschen an den Lippen gar nicht erst erscheinen oder zumindest rascher abheilen zu lassen , genügen geringe Mengen von „Aciclovir“ . In den Cremes gegen „Lippen-Herpes“ kann es daher so niedrig dosiert werden , dass kaum mit „Neben-Wirkungen“ zu rechnen ist . Elf Jahre nach der Einführung wurde „Zovirax“ daher von der „Rezept-Pflicht“ befreit - was dazu führt , dass sich heute jedermann ein nobelpreisgekröntes Präparat rezeptfrei in der Apotheke holen kann . Der jenige der mit dieser Krankheit schon einmal zu tun hatte der weiß , wie unangenehm die Sache ist . Man kann den zwei Wissenschaftlern Elion und Hitchings nur dankbar sein für ihre Forschungs-Arbeit , das sie den Schlüssel für wirksame Behandlungs-Methoden entdeckt haben . Denn es ist heute kein sehr großes Problem mehr , wenigstens beim „Lippen-Herpes“ , das Leiden so schnell wie möglich zu beenden . Wünsche allen Betroffenen gut Besserung und eine schnelle Genesung !
15 Millionen Menschen sollen in Deutschland an „Lippen-Herpes“ leiden , und viele von ihnen haben die schmerzenden , juckenden Bläschen schon einmal mit einer Creme , die unter dem Handels-Namen „Zovirax“ vor 20 Jahren eingeführt wurde und inzwischen unter einem halben Dutzend verschiedener Bezeichnungen vertrieben wird , enthält den Wirk-Stoff „Aciclovir“ . In den 70er Jahren entwickelt , wurde er 1981 als erstes Medikament zugelassen , das imstande war , die Vermehrung von Viren zu stoppen . Gegen bakterielle Infektionen stand den Ärzten seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts , als die „Sulfonamide“ und bald darauf „Penicillin“ entdeckt wurden , eine stetig breiter werdende Palette von Wirk-Stoffen zur Verfühgung . Anders bei Virus-Infektionen : Im bekanntesten Lehr-Buch der Pharma-Kologie aus dem Jahre 1980 nehmen die antiviralen Substanzen gerade mal zwei Seiten in Anspruch - und auf denen steht hauptsächlich zu lesen , was die aufgeführten drei Substanzen alles nicht können .
„Aciclovir“ war deswegen ein Durchbruch in der pharmakologischen Forschung , weil es den Entdeckern Gertrude B. Elion und George H. Hitchings gelungen war , einen Wirkmechanismus zu entdecken , auf dessen Basis sich später eine ganze Reihe von virushemmenden Medikamenten entwickeln ließ . Die meisten der heute gegen Viren eingesetzten Substanzen , auch gegen HIV , nutzen das von Elion und Hitchings entdeckte Prinzip . 1988 wurden die beiden Wissenschaftler mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt .
„Aciclovir-Phosphat“ , das in Form seiner Vorstufe „Aciclovir“ aufgenommen wird hemmt ein Enzym , das für die „Virus-Vermehrung“ notwendig ist . Gleichzeitig ähnelt es einem Baustein der viralen „Erbsubstanz“ und wird daher bei der „Virus-Vermehrung“ wie ein solcher in die wachsende „Virus-DNA-Kette“ eingebaut . Es bietet jedoch keine Möglichkeit , einen weiteren Baustein anzufügen , so dass die Kette abreißt - das neue Virus kommt nicht zustande . dieser Mechanismus funktioniert besonders gut bei „Herpes-Viren“ . Dazu zählen - neben dem „Lippen-Bläschen“ hervorgerufenden Herpes labialis - auch Herpes genitalis , der eine Infektion der „Geschlechts-Organe“ auslöst , Herpes zoster (Wind-Pocken und Gürtel-Rose) sowie Herpes simplex , der bei „Aids-Kranken“ und Patienten mit transplantierten Organen schwere Infektionen der Haut und der Schleim-Häute erzeugt .
Auch heute noch ist „Aciclovir“ bei diesen Infektionen das Mittel der Wahl . Denn bisher ist es nicht gelungen , ein Medikament herzustellen , das Viren unabhängig von ihrer Vermehrung unschädlich macht . Bereits im Körper vorhandene Viren können also nicht abgetötet , sondern nur an ihrer Vermehrung gehindert werden .
Um die Bläschen an den Lippen gar nicht erst erscheinen oder zumindest rascher abheilen zu lassen , genügen geringe Mengen von „Aciclovir“ . In den Cremes gegen „Lippen-Herpes“ kann es daher so niedrig dosiert werden , dass kaum mit „Neben-Wirkungen“ zu rechnen ist . Elf Jahre nach der Einführung wurde „Zovirax“ daher von der „Rezept-Pflicht“ befreit - was dazu führt , dass sich heute jedermann ein nobelpreisgekröntes Präparat rezeptfrei in der Apotheke holen kann . Der jenige der mit dieser Krankheit schon einmal zu tun hatte der weiß , wie unangenehm die Sache ist . Man kann den zwei Wissenschaftlern Elion und Hitchings nur dankbar sein für ihre Forschungs-Arbeit , das sie den Schlüssel für wirksame Behandlungs-Methoden entdeckt haben . Denn es ist heute kein sehr großes Problem mehr , wenigstens beim „Lippen-Herpes“ , das Leiden so schnell wie möglich zu beenden . Wünsche allen Betroffenen gut Besserung und eine schnelle Genesung !
13 Bewertungen, 2 Kommentare
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08.04.2002, 17:12 Uhr von MiNic
Bewertung: sehr hilfreichleider wirkt Aciclovir bei mir nicht. Der Herpes bricht trotzdem aus. CU, MiNic
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08.04.2002, 17:03 Uhr von Schnecke999
Bewertung: sehr hilfreichMein Gott, bin ich froh, daß ich von Herpes verschont bin. Der Virus schlummert ja in jedem, sucht nur einen Anlass, auszubrechen... Bei mir hat es diesen Anlass wohl noch nicht gegeben... Bleibt hoffentlich auch so... *g* Gruß Schnecke999
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