Herpes Testbericht

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Erfahrungsbericht von schnuppi

Herpes Simplex - ein Volksleiden

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer kennt sie nicht, die lästigen Fieberblasen, die sich gern an den Lippen, besonders in den Mundwinklen, aber auch an der Nase und an den Augen ansiedeln und dann mehr oder minder wuchern und Schwierigkeiten machen.

Was ist Herpes Simplex eigentlich? Es handelt sich um Viren, mit denen sich die meisten Menschen schon im Kindesalter infizieren. Wenn die Erstinfektion, die oft unbemerkt bleibt, abgeklungen ist, verschwinden die Viren nicht etwa, sondern bleiben im Körper und siedeln sich in Nervenknoten an und ruhen dort - manchmal jahrelang - bis das Immunsystem des Wirtes mal geschwächt ist - das kann etwa eine Grippe oder ein Vitaminmangel sein, aber auch eine Verletzung oder Stress. Bei geschwächtem Immunsystem kommen die Herpes-Viren oft wieder an die Hautoberfläche und bilden die typischen Bläschen, die begleitet werden von Juckreiz und Spannungsgefühl. Wenn die Bläschen platzen und die Flüssigkeit austritt, herrscht größte Ansteckungsgefahr. Daher: Nicht kratzen (und nicht küssen *g*)! Abgesehen von der Ausbreitung der Viren wird dadurch auch praktisch immer die Wundstelle verunreinigt und dadurch infiziert, die Wunde wird immer schlimmer, statt besser, man riskiert Vernarbungen und das ist ja im Gesicht nicht unbedingt vorteilhaft.

Daher sollte man Fieberblasen immer 'sanft', also nicht kratzend behandeln. Ein gängiger Weg sind diverse Salben und Tinkturen aus der Apotheke, die aber alle ziemliche 'Chemiebomben' sind. Ich persönlich bin daher vor Jahren schon auf ein Hausmittel umgestiegen, das ich Euch hier nennen möchte: Kälte!

Durch Kälte werden die Viren getötet, ganz ohne Chemie. Ich persönlich mache das so: Ich nehme ein kleines Behältnis, etwa einen leeren Fruchtzwerge-Becher und friere darin etwas Wasser ein. Wenn in dem Becher Eis entstanden ist, nehme ich den Becher aus dem Tiefkühler und halte ihn mir ein, zwei Minuten lang an die Fieberblase. Dann, wenn ich merke, dass das Eis langsam schmilzt, gebe ich den Becher einfach wieder in den Tiefkühler. Das mache ich an dem Tag so 3 bis 4 mal an dem Tag, je öfter, desto besser. Am nächsten Tag merke ich, dass die Fieberblase nicht mehr brennt und juckt, sondern immer flacher wird und kurz Zeit später ist das unangenehme Ding entgültig verschwunden, ganz ohne chemische Keule. Natürlich kann man auch einen 'normalen' Eiswürfel (ohne Behältnis) nehmen, dann sollte man aber ein Handtuch dabeihaben, sonst wird das eine recht triefende Angelegenheit... hab ich früher so gemacht, ich weiß wovon ich rede *ggg*

Die Kälte-Methode ist natürlich nicht so 'bequem' wie das Schmieren einer Salbe, man hat natürlich auch das unangenehme Gefühl der Kälte zu erdulden. Sie eignet sich aber für Menschen, die die traditionellen Medikamente nicht vertragen oder schwanger sind oder stillen... oder - wie ich - einfach lieber das Hausmittel nehmen, wenn sie die Wahl haben.

Danke fürs Zulesen!
Eure schnuppi

21 Bewertungen, 3 Kommentare

  • clothilde

    17.05.2003, 00:40 Uhr von clothilde
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das ist eine gute Idee, und kostet nichts! Danke für den Tipp!

  • Gundi1974

    11.08.2002, 14:52 Uhr von Gundi1974
    Bewertung: sehr hilfreich

    Muss ich mal ausprobieren, bei der nächsten Attacke! Danke!

  • anonym

    26.03.2002, 12:41 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Na davon bleibe ich ja Gott sei Dank verschont. ich hab nur Lippenherpes, wobei "nur" ja auch so eine Sache ist. Vielleicht hilft das da auch mit den Eiswürfeln? Na wer weiß, probiern kann man's ja mal. Gruß, nosianai