Die weiße Massai (Taschenbuch) / Corinne Hofmann Testbericht




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Erfahrungsbericht von venus
Eine Frau geht ihren Weg
Pro:
Erfahrungsbericht der Autorin, spannend geschrieben
Kontra:
Der Schreibstil gefällt nicht jedem
Empfehlung:
Ja
Nachdem eine Freundin so von diesem Buch geschwärmt hat, habe ich es mir auch mal zugelegt. Ich finde, es ist es wert, hier vorgestellt zu werden. Es handelt sich hier nicht um eine erfundene Geschichte. Nein, was dieses Buch so faszinierend macht, ist, daß es sich um eine wahre Geschichte handelt. Es ist als Ich-Erzählung verfaßt, da die Autorin, Corinne Hofmann alles selbst erlebt hat.
Inhaltsangabe
°°°°°°°°°°°°°°°
Als Corinne Hofmann auf einer Urlaubsreise durch Kenia dem Massai-Krieger Lketinga begegnet, ist sie sofort hin und weg von ihm. Sie gibt ihre gesicherte Existenz in der Schweiz auf und zieht zu ihrem schönen schwarzen Krieger in den kenianischen Busch.
Sie muß jedoch schnell erkennen, daß sie die romantischen Vorstellungen, die sie von diesem Leben hatte, schnell über Bord werfen muß. Sie haust mit Lketinga und dessen Familie in einer armseeligen Unterkunft. Oft haben sie nichts zu essen. Als ihr Geld langsam zur Neige geht, baut sie sogar eine eigene Existenz in Barsaloi auf; ein Lebensmittelgeschäft.
Das sind nicht die einzigen Probleme, die auf sie zukommen. Der Papierkrieg , den sie dort nicht wegen ihrer Hochzeit führen muß, ist kräftezehrend und die Hepatitis und die Malaria, die sie durchmachen muß tragen auch nicht gerade zum Wohlergehen bei.
Wegen des völlig unterschiedlichen Rollenverständnisses kommt es oft zu Mißverständnissen. Zum Schluß droht die Lage zu eskalieren. Als ihre gemeinsame Tochter Napirai zur Welt kommt scheint es einen Ausweg zu geben.
Die Autorin
°°°°°°°°°°°°°
Corinne Hofmann ist 1960 in der Schweiz, im Kanton Thurgau geboren worden. Was die Autorin im Laufe ihres Lebens durchgemacht hat, können wir zum Teil diesem Buch entnehmen. Sie selbst hat ihren Lebensgefährten verlassen, um in dem kenianischen Busch den Massai Krieger Lketinga heiraten zu können.
Heute lebt sie mit ihrer Tochter Napirai wieder in der Schweiz. Sie arbeitet als Verkaufsberaterin und wurde mittlerweile von Lketinga geschieden. Seine Familie unterstütz sie jedoch immer noch.
Über das Buch selbst
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Taschenbuch von Corinne Hofmann ist im Knaur Verlag erschienen. Es hat mich 18 DM
(Euro 9,50) gekostet.
ISB N 3-426-61496-0
Corinne Hofmann hat es ihrer Tochter Napirai gewidmet. Vierhundertzweiundfünfzig Seiten erzählen von dem harten Leben voller Entbehrungen aber auch vieler Freuden und Glücksmomente, das sie in dem fremden Land gelebt hat. Als \"Mzungu\" (Weisse) ist sie eigentlich immer eine Außenseiterin in Kenia; vor allem in Barsaloi, dem Geburtsort ihres Mannes.
Elf Fotos (ab S.224) zeigen authentisch Lketinga, seine Familie und Corinne Hofmann. Eine geografische Karte erleichert das Vorstellungsvermögen.
Die Kapitel von der Ankunft in Kenia bis zur Flucht sind alle nur wenige Seiten lang. Die Autorin erzählt sehr emotional wie es ihr im kenianischen Busch ergangen ist. Es ist im Grunde ein sehr langer Erfahrungsbericht.
Wer nicht so gut englisch kann, der benötigt ein englisch-deutsches Wörterbuch, da einige Dialoge orginalgetreu wiedergegeben sind. Es handelt sich jedoch um sehr einfaches Englisch, das auch Anfänger gut übersetzen können. Corinne Hofmann konnte nämlich auch nur wenig englisch als sie ihren Lebensgefährten in Kenia verlassen hat. Ich hatte keine Probleme damit, und das will schon was heißen.
Kritik
°°°°°°
Es ist mir aufgrund des Erzählstils sehr leicht gefallen, mich in ihre Person hineinzuversetzen. Die Verwunderung über manche Gewohnheiten des Stammes der Samburu konnte ich förmlich fühlen. Was denkt man, wenn man völlig fremden Gewohnheiten begegnet, die man aufgrund der Verständigungsschwierigkeiten nicht versteht?
Ich bewundere diese Frau, die aus Liebe so stark war und nicht bei den geringsten Schwieirgkeiten das Weite gesucht hat. Oft hätte ich es verstanden. Eine Malaria ist lebensbedrohlich, wenn es keine heilenden Medikamente gibt. Um dem Stamm der Samburu und sich selbst mit Nahrungsmitteln zu versorgen, kauft sie - natürlich nicht ohne Schwieirgkeiten - einen Landrover. Mehr als einmal kommt sie damit in gefährliche Situationen.
Durch dieses Buch habe ich eine fremde Kultur kennengelernt. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gibt es nicht. Corinne Hofmann verständigte sich mit ihrem Mann auf englisch. Kommunikationsschwierigkeiten gibt es aber auch oft aufgrund anderer Gründe als der unterschiedlichen Landessprache; wie das in jeder Ehe so üblich ist.
Meine perönliche Meinung
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sich um eine wahre Geschichte handelt. Ich-Erzählungen mag ich gerne, da ich mich so am besten in das Geschehen einfühlen kann. Ich habe mich mit Corinne Hofmann gefreut und habe mit ihr gelitten. Innerhalb drei Tagen hatte ich das komplette Buch geradezu verschlungen.
Wer sich für diese Art von Literatur interessiert, dem wird bestimmt auch das Buch \"Die Farbe meines Gesichtes\" von Miriam Kwalanda und Birgit Theresa Koch gefallen. Eine Kenianerin erzählt ihre Geschichte.
Über Kommentare Eurerseits würde ich mich freuen.
Eure venus
Inhaltsangabe
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Als Corinne Hofmann auf einer Urlaubsreise durch Kenia dem Massai-Krieger Lketinga begegnet, ist sie sofort hin und weg von ihm. Sie gibt ihre gesicherte Existenz in der Schweiz auf und zieht zu ihrem schönen schwarzen Krieger in den kenianischen Busch.
Sie muß jedoch schnell erkennen, daß sie die romantischen Vorstellungen, die sie von diesem Leben hatte, schnell über Bord werfen muß. Sie haust mit Lketinga und dessen Familie in einer armseeligen Unterkunft. Oft haben sie nichts zu essen. Als ihr Geld langsam zur Neige geht, baut sie sogar eine eigene Existenz in Barsaloi auf; ein Lebensmittelgeschäft.
Das sind nicht die einzigen Probleme, die auf sie zukommen. Der Papierkrieg , den sie dort nicht wegen ihrer Hochzeit führen muß, ist kräftezehrend und die Hepatitis und die Malaria, die sie durchmachen muß tragen auch nicht gerade zum Wohlergehen bei.
Wegen des völlig unterschiedlichen Rollenverständnisses kommt es oft zu Mißverständnissen. Zum Schluß droht die Lage zu eskalieren. Als ihre gemeinsame Tochter Napirai zur Welt kommt scheint es einen Ausweg zu geben.
Die Autorin
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Corinne Hofmann ist 1960 in der Schweiz, im Kanton Thurgau geboren worden. Was die Autorin im Laufe ihres Lebens durchgemacht hat, können wir zum Teil diesem Buch entnehmen. Sie selbst hat ihren Lebensgefährten verlassen, um in dem kenianischen Busch den Massai Krieger Lketinga heiraten zu können.
Heute lebt sie mit ihrer Tochter Napirai wieder in der Schweiz. Sie arbeitet als Verkaufsberaterin und wurde mittlerweile von Lketinga geschieden. Seine Familie unterstütz sie jedoch immer noch.
Über das Buch selbst
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Das Taschenbuch von Corinne Hofmann ist im Knaur Verlag erschienen. Es hat mich 18 DM
(Euro 9,50) gekostet.
ISB N 3-426-61496-0
Corinne Hofmann hat es ihrer Tochter Napirai gewidmet. Vierhundertzweiundfünfzig Seiten erzählen von dem harten Leben voller Entbehrungen aber auch vieler Freuden und Glücksmomente, das sie in dem fremden Land gelebt hat. Als \"Mzungu\" (Weisse) ist sie eigentlich immer eine Außenseiterin in Kenia; vor allem in Barsaloi, dem Geburtsort ihres Mannes.
Elf Fotos (ab S.224) zeigen authentisch Lketinga, seine Familie und Corinne Hofmann. Eine geografische Karte erleichert das Vorstellungsvermögen.
Die Kapitel von der Ankunft in Kenia bis zur Flucht sind alle nur wenige Seiten lang. Die Autorin erzählt sehr emotional wie es ihr im kenianischen Busch ergangen ist. Es ist im Grunde ein sehr langer Erfahrungsbericht.
Wer nicht so gut englisch kann, der benötigt ein englisch-deutsches Wörterbuch, da einige Dialoge orginalgetreu wiedergegeben sind. Es handelt sich jedoch um sehr einfaches Englisch, das auch Anfänger gut übersetzen können. Corinne Hofmann konnte nämlich auch nur wenig englisch als sie ihren Lebensgefährten in Kenia verlassen hat. Ich hatte keine Probleme damit, und das will schon was heißen.
Kritik
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Es ist mir aufgrund des Erzählstils sehr leicht gefallen, mich in ihre Person hineinzuversetzen. Die Verwunderung über manche Gewohnheiten des Stammes der Samburu konnte ich förmlich fühlen. Was denkt man, wenn man völlig fremden Gewohnheiten begegnet, die man aufgrund der Verständigungsschwierigkeiten nicht versteht?
Ich bewundere diese Frau, die aus Liebe so stark war und nicht bei den geringsten Schwieirgkeiten das Weite gesucht hat. Oft hätte ich es verstanden. Eine Malaria ist lebensbedrohlich, wenn es keine heilenden Medikamente gibt. Um dem Stamm der Samburu und sich selbst mit Nahrungsmitteln zu versorgen, kauft sie - natürlich nicht ohne Schwieirgkeiten - einen Landrover. Mehr als einmal kommt sie damit in gefährliche Situationen.
Durch dieses Buch habe ich eine fremde Kultur kennengelernt. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gibt es nicht. Corinne Hofmann verständigte sich mit ihrem Mann auf englisch. Kommunikationsschwierigkeiten gibt es aber auch oft aufgrund anderer Gründe als der unterschiedlichen Landessprache; wie das in jeder Ehe so üblich ist.
Meine perönliche Meinung
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Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sich um eine wahre Geschichte handelt. Ich-Erzählungen mag ich gerne, da ich mich so am besten in das Geschehen einfühlen kann. Ich habe mich mit Corinne Hofmann gefreut und habe mit ihr gelitten. Innerhalb drei Tagen hatte ich das komplette Buch geradezu verschlungen.
Wer sich für diese Art von Literatur interessiert, dem wird bestimmt auch das Buch \"Die Farbe meines Gesichtes\" von Miriam Kwalanda und Birgit Theresa Koch gefallen. Eine Kenianerin erzählt ihre Geschichte.
Über Kommentare Eurerseits würde ich mich freuen.
Eure venus
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