IKEA Einrichtungshaus Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Warenverfügbarkeit:
- Übersichtlichkeit:
- Kundenfreundlichkeit:
- Auswahl:
- Fachliche Beratung:
- Umgang mit Reklamationen:
- Warenqualität:
Erfahrungsbericht von just_kidding
Mein persönlicher Tempel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"My home is my castle". Kann ich ruhigen Gewissens unterstreichen, diesen Spruch. Zu Hause, da fühle ich mich wohl. Und da soll alles schön gemütlich sein, praktisch, aber eben auch hübsch. Aber wenig kosten muß es. Und daher habe ich seit dem Moment, als ich erstmalig eine eigene Wohnung beziehen durfte, IKEA zu meinem exklusiven (im Sinne von einzigartig ;o) Einrichtungshaus erwählt.
Ich kriege glänzende Augen, wenn ich alleine an Bettwäsche, Teelichte, Geschirr, Kissen, Gläser und so weiter denke, die alle quasi NICHTS kosten.
Klinge ich euphorisch? Ja? Dann solltet Ihr mal sehen, was passiert, wenn ich ein Ikea-Möbelhaus so richtig in echt betrete! Da wird simultan mit meiner Freundin die EC-Karte gezückt, in die Luft emporgehoben, kriegsschreimäßig "KAUFEN" gerufen, und dann aber SOFORT die Treppe zu den Ausstellungsräumen geentert.
Kurz abgebremst, einer der unten am Eingang ausliegenden Kataloge gegriffen, und wieder die Treppe hochgestürmt.
Gleich zu Beginn greifen wir erstmal an einem kleinen unbemannten Informationsstand (leider sind nicht viele unbemannt) in das mit kleinen Holzbleistiften befüllte Bonbonglas, damit wir uns Notizen machen können. Da wir grundsätzlich viele Notizen machen, brauchen wir natürlich auch dementsprechend viele Bleistifte *hüstel*.
Weiter geht’s dann durch die aufgestellten Wohnlandschaften. Wir probesitzen auf schicken Sofas, die wir uns eh nicht leisten können, packen hier und da eine wirklich schöne Bettwäsche ein, die einen Bruchteil dessen kostet, was man in anderen Läden dafür bezahlen würde.
Wir suchen uns Betten aus, die wir irgendwann mal mit dem Ehegatten und 2 Kindern teilen werden, liegen auf Matratzen rum (hüpfen wäre dann doch ein bißchen zu peinlich...), und überlegen, ob man nicht doch noch einige dieser unglaublich preiswerten Klemmspots braucht.
Nebenbei versuchen wir zu verstehen, warum das Ehepaar mit den 4 quengelnden Kleinkindern eben diese nicht einfach in dem Ikea-eigenen betreuten Bällchenbad abgegeben hat, deren Betreuer erfahrungsgemäß wirklich sympathisch und auch domptier-befähigt sind.
Nachdem wir dann durch die aufgebauten Küchen geschlendert sind ("Diese ist meine. IRGENDWANN gehört sie mir!"), Schränke, Tische und Vitrinen bewundert haben geht’s ans Eingemachte.
Die unteren Gefilde. Die Hallen, in denen unzählige Pappkartons darauf warten, auf unseren Einkaufswagen gestapelt zu werden.
Kerzen, Teelichte und Gläser werden jedesmal bei IKEA gekauft. Das muß man schon gar nicht mehr extra erwähnen. Bettwäsche ist zugegebenermaßen nicht immer in optisch ansprechender Qualität da, aber preiswert ist sie allemal. Also ICH habe noch fast nirgendwo anders SO schöne Bettwäsche in dieser Größe für 60 Mark gesehen. Also da MUSS man die doch quasi in doppelter Ausführung einpacken.
In meterhohen Regalen stapeln sich Kartons mit Stühlen und Tischen, jeweils ein aufgebautes Modell unten im Regal, falls man mit den ganzen "Sören" "Hoppetosse" "Alf" und wie sie alle heißen durcheinandergekommen ist, und die entsprechenden Namen auf dem Weg von der Ausstellung in die Verkaufshallen vergessen hat.
CD-Ständer, Spiegel, Badutensilien und Kinderspielzeug lassen wir hinter uns.
Kissen... Kissen dürfen nicht vergessen werden. Und die passenden Bezüge. Und nebenbei kann man dann gleich noch mal nachgucken, ob man nicht noch ein paar Meter Stoff braucht. Denn auch davon gibt es eine Menge Auswahl bei IKEA. Dumm nur, daß man sich das meist selbst zurechtschneiden und abwiegen muß (ja.. abwiegen*g*). Denn ich persönlich weiß lediglich die Maße meiner Fenster, aber noch lange nicht, wieviel Stoff ich nun für Gardinen bräuchte.
Aber das ist leider typisch für IKEA. Es ist schon besser, genau zu wissen, was man will. Beratende Mitarbeiter sind rar gesät, aber dafür ist IKEA auch billig, und man weiß ja vorher, was einen erwartet.
Nun geht’s also weiter durch die Teppichabteilung. Die wirklich schönen, dicken, flauschigen Teppiche haben leider auch bei IKEA ihren Preis. Aber die neue Nachttischlampe tröstet über den schlimmsten Frust hinweg.
Und dann... ja DANN kommt die für mich gefährlichste Abteilung: KLEINKRAM.... Servietten, Kerzenleuchter, Tischdecken, Küchenutensilien. Und alles SOOOOO preiswert.
20teiliges Steingutgeschirr für knapp 30 Euro, Holzbrettchen, Schüsseln, geben sich ein lustiges Stelldichein im schwerbeladenen Einkaufswagen.
Die letzten Meter werden gesäumt von Büromaterialien und Pflanzen, bis wir dann endlich die Kasse erreichen.
Das böse Erwachen. Denn auch billige Sachen ergeben dann in der von uns eingepackten Menge eine stolze Summe. Aber wenn wir uns dann vor Augen halten, was wir woanders dafür bezahlt hätten... Also wirklich...TOLL! Sowas erlebt man sonst nur noch bei Aldi ;o)
Etwas schwierig gestaltet sich dann das Aufladen der Pakete auf das Kassenband. Denn erstens muß man den Wagen in eine bestimmte Position bringen, damit er überhaupt durch die Kasse paßt, und zweitens sind die Laufbänder nicht plan, sondern gehen bergauf. Was heißt, daß einer immer darauf achten muß, daß nix runterrutscht, während der andere fleißig weiterpackt.
Und zum krönenden Abschluß gönnen wir uns dann noch den obligatorischen, selbstzusammenzustellenden Hot Dog für sagenhafte 2 Mark.
Lassen in dem klitzekleinen Shop noch typisch schwedische Leckereien unsere Geldbörse zusätzlich belasten, und rollern dann glücklich zum Ausgang.
Das Restaurant, das in jedem IKEA laut Hörensagen wirklich leckere Speisen zubereitet ignorieren wir aber. Ein Hot Dog "auffe Hand" ist halt viel kultiger ;o)
Da wir ja keine großen Möbel kaufen wollten, bleibt uns das Procedere des Abholens erspart.
Betten, etc. muß man nämlich an einem Stand in der Verkaufshalle quasi vorbestellen. Man bekommt dann einen Schein ausgedruckt, den man an der Kasse vorlegt.
Wenn man aber denkt, daß nun im Lager sofort alle aufspringen, um die für uns gedachten Pakete zusammenzustellen, hat man sich geschnitten.
Um mein Bett samt Matratze abzuholen, brauchten wir genauso lange, wie für den ganzen Aufenthalt im Ikea-Haus. Nämlich geschlagene anderthalb Stunden. Nicht etwa, weil eine ellenlange Schlange von Menschen vor uns war, sondern weil sich die Lagerangestellten wohl dachten "Ein gutes Pils braucht ja auch seine Zeit".
Naja..wie gesagt. IKEA ist eben was für Selbstabholer. Und dementsprechend preiswert. Und deswegen fahren wir ja auch hin. Und äußerst angenehm find ich ja, daß alles, was ich zu Hause im Katalog schon auf die "Geht NIX dran vorbei"-Liste gesetzt habe bei IKEA auch vorrätig ist. Ausverkauft? Gibt's glaub ich nicht.
Entgegen der landläufigen Meinung, daß alles von IKEA erstmal grundsätzlich unvollständig ist, oder falsch gebohrt, oder sonstwie fehlerhaft, habe ich (ich SCHWÖRE!) nur gute Erfahrungen gemacht.
Die Qualität ist im Laufe der Jahre immer besser geworden, gerade bei teureren Sachen wie Schränken, Betten, etc. Die Preise hingegen blieben konstant niedrig.
Was wirklich fehlt ist ausreichend Personal. Denn in manchen Dingen braucht man einfach Beratung. Da ist man bei IKEA aber eher allein gelassen.
Aber wie gesagt: Wer zu IKEA fährt, weiß, worauf er sich einläßt. Motzen gilt nich!
Habe ich schon erwähnt, daß ich dieses Jahr umziehe? Und daß ich NATÜRLICH schon im Ikea-Katalog angekreuzt habe, welchen Klein- und Großkram ich aber ganz UNBEDINGT benötige?
Schatz... hol schon mal die EC-Karte vor....
Ich kriege glänzende Augen, wenn ich alleine an Bettwäsche, Teelichte, Geschirr, Kissen, Gläser und so weiter denke, die alle quasi NICHTS kosten.
Klinge ich euphorisch? Ja? Dann solltet Ihr mal sehen, was passiert, wenn ich ein Ikea-Möbelhaus so richtig in echt betrete! Da wird simultan mit meiner Freundin die EC-Karte gezückt, in die Luft emporgehoben, kriegsschreimäßig "KAUFEN" gerufen, und dann aber SOFORT die Treppe zu den Ausstellungsräumen geentert.
Kurz abgebremst, einer der unten am Eingang ausliegenden Kataloge gegriffen, und wieder die Treppe hochgestürmt.
Gleich zu Beginn greifen wir erstmal an einem kleinen unbemannten Informationsstand (leider sind nicht viele unbemannt) in das mit kleinen Holzbleistiften befüllte Bonbonglas, damit wir uns Notizen machen können. Da wir grundsätzlich viele Notizen machen, brauchen wir natürlich auch dementsprechend viele Bleistifte *hüstel*.
Weiter geht’s dann durch die aufgestellten Wohnlandschaften. Wir probesitzen auf schicken Sofas, die wir uns eh nicht leisten können, packen hier und da eine wirklich schöne Bettwäsche ein, die einen Bruchteil dessen kostet, was man in anderen Läden dafür bezahlen würde.
Wir suchen uns Betten aus, die wir irgendwann mal mit dem Ehegatten und 2 Kindern teilen werden, liegen auf Matratzen rum (hüpfen wäre dann doch ein bißchen zu peinlich...), und überlegen, ob man nicht doch noch einige dieser unglaublich preiswerten Klemmspots braucht.
Nebenbei versuchen wir zu verstehen, warum das Ehepaar mit den 4 quengelnden Kleinkindern eben diese nicht einfach in dem Ikea-eigenen betreuten Bällchenbad abgegeben hat, deren Betreuer erfahrungsgemäß wirklich sympathisch und auch domptier-befähigt sind.
Nachdem wir dann durch die aufgebauten Küchen geschlendert sind ("Diese ist meine. IRGENDWANN gehört sie mir!"), Schränke, Tische und Vitrinen bewundert haben geht’s ans Eingemachte.
Die unteren Gefilde. Die Hallen, in denen unzählige Pappkartons darauf warten, auf unseren Einkaufswagen gestapelt zu werden.
Kerzen, Teelichte und Gläser werden jedesmal bei IKEA gekauft. Das muß man schon gar nicht mehr extra erwähnen. Bettwäsche ist zugegebenermaßen nicht immer in optisch ansprechender Qualität da, aber preiswert ist sie allemal. Also ICH habe noch fast nirgendwo anders SO schöne Bettwäsche in dieser Größe für 60 Mark gesehen. Also da MUSS man die doch quasi in doppelter Ausführung einpacken.
In meterhohen Regalen stapeln sich Kartons mit Stühlen und Tischen, jeweils ein aufgebautes Modell unten im Regal, falls man mit den ganzen "Sören" "Hoppetosse" "Alf" und wie sie alle heißen durcheinandergekommen ist, und die entsprechenden Namen auf dem Weg von der Ausstellung in die Verkaufshallen vergessen hat.
CD-Ständer, Spiegel, Badutensilien und Kinderspielzeug lassen wir hinter uns.
Kissen... Kissen dürfen nicht vergessen werden. Und die passenden Bezüge. Und nebenbei kann man dann gleich noch mal nachgucken, ob man nicht noch ein paar Meter Stoff braucht. Denn auch davon gibt es eine Menge Auswahl bei IKEA. Dumm nur, daß man sich das meist selbst zurechtschneiden und abwiegen muß (ja.. abwiegen*g*). Denn ich persönlich weiß lediglich die Maße meiner Fenster, aber noch lange nicht, wieviel Stoff ich nun für Gardinen bräuchte.
Aber das ist leider typisch für IKEA. Es ist schon besser, genau zu wissen, was man will. Beratende Mitarbeiter sind rar gesät, aber dafür ist IKEA auch billig, und man weiß ja vorher, was einen erwartet.
Nun geht’s also weiter durch die Teppichabteilung. Die wirklich schönen, dicken, flauschigen Teppiche haben leider auch bei IKEA ihren Preis. Aber die neue Nachttischlampe tröstet über den schlimmsten Frust hinweg.
Und dann... ja DANN kommt die für mich gefährlichste Abteilung: KLEINKRAM.... Servietten, Kerzenleuchter, Tischdecken, Küchenutensilien. Und alles SOOOOO preiswert.
20teiliges Steingutgeschirr für knapp 30 Euro, Holzbrettchen, Schüsseln, geben sich ein lustiges Stelldichein im schwerbeladenen Einkaufswagen.
Die letzten Meter werden gesäumt von Büromaterialien und Pflanzen, bis wir dann endlich die Kasse erreichen.
Das böse Erwachen. Denn auch billige Sachen ergeben dann in der von uns eingepackten Menge eine stolze Summe. Aber wenn wir uns dann vor Augen halten, was wir woanders dafür bezahlt hätten... Also wirklich...TOLL! Sowas erlebt man sonst nur noch bei Aldi ;o)
Etwas schwierig gestaltet sich dann das Aufladen der Pakete auf das Kassenband. Denn erstens muß man den Wagen in eine bestimmte Position bringen, damit er überhaupt durch die Kasse paßt, und zweitens sind die Laufbänder nicht plan, sondern gehen bergauf. Was heißt, daß einer immer darauf achten muß, daß nix runterrutscht, während der andere fleißig weiterpackt.
Und zum krönenden Abschluß gönnen wir uns dann noch den obligatorischen, selbstzusammenzustellenden Hot Dog für sagenhafte 2 Mark.
Lassen in dem klitzekleinen Shop noch typisch schwedische Leckereien unsere Geldbörse zusätzlich belasten, und rollern dann glücklich zum Ausgang.
Das Restaurant, das in jedem IKEA laut Hörensagen wirklich leckere Speisen zubereitet ignorieren wir aber. Ein Hot Dog "auffe Hand" ist halt viel kultiger ;o)
Da wir ja keine großen Möbel kaufen wollten, bleibt uns das Procedere des Abholens erspart.
Betten, etc. muß man nämlich an einem Stand in der Verkaufshalle quasi vorbestellen. Man bekommt dann einen Schein ausgedruckt, den man an der Kasse vorlegt.
Wenn man aber denkt, daß nun im Lager sofort alle aufspringen, um die für uns gedachten Pakete zusammenzustellen, hat man sich geschnitten.
Um mein Bett samt Matratze abzuholen, brauchten wir genauso lange, wie für den ganzen Aufenthalt im Ikea-Haus. Nämlich geschlagene anderthalb Stunden. Nicht etwa, weil eine ellenlange Schlange von Menschen vor uns war, sondern weil sich die Lagerangestellten wohl dachten "Ein gutes Pils braucht ja auch seine Zeit".
Naja..wie gesagt. IKEA ist eben was für Selbstabholer. Und dementsprechend preiswert. Und deswegen fahren wir ja auch hin. Und äußerst angenehm find ich ja, daß alles, was ich zu Hause im Katalog schon auf die "Geht NIX dran vorbei"-Liste gesetzt habe bei IKEA auch vorrätig ist. Ausverkauft? Gibt's glaub ich nicht.
Entgegen der landläufigen Meinung, daß alles von IKEA erstmal grundsätzlich unvollständig ist, oder falsch gebohrt, oder sonstwie fehlerhaft, habe ich (ich SCHWÖRE!) nur gute Erfahrungen gemacht.
Die Qualität ist im Laufe der Jahre immer besser geworden, gerade bei teureren Sachen wie Schränken, Betten, etc. Die Preise hingegen blieben konstant niedrig.
Was wirklich fehlt ist ausreichend Personal. Denn in manchen Dingen braucht man einfach Beratung. Da ist man bei IKEA aber eher allein gelassen.
Aber wie gesagt: Wer zu IKEA fährt, weiß, worauf er sich einläßt. Motzen gilt nich!
Habe ich schon erwähnt, daß ich dieses Jahr umziehe? Und daß ich NATÜRLICH schon im Ikea-Katalog angekreuzt habe, welchen Klein- und Großkram ich aber ganz UNBEDINGT benötige?
Schatz... hol schon mal die EC-Karte vor....
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