Jägermeister Kräuterlikör Testbericht

Jaegermeister-kraeuterlikoer
ab 18,80
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Wirkungsgrad:  durchschnittlich
  • Nachwirkungen:  gering
  • Design der Verpackung:  sehr gut
  • Kultstatus:  sehr hoch

Erfahrungsbericht von Hopsten

Waidmannsdank...

5
  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Wirkungsgrad:  sehr gering
  • Nachwirkungen:  gering
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Also ich lehne dankend ab, wenn mir einer mit dem Jägermeister zu nahe kommt. Na ja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Gleich nach einem deftigen Mahl kann so ein Magenaufräumer ganz hilfreich sein. Dann kann ich mich, aus gesundheitlichen Gründen, noch überwinden. Aber sonst....

Das ist er nun:
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Jägermeister kriegt man in eine 0,7Liter Pulle für 7,59 Euro. Meistens kostet er mehr, weil das hier ein Superpreis ist. Es ist ein Kräuterlikör, der aus vielen, vielen Kräutern bestehen muss, sonst kann so ein Geschmack gar nicht zustande kommen. Der Alkoholgehalt beträgt 35%.

Ich weiss noch ,dass mein Opa das Zeugs gern trank. Ich hätte auch so gern probiert als ich noch Kind war. Der Hirsch mit dem imposanten Geweih hatte es mit angetan. Na ja, war ganz gut, dass ich das Zeug nicht probieren durfte.

Die Flache ist kantig, sage ich mal. Hoch und etwas eckig. Der Schraubdeckel ist grün, und das Etikette ist weiss mit grün und dazu noch der stolze braune Hirschkopf mit Hörnern. Ein Kreuz ist noch zu sehen und einige Infos stehen drauf.

Das Zeugs ist braun, das sieht man schon durch die bottle. Bis dahin ist noch alles okay. Aber ist der Deckel ab, geht für mich das Dilemma los. Schon der strenge Kräutergeruch und das Alkoholaroma und so’n süßer Geruch strapazieren meinen Geruchssinn. Echt, ich finde der Likör schmeckt nach Krankenhaus und Arzt. Oder noch besser „gesund“. Ja, mit dem Geruch verbinde ich nicht ein „Wohlschmecken“ und „Gerntrinken“, eher ein „Mit dem geht’s mir vielleicht besser“. Wenn ihr versteht, was ich damit meine.

Also nun ist das Zeugs nicht mal ganz flüssig. Es ist eher so ein bisken zäh, fällt kaum auf, ist aber da. Und dann noch die braune Farbe, die mich an Hustensaft erinnert. Gut, es schmeckt also würzig, kräftig und nach Kräutern. Wobei ich kein einziges Kraut erkenne. Dann kommt da noch etwas Süße zu und gleichzeitig ein bitteres Aroma. Ihr seht, hier gibt es von allem etwas.

Wenn der Jägermeister kalt ist und ich ihn dann trinke, geht es noch. Aber wenn man wie ich, ihn nur in kleinen Schlucken mit längeren Pausen trinkt, wird er etwas wärmer und schmeckt für mich zum Abgewöhnen.

Und nun zur Wirkung. Die kann ich nicht unter den Tisch kehren. Also das Zeugs bringt so richig Wärme in Mund, Speiseröhre und Magen. Das Gefühl ist hinterher sehr angenehm, das gebe ich zu. Irgendwie fühlt man sich nicht mehr so schwer und satt und träge um den Magen rum. Und den komischen Nachgeschmack kann ich mit Wasser, Cola oder Kaffee schnell loswerden.

Also, ich betrachte den Jägermeister nicht als Likör, den ich aus Vergnügen trinke. Für mich gejört er viel eher in die Abteilung Medizin. Ich überwinde mich, wenn mein Magen zu voll ist. Sonst lasse ich die Finger von diesem Jäger!!*g*


Hopsten

54 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Fluetie

    11.09.2005, 16:13 Uhr von Fluetie
    Bewertung: sehr hilfreich

    heißt vicht unsonst in der Umgangssprache "Leberkleister" ;) lg Dirk

  • redwomen

    11.09.2005, 15:47 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich finde diesen Likör einfach nur zum "abgewöhnen". *ggg* Für mich schmeckt er, wie du selbst schreibst, einfach nur nach Medizin. Was mich allerdings etwas wundert ist, dass du ihm trotzdem die "volle" Sternenzahl gibst