James Bond 007 - Goldfinger (DVD) Testbericht




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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von xmen93
+Fort Knox ist Geschichte!+ (Bond Nr.03)
Pro:
englische Fassung, Sean Connery, Gert Fröbe, Handlung, Umsetzung, ...
Kontra:
finde ich nichts
Empfehlung:
Ja
So hätte es Auric Goldfinger gerne! Aber ich fange mal lieber wieder am Anfang an.
Entstehung von „Goldfinger“
**************************
Der Film entstand hauptsächlich in den USA und den Pinewood-Studios in England. Am 20. Januar 1964 (lang, lang ist es her) begannen die Dreharbeiten in Miami, doch ohne Sean Connery. Der war noch mit dem Hitchcock-Film „Marnie“ beschäftigt, in dem er natürlich eine der beiden Hauptrollen besetzte. Seine Auftritte in Miami wurden nachträglich in England gedreht und in den Film reingeschnitten. Mehr gibt es eigentlich zur Entstehung nicht zu sagen.
Handlung:
***********
Alles beginnt, wie gesagt, in Florida. James Bond verdirbt Goldfinger ein gefaketes (Faker kenne wir ja alle!) Kartenspiel und lässt in ein paar tausend Dollar verlieren. Darauf lässt er sich natürlich gleich mit seiner Freundin ein. Aus Rache ermordet Goldfinger seine abtrünnige Geliebte Jill Masterson (Shirley Eaton), indem er sie von unten bis oben mit Goldlack überzieht! (Das Bild, wie sie total in Gold gehüllt auf dem Bett liegt, ist wohl das beste des Films. Damit Shirley Eaton nichts geschieht, stand sie bei den aufnahmen ständig unter medizinischer Überwachung. Damit sie nicht wie in dem Film daran, dass ihre Haut nicht mehr atmen konnte, starb, wurde eine Stelle am Bauch freigelassen von dem Goldlack.)
Das war der erste Zusammenstoß zwischen 007 und Goldfinger.
Zurück in London bekommt Bond von M (Bernard Lee) den Auftrag, zu beweisen, dass Goldfinger Gold schmuggelt. Nach einem Golfspiel mit ihm verfolgt er ihn. Einige Untersuchungen später hätte Bond auch beweisen können, dass und wie Goldfinger Gold schmuggelt. Doch er kann seinen Auftrag noch nicht beenden, denn er erfährt von dem Unternehmen Grand Slam (Großer Schlag). Zunächst kann er sich darunter jedoch nichts vorstellen, deshalb hängt er sich weiter an Goldfingers Fersen und weiß bald über seinen teuflischen Plan Bescheid: Er plant in Fort Knox einzubrechen und dort eine Atombombe zu zünden. Damit wäre das dort aufbewahrte Gold für 58 Jahre nicht zu gebrauchen, die Goldpreise auf dem Weltmarkt würden stark ansteigen und Goldfinger ist auf einen Schlag zehnmal reicher.
Um die Wirtschaftskrise zu verhindern muss Bond eingreifen, wird bei seinen Bemühungen aber gefangengenommen. Wie es weitergeht, muss sich jetzt jeder selbst ansehen.
Fort Knox
***********
In Fort Knox liegt mehr Gold, als sich ein normaler Mensch vorstellen kann. Da kann man sich nicht wundern, wenn die USA es nicht so einfach zulassen wollen, dass jemand diese Wände betritt oder gar Filmaufnahmen macht. Deshalb wurde in den Pinewood-Studios die bis heute teuerste Außenkulisse hergestellt. Sie kostete 100000 $. Anhand Fotos konnte Ken Adam die Außenfassade naturgetreu herstellen. Das innere entsprang jedoch seiner Fantasie.
Nach endlosem Betteln, erlaubte es die USA wenigstens, auf der nebenliegenden Militärbasis zu drehen. Sogar einige Soldaten durften mitspielen.
Das Bond-Girl...
****************
...Pussy Galore spielte Honor Blackman. Sie arbeitet ursprünglich auf Goldfingers Seite, wechselt später jedoch die Fronten.
Bösewichte
************
Auric Goldfinger wurde von dem Deutschen Gert Fröbe gespielt. Und wieder ist der Deutsche der Böse! Laut Sean Connery war Fröbe der beste Gegenspieler, den er je hatte. Goldfinger ist heute auch noch die wohl bekannteste Figur der Bondreihe, mal abgesehen von Bond selbst und vielleicht Q.
An seiner Seite hatte Goldfinger noch den stummen 3-Zentner-Mann Oddjob (Harold Sakata), der Metallkante seines Hutes einen Mann „tot werfen“ kann.
Q...
******
..hat für 007 natürlich wieder nette Sachen gebastelt. Unter anderem hat er seinen Aston Martin DB5 „frisiert“. Im den nächsten drei neuen Bondfilmen (20,21 und 22) wird Bond nach vielen Jahren wieder mit einem Aston Martin durch die Gegend fahren.
Was mich ärgert: Irgendwie hatten die Deutschen 1964 wohl Angst vor zuviel englischer Aussprache. Anstatt Q [kju] oder wenigstens Q [kuh] wurde sein Name als K ausgesprochen! „Guten Morgen K!“ „Good morning Q!“ Nur ein Grund, warum ich die englische Fassung besser finde, als die deutsche.
Simpsons „Das verlockende Angebot“
**********************************
Wenn jemand diese Folge der Simpsons kennt, kennt er auch sicherlich die Szene mit James Bond. Er liegt unter einem Laser und kann gerade noch entkommen. Die Laserszene ist aus diesem Film übernommen, als Goldfinger Bond entdeckt und ihn umbringen will. A wäre doch beinahe sein bestes Stück dahingewesen.
Zurück zu den Simpsons: Bond will weglaufen, doch Homer stellt ihm ein Bein und Bond wird getötet. Zu Hause erzählt Homer stolz, er habe einen Penner zur Strecke gebracht.
Soundtrack:
************
Der Soundtrack von John Barry gesungen von Shirley Bassey erreichte Platz 8 der amerikanischen Verkaufscharts.
DVD-Ausstattung
*****************
Der 106 Minuten lange Film kann in den Sprachen deutsch, englisch und spanisch jeweils in Mono angeguckt werden. Außerdem hat man die Wahl zwischen Kommentar des Regisseurs Guy Hamilton oder der Besetzung und Crew.
Untertitel kann man sich auf englisch, deutsch, spanisch, portugiesisch, schwedisch, polnisch, dänisch, finnisch und norwegisch einblenden lassen.
Wie alle anderen Bond-Filme ist der Film in 16:9.
Es gibt natürlich wieder ein sehr gut gemachtest Making Of zum Film (24 Minuten). Zusätzlich gibt es ein zweites Making Of (28 Minuten), das sich mit dem Erfolg von Film, Sound, Buch usw. von „Goldfinger“ beschäftigt, der noch etliche Jahre anhält. So kam Goldfinger immer wieder mit anderen Bond-Filmen ins Kino, 1966 z.B. mit „Dr.No“. So kommt es auch, dass es viele Trailer gibt, die für 2 Bondfilme warben.
Außerdem gibt es wieder viele Trailer, Fernseh- und Rundfunkwerbung, eine Bildergalerie und Radiointerviews mit Sean Connery.
Mein Fazit
************
Der Film gehört sicherlich zu den Besten der Bond-Filme! Ich hab ihn mir eben, während ich den Bericht geschrieben habe, noch mal gerne angesehen und wird es sicherlich noch öfters tun. Der Film darf in keiner Bond-Sammlung fehlen, das ist klar! Aber auch für jemanden, der sich nur mal einen Bond ansehen bzw. anschaffen will, ist „Goldfinger“ sicher eine sehr gute Wahl! Er ist prägend für viele folgende Abenteuer des Agenten ihrer Majestät.
Puh...Das war`s!
Gruß@all...xmen93
Entstehung von „Goldfinger“
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Der Film entstand hauptsächlich in den USA und den Pinewood-Studios in England. Am 20. Januar 1964 (lang, lang ist es her) begannen die Dreharbeiten in Miami, doch ohne Sean Connery. Der war noch mit dem Hitchcock-Film „Marnie“ beschäftigt, in dem er natürlich eine der beiden Hauptrollen besetzte. Seine Auftritte in Miami wurden nachträglich in England gedreht und in den Film reingeschnitten. Mehr gibt es eigentlich zur Entstehung nicht zu sagen.
Handlung:
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Alles beginnt, wie gesagt, in Florida. James Bond verdirbt Goldfinger ein gefaketes (Faker kenne wir ja alle!) Kartenspiel und lässt in ein paar tausend Dollar verlieren. Darauf lässt er sich natürlich gleich mit seiner Freundin ein. Aus Rache ermordet Goldfinger seine abtrünnige Geliebte Jill Masterson (Shirley Eaton), indem er sie von unten bis oben mit Goldlack überzieht! (Das Bild, wie sie total in Gold gehüllt auf dem Bett liegt, ist wohl das beste des Films. Damit Shirley Eaton nichts geschieht, stand sie bei den aufnahmen ständig unter medizinischer Überwachung. Damit sie nicht wie in dem Film daran, dass ihre Haut nicht mehr atmen konnte, starb, wurde eine Stelle am Bauch freigelassen von dem Goldlack.)
Das war der erste Zusammenstoß zwischen 007 und Goldfinger.
Zurück in London bekommt Bond von M (Bernard Lee) den Auftrag, zu beweisen, dass Goldfinger Gold schmuggelt. Nach einem Golfspiel mit ihm verfolgt er ihn. Einige Untersuchungen später hätte Bond auch beweisen können, dass und wie Goldfinger Gold schmuggelt. Doch er kann seinen Auftrag noch nicht beenden, denn er erfährt von dem Unternehmen Grand Slam (Großer Schlag). Zunächst kann er sich darunter jedoch nichts vorstellen, deshalb hängt er sich weiter an Goldfingers Fersen und weiß bald über seinen teuflischen Plan Bescheid: Er plant in Fort Knox einzubrechen und dort eine Atombombe zu zünden. Damit wäre das dort aufbewahrte Gold für 58 Jahre nicht zu gebrauchen, die Goldpreise auf dem Weltmarkt würden stark ansteigen und Goldfinger ist auf einen Schlag zehnmal reicher.
Um die Wirtschaftskrise zu verhindern muss Bond eingreifen, wird bei seinen Bemühungen aber gefangengenommen. Wie es weitergeht, muss sich jetzt jeder selbst ansehen.
Fort Knox
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In Fort Knox liegt mehr Gold, als sich ein normaler Mensch vorstellen kann. Da kann man sich nicht wundern, wenn die USA es nicht so einfach zulassen wollen, dass jemand diese Wände betritt oder gar Filmaufnahmen macht. Deshalb wurde in den Pinewood-Studios die bis heute teuerste Außenkulisse hergestellt. Sie kostete 100000 $. Anhand Fotos konnte Ken Adam die Außenfassade naturgetreu herstellen. Das innere entsprang jedoch seiner Fantasie.
Nach endlosem Betteln, erlaubte es die USA wenigstens, auf der nebenliegenden Militärbasis zu drehen. Sogar einige Soldaten durften mitspielen.
Das Bond-Girl...
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...Pussy Galore spielte Honor Blackman. Sie arbeitet ursprünglich auf Goldfingers Seite, wechselt später jedoch die Fronten.
Bösewichte
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Auric Goldfinger wurde von dem Deutschen Gert Fröbe gespielt. Und wieder ist der Deutsche der Böse! Laut Sean Connery war Fröbe der beste Gegenspieler, den er je hatte. Goldfinger ist heute auch noch die wohl bekannteste Figur der Bondreihe, mal abgesehen von Bond selbst und vielleicht Q.
An seiner Seite hatte Goldfinger noch den stummen 3-Zentner-Mann Oddjob (Harold Sakata), der Metallkante seines Hutes einen Mann „tot werfen“ kann.
Q...
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..hat für 007 natürlich wieder nette Sachen gebastelt. Unter anderem hat er seinen Aston Martin DB5 „frisiert“. Im den nächsten drei neuen Bondfilmen (20,21 und 22) wird Bond nach vielen Jahren wieder mit einem Aston Martin durch die Gegend fahren.
Was mich ärgert: Irgendwie hatten die Deutschen 1964 wohl Angst vor zuviel englischer Aussprache. Anstatt Q [kju] oder wenigstens Q [kuh] wurde sein Name als K ausgesprochen! „Guten Morgen K!“ „Good morning Q!“ Nur ein Grund, warum ich die englische Fassung besser finde, als die deutsche.
Simpsons „Das verlockende Angebot“
**********************************
Wenn jemand diese Folge der Simpsons kennt, kennt er auch sicherlich die Szene mit James Bond. Er liegt unter einem Laser und kann gerade noch entkommen. Die Laserszene ist aus diesem Film übernommen, als Goldfinger Bond entdeckt und ihn umbringen will. A wäre doch beinahe sein bestes Stück dahingewesen.
Zurück zu den Simpsons: Bond will weglaufen, doch Homer stellt ihm ein Bein und Bond wird getötet. Zu Hause erzählt Homer stolz, er habe einen Penner zur Strecke gebracht.
Soundtrack:
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Der Soundtrack von John Barry gesungen von Shirley Bassey erreichte Platz 8 der amerikanischen Verkaufscharts.
DVD-Ausstattung
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Der 106 Minuten lange Film kann in den Sprachen deutsch, englisch und spanisch jeweils in Mono angeguckt werden. Außerdem hat man die Wahl zwischen Kommentar des Regisseurs Guy Hamilton oder der Besetzung und Crew.
Untertitel kann man sich auf englisch, deutsch, spanisch, portugiesisch, schwedisch, polnisch, dänisch, finnisch und norwegisch einblenden lassen.
Wie alle anderen Bond-Filme ist der Film in 16:9.
Es gibt natürlich wieder ein sehr gut gemachtest Making Of zum Film (24 Minuten). Zusätzlich gibt es ein zweites Making Of (28 Minuten), das sich mit dem Erfolg von Film, Sound, Buch usw. von „Goldfinger“ beschäftigt, der noch etliche Jahre anhält. So kam Goldfinger immer wieder mit anderen Bond-Filmen ins Kino, 1966 z.B. mit „Dr.No“. So kommt es auch, dass es viele Trailer gibt, die für 2 Bondfilme warben.
Außerdem gibt es wieder viele Trailer, Fernseh- und Rundfunkwerbung, eine Bildergalerie und Radiointerviews mit Sean Connery.
Mein Fazit
************
Der Film gehört sicherlich zu den Besten der Bond-Filme! Ich hab ihn mir eben, während ich den Bericht geschrieben habe, noch mal gerne angesehen und wird es sicherlich noch öfters tun. Der Film darf in keiner Bond-Sammlung fehlen, das ist klar! Aber auch für jemanden, der sich nur mal einen Bond ansehen bzw. anschaffen will, ist „Goldfinger“ sicher eine sehr gute Wahl! Er ist prägend für viele folgende Abenteuer des Agenten ihrer Majestät.
Puh...Das war`s!
Gruß@all...xmen93
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