Kalifornien Testbericht

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Erfahrungsbericht von Gambler

Tipps für eine Rundreise...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ein Urlaub in den USA ist meines Erachtens immer noch etwas ganz besonderes. Dies wird einem auch im speziellen vor dem Hintergrund der Terroranschläge deutlich. Nachdem ich nun bereits das eine oder andere Mal über den großen Teich durfte, möchte ich euch heute ein paar Tipps zu Kalifornien geben. Dorthin hat es mich für 16 Tage verschlagen. Eines vorweg: Wer keine Rundreise macht, ist selber Schuld. Für einen reinen Badeurlaub oder eine Stadtbesichtigung ist die Anreise doch etwas weit?! Hier nun meine Route (Nachmachen dringend empfohlen und ein paar nützliche Tipps:

Allgemeines/ Vorbereitung:
Eine Reise in die USA birgt mittlerweile eine ganze Menge finanzieller Probleme. Da muss man sich bei den Reisevorbereitungen schon einmal Gedanken machen. Wer etwas flexibel ist, bekommt einen Flug nach Kalifornien in der Nebensaison grds. für etwas unter 500 €. Etwaige Strapazen sind dann natürlich eingeschlossen. Neben den enorm verschärften Sicherheitskontrollen, machen lange Wartezeiten an den Umsteigeflughäfen schon gewaltig zu schaffen. Juckepunkt Nummer eins ist immer wieder das Nadelöhr Paris Charles-de-Gaulle 2. Dieser Flughafen mit seinem Hauptcarrier Air France ist einer undurchsichtigsten und logistisch miserabelsten Airports der Welt. Bei gleicher Leistung bzw. bei gleichem Preis sollte man auf Paris als Umsteigeort verzichten. Wer bereits vorab umfassende Infos über Kalifornien und auch Gutscheine haben will, der bittet bei der California Tourism um Infomaterial. Die Zusendung dauert etwa 3-4 Wochen. Adresse:

California Tourism
Dept 4000
11949 Sherman Road
N. Hollywood CA 91605
USA

Wie kann man noch Kosten im Vorfeld sparen? Keine Hotels oder Motels vorbuchen! Das ist das Unsinnigste überhaupt. Selbst bei Ankunft in Kalifornien zur späten Stunde am Wochenende bekommt man noch akzeptable Zimmer. Etwas anders verhält es sich mit dem Mietwagen. Die sind günstiger bei Buchung in Deutschland. Der Vorteil besteht hier zudem darin, dass die nützliche Vollkaskoversicherung (CDW) bereits enthalten ist und genügenden Schutz gewährt. Eine Insassenversicherung vor Ort ist Blödsinn. Bleiben noch zwei wichtige Dinge: Zum einen sollte eine Auslandsreisekrankenversicherung unbedingt abgeschlossen werden. Die kostet pro Jahr meist nicht mehr als 6 €. Zum anderen ist es sinnvoll nur ganz wenig Bargeld hier zu tauschen (z.B. 50$ pr. Person) und den Rest in Travellers Cheques mitzunehmen. Die werden in den USA wie Bargeld behandelt. Alles sonstige kann man mit allen üblichen Kreditkarten bezahlen (Am besten MC, VISA oder AMEX). Ach ja, und daran denken: Aufgrund des hohen Dollarkurses und des langen wirtschaftlichen Aufschwungs in den USA, ist es "drüben" teilweise verdammt teuer!

Unterkunft:
Wie schon erwähnt, bietet es sich an, eine Unterkunft vor Ort zu suchen. Dabei ist es zunächst besonders wichtig, an eines von vielen Couponheften zu gelangen. Mit diesen erhält man für eine begrenzte Anzahl von Zimmern Rabatte. So kann man außerhalb der Ballungsgebiete für etwa 35$ pro Zimmer gut und sauber übernachten. Diese Rabatthefte werden von vielen Firmen herausgegeben. Die Mietwagenfirmen geben zum einen auf Anfrage Hefte heraus, zum anderen erhält man in den Fast-Food-Ketten Burger King, Cars Jr. und Danny´s ebenfalls kostenlose unterschiedliche Coupons. Sei bezüglich der Unterbringung noch eine Sache erwähnt: Wer eine gewisse Schmerzgrenze hat, sollte 25$-Angebote von privat betriebenen Motels links liegen lassen. Als besonders günstig und stets gut haben sich Motel 6, Rodeway Inn, Super 8 und Days Inn erwiesen. Auch Travelodge und Ramada Inn bieten manchmal gute Angebote auf sehr gutem Niveau. Letztere haben auch Frühstück im Programm. Bei den meisten anderen Motels bleibt es meist bei einem Donut und einem miesen Kaffee.

Fahrzeug:
Wenn man in Deutschland bereits ein Fahrzeug vorgebucht hat, dauert die Fahrzeugübernahme mit allen Formailtäten etwa 15 Minuten. Fahrer unter 25 Jahren bezahlen vor Ort einen Aufschlag zwischen 10 und 21 $ pro Tag. Ein Zusatzfahrer kostet in der Regel 5 $ pro Tag. Auf das Angebot, den Wagen nicht vollgetankt zurückbringen zu müssen und dafür einen "günstigen" Gallonenpreis zu zahlen, sollte man nicht eingehen. Man fährt mit der Variante "Voller Tank" einfach besser. Problematisch wird es, wenn man dies vergessen haben sollte. Da werden dann etwa $ 4,50 pro Gallone fällig. Das muss ja nicht sein. Die günstigsten Autovermieter sind in der Regel Alamo und Avis. Der Zustand der Fahrzeug ist grundsätzlich in Ordnung. Aunahmen bestätigen die Regel (Siehe Meinung über Alamo). Bei Problemen hilft einem eine kostenlose Hotline weiter. Für die Rückgabe des Fahrzeugs muss man höchstens 10-15 Minuten einplanen, mehr nicht.

Verpflegung:
Wer erwartet, in den USA seien die Motels mit einem tollen Frühstücksbuffett gesegnet, der irrt. Meist bleibt es bei Donut und Kaffee. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Es hat sich in meinen Augen bewährt morgens und abends üppig zu essen und somit das Mittagessen ausfallen zu lassen. Frühstück isst man am besten in den weitverbreiteten Breakfast Inns, wie das Waffle House oder Danny´s. Beide bieten alles rund um die Uhr und sind somit auch für ein Abendessen geeignet. Wer auf das morgendliche Essen gehen verzichten will, holt sich einfach ein paar Bagels (wie Brötchen), Muffins oder Donuts aus dem Supermarkt. Mit einem sehr guten Kaffee von der weit verbreiteten Kette "Starbucks Coffee" ist das auch nicht schlecht. Abends locken neben den erwähnten Lokalen alle bekannten Fast-Food-Läden. Will man wirklich Essen gehen, so findet man derartige Restaurants nur vereinzelt. Diese sind dann extrem teuer und feinere Kleidung wird meist auch erwartet. Bei allen Geschichten mit Bedienung gilt jedoch ausnahmslos: 15 % Trinkgeld müssen es schon sein. Ausnahme: Es war wirklich schlecht! Für die ganze Reise ist aber zu empfehlen, 2-3 Dutzend Softdrink Dosen mitzunehmen. Ein 5-Liter-Kanister mit Wasser kann auch nicht schaden, da das Kühlwasser in den Bergen oft bedenklich heiss wird. ---Jetzt aber zu den einzelnen Punkten der Rundreise---

San Francisco:
Wie bei allen Punkten der Rundreise, möchte ich nur mir wichtig erscheinende Punkte ansprechen, da ich stets der Meinung bin, jeder sollte selbst die Erfahrungen machen. Eines vorweg: Als ich neulich in den Nachrichten gehört habe, dass es Terroristen womöglich auch auf die Golden Gate abgesehen haben, lief es mir wie ein Schauer den Rücken herunter. Dieses einzigartige Bauwerk ist für mich das (!) Symbol eines freien Amerikas. Das offensichtlichste Problem in S.F. ist das Preisniveau. Ich habe noch nie eine derart teure Stadt gesehen. Unterkünfte sind unter 100$ pro Nacht nicht zu bekommen! Dieser Fakt wird aber auch durch die Tatsache aufgewogen, dass S.F. in meinen Augen die schönste Stadt der Welt ist. Was sollte zu einem Programm dazu gehören? Da kann man sich zunächst einen hervorragenden Überblick mit dem Cable Car verschaffen (Pkw am Hotel lassen, da Parken immens teuer ist - im Durchschnitt 13 $, egal wie lange). Einfach an den Haltepunkten der beiden Linien einsteigen und los geht´s. Eine Fahrt kostet 2 $ pro Person. Eine Linie führt direkt zu Fisherman´s Wharf, der zusammen mit den übrigen Piers eine Attraktion an sich ist. Eindrucksvoll sind die vielen Seelöwen am Pier 39, die sich auf Holzbohlen schwimmend in der Sonne räkeln. Gleich daneben, am Pier 41, fährt man nach Alcatraz. Eine Tour dorthin dauert gut 2 Stunden und die Schiffe fahren alle 30 Minuten. Die Überfahrt kostet 8,50 $. Aber Vorsicht: Das Ticket sollte man einige Tage zuvor bereits gekauft haben, da am selbigen Tag eine Überfahrt meist nicht mehr möglich ist aufgrund der hohen Nachfrage. Alcatraz an sich lohnt sich schon. Die Exhibitions dort sind ihr Eintrittsgeld wert, obwohl wir als wir dort waren ein enormes Fliegenproblem hatten. Eine Armada lästiger Fliegen attackierte die Besucher ständig... Was lohnt noch? In jedem Fall eine Überfahrt über dei Oakland Bay Bridge, sowie die Golden Gate Bridge. Beide kosten stadteinwärts je 2 bzw 3$. Tipp: In der Woche ist die Überfahrt während des Berufsverkehrs für Pkw mit 3 Insassen oder mehr kostenlos!!! Einen hervorragenden Überblick über S.F. erhält man einerseits im nördlich gelegenen Sausalito mit seinen malerischen Geschäften und Eisdielen, sowie von den sog. Twin Peaks mitten in der Stadt. Bei Sausalito liegt eine kleine aber wunderschöne Alternative zum Redwood National Park: Das Muir Woods National Monument. Hier kann man riesengroße Redwood-Bäume bestaunen. Es lohnt sich! Fragen? Schreibt bitte einen Kommentar!

Highway No. 1:
Der Highway No. 1 ist wohl ein Muss für jeden Kalifornien-Besucher. Die dort gewonnenen Eindrücke sind schlecht zu beschreiben. Deshalb nur ein paar kurze Tipps: Es empfiehlt sich, stets an eine Unterkunft oder ein Tankmöglichkeit zu denken, da teilweise über 50 Meilen nicht ein Haus zu sehen ist. Sehr teuer, aber einen wunderschönen Strand hat man in Carmel by the Sea. Dieser Nobelort bietet alles für den feinen Gaumen oder das anspruchsvolle Auge... Ach ja, bevor ich es vergesse: Der so hoch gelobte Seventeen-Mile-Drive ist seine 7,50 $ überhaupt nicht wert. Das kann man in Carmel auch sehen! Zu empfehlen ist weiterhin ein Aufenthalt (Hier sind auch Motels günstig) in Santa Cruz. Während der Sommermonate ist hier ein Jahrmarkt direkt am Strand geöffnet. Dieses Feeling hat schon etwas besonderes. Ab San Simeon wird der Highway dann nicht mehr so spektakulär. Kurz hinter Morro Bay haben wir am Strand noch ein paar Seelöwen ausmachen können. Ob die dort jedoch immer zu sehen sind, kann ich nicht sagen. Ich habe in keinem Reiseführer darüber etwas gefunden. Wer eine dänische Stadt mitten in den USA bewundern möchte, dem sei Solvang ans Herz gelegt. Diese von dänischen Einwanderern erbaute Siedlung ist mittlerweile eine schöne Touristenattraktion. Eine Übernachtung hier ist nicht allzu teuer und lohnt sich zudem.

Los Angeles:
Nun sind wir schon in L.A., das heisst kurz davor. Wer einen Badestopp machen möchte, sollte dies unbedingt in Mailbu machen. Der Strand ist genauso wie Wasser und Brandung wunderschön. Wenn es nicht so heiss ist bzw. bis zum frühen Nachmittag sind auch nicht allzu viele Besucher am Strand zu finden. Das Parken ist dann auch kein Problem. Etwas Kultiges bekommt man zudem: Baywatch. Die Rettungsschwimmer sind wirklich so cool wie im TV. Zwischenzeitlich wurde die Strömung etwas doller, so dass sofort, neben Rettungsschwimmer und den gelben Jeeps auch so ein Schnellboot auftauchte. Ich dachte, wo ist die Kamera? Wenn das noch nichts war, dann gibt es jetzt noch etwas Besseres: Kurz hinter dem Hauptstrand hatten wir uns auf der rechten Seite bei einem Subway draussen gemütlich gemacht, als ein ca. 2 Meter grosser Mann mit gelockten Blonden Haaren 5 Meter von uns weg stand und auf einen kleinen Jungen wartete, der ihn fragte: "Thomas, wolln wir los?". Wir guckten einmal, wir guckten zweimal. Tatsache! Kurze Zeit später fuhr Thomas Gottschalk in seinem nagelneuen schwarzen Lexus LC 430 (So heisst der glaub ich) davon... Angequatscht haben wir ihn aber nicht. Der hat ja auch ein Privatleben! Kommen wir zum eigentlich L.A. und damit zur wohl größten und einzigen Enttäuschung während der Rundreise. L.A. lohnt sich nicht! Hollywood besteht lediglich aus dem teilweise ungepflegten Sternen am Boden und den wenig frequentierten und auch unansehnlichen Geschäften am Rande der Sterne. Mehr ist Hollywood nicht. Den Schriftzug an den Hollywood Hügeln kann man nur von weitem betrachten. Will man ein Foto schiessen, muss man sich waghalsig auf die Strasse stellen. Hübsch anzuschauen sind die Häuser der Reichen und Schönen in Beverly Hills und Bel Air. Ob man eine Karte über die die Lage der Häuser der Prominenten für stolze 8 $ braucht, muss jeder selbst wissen. Handeln nicht möglich! Wem übrigens Venice Beach als Nobelstrand in Erinnerung ist, der wird auch hier enttäuscht sein. Das Klientel ist derart merkwürdig, dass man sich abends dort nicht mehr auf die Straße trauen sollte. Bleibt zum Abschluss noch etwas zu den Vergnügungsparks zu sagen: Wer etwas auf Disney hält, dem sei Disney World in Orlando empfohlen. Disneyland ist nicht so schön. Der neue Vergnügungspark California ist leider nicht viel mehr als der Heide Park (Soltau) mit Disney Figuren. Ach, und die Universal Studios sind in meinen Augen das Letzte. Eine Aneinanderreihung von durchschnittlichen Comptershows macht mir keinen Spass. Das Flair wie bei Disney wird hier nie erreicht! Alles in allem: L.A. muss man nicht gesehen haben!

Las Vegas:
In Las Vegas blühte mein Herz umso mehr auf. Diese gigantische Stadt mit ihren riesigen Shows und Kasinos hat mir richtig gefallen! Wer nicht gerade an einem Feiertag in L.V. residieren möchte sollte sich einen der Casinos aussuchen. Gut und günstig ist das Excalibur. Teurer aber extrem spitze ist das Paris. Wer eine der vielen All-you-can-Eat-Dinner probieren möchte, der bekommt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für 9,99 $ im Excalibur. Bally´s bietet für 14,99 $ ebenfalls ein absolutes Spitzen Menü. Welche Shows sollte man besuchen? Siegfried und Roy im Mirage sind nichts für den schmalen Geldbeutel. Mit etwa 100 $ beginnen die ersten Karten. Günstiger ist die Show "Lord of the Dance" für 60 $ im New York New York (Lohnt sich!). Wer eine Dinnershow (3-Gänge-Menü mit Show) sehen möchte sollte sich die Rittershow im Excalibur nicht entgehen lassen. Preis dort: 44 $. Für alle gilt: Vorbestellen im Internet unter www.lasvegas.com. Was gibt es nun kostenlos? Bekannt und gut ist die Piratenshow vor dem Treasure Island. Diese findet alle 90 Minuten statt, beginnend am späten Nachmittag. Alle 15 Minuten bricht vor dem Mirage ein Vulkan aus. Gut ist auch die Show mit Wasserfontänen vor dem Bellagio (feiner Laden!) alle 30 Minuten. Anonsten kann ich nur empfehlen, sich so viele Shows und Kasinos anzuschauen, wie möglich. Wer entlang des Strips nicht allzu viel gehen möchte dem seien entweder die Taxen vor den Hotels empfohlen (Preise sind in Ordnung) oder den regelmäßig verkehrende Bus für 1,50 $ pro Person. Wem das Kasinoleben zu viel wird, der sollte Abstecher zu den berühmten Red Rocks (Etwa 20 Milen entfernt) oder auch einen Ausflug zum Lake Mead und dem Hoover Damm (Teurer Eintritt machen. Wer es nicht schafft, zum Nordeingang des Grand Canyon zu fahren (Etwa 350 km einfache Strecke), dem sei ein Flug über den Canyon empfohlen. Diese Flüge sind nahezu überall buchbar und kosten ab 79 $ pro Person. Exklusiver geht es mit dem Hubschrauber ab etwa 130 $ pro Person. Für Las Vegas und Umgebung sollte man alles in allem mindestens 3-4 Tage einplanen, nicht weniger! Eines bleibt auch stets zu beachten. Selbst im Frühjahr oder im Herbst können die Temperaturen locker die 45°C im Schatten erreichen, also Kopfbedeckung tragen und viel Trinken!

Death Valley:
Zu Death Valley gibt es nicht viel zu sagen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall! Es war viel schöner, als ich gedacht hatte. Durch das Gelände des National Parks gelangt man in etwa 3-4 Stunden. Hier, wie auch sonst in den Bergen gilt: Wasser mitführen, damit das Kühlwasser nachgefüllt werden kann. Das eine oder andere Mal war es schon etwas kritisch... Deshalb sollte man bei längeren Anstiegen auch stets die Klimaanlage ausschalten. Dies gilt im Besonderen für "Dante´s View". Hier bekommt man die größten Probleme mit dem Motor, jedoch auch den mit Abstand sagenhaftesten Überblick über das Tal des Todes. Dieser Ausblick ist ein Muss! Ansonsten gibt es viel zu entdecken. Viel Spass!

Sequoia:
Hier findet man die weltgrößten Sequoia Bäume der Welt. Der Eintritt beträgt 10 $ pro Fahrzeug.Eigentlich gibt es nur eine Hauptroute durch den Park mit einer Abzweigung zu einem riesigen Felsen, der wie aufgesetzt auf die Landschaft wirkt, dem Moro Rock. Diesen Felsen sollte man in jedom Fall heraufklettern. Der Ausblick ist fantastisch. Im Sequoia haben wir auch zweimal einen kleinen Schwarzbären gesehen. Für das Fotoalbum sind auch zwei Möglichkeiten geeignet, bei denen man mit seinem Pkw durch einen Baum fahren kann. Keine Angst! Der passt das locker durch! Gegen Ende der Tour durch den National Park kann man den großen General Shermann Tree bewundern, den größten Baum der Welt! Daran schliesst sich der Kings Canyon National Park an, dem man ebenfalls ein paar Stunden schenken sollte.

Yosemite:
Hier findet sich schon der letzte Punkt meiner Kalifornien-Rundreise. Der älteste National Parl Amerikas ist seinen Eintritt (20 $pro Pkw) wert. PS: Wer mehrere National Parks u.ä. auf seiner Reise besucht kommt grundsätzlich günstiger mit dem sog. National Parks Pass weg. Dieser ist überall für 50 $ erhältlich und gilt ein Jahr lang. Tipp: Schaut mal bei ebay nach. Ich habe meinen dort auch wieder versteigert. Doch zu Yosemite: Zwei Tage sollte man in diesem Wunder der Natur schon verbringen. Die Berge und Wälder sind einfach gigantisch. Hier bekommt man alle Tierarten hautnah zu sehen. Die Vielzahl von Trails macht ein Erleben der Natur noch eindrucksvoller.Eine aussicht vom Glacier Point zum berühmten Halfdome kann ich nur empfehlen. Schade ist insgesamt nur, dass gegen Ende des Sommers nahezu kein Wasser mehr fließt, so dass die höchsten(!) Wasserfälle der Welt, die Yosemite Falls, kein Wasser mehr tragen. Eine Sache ist mir auch aufgefallen: Die Vielzahl von Touristen können nicht gut für den Park sein. Im Yosemite Village wird das besonders deutlich. Die riesigen Camping Areas machen Natur zwar für viele Amerikaner erlebbar, was nützt es jedoch, wenn die Natur darunter leidet? Nichtsdestotrotz war Yosemite das Highlight der Rundreise.

Fazit:
Einzelne Stationen der Reise habe ich gar nicht aufgeführt, weil dies sonst den Rahmen gesprengt hätte. Sehr schön waren u.a. auch South Lake Tahoe oder der Mono Lake. Wenn ihr Fragen habt, scheut euch nicht einen kurzen Kommentar zu schreiben. Ich hoffe, damit weitergeholfen zu haben und wünsche Viel Spass im nächsten Urlaub,

Euer Gambler

14 Bewertungen, 4 Kommentare

  • InteressierterIgel

    01.10.2013, 22:58 Uhr von InteressierterIgel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe auch genau die Route gemacht! :-) LG

  • HiRD1

    03.02.2006, 16:25 Uhr von HiRD1
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH. Gruß, Ralf

  • morla

    24.01.2006, 17:41 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Vicky

    20.01.2006, 10:09 Uhr von Vicky
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich. Vic