König der Löwen Testbericht
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Erfahrungsbericht von newsboard
Hakuna Matata: Löwenkönig Simba ruft Euch alle
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Über Katzen habe ich geschrieben, über Hunde, htta da kürzlich mal wieder so einen tollen Song im Ohr, genau gesagt der Freunde des Königs der Löwen Chor, das Hakuna Matata, - klingt das nicht ähnliche beschwörend wie „sesam öffne dich“ oder „simsalabim“ oder auch „fata morgana“, - egal was, egal wie, die Geschichte des Disney’schen Königs der Löwen ist ähnlich seltsam märchenhaft wie die Geschichten von Harun Al Rashid oder den Gebrüdern Grimm, - nur steht, wie bei eine Tierfabel La Fontaine oder Lessing im Mittelpunkt der Fabel der Löwe, der König der Tiere, stellvertretend für die Menschen die begeistert zuhören, so erkennt mancher in den Leiden und Freuden des Simba sich oder sein Schicksal wieder, kann er sich gut mit ihm identifizieren.
Neben den Bildern bewirkt das am Besten die mitreißende, begeisternde Musik dieser Geschichte.
Doch direkter zurück zum Thema. Wie mancher von Euch sah ich mit Begeisterung den Film. Mit der Musical-Form für die Bühne erlebt man mit der CD dazu wieder etwas mehr das Gefühl der Zeichentrick-Figuren. Für meinen Geschmack kommt bei der CD wieder mehr der originalen Disney-Zeichentrick-Version vor mein geistiges Auge.
Hier möchte ich mich kurz mit der CD und zwar in der Deutschen Fassung auseinandersetzen. Ein Freund brachte sie mir für 18 € mit.
Insgesamt handelt es sich da um 19 Tracks (also weniger als 1 € pro Track) mit zusammen rund 67 Minuten Laufzeit, praktisch wird Bild für Bild mit jedem Track eine Szene des Musicals wird in mir wachgerufen. Bei dieser reinen CD kommt natürlich die Musik von Elton John da sie losgelöst ist von anderen direkt ablenkenden Faktoren fast noch besser zur Geltung als auf der Bühne oder im Kino.
Es beginnt mit Track 1, „„Der ewige Kreis“, und dem berühmten „Eröffnungs-Schrei“ von Rafiki, es folgt ein Vokalteil ohne Instrumente mit den Antilopen. So untermalt Rafiki mit seiner gewaltigen Stimme den ersten Auftritt Simbas auf dem Königsfelsen, seine Vorstellung bei den Untertanen.
Als Track 2 folgt „Grasland Chant“, eine Zusammenstellung Afrikanischer Rhythmen, vom Chor vorgetragen, für mich eher unbeachtlich oder wenigstens etwas seltsam anzuhören, so dient er m. E. der allgemeinen Einstimmung auf den Handlungsort des Spiels.
Der Track 3 „Morgenreport“ stellt uns Zazu vor, den königlichen Diener, genau gesagt einen komischen Vogel, der Herz, Witz und Humor in sich vereint, entsprechend ist sein Lied und belebend und mitreißend. Erinnert Ihr Euch? Mufasa bringt Simba das Jagen bei, Zazu dient als Jagdziel und aktueller Berichterstatter zugleich. Irgendwie gewinnt man das Gefühl, das die ganze Sache schwungvoller, lebendiger, farbiger wird, die Handlung kommt ins Laufen, beginnt ihre Eigendynamik zu entwickeln. Bei diesem tollen, beschleunigenden Rhythmus muss auch der Müdeste und Faulste langsam aber sicher aufwachen und munter werden.
Track 4, „Jagd der Löwinnen“ ist wieder ein reines Chorlied. Löwinnen und Antilope legen los, schwungvoll, mitreißend, wenn auch zuerst ohne Musik, dann doch gegen Ende mit immer lauter werdenden großen Trommeln im Hintergrand, man bekommt das Gefühl der Nachdenklichkeit, des Überlegens und schließlich des sich entschieden habens der Löwinnen, - schließlich legen sie los, auf geht es die Antilope zu jagen. Toll umgesetzt eine Jagdszene, erinnert mich fast irgendwie an Peter und der Wolf.
Mit Track 5 „Ich will jetzt gleich König sein“ schwungvoll lässt uns das Klavier teil haben an der Szene wie Simba und Nala auf den Straußen reitend von Zazu begleitet werden, - diese optimal rübergebracht jeweils durch die fliegenden Tempowechsel, vielleicht eines der schönsten Stücke, wenn ich die Augen schließe bin ich wieder in Afrika mit den dreien Unterwegs, einfach toll, da kommt wirklich was rüber.
Der Track 6 „Putz weg“, bringt uns den ersten Auftritt der bösen Hyänen, dramatischere Musik zeigt uns, dass sich Simba und Nala in Gefahr gebracht haben, die Musik wird aufgeregter, lauter, die Hyänen sind daher kaum zu verstehen, wir hören glauben eine Kreuzung zwischen Rock und Marschmusik zu hören, ganz anders als die anderen Lieder, aber dennoch lebendig und interessant.
Track 7 „Sie leben hier“, lässt Mufasa Simba erklären dass die verstorbenen König von den Sterne auf uns herabblicken, ein ruhigerer, nachdenklicher, getragener Part.
Mit Track 8 „Seid bereit“ lernen wir Simbas bösen Onkel, Scar, kennen, den negativen Widerpart. Die Musik drückt es gut aus, sie wirkt dumpf, dunkel, fast gemein, begleitet selbstverständlich von den Hyänen, die sich in diesem Stück sichtlich wohler fühlen und erheblich besser zur Geltung kommen.
Im Track 9 „Die Schlucht“ opfert sich Mufasa für Simba. Laute und aggressive Musik bringt dies dramatisch rüber. So verkörpern die Schlaginstrumente faszinierend effektvoll die Büffel und ihren Hfschlag, fast kann man sie fühlen, wie sie durch die Schlucht traben und alles tottrampeln was sich ihnen in den weg stellt. Dieses Lied bringt Unruhe mit sich, erregt und bewegt.
In Track 10 „Rafiki’s Totenklage“, trauern wir mit diesem auf unverständlich afrikanisch, die Musik bringt, wie man es von Afrika kennt, das Gefühl unendlicher Trauer voll rüber.
Unter Track 11 folgt mit „Hakuna Matata“ das bekannteste Herzstück und Highlight des gesamten Musicals, auf der Flucht trifft Simba im Urwald Timon und Pumbaa. Da ist die Musik und der Gesang fröhlich, ausgelassen, melodisch bis zum mitsummen oder mitsingen. Das reißt vorwärts, das baut auf.
Track 12 „One by one“, lässt Vorsänger und Chor sich abwechseln, Instrumente fehlen, dennoch hört sich das ganze recht melodisch an,
In Track 13 „Wahnsinn von König Scar“, redet Scar, der neue König, mit dem gefangenen Zazu, er erkennt dass ihn niemand mag, doch was hilft es ihm, es ist sein Schicksal.
Mit Track 14 „Schattenland“ erleben wir ein emotionsreiches, nachdenkliches Solo von Nala, begleitet vom Chor der Löwinnen.
Track 15 „Endlose Nacht“, Simba steht vor der Entscheidung, Kampf dem König oder verweilen im Dschungel, vielleicht kann ihm sein Vater, hoch am Sternenhimmel helfen. Er bittet um dessen Hilfe. Die Spannung steigt, er muss sich entscheiden.
Das zweite echte Highlight, Track 16 „Kann es wirklich Liebe sein“, Simba und seine Nala kommen sich näher, erkennen, dass es wirklich gegenseitige Liebe ist, was beide spüren. Hier kommt so richtig all die Liebe und Wärme eine sich aufbauenden jungen Liebe zur Geltung, es darf geweint werden, es darf mitgefühlt werden, die Lieben lieben sich wirklich.
Im Track 17 „Er lebt in dir“ erkennt Simba, mit Hilfe des getreuen Rafiki, dass sein Vater immer bei ihm sein wird, in der Natur , in jedem Lebewesen, ja sogar in ihm selbst weiterlebt. Stimmungsvoll wird diese weitere Grundidee rübergebracht, das sollte jeden rühren. Simba erkennt, dass er sich dem Scar entgegenstellen muss, nach seinem Vater ist er der wirkliche, der wahre König.
In Track 18 „Kampf um den Königsfelsen“ schließlich erleben wir den Kampf der beiden, rein lautmalerisch, instrumental, es geht hin, es geht her, schließlich bleibt Simba der Sieger.
Mit Track 19 „Der König kehrt zurück“ bzw. „Der ewige Kreis“ endet die CD, der Kreis hat sich geschlossen, Simba herrscht als König, sein Land blüht auf,
Fehlt nur noch das von der Bühne bekannte Bild mit Nala und den Kleinen, wie einst Simba, vorgestellt den Untertanen durch den getreuen Rafiki, - was soll ich sagen, -
Eine in sich rundum geschlossene, überzeugende und mitreißende Story, auch in Deutsch wirklich überzeugend und begeisternd rüber gebracht, wer das Englische nicht so gut versteht oder beherrscht, der sollte sich getrost mit dieser CD befassen, - da kommt alles fast so gut rüber wie im Amerikanischen Original
Wer also keine Gelegenheit hat den Original Film oder das Musical zu sehen, der sollte sich getrost diese CD beschaffen, es lohnt sich allemal.
Neben den Bildern bewirkt das am Besten die mitreißende, begeisternde Musik dieser Geschichte.
Doch direkter zurück zum Thema. Wie mancher von Euch sah ich mit Begeisterung den Film. Mit der Musical-Form für die Bühne erlebt man mit der CD dazu wieder etwas mehr das Gefühl der Zeichentrick-Figuren. Für meinen Geschmack kommt bei der CD wieder mehr der originalen Disney-Zeichentrick-Version vor mein geistiges Auge.
Hier möchte ich mich kurz mit der CD und zwar in der Deutschen Fassung auseinandersetzen. Ein Freund brachte sie mir für 18 € mit.
Insgesamt handelt es sich da um 19 Tracks (also weniger als 1 € pro Track) mit zusammen rund 67 Minuten Laufzeit, praktisch wird Bild für Bild mit jedem Track eine Szene des Musicals wird in mir wachgerufen. Bei dieser reinen CD kommt natürlich die Musik von Elton John da sie losgelöst ist von anderen direkt ablenkenden Faktoren fast noch besser zur Geltung als auf der Bühne oder im Kino.
Es beginnt mit Track 1, „„Der ewige Kreis“, und dem berühmten „Eröffnungs-Schrei“ von Rafiki, es folgt ein Vokalteil ohne Instrumente mit den Antilopen. So untermalt Rafiki mit seiner gewaltigen Stimme den ersten Auftritt Simbas auf dem Königsfelsen, seine Vorstellung bei den Untertanen.
Als Track 2 folgt „Grasland Chant“, eine Zusammenstellung Afrikanischer Rhythmen, vom Chor vorgetragen, für mich eher unbeachtlich oder wenigstens etwas seltsam anzuhören, so dient er m. E. der allgemeinen Einstimmung auf den Handlungsort des Spiels.
Der Track 3 „Morgenreport“ stellt uns Zazu vor, den königlichen Diener, genau gesagt einen komischen Vogel, der Herz, Witz und Humor in sich vereint, entsprechend ist sein Lied und belebend und mitreißend. Erinnert Ihr Euch? Mufasa bringt Simba das Jagen bei, Zazu dient als Jagdziel und aktueller Berichterstatter zugleich. Irgendwie gewinnt man das Gefühl, das die ganze Sache schwungvoller, lebendiger, farbiger wird, die Handlung kommt ins Laufen, beginnt ihre Eigendynamik zu entwickeln. Bei diesem tollen, beschleunigenden Rhythmus muss auch der Müdeste und Faulste langsam aber sicher aufwachen und munter werden.
Track 4, „Jagd der Löwinnen“ ist wieder ein reines Chorlied. Löwinnen und Antilope legen los, schwungvoll, mitreißend, wenn auch zuerst ohne Musik, dann doch gegen Ende mit immer lauter werdenden großen Trommeln im Hintergrand, man bekommt das Gefühl der Nachdenklichkeit, des Überlegens und schließlich des sich entschieden habens der Löwinnen, - schließlich legen sie los, auf geht es die Antilope zu jagen. Toll umgesetzt eine Jagdszene, erinnert mich fast irgendwie an Peter und der Wolf.
Mit Track 5 „Ich will jetzt gleich König sein“ schwungvoll lässt uns das Klavier teil haben an der Szene wie Simba und Nala auf den Straußen reitend von Zazu begleitet werden, - diese optimal rübergebracht jeweils durch die fliegenden Tempowechsel, vielleicht eines der schönsten Stücke, wenn ich die Augen schließe bin ich wieder in Afrika mit den dreien Unterwegs, einfach toll, da kommt wirklich was rüber.
Der Track 6 „Putz weg“, bringt uns den ersten Auftritt der bösen Hyänen, dramatischere Musik zeigt uns, dass sich Simba und Nala in Gefahr gebracht haben, die Musik wird aufgeregter, lauter, die Hyänen sind daher kaum zu verstehen, wir hören glauben eine Kreuzung zwischen Rock und Marschmusik zu hören, ganz anders als die anderen Lieder, aber dennoch lebendig und interessant.
Track 7 „Sie leben hier“, lässt Mufasa Simba erklären dass die verstorbenen König von den Sterne auf uns herabblicken, ein ruhigerer, nachdenklicher, getragener Part.
Mit Track 8 „Seid bereit“ lernen wir Simbas bösen Onkel, Scar, kennen, den negativen Widerpart. Die Musik drückt es gut aus, sie wirkt dumpf, dunkel, fast gemein, begleitet selbstverständlich von den Hyänen, die sich in diesem Stück sichtlich wohler fühlen und erheblich besser zur Geltung kommen.
Im Track 9 „Die Schlucht“ opfert sich Mufasa für Simba. Laute und aggressive Musik bringt dies dramatisch rüber. So verkörpern die Schlaginstrumente faszinierend effektvoll die Büffel und ihren Hfschlag, fast kann man sie fühlen, wie sie durch die Schlucht traben und alles tottrampeln was sich ihnen in den weg stellt. Dieses Lied bringt Unruhe mit sich, erregt und bewegt.
In Track 10 „Rafiki’s Totenklage“, trauern wir mit diesem auf unverständlich afrikanisch, die Musik bringt, wie man es von Afrika kennt, das Gefühl unendlicher Trauer voll rüber.
Unter Track 11 folgt mit „Hakuna Matata“ das bekannteste Herzstück und Highlight des gesamten Musicals, auf der Flucht trifft Simba im Urwald Timon und Pumbaa. Da ist die Musik und der Gesang fröhlich, ausgelassen, melodisch bis zum mitsummen oder mitsingen. Das reißt vorwärts, das baut auf.
Track 12 „One by one“, lässt Vorsänger und Chor sich abwechseln, Instrumente fehlen, dennoch hört sich das ganze recht melodisch an,
In Track 13 „Wahnsinn von König Scar“, redet Scar, der neue König, mit dem gefangenen Zazu, er erkennt dass ihn niemand mag, doch was hilft es ihm, es ist sein Schicksal.
Mit Track 14 „Schattenland“ erleben wir ein emotionsreiches, nachdenkliches Solo von Nala, begleitet vom Chor der Löwinnen.
Track 15 „Endlose Nacht“, Simba steht vor der Entscheidung, Kampf dem König oder verweilen im Dschungel, vielleicht kann ihm sein Vater, hoch am Sternenhimmel helfen. Er bittet um dessen Hilfe. Die Spannung steigt, er muss sich entscheiden.
Das zweite echte Highlight, Track 16 „Kann es wirklich Liebe sein“, Simba und seine Nala kommen sich näher, erkennen, dass es wirklich gegenseitige Liebe ist, was beide spüren. Hier kommt so richtig all die Liebe und Wärme eine sich aufbauenden jungen Liebe zur Geltung, es darf geweint werden, es darf mitgefühlt werden, die Lieben lieben sich wirklich.
Im Track 17 „Er lebt in dir“ erkennt Simba, mit Hilfe des getreuen Rafiki, dass sein Vater immer bei ihm sein wird, in der Natur , in jedem Lebewesen, ja sogar in ihm selbst weiterlebt. Stimmungsvoll wird diese weitere Grundidee rübergebracht, das sollte jeden rühren. Simba erkennt, dass er sich dem Scar entgegenstellen muss, nach seinem Vater ist er der wirkliche, der wahre König.
In Track 18 „Kampf um den Königsfelsen“ schließlich erleben wir den Kampf der beiden, rein lautmalerisch, instrumental, es geht hin, es geht her, schließlich bleibt Simba der Sieger.
Mit Track 19 „Der König kehrt zurück“ bzw. „Der ewige Kreis“ endet die CD, der Kreis hat sich geschlossen, Simba herrscht als König, sein Land blüht auf,
Fehlt nur noch das von der Bühne bekannte Bild mit Nala und den Kleinen, wie einst Simba, vorgestellt den Untertanen durch den getreuen Rafiki, - was soll ich sagen, -
Eine in sich rundum geschlossene, überzeugende und mitreißende Story, auch in Deutsch wirklich überzeugend und begeisternd rüber gebracht, wer das Englische nicht so gut versteht oder beherrscht, der sollte sich getrost mit dieser CD befassen, - da kommt alles fast so gut rüber wie im Amerikanischen Original
Wer also keine Gelegenheit hat den Original Film oder das Musical zu sehen, der sollte sich getrost diese CD beschaffen, es lohnt sich allemal.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.06.2002, 19:24 Uhr von vobho
Bewertung: sehr hilfreichhakuna matata!
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